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Eine einzige Kirche hat Christus gegründet

Keine (gleichrangige) Vielfalt der Religionen, kein "subisitit in", keine Interreligiösen Aktionen im Bereich des Sakralen.

Papst Leo XIII. sagt in seiner Enzyklika Satis cognitum:

Auszug:

Christus gründete eine einzige Kirche

Wer die Wahrheit sucht, muss auf diesen Grundlehren aufbauen: Christus hat die Kirche gegründet und eingerichtet. Will man also untersuchen, welches ihr Wesen ist, so muss man vor allem wissen, was Christus gewollt und tatsächlich getan hat. Gemäß dieser Norm ist insbesondere die Einheit der Kirche zu bestimmen, von der Wir zum allgemeinen Nutzen in diesem Schreiben einiges sagen wollen.

Richtiger Begriff von der Einheit

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Tatsächlich geht die Einheit der wahren Kirche Jesu Christi nach jedermanns Urteil so klar aus den herrlichen und zahlreichen Zeugnissen der Heiligen Schrift hervor, dass kein Christ sie zu bestreiten wagt. Aber in der näheren Beurteilung und genaueren Bestimmung des Wesens dieser Einheit hat vielfacher Irrtum manche vom rechten Wege abgebracht. Nicht nur die Gründung der Kirche, sondern auch ihre Verfassung gehört zu den Werken, die aus einem freien Willensakt hervorgehen. Deshalb hat die Beurteilung sich einzig an das zu halten, was wirklich geschehen ist, und sie hat nicht zu untersuchen, welche Form die Einheit der Kirche etwa haben könnte, sondern welche Einheit ihr Stifter beabsichtigt hat.

Fassen wir das ins Auge, was wirklich geschehen ist, so hat Christus die Kirche nicht in der Weise gebildet und gestaltet, als sollte sie eine Vereinigung von mehreren Gemeinschaften sein, die zwar einander in der Art ähnlich wären, sich aber von einander unterscheiden würden und nicht durch solche Bande geeint wären, welche die eine und einzige Kirche bilden könnten, in dem Sinne, wie wir im Glaubensbekenntnis sagen: „Ich glaube an die eine ... Kirche“.

„Zur Einheit ist die Kirche ihrem Wesen nach bestimmt, da sie auch wirklich einzig und eins ist, aber die Irrlehrer wollen sie in viele Kirchen zerstückeln. Wir sagen also, die alte und katholische Kirche ist nur eine einzige ihrem Wesen und ihrer Überzeugung nach, ihrem Ursprung und ihrer Würde nach. Die erhabene Würde der Kirche wie der Grundgedanke ihres Aufbaues stammt übrigens aus der Einheit und übertrifft alles andere und hat nicht ihresgleichen“.[12] Als Jesus Christus von diesem mystischen Bau sprach, erwähnte er nur eine Kirche, er nannte sie Seine Kirche: Ich werde meine Kirche bauen.[13] Jede andere außer dieser, welche auch immer man sich denken mag, kann die wahre Kirche Christi nicht sein, da sie nicht von Christus gestiftet ist.

Begründung dieser Einheit

Noch klarer leuchtet dies ein, wenn man den Plan des göttlichen Stifters ins Auge fasst. Was hat Christus der Herr mit der Kirche oder mit der Stiftung der Kirche bezweckt; welches war seine Absicht? Nur dieses eine: er wollte dasselbe Amt und denselben Auftrag, die er vom Vater empfangen, für immer der Kirche übertragen. Das hat er gewollt, das hat er auch tatsächlich ausgeführt. Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.[14] Wie du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch ich sie in die Welt .[15] Nun besteht aber Christi Aufgabe darin, vom Wege des Unheils auf den Weg des Heiles zurückzuführen, was verloren war,[16] das heißt nicht bloß einige Völker und Ortschaften, sondern die ganze Menschheit ohne Unterschied des Ortes und der Zeit: Der Menschensohn ist gekommen. .., damit die Welt durch ihn gerettet werde.[17] Denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir selig werden sollen.[18] Deshalb muss die Kirche das durch Jesus Christus erworbene Heil, sowie alle Gnaden, die daraus hervorgehen, allen Menschen und allen Zeiten in reichem Maße vermitteln. Eben darum muss sie gemäß dem Willen ihres Stifters in allen Weltteilen und für alle Zeiten dieselbe sein. Wenn es noch eine andere Kirche geben könnte, so müsste man die Grenzen der Erde verlassen und eine neue, unbekannte Menschheit ersinnen.

Diese Eigenschaft der einen, alle Menschen aller Zonen und aller Zeiten umfassenden Kirche sah und prophezeite Isaias, als er in die Zukunft schauend die Gestalt eines Berges von gewaltigem Ausmaß erblickte, der das Bild des Hauses Gottes, d. h. der Kirche darstellte: Und in den letzten Zeiten wird der Berg des Hauses des Herrn auf dem Gipfel der Berge errichtet.[19] Nun ist es aber nur ein Berg, der auf dem Gipfel der Berge steht; ein Haus des Herrn, zu dem einst alle Völker zusammenströmen, um zu erfahren, nach welchem Gesetze sie leben sollen: Und es werden hinströmen zu ihm alle Völker ... und sie werden sagen: Kommt, lasset uns hinaufsteigen zum Berge des Herrn und zum Hause Jakobs, und er wird uns seine Wege lehren, und wir werden wandeln auf seinen Pfaden.[20] Optatus von Mileve bemerkt zu dieser Stelle: „ Es steht geschrieben beim Propheten Isaias: Von Sion wird das Gesetz ausgehen und von Jerusalem das Wort des Herrn. - Nicht also auf jenem Berge Sion sieht Isaias ein Tal, wohl aber auf dem heiligen Berg, der da ist die Kirche, die, soweit der Himmel reicht, über das ganze römische Reich hoch hinausragt ... Es ist also das geistige Sion der Kirche, in der Christus von Gott Vater zum König eingesetzt ist; sie ist über die ganze Erde verbreitet, auf der es somit nur eine katholische Kirche gibt“.[21] Und der heilige Augustinus sagt: „Was fällt mehr in die Augen als ein Berg? Aber es gibt auch Berge, die unbekannt sind, weil sie nur an einem Ort der Erde stehen ... Nicht so jener Berg, denn er hat die ganze Oberfläche der Erde eingenommen; von ihm heißt es, er stehe auf dem Gipfel der Berge“.[22]

5 Dazu kommt noch, dass der Sohn Gottes die Kirche zu seinem mystischen Leibe gemacht hat, mit dem er als das Haupt sich verband, ähnlich wie mit dem menschlichen Leibe, den er annahm, kraft des natürlichen Bandes auch ein entsprechendes Haupt verbunden ist. Wie er nur einen sterblichen Leib annahm, den er im Tod am Kreuze zum Opfer brachte, um den Lösepreis für die Rettung der Menschheit zu entrichten, so hat er auch nur einen mystischen Leib, in dem und durch den er uns Menschen heiligt und uns ewiges Heil verleiht. Ihn (Christus) hat er (Gott) zum Haupt gesetzt über die ganze Kirche, die sein Leib ist.[23]

Zerstreute und losgerissene Glieder können aber nicht einen Leib bilden, noch mit einem und demselben Haupte verbunden sein. Der heilige Paulus sagt allerdings: Alle Glieder des Leibes, obgleich ihrer viele sind, bilden doch nur einen Leib; so auch in Christus.[24] Deshalb, fügt er hinzu, ist der mystische Leib „zusammengefügt“ und „verbunden“: Christus ist das Haupt; von ihm aus ist der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes einzelne Gelenk, das seinen Dienst tut nach der Kraft, die jedem einzelnen Gliede eigen ist.[25] Darum können Glieder, die von den andern Gliedern getrennt und abgesondert sind, nicht mit ein und demselben Haupte verbunden sein: „Es gibt nur einen Gott, nur einen Christus, eine Kirche Christi, einen Glauben und ein Volk, durch das Band der Einheit zur wahren Einheit des Leibes verbunden. Diese Einheit kann nicht zerrissen werden, auch kann nicht der eine Leib durch Auflösung des Bandes zerteilt werden“, sagt der heilige Cyprian.[26]

Um die Einheit und Einzigkeit der Kirche noch besser zu veranschaulichen, vergleicht er sie mit einem lebendigen Leibe, dessen Glieder nur leben, solange sie mit dem Haupte verbunden sind und somit aus dem Haupte selbst die Lebenskraft beziehen; trennen sie sich, so müssen sie absterben. „Sie (die Kirche) kann selber nicht in Stücke zerrissen werden, wenn auch einzelne Glieder sich durch Verstümmelung abtrennen. Was sich vom Mutterstamme loslöst, kann abseits weder leben noch atmen“.[27] Welche Ähnlichkeit besteht denn zwischen einem toten Leibe und einem lebendigen? Kein Mensch hat je sein eigenes Fleisch gehasst; er nährt und pflegt es vielmehr, wie auch Christus die Kirche; wir sind ja Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und seinem Gebein.[28]
gennen
Es gibt auch in der NOM Messe noch gläubige Menschen, die nicht die Möglichkeit haben zur anderen hl. Messe zu gehen.
Eugenia-Sarto
Allerdings. Und es gibt auch noch Priester, die voller Hingabe ihren Dienst tun in der NOM Messe.
Wichtig ist nur für die Gesamtkirche, daß die objektiven Irrtümer festgestellt und beseitigt werden. Dafür kann das Volk nichts, sondern die Hierarchie. darauf weist auch Weihbischof Schneider in seinem Buch sehr deutlich hin, daß das Volk noch am Wenigsten Schuld ist am Glaubensschwund.
intellego1
Auch unser ehrwürdiger Papst Bonifaz VIII , der vielerorts umstritten ist hat doch erklärt in seiner Bulle "Unam sanctam" (1302) die geistliche Vollmacht der Einen Kirche Christi. : 872 Die eine und einzige Kirche (hat) also einen Leib, ein Haupt, nicht zwei Häupter wie eine Mißgeburt, nämlich Christus und den Stellvertreter Christi, Petrus, und den Nachfolger des Petrus; denn der Herr sagt zu …More
Auch unser ehrwürdiger Papst Bonifaz VIII , der vielerorts umstritten ist hat doch erklärt in seiner Bulle "Unam sanctam" (1302) die geistliche Vollmacht der Einen Kirche Christi. : 872 Die eine und einzige Kirche (hat) also einen Leib, ein Haupt, nicht zwei Häupter wie eine Mißgeburt, nämlich Christus und den Stellvertreter Christi, Petrus, und den Nachfolger des Petrus; denn der Herr sagt zu Petrus selbst: "Weide meine Schafe" [Joh 21,17]. "Meine", sagt er, und zwar allgemein, nicht einzeln diese oder jene: daraus ersieht man, dass ihm alle anvertraut wurden. Wenn also Griechen oder andere sagen, sie seien Petrus und seinen Nachfolgern nicht anvertraut worden, dann müssen sie gestehen, dass sie nicht zu den Schafen Christi gehören; denn der Herr sagt bei Johannes: "es gibt e i n e Herde, e i n e n und nur einen Hirten" [Joh 10,16].
Eugenia-Sarto
Der Herr sagt auch: Wer glaubt, wird selig werden. Das Seligwerden hängt daher vom richtigen (wahren) Glauben ab. Die katholische Kirche hat sich immer darum bemüht, alle im Schisma lebenden zu den Konzilien einzuladen, damit sie zurückkehren zur Mutterkirche.
intellego1
Dominus Iesus (lat. für „Jesus, der Herr“) ist die Erklärung über die Einzigkeit und die Heilsuniversalität Jesu Christi und der Kirche der Kongregation für die Glaubenslehre der römisch-katholischen Kirche. Das Dokument wurde am Fest der Verklärung des Herrn (6. August) im Jahr 2000 nach Beratung und Beschluss durch die Vollversammlung der Kongregation veröffentlicht, nachdem Papst Johann…More
Dominus Iesus (lat. für „Jesus, der Herr“) ist die Erklärung über die Einzigkeit und die Heilsuniversalität Jesu Christi und der Kirche der Kongregation für die Glaubenslehre der römisch-katholischen Kirche. Das Dokument wurde am Fest der Verklärung des Herrn (6. August) im Jahr 2000 nach Beratung und Beschluss durch die Vollversammlung der Kongregation veröffentlicht, nachdem Papst Johannes Paul II. diese Erklärung „mit sicherem Wissen und kraft seiner apostolischen Autorität bestätigt und bekräftigt und deren Veröffentlichung angeordnet“[1] hatte. Vom damaligen Präfekt Josef Kardinal Ratzinger unterzeichnet.

Der Titel Dominus Iesus entstammt dem Römerbrief (Röm 10,9 EU). In der Erklärung wird die Lehre der römisch-katholischen Kirche über die Kirche erläutert und bekräftigt.

Im Hinblick auf die verschiedenen Konfessionen unterscheidet die Erklärung Dominus Iesus im Unterpunkt 17 zwischen[2] :

Punkt 1 :der „einen einzigen Kirche Christi, die in der katholischen Kirche subsistiert

Punkt 2: den „Kirchen, die zwar nicht in vollkommener Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, aber durch engste Bande, wie die apostolische Sukzession und die gültige Eucharistie, mit ihr verbunden bleiben“. Diese werden als „echte Teilkirchen“ bezeichnet. In diesen Kirchen sei die Kirche Christi ebenfalls „gegenwärtig und wirksam, obwohl ihnen die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche fehlt“, da sie den Primat des Papstes nicht anerkennen

Punkt 3: den Konfessionen, „die den gültigen Episkopat und die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben“. Diese seien nicht Kirchen im eigentlichen Sinne, sondern „kirchliche Gemeinschaften“, deren Gläubige aber durch die Taufe dem Leib Christi angehörten. Sie stünden daher „in einer gewissen, wenn auch nicht vollkommenen Gemeinschaft mit der Kirche“
Eugenia-Sarto
Punkt 2 :Wie können sie Teilkirchen sein, wenn sie ein katholisches Dogma ablehnen? Denn wer ein Dogma ablehnt, ist nicht mehr katholisch.

Punkt 3 : Diese haben die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt. Wie können sie dann dem Leib Christi, das ist die katholische Kirche, angehören?
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In diesen Texten spiegelt…More
Punkt 2 :Wie können sie Teilkirchen sein, wenn sie ein katholisches Dogma ablehnen? Denn wer ein Dogma ablehnt, ist nicht mehr katholisch.

Punkt 3 : Diese haben die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt. Wie können sie dann dem Leib Christi, das ist die katholische Kirche, angehören?
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In diesen Texten spiegelt sich ein Geist wider, der nicht die klaren Begriffe der katholischen Tradition vertritt.
Eugenia-Sarto
Punkt 1: einen einzigen Kirche Christi, die in der katholischen Kirche subsistiert“.
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Dieser vieldiskutierte Satz besagt, daß Christus eine einzige Kirche gegründet hat und daß diese Kirche (neben anderen Kirchen) in der katholischen Kirche existiert.
Dieser Satz ist abzulehnen, denn ausser der einen katholischen Kirche gibt es keine andere wahre Kirche, die von …More
Punkt 1: einen einzigen Kirche Christi, die in der katholischen Kirche subsistiert“.
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Dieser vieldiskutierte Satz besagt, daß Christus eine einzige Kirche gegründet hat und daß diese Kirche (neben anderen Kirchen) in der katholischen Kirche existiert.
Dieser Satz ist abzulehnen, denn ausser der einen katholischen Kirche gibt es keine andere wahre Kirche, die von Christus gegründet worden ist
intellego1
@ Eugenia -Sarto Ich finde schon , das man den anderen Kofessionen, vor allem den jesuanisch-christlichen Kofessionen ein wenig die Hand entgegenstrecken muß, auch wenn man ihnen sagen muß, das eine vollkommene Gemeinschaft mit der Kirche nicht besteht. Auch wenn diese sogenannten Schwesterkirchen einen anderen Ritus pflegen, wichtig ist doch das sie Jesus treu bleiben und ihn achten und …More
@ Eugenia -Sarto Ich finde schon , das man den anderen Kofessionen, vor allem den jesuanisch-christlichen Kofessionen ein wenig die Hand entgegenstrecken muß, auch wenn man ihnen sagen muß, das eine vollkommene Gemeinschaft mit der Kirche nicht besteht. Auch wenn diese sogenannten Schwesterkirchen einen anderen Ritus pflegen, wichtig ist doch das sie Jesus treu bleiben und ihn achten und verehren.
Eugenia-Sarto
Ich bin immer dafür, daß man die Hand reicht und einen liebevollen Umgang miteinander hat. Auch eine gute Ökumene unter Fachtheologen ist sehr wichtig mit dem Ziel, die Wahrheit und Einzigkeit des katholischen Kirche zu erklären, damit diese Christen zur Mutterkirche zurückkehren.
Moselanus
@intellego1: Das sind eben die letztlich naiven Versuche einer Harmonisierung, die im entscheidenden Moment nicht funktionieren. Aber wie soll man Ihnen das vorwerfen, wenn selbst jemand intellektuell sicher sehr hochstehender wie Benedikt XVI. es nie (ein)gesehen hat oder verstehen wollte. Vor allem wurden diese Interpretationen der missverständlichen Konzilstexte nie verbindlich gemacht. Auch …More
@intellego1: Das sind eben die letztlich naiven Versuche einer Harmonisierung, die im entscheidenden Moment nicht funktionieren. Aber wie soll man Ihnen das vorwerfen, wenn selbst jemand intellektuell sicher sehr hochstehender wie Benedikt XVI. es nie (ein)gesehen hat oder verstehen wollte. Vor allem wurden diese Interpretationen der missverständlichen Konzilstexte nie verbindlich gemacht. Auch nicht von Ratzinger als Papst. Und die meisten interpretieren die Texte NICHT so.
intellego1
@ Moselanus "Das sind eben die letztlich naiven Versuche einer Harmonisierung, die im entscheidenden Moment nicht funktionieren" . Das ist eben der Punkt. Das was in den Konzilstexten geschrieben steht und wie das in der praktischen Welt funktionieren soll sind eben 2 Paar Schuhe. Eine Annäherung kann auch nie alleine geschehen, es bedarf des Nächsten. K.Ratzinger hat aber ein 3-bändiges Buch …More
@ Moselanus "Das sind eben die letztlich naiven Versuche einer Harmonisierung, die im entscheidenden Moment nicht funktionieren" . Das ist eben der Punkt. Das was in den Konzilstexten geschrieben steht und wie das in der praktischen Welt funktionieren soll sind eben 2 Paar Schuhe. Eine Annäherung kann auch nie alleine geschehen, es bedarf des Nächsten. K.Ratzinger hat aber ein 3-bändiges Buch geschrieben, "Dominus Jesus" , wo er eindeutig die Vormachtstellung der kath. Kirche betont, und es nur einen Religionsgründer gegeben hat: Jesus.
Moselanus
Nein, es geht (zunächst) nicht um die Umsetzung, sondern um das, was die Texte selbst überhaupt sagen und bedeuten sollen. Das dreibändige literarische Buch Jesus von Nazareth (ist es nicht nur zweibändig?) und die lehrmäßige Erklärung Dominus Iesus stehen zueinander nicht in Verbindung. In Dominus Iesus wurde einiges klargestellt. Aber bei weitem nicht alles. Aber das nur am Rande.
Kirchenkätzchen
Es ist nicht dasselbe, ob man sich für den Dialog momentweise verbiegt, um die Gegner ernsthaft einzuladen, selbst wenn diese hinter vorgehaltener Hand spotten, so wie es beim Korankuss war, als wie wenn man statt dessen mit der Wahrheit permanent bricht wie in Abu Dhabi und wahlweise eine Halbwahrheit oder eine Lüge festschreibt.
intellego1
Ich muß ganz ehrlich sagen, die Bibel sagt mir mehr , spricht zu mir, ist Wort Gottes---als alle Konzilstexte. Das ist zusammengewürfeltes Zeug. Das ist Menschenttext. In der Bibel spricht Gott zu mir. In der Bibel finde ich Zugang zum Nächsten, egal welcher anderen Religion oder Hautfarbe dieser Mensch ist. Daher kommt für mich die Hl. Schrift zuerst.
Eugenia-Sarto
@intellego1 Ihre Worte sprechen mich sehr an. Jedoch brauchen wir auch die richtige Interpretation durch das wahre Lehramt und dann auch die dogmatischen Lehren wegen der vielen Häretiker, die der hl. Schrift widersprechen. Für mich allein würde auch die Hl. Schrift genügen. Wir müssen aber die Gesamtkirche - und Menschheit bedenken, die Christus ja alle vereinen will in seiner Kirche..
a.t.m
@intellego1 Ja es ist schwer zu verstehen, aber Gott der Herr spricht nicht nur über die Heilige Schrift sondern eben auch über die Heilige Tradition seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche zu uns. Und genau diese beiden Formen der Ansprache Gottes unseres Herrn versuchen uns die innerkirchlichen antikatholischen Irrlehrer und Wölfe in Schafskleidern und die anderen Feinde …More
@intellego1 Ja es ist schwer zu verstehen, aber Gott der Herr spricht nicht nur über die Heilige Schrift sondern eben auch über die Heilige Tradition seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche zu uns. Und genau diese beiden Formen der Ansprache Gottes unseres Herrn versuchen uns die innerkirchlichen antikatholischen Irrlehrer und Wölfe in Schafskleidern und die anderen Feinde Gottes unseres Herrn wegzunehmen, indem sie uns einzureden versuchen das Gut = Böse und Böse = Gut sei. Sprich Gott der Herr Böse, sein Widersacher Gut. Nur wir können uns um ein vielfaches besser dagegen wehren als uns Vorfahren, weil wir eben jederzeit und überall auf den Heiligen Willen Gottes unseres Herrn und der Heiligen Tradition zurückgreifen können um uns zu informieren was wir tun sollen. Siehe eben Bücher und Internet, nur die Masse ist es zu faul um selber nachzudenken und plappert wie Papagei das nach was ihr in den Mund gelegt wurde. Man braucht ja nur daran denken wie das Volk aufheult wenn man Glaubenswahrheiten oder die Worte Gottes unseres Herrn in den Mund nimmt. Siehe die Glaubenswahrheit:
Die Zugehörigkeit zur Kirche ist für alle Menschen heilsnotwendig.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Mission 2020
Konkrete Anweisungen zum Handeln gibt der Herr auschließlich im Heiligen Evangelium. Dies wird leider gerade bei den Katholiken sträflich vernachlässigt die Worte des Herrn in die Tat umzusetzen.
Eugenia-Sarto
@Mission 2020 Nicht aussschließlich im Hl. Evangelium werden die konkreten Anweisungen zum Handeln gegeben, sondern ebenso in der Tradition, die göttliche Offenbarung ist und in der ständigen Lehre der Kirche, die aus der Offenbarung schöpft. Das ist ja der Auftrag Christi an die Kirche, daß die Seelen durch die Kirche geleitet werden.
Kirchenkätzchen
Auch die Bibel kann verbogen werden, wie es gewissen Geistern passt. Ich bin froh, dass ich nicht auf die Bibel allein angewiesen bin.
Moselanus
Ohne die Kirche kann man geradezu alles und von allem das Gegenteil aus der Bibel beweisen. Mehr noch: Ohne die Kirche weiß man strenggenommen gar nicht sicher, was die Heilige Schrift ist, welche Texte zu ihr gehören und welche nicht.
Eugenia-Sarto
Und ohne die Auslegung durch die Kirche weiß auch keiner, wie die Texte zu verstehen sind.
Moselanus
Das meinte ich einschlussweise. Deswegen schrieb ich, man könne mit der Bibel alles beweisen (oder bestreiten).
Joseph Franziskus
Man sieht ja, wie groß die Widersprüche sind bei der Auslegung der hl. Schrift, wenn man einmal die verschiedenen christlichen Sekten betrachtet. Ohne die von Gott selbst gestifteten Kirche und deren durch Gott geführten Lehramt, welches das Wort Gottes auslegt und der Christenheit lehrt, konmt es zu den unterschiedlichsten Verständnis vom Willen Gottes. Es würden also mit der Zeit, immer mehr …More
Man sieht ja, wie groß die Widersprüche sind bei der Auslegung der hl. Schrift, wenn man einmal die verschiedenen christlichen Sekten betrachtet. Ohne die von Gott selbst gestifteten Kirche und deren durch Gott geführten Lehramt, welches das Wort Gottes auslegt und der Christenheit lehrt, konmt es zu den unterschiedlichsten Verständnis vom Willen Gottes. Es würden also mit der Zeit, immer mehr Häresien entstehen. Deshalb kann es nur eine wahre Kirche Gottes Geben, die das Evangelium für das christliche Volk auslegt, erklärt und belehrt. Für Menschen, die außerhalb der katholischen Kirche Gottes stehen, ist es gefährlich, nur durch das Studium der hl. Bibel, versuchen sich Gott anzunähern und Gottes Willen zu tun. Wenn ich z.B. bedenke, wie oft ich selbst, nach einer Predigt wo das Evangelium ausgelegt und den Gläubigen erklärt wurde erkennen musste, das ich den Text eines Evangeliumes bisher völlig falsch aufgefasst habe. Es gibt einen das Gefühl großer Sicherheit, wenn man die Aussagen der früheren Päpste, über die Einzigartigkeit der Kirche Gottes ansieht, wo ohne Zweideutigkeit, das Wort Gottes ausgelegt wird. Heute ist es leider so, das durch relativistische Texte der letzten Päpste, der Glaube geschwächt wird. Außerdem, verinnerlicht man die Aussagen dieser Päpste, zur von Gott gegründeten Kirche, wird die Notwendigkeit der Zugehörigkeit zur katholischen Kirche absolut unklar. Dagegen ist es völlig eindeutig, daß die Zugehörigkeit zur hl. Katholischen Kirche absolut heilsnotwendig ist, geht man nach den Aussagen aller Päpste bis zu Papst Pius Xll. Ausnahme ist hier Papst Benedikt XVI, der den Katholiken zumindest immer wieder den Verbleib in der katholischen Kirche, als sicheren Weg zu Gott aufzeigte. Auch ist er der einzige Papst nach dem Vll, zumindest ansatzweise, die Notwendigkeit der Mission betont hat. Er hat einst angefallene Gemeinschaften, die Rückkehr in die katholische Kirche aufgezeigt und vollzogen, nachdem diese Gemeinschaften sich von früheren Irrtümern lossagten und den ganzen katholischen Glauben annahmen und bezeugten. Solches ist bei Franziskus völlig undenkbar, aber auch Papst Johannes Paul ii viel eher dadurch auf, daß er nichtkatholischen christlichen Sekten und sogar ungläubigen Muselmanen empfohl, an ihren Irrglauben unbedingt festzuhalten, um zum ewigen Leben zu gelangen.
schwäbisch
Herzliches Vergelts Gott! Da müssen wir wieder zurück! Es gibt keinen anderen Weg!
intellego1
Ich sehe die interreligiösen Aktionen, die manche Kirchenvertreter machen nur als eine "missionarische Kirche", aber nie als Aufgabe der Werte, die uns , der Kirche, dem Papst, den Gläubigen, den Getauften durch Christus geschenkt worden sind. Niemals könnte es eine Vereinigung mit dem Islam oder dem Buddismus geben. Wenngleich manche Werte des Islam oder des Buddismus ident sein können mit …More
Ich sehe die interreligiösen Aktionen, die manche Kirchenvertreter machen nur als eine "missionarische Kirche", aber nie als Aufgabe der Werte, die uns , der Kirche, dem Papst, den Gläubigen, den Getauften durch Christus geschenkt worden sind. Niemals könnte es eine Vereinigung mit dem Islam oder dem Buddismus geben. Wenngleich manche Werte des Islam oder des Buddismus ident sein können mit denen, die uns Christus geoffenbart hat.
Eugenia-Sarto
Gemeinsame Gespräche, auch Gebet könnten durchaus missionarischen Charakter haben. Aber Gemeinsamkeit im Sakralen geht eben nicht.
intellego1
Ich hab das schon erlebt, ein protestantischer Pastor wird in eine Hl.Messe eingeladen, hält dort die Predigt und steht neben dem kath. Priester am Altar.
Eugenia-Sarto
Auf Fotos habe ich es auch gesehen.
Eugenia-Sarto
Diese klare Sprache des Papstes ist eine wahre Freude. Seit Vatikanum II vermisse ich diese Schönheit und Klarheit im Bereich der Kirche.
Erich Foltyn
heute sind nur noch geistige Schwachmaten, sie können Mann und Frau nicht mehr unterscheiden und nicht die Religionen, die Erde ist ihnen eine Scheibe usw.
Eugenia-Sarto
Ich bin voller Hoffnung, daß Gott nach einer Zeit der Prüfung, die wir uns ja alle aus eigener Schuld zugezogen haben, wieder die alte katholische Kirche in vollem Glanze erstrahlen läßt.
Joseph Franziskus
Liebe @Eugenia-Sarto, es freut mich und weckt auch bei mir die Hoffnung, das diese Zeit der Prüfung und des Niederganges unserer katholischen Kirche, nur eine vorübergehende Verwirrung darstellt. Natürlich kennen wir ja alle das Versprechen unseres Heilandes, das er bei uns bleibt, bis ans Ende der Zeit auf Erden und das die Kirche nie von Satan überwunden wird. Dennoch könnte man verzweifeln, …More
Liebe @Eugenia-Sarto, es freut mich und weckt auch bei mir die Hoffnung, das diese Zeit der Prüfung und des Niederganges unserer katholischen Kirche, nur eine vorübergehende Verwirrung darstellt. Natürlich kennen wir ja alle das Versprechen unseres Heilandes, das er bei uns bleibt, bis ans Ende der Zeit auf Erden und das die Kirche nie von Satan überwunden wird. Dennoch könnte man verzweifeln, wenn man mit ansehen muss, wenn die Feinde Gottes, immer mehr Macht und Einfluss, in allen einst christlichen Staaten erhalten. Wie sie die Gesetze Gottes missachten und der Kirche ihre angestammten Rechte rauben und ein Leben nach Gottes geboten, beinahe schon kriminalisieren und der verbliebenen Christenheit beinahe unmöglich zu machen versuchen. Man kann angesichts dessen schon in Gefahr geraten, allmählich zu resignieren und letztlich die Hoffnung zu verlieren. Danke für ihre mutmachenden Worte. Man sollte das öfter gesagt bekommen, am besten auch immer wieder bei der sonntäglichen hl. Messe.
Eugenia-Sarto
Lieber @Joseph Franziskus Die Mutlosigkeit darf niemals bei uns siegen. Ich habe mir für die Fastenzeit deshalb vorgenommen, Gott täglich zu danken für alle Wohlaten, die er mir geschenkt hat. Vor allem für den katholischen Glauben und so viele Gnadengaben. Bedenken Sie, was es für eine große Gnade ist, dem Zeitgeist nicht auf den Leim gegangen zu sein. Das hätte ja leicht passieren können. So …More
Lieber @Joseph Franziskus Die Mutlosigkeit darf niemals bei uns siegen. Ich habe mir für die Fastenzeit deshalb vorgenommen, Gott täglich zu danken für alle Wohlaten, die er mir geschenkt hat. Vor allem für den katholischen Glauben und so viele Gnadengaben. Bedenken Sie, was es für eine große Gnade ist, dem Zeitgeist nicht auf den Leim gegangen zu sein. Das hätte ja leicht passieren können. So stehen wir also als Katholiken vor Gott wie Abraham und bitten ihn, daß er doch wegen der Gerechten, die er noch finden kann, der Menschheit bei seinem Gericht Barmherzigkeit erweisen möge.