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Die "Verdienste" Kardinal Kaspers um die Geist-Christologie

Isidoro Matamoros
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Wir bringen hier einen Aufsatz von Karl-Heinz Menke aus einer Festschrift zum 80. Geburtstag von Walter Kardinal Kasper, veröffentlicht von George Augustine. Der Aufsatz mit dem Thema "Das heteroge…More
Wir bringen hier einen Aufsatz von Karl-Heinz Menke aus einer Festschrift zum 80. Geburtstag von Walter Kardinal Kasper, veröffentlicht von George Augustine. Der Aufsatz mit dem Thema "Das heterogene Phänomen der Geist-Christologien" widmet sich einem Panegyrikus, also einer Lobhudelei, an die Adresse des Kardinals, hinsichtlich dieser Neuauflage einer unbestimmten Symbiose von dynamistischem Monarchianismus und Nestorianismus. Alle Geist-Christologien, egal welche, sind häretisch! Ob sie nun offen anti-trinitarisch sind, wie jene von Piet Schoonenberg SJ, oder ob sie einer "trinitarischen Inversion" das Wort reden, wie jene Version von Hans-Urs von Balthasar, von der auch Kasper nicht weit entfernt ist; sie alle werfen das Dogma der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und der Inkarnation des ewigen Wortes über den Haufen. Da macht der besondere Zweig Kaspers, die "pneumatologisch fundiert Christologie" keine Ausnahme.

Menke macht bereits eingangs deutlich, daß die Geist-Christologie anglikanischen Ursprungs ist und generell in "ökumenischer" Hinsicht ihre Fruchtbarkeit bewiesen hat. Wir wollen hiermit den Vertretern der verschiedenen Geist-Christologien eine Stimme verleihen, damit man sie weder überhört, noch übersieht. Was den Zusammenhang von von Geist-Christologie und Novus Ordo der Bischofskonsekration angeht, haben wir schon verschiedentlich Stellung genommen. Weitere Literatur dazu finden Sie in unserem Kanal.

Zum Urheberrecht: Der Text ist auf Google-Books einsehbar.