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Ratzinger: Eine etwas starre Liturgie musste aufgelockert werden

"Ich tue mich ein wenig schwer, völlig neue Erkenntnisse zu realisieren und zu praktizieren", schreibt der verstorbene Monsignore Georg Ratzinger in seinem Buch "Mein Bruder, der Papst" über die Einführung einer neuen Liturgie nach dem Pastoralkonzil.

Die Diözese Regensburg, in der Ratzinger die Domspatzen leitete, nahm die liturgischen Änderungen jedoch nur langsam vor: "Wir haben weitestgehend noch die alte Liturgie gepflegt.” Neue Elemente seine nur stufenweise hinzugekommen.

Für Monsignore Ratzinger war dies kein schmerzlicher Umbruch, sondern "eine allmähliche und irgendwie organische Entwicklung über die Jahre hinweg".

Diese Veränderungen seien notwendig gewesen, "um die doch ein bisserl starre Liturgie von damals immer mehr aufzulockern".

Während seiner Chorproben konnte er allerdings mit "Starrheit auflockern" nichts anfangen. Er war unerbittlich und konnte laut poltern, um Exaktheit und Perfektion zu erreichen.

Bild: Georg Ratzinger, © wikicommons, CC BY-SA, #newsVbvoksmhxa

Joachim-Anna
Warum musste sie aufgelockert werden? Weil man selbst, als Klerus das Ritual nur noch als Rutine erlebte und die sich damit öffnene Tür der Oberflächlichkeit den kontemplativen Charakter nach und nach austrocknete. Ich erinnere mich ebenfalls sehr ungern an den Religionsunterricht, der sich damals schon auf das Auswendiglernen beschränkte und von den meisten Schülern als Diktat empfunden wurde. …More
Warum musste sie aufgelockert werden? Weil man selbst, als Klerus das Ritual nur noch als Rutine erlebte und die sich damit öffnene Tür der Oberflächlichkeit den kontemplativen Charakter nach und nach austrocknete. Ich erinnere mich ebenfalls sehr ungern an den Religionsunterricht, der sich damals schon auf das Auswendiglernen beschränkte und von den meisten Schülern als Diktat empfunden wurde. Hier fehlte es bereits im Ansatz an der Vermittlung notwendiger Tiefe des Empfindens. Der Prozess der Transformation begann daher für mich schon viel früher.
sedisvakanz
Nachfolgend ein besonders wirkmächtiges Gebet des Hl. Pfarrers von Ars.
Dadurch habe er alles Erbetene erlangt, predigte er seiner Gemeinde.
"Merkt euch das.", sagte er ihnen.

DAS GEBET:

Oh Mutter Jesu. Durch die unermesslichen Leiden, die du erduldet hast beim Leiden und Sterben deines Göttlichen Sohnes bitte ich dich:
Opfere du den mit Wunden und Blut bedeckten Leib deines göttlichen Sohne…
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Nachfolgend ein besonders wirkmächtiges Gebet des Hl. Pfarrers von Ars.
Dadurch habe er alles Erbetene erlangt, predigte er seiner Gemeinde.
"Merkt euch das.", sagte er ihnen.

DAS GEBET:

Oh Mutter Jesu. Durch die unermesslichen Leiden, die du erduldet hast beim Leiden und Sterben deines Göttlichen Sohnes bitte ich dich:
Opfere du den mit Wunden und Blut bedeckten Leib deines göttlichen Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus dem Himmlischen Vater auf, zur Rettung der Seelen.
Und gewähre mir die Gnade(n) um die ich dich bitte.
Jesus, Maria,ich liebe euch, rettet Seelen, besonders die Priesterseelen.(3x)

Dann um die Gnaden bitten.

Da war die Bitte um die Bekehrung des Prälaten Ratzingers vor seinem Tod auch dabei.
"Heiliger Pfarrer von Ars bitte für uns." - ist sicher ein guter Verstärker.
Faustine 15
Danke ! @sedisvakanz
sedisvakanz
Das bete ich jeden Tag, liebe @Faustine 15.
Jeden Tag ist auch die Bitte um eine selige Sterbestunde mit dabei.
Sonst wäre alles umsonst gewesen.
Der Teufel wird alles tun, um uns in der Schwäche Sterbestunde zu kriegen.
Er wird uns sagen, dass wir wegen unserer Sünden ihm gehören.

Habe da sehr Bedenkliches erlebt.
Ich weiß von zwei Fällen - einen in der Familie, dass die Sterbenden die Dämone…More
Das bete ich jeden Tag, liebe @Faustine 15.
Jeden Tag ist auch die Bitte um eine selige Sterbestunde mit dabei.
Sonst wäre alles umsonst gewesen.
Der Teufel wird alles tun, um uns in der Schwäche Sterbestunde zu kriegen.
Er wird uns sagen, dass wir wegen unserer Sünden ihm gehören.

Habe da sehr Bedenkliches erlebt.
Ich weiß von zwei Fällen - einen in der Familie, dass die Sterbenden die Dämonen sehen, die da kommen um sie zu holen, obwohl sie die Sterbesakramente erhalten haben.
Sie merkten nicht, dass die anderen anwesenden Personen das nicht sahen.

Bei diesen Schrecknissen in der Sterbestunde, bedürfen wir des himmlischen Schutzes.
Die Anrufung der Hl. Familie - Jesus, Maria und Josepf -ganz wirkmächtiger Schutz gegen die bösen Geister.
Hl. Joseph, du Schrecken der bösen Geister, bitte für uns.
Hl. Joseph, du Patron der Sterbenden bitte für uns.
Besser gleich die ganze Josephslitanei.
Eugenia-Sarto
Ja, das ist gut. Um eine gute Sterbestunde müssen wir oft beten und um die Gnade der Beharrlichkeit. Aber wir sollen auch immer um einen starken Glauben, Gottvertrauen und eine grosse Gottesliebe beten. Gott wird uns schliesslich nicht über unsere Kräfte versuchen lassen, wenn wir der Muttergottes geweiht sind und diese Weihe oft wiederholen.
Faustine 15
Danke! Das was Sie mir bezüglich der Sterbestunde geschrieben haben ist besonders Interessant für mich.Warum kann ich Ihnen aber leider nicht mitteilen @sedisvakanz
sedisvakanz
Was für ein erschreckendes Geheimnis, dass diese Priester, die noch die vollumfassende Priesterausbildung erhielten, die Heiligkeit der "starren" Liturgie und ihren heiligen Priesterdienst nicht begriffen. 🥺 😭
Obwohl ich Laie bin, ergriff mich eine heilige Ehrfurcht , als ich zum ersten Mal den Text der Tridentinischen Messe las.
Ab dem Moment mochte ich den NOM nicht mehr.
Faustine 15
Während meiner ersten Tridentinischen hl.Messe war ich innerlich so ergriffen und konnte in keine NOM mehr gehen.
Salzburger
Meine erste Lat.Messe war ziemlich kurios: Mit 17, als mein Hirn das approbierte, woran mein Herz immer festgehalten hatte, war mir der NOM sofort unerträglich und ging ich zu den Uniierten, unwissend, daß es die Lat.Messe noch gab (ich mied damals alles Theologische&Kirchliche).
Dann begrüßte ich vor einem BuchLaden in Cambridge erfreut einen Priester, der sich zunächst blöderweise als "orthodox…More
Meine erste Lat.Messe war ziemlich kurios: Mit 17, als mein Hirn das approbierte, woran mein Herz immer festgehalten hatte, war mir der NOM sofort unerträglich und ging ich zu den Uniierten, unwissend, daß es die Lat.Messe noch gab (ich mied damals alles Theologische&Kirchliche).
Dann begrüßte ich vor einem BuchLaden in Cambridge erfreut einen Priester, der sich zunächst blöderweise als "orthodox" bezeichnete; da ich wußte, daß das vom Habit her nicht stimmen konnte, bohrte ich nach und Er erzählte von der Lat.Messe und Seiner FSSPX. Sofort Feuer&Flamme stand ich NachtEule am nächsten Tag um 5.30 auf, um Seine StilleMesse erleben zu können und läutete bei der Adresse der VisitenKarte. Schließlich kam eine jüngere Dame in BadeMantel & LockenWicklern (Nichte? PfarrHaushälterin?) schlaftrunken raus, antwortete entnervt: "No, this is not the Traditional Catholic Community of Cambridge" und knallte die Tür zu. Ziemlich zerbröselt radelte ich heim; aber zufällig entdeckte ich eine handgeschriebene Adresse auf der RückSeite - und hatte am nächsten Morgen meine erste Lat.Messe (ganz für mich, außer den Engeln war ich der einzige Besucher).
sedisvakanz
@Salzburger
Das ist wohl das, was die Kirche "sensus catholicus" nennt.
Das ist Gnade.
Salzburger
@sedisvakanz Ja, ganz genau!
Eugenia-Sarto
Das macht einfach traurig. Die heilige Messe wirkt doch aus sich auf ein geöffnetes Herz. Das sieht man bei vielen Jugendlichen, die sich im Allgemeinen leichter öffnen können als die Älteren.
Eugenia-Sarto
Naja, ichbin auch schon etwas alt, doch mein Herz ist jung. Meine Bekehrung war mit 40 Jahren, also auch nicht mehr ganz jung. Gott bietet allen seine Gnade an. Es ist ein Geheimnis, warum manche nicht besonders darauf reagieren. Meine Schwester glaubt an fast gar nichts und interessiert sich nicht für Theologie. Ich selbst spürte in der alten Messe etwas Tiefes und war innerlich sehr bewegt. …More
Naja, ichbin auch schon etwas alt, doch mein Herz ist jung. Meine Bekehrung war mit 40 Jahren, also auch nicht mehr ganz jung. Gott bietet allen seine Gnade an. Es ist ein Geheimnis, warum manche nicht besonders darauf reagieren. Meine Schwester glaubt an fast gar nichts und interessiert sich nicht für Theologie. Ich selbst spürte in der alten Messe etwas Tiefes und war innerlich sehr bewegt. Ich dachte als Jugendliche: Wenn ich ein Mann wäre, würde ich Priester werden. Dann wäre ich am Altar mit Gott ganz allein. Ein wunderbares Gefühl war das. So hat jeder ganz andere persönliche Erlebnisse gehabt.
SvataHora
Ich meinte damit vor allem die alten Geistlichen.
Vered Lavan
"Diese Veränderungen seien notwendig gewesen, "um die doch ein bisserl starre Liturgie von damals immer mehr aufzulockern"." (Zitat oben). = 😱 😱 😱 - Was 2000 Jahre als heilig und gültig galt, wurde über Nacht durch ein Häresie-Nix-'Konzil' abgeschafft. Bin anderer Ansicht und Erfahrung als Monsignore Ratzinger. Für mich gibt es liturgisch nur noch die wahre Tradition.
Mir vsjem
"um die doch ein bisserl starre Liturgie von damals immer mehr aufzulockern".
Das wird er jetzt im Jenseits "ein bisserl" anders sehen. Doch zu spät!
Vered Lavan
☜ Gründe: Mißbrauch der Liturgie und liturgischen Ordnung im Novus Ordo Missae, unter anderem Laien-Handkommunionausteiler usw.
sedisvakanz
@Mir vsjem
Aus diesem Grund habe ich ihn die letzten Tage besonders der Muttergottes anempfohlen. Dass er wie der Hl. Dismas noch erkennen und vollkommen bereuen darf vor seinem Tod.
Da gibt es ein besonderes Gebet vom Hl. Pfarrer von Ars.
Durch dieses, sagte er seiner Gemeinde, habe er von Gott alles erlangt. Merkt euch das, sagte er noch.
Faustine 15
Ist das das Gebet bei schweren Anliegen. O Mutter Jesu, durch deine unermeßlichen Schmerzen.......... @sedisvakanz
sedisvakanz
Der Hl. Pfarrer von Ars sagte, dass er dadurch alles erlangt habe und dass sich seine Gemeinde das merken soll.
Also was immer Sie vom Herrn erbitten wollen.
Besonders das ganz Schwierige.
Einen alten, vom Konzil und Modernismus versauten Priester zur Bekehrung und Reue vor seinem Tod zu bringen, ist glaube ich ganz schwer.
Eugenia-Sarto
Die heilige Messe ist ein grosses Mysterium, das innerlich sehr lebendig ist. Man muss sich eben hineinversetzen. Dann merkt man das Wirken Gottes und vereint sich mit ihm. Die heilige Liturgie der überlieferten Messe wurde früher nie als starr empfunden, sondern als hochheiig und kostbar. Durch die neue Messse hat sie viel verloren. Vor allem die Innerlichkeit und das Mysterium.
SvataHora
Trotz hohem Alter nichts kapiert und in der konziliaren Denke verhaftet (gewesen + ). Von einer organischen Entwicklung konnte da gar nicht die Rede sein; sondern die heilige Messe wurde systematisch zerstört.
Gerti Harzl
Man könnte mit manchen Artikeln zumindest zuwarten, bis der Tote begraben ist.
sedisvakanz
Wozu diese Heuchelei,@Gerti Harzl?
Hat nicht der Herr zum Jünger auch gesagt:"Lasst die Toten ihre Toten begraben. Du aber folge mir nach.", als der Jünger erst seinen verstorbenen Vater begraben wollte.

Haben Sie eigentlich schon einmal darüber nachgedacht, was das für ein "Hammer" ist?
Wie "unsensibel" vom Herrn! 😬
Sie hätten IHN sicherlich sofort gerügt. 😇
Gerti Harzl
"Heuchelei" weise ich ganz entschieden zurück. Ansonsten, wer es nicht kapiert, der kapiert es eben nicht.
Takt77
Ich tue mir schwer damit.
Es gibt schwere Vorwürfe gegen den Verstorbenen, die ohnehin mit ihm begraben werden.
Aber ich selbst bin bewusst dem Begräbnis eines Menschen ferngeblieben, der hochangesehen war, aber sich als Pädagoge regelmäßig an Kindern aus sozial schwachen Familien vergriffen hat.
Die ganze Lobhudelei tut echten Opfern in der Seele weh, weil sie die Wahrheit kennen.
Salzburger
... und wenn Er und Seine Knaben von der Hl.Messe ergriffen gewesen wären, hätten sie nicht nur technische Perfektion erreicht. Ach, all diese kalten NeoKlassizisten des 20.JahrHunderts... (aber das 21. wird schwerlich besser werden).