Laut einer Untersuchung, die kürzlich von der katholischen Zeitschrift La Nef veröffentlicht wurde, wächst der traditionalistische Katholizismus in Frankreich ständig, obwohl er immer noch eine kleine Minderheit darstellt (4 Prozent aller praktizierenden Katholiken, 7 Prozent, wenn man die Piusbruderschaft SSPX mitzählt).
Die Studie schätzt, dass es etwa 60.000 traditionalistische Katholiken in …More
Laut einer Untersuchung, die kürzlich von der katholischen Zeitschrift La Nef veröffentlicht wurde, wächst der traditionalistische Katholizismus in Frankreich ständig, obwohl er immer noch eine kleine Minderheit darstellt (4 Prozent aller praktizierenden Katholiken, 7 Prozent, wenn man die Piusbruderschaft SSPX mitzählt).
Die Studie schätzt, dass es etwa 60.000 traditionalistische Katholiken in Frankreich gibt. Die Zahlen bestätigen auch, dass die traditionellen Gemeinschaften langsam aber stetig jedes Jahr wachsen, mit einem sehr jungen Durchschnittsalter.
Lisi Sterndorfer

Wie französische Katholiken auf die Einschränkungen der traditionellen Messe reagieren

Nicht nur in Deutschland und der englischsprachigen Welt schlug das Papstschreiben "Traditions Custodes" vom 16. Juli wie eine Bombe ein. Auch und …
Christof Bernhart
Tradition ist in der katholischen Kirche essentiell, weil sie als Offenbarung des heiligen Geistes verstanden wird.

Die neue Messe ist nicht bloss die alte Messe in einer Landessprache, sondern etwas ganz anderes. Die heilige Messe ist keine Erinnerung an das Abendmahl, wie bei den Protestanten, sondern sie ist die Opferung von Jesus an seinen Vater in Fleisch und Blut. Der Priester besteigt …More
Tradition ist in der katholischen Kirche essentiell, weil sie als Offenbarung des heiligen Geistes verstanden wird.

Die neue Messe ist nicht bloss die alte Messe in einer Landessprache, sondern etwas ganz anderes. Die heilige Messe ist keine Erinnerung an das Abendmahl, wie bei den Protestanten, sondern sie ist die Opferung von Jesus an seinen Vater in Fleisch und Blut. Der Priester besteigt mit den drei Stufen vor dem Altar Golgatha.

Niemand versteht, weshalb das 2. Vatikanische Konzil aus der katholischen Kirche eine zweite protestantische Gemeinschaft gemacht hat. Das gibt es ja schon und es braucht keine zweite. Es gibt keine Spaltung in der katholischen Kirche, die Konzilkirche steht als protestantische Sekte ausserhalb der katholischen Kirche.

Die Kleriker haben die Orientierung verloren und irren umher wie verlorene Schafe. Soll man dem Zeitgeist nachgeben oder an der Offenbarung festhalten? Wie wollen sie den Gläubigen da noch Orientierung geben? Kein Wunder sind die Kirchen verlassen. Klar ist, die Hermeneutik hat Grenzen, man kann nicht durch Auslegung die Aussagen der heiligen Schrift in ihr Gegenteil verkehren.

Die Lösung ist nicht die Anbiederung an den Zeitgeist, sondern eine Zuwendung zur Tradition und damit zu Gott. Ein Katholik lebt in dieser Welt, ist aber nicht von dieser Welt.
Solimões
Genau, die Tradition ist Offenbarung des Heiligen Geistes, davon spricht vor allem der liturgischen Kalender mit all seinen Implikationen.
DAs ist der Hauptgrund gegen die neue Messe. Selbst mit alter Gesinnung kann ich nicht über die Häresien in der Gnadenfolge springen.