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Die Drei Ave Maria. Ein SchlĂŒssel zum Paradies. 🙏🙏🙏

Ave Maria

GegrĂŒĂŸet seist du, MARIA, voll der Gnade.
Der HERR ist mit dir. DU bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht DEINES Leibes, JESUS.
Heilige MARIA, Mutter GOTTES, bitte fĂŒr uns SĂŒnder jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.

Die Drei Ave Maria.

Ein SchlĂŒssel zum Paradies.

Versprechen der Muttergottes ĂŒber „Drei Ave Maria“

Der heiligen Mechtild von Hackeborn, einer Benediktinerin aus dem 13. Jahrhundert (+ 1299), gab die Gottesmutter das große Versprechen, von dem hier die Rede ist. Gegen Ende ihres Lebens dachte die Heilige voller Bangigkeit an den großen Augenblick, da ihre Seele den Körper verlassen wĂŒrde, um in die Ewigkeit einzugehen. Darum bat sie die Mutter Gottes um gnĂ€digen Beistand fĂŒr ihre letzte Stunde.
Die Madonna, die ihrer treuen Dienerin schon oftmals erschienen war, erhörte ihr Flehen und sprach zu ihr:
„Ja, ich werde deine Bitten bestimmt erfĂŒllen, meine Tochter, aber ich verlange von dir, daß du tĂ€glich mir zuliebe drei Ave Maria betest.
Das erste Ave zu Ehren Gott Vaters, der in seiner herrlichen Allmacht meine Seele so auszeichnete, daß ich nach ihm allmĂ€chtig im Himmel und auf Erden bin.
Das zweite Ave zu Ehren Gott des Sohnes, der in der GrĂ¶ĂŸe seiner unerforschlichen Weisheit mich mit solchen Gaben der Wissenschaft und des Verstandes schmĂŒckte und erfĂŒllte, daß ich inniger als alle Heiligen die Allerheiligste Dreifaltigkeit schauen darf. Er hat mich ĂŒberdies mit einem Glanz ĂŒbergossen, daß ich wie eine strahlende Sonne den ganzen Himmel erleuchte.
Das dritte Ave zu Ehren des Heiligen Geistes, der die sĂŒĂŸe FĂŒlle seiner Liebe in mein Herz gegossen hat und mich so gut und barmherzig schuf, daß ich nach Gott das sanfteste und gĂŒtigste Wesen bin.“
Die Versprechungen, die die heiligste Jungfrau an die drei Ave knĂŒpfte:
Ich werde dir in der Todesstunde beistehen, dich trösten und alle Macht des Teufels von dir fernhalten. Ich werde dir das Licht des Glaubens und der Erkenntnis eingießen, damit dein Glaube nicht durch Unwissenheit oder Irrtum versucht werde. Ich werde dir in der Stunde des Hinscheidens nahe sein und in deine Seele die Wonne der göttlichen Liebe ĂŒberströmen lassen, damit kraft ihrer Übermacht alle Todespein und Bitterkeit durch die Liebe sich in GlĂŒckseligkeit wandle.»
Diese GebetsĂŒbung entsprang also nicht mensch-lichem Wollen und BemĂŒhen, sondern war die Frucht einer ausdrĂŒcklichen Offenbarung Mariens und enthielt so tröstliche Versprechungen, wie sie nur die Himmelskönigin geben konnte. Und die Madonna steht zu ihrem Wort. Sie lĂ€ĂŸt ihre mĂŒtterliche, unsichtbare Gegenwart den getreuen Betern der Drei Ave in der Todesstunde fĂŒhlbar werden.
Einigen Heiligen und Frommen erschien sie sogar in sichtbarer Gestalt.(Liber specialis gratiae, P. I. Kap. 47).


Der heilige Pfarrer von Ars, hl. Don Bosco, hl. Gemma Galgani und andere Heilige verbreiteten die Andacht der „3 Ave Maria.“

Der hl. Thomas von Kempen schreibt: Ein Gebet von nur wenigen Worten aber voll tiefer Geheimnisse. Wie bedauernswert sind doch unandĂ€chtige und trĂ€ge Beter... Der Hl. Ludwig Grignion von Montfort schreibt: Nur wenige gebildete Christen kennen den Wert und die Notwendigkeit des „Ave Maria.“ Die Hl. Jungfrau mußte mehrmals großen Heiligen erscheinen, um die VorzĂŒge des „Ave Maria“ darzulegen. Das richtig, aufmerksam, andĂ€chtig und demĂŒtig gebetete Ave Maria ist der siegreiche Widersacher des Teufels, ist der Hammer, der ihn zerschmettert, die Heiligung der Seelen und ein Lobpreis der Heiligsten Dreifaltigkeit.

Die Meinung der Kirche

Angesichts der wunderbaren Verbreitung und der guten FrĂŒchte, die unsere heilsame GebetsĂŒbung brachte, zeigte die Kirche bald ihr Wohlgefallen und erteilte ihre Genehmigung, mit der sie reichliche VergĂŒnstigungen verband.
Papst Leo XIII lobte das Apostolat der „Drei Ave Maria“, gab ihm den Segen, gewĂ€hrte AblĂ€sse und schrieb vor, daß nach jeder heiligen Messe der zelebrierende Priester zusammen mit dem Volk drei Ave Maria zu beten habe.
Papst Benedikt XV, der «herzlich gern» die WĂŒnsche einiger Förderer der Gebetsgemeinschaft erfĂŒllte, erhob durch ein Apostolisches Schreiben das in Blois gegrĂŒndete «Fromme Werk zur Verbreitung der Drei Ave Maria»zu einer Erzbruderschaft (mit der Befugnis zur Errichtung von Filialen in der ganzen Welt) und stattete diese durch reiche AblĂ€sse und Privilegien aus.
Auch zahlreiche KardinĂ€le, Erzbischöfe und Bischöfe förderten diese Andacht, da sie in ihr eine große Hilfe fĂŒr die HeimfĂŒhrung der Seelen zu Gott erblickten.
Nun könnte man denken, wozu brauchen wir noch eine so kurze Andacht, wo wir schon viele schöne und nĂŒtzliche Marienandachten besitzen. Werden die Drei Ave Maria nicht ĂŒberflĂŒssig gemacht durch den «Engel des Herrn»mit seinen drei Ave, und durch die Königin aller Mariengebete, den heiligen Rosenkranz? Nein. Es handelt sich nicht um eine nutzlose Zugabe und ebensowenig um eine Einverleibung oder Vermischung durch andere Gebete. Die „Drei Ave Maria“- Andacht hat ein eigenes GeprĂ€ge. Sie ist fĂŒr die Bekehrung und die Sterbestunde. Maria selbst hat sie uns geoffenbart. Sie wollte dadurch die Macht des Vaters, die Weisheit des Sohnes und die Liebe des Heiligen Geistes ehren, und das um der Gaben willen, die ihr als Mutter Gottes gewĂ€hrt wurden. Die besondere Frucht, die nach ihrer Verheißung den treuen AnhĂ€ngern dieser Andacht zuteil wird, ist der Beistand der heiligsten Jungfrau am Lebensende und demnach auch die GewĂ€hrung der heilsnotwendigen Gnaden.
Der «Engel des Herrn» dient zur Verherrlichung des Geheimnisses der Menschwerdung. Er besteht außer den drei «GegrĂŒĂŸet seist du, Maria» noch aus kleinen Zwischenversen. Der Rosenkranz ist eine Betrachtung der Geheimnisse aus dem Leben des Erlösers und Mariens. Er umfaßt lauter Ave Marias und ist ein Universalgebet. Er beeintrĂ€chtigt nicht die Drei Ave Maria. Ebensowenig ist das umgekehrt der Fall, denn schließlich hat ein jedes Gebet seine Daseinsberechtigung.

ErschĂŒtternde Begebenheiten:

Verdammter und Geretteter treffen sich

Nach dem Versprechen der heiligsten Jungfrau sind die Drei Ave Maria ein sicheres Mittel fĂŒr eine gute Sterbestunde. Sie bewahren uns daher vor der Gefahr der Hölle und schließen uns den Himmel auf.
Die folgende Geschichte spielt im Jahre 1604: Ein junger Mann namens Riccardo hatte das Pech, mit einem verkommenen Burschen sich anzufreunden, der ihn auf den Weg des Lasters brachte. Er unterließ fortan jede religiöse BetĂ€tigung mit Ausnahme von drei Ave Maria, die er jeden Abend betete. Einmal vergnĂŒgten sich die beiden in einer Lasterhöhle bis spĂ€t in die Nacht. Riccardo konnte seinen Freund, der ihn an Schlechtigkeit ĂŒbertraf, nicht zur Heimkehr ĂŒberreden. Darum ließ er ihn allein zurĂŒck und begab sich nach Hause. Dort verrichtete er sein gewohntes Gebet und ging zu Bett. Er war noch im Schlaf, als ihn plötzlich heftiges Gepolter aufweckte. Da sah er trotz der verschlossenen TĂŒr einen jungen Mann vor sich stehen, der sich als sein Freund entpuppte.
„Ich bin es wirklich,“ stöhnte dieser mit hohler Stimme, «ich bin tot und verdammt. Ich wurde beim Verlassen der Kneipe erdolcht. Du findest meinen Leichnam auf dem Flur jenes Hauses. Meine Seele ist in der Hölle und Du wĂ€rest bei mir, wenn Du nicht zur heiligsten Jungfrau gebetet hĂ€ttest. Weh mir, ich bin unglĂŒcklicher als Du; sieh mich nur an!» - Dabei öffnete er sein Gewand; sein Inneres war eine einzige Flamme; dann verschwand er.
Riccardo brach in TrĂ€nen aus, dankte Maria auf den Knien, bat um Verzeihung seiner SĂŒnden und versprach, ein anderes Leben zu fĂŒhren. WĂ€hrend er ĂŒber seine zukĂŒnftigen Pflichten nachdachte, hörte er die Glocke der Franziskanerpatres, die zur Matutin lĂ€utete. Dort ruft mich Gott zur Buße, sagte er sich, stand auf und warf sich dem Guardian des Klosters zu FĂŒĂŸen. Er flehte ihn an, ihn doch in seinen Orden aufzunehmen. Da aber sein Lebenswandel bekannt war, wurde er abgewiesen. Nun erzĂ€hlte er sein Erlebnis. Zwei Mönche, die zur Unfallstelle geschickt wurden, entdeckten dort wirklich die blutbefleckte Leiche des unglĂŒcklichen Burschen. Sein Gesicht war schauerlich schwarz.
Riccardo fand Aufnahme im Orden, fĂŒhrte ein vorbildliches Leben und ging als Missionar nach Indien. Von dort aus ging er nach Japan, wo er sich so eifrig fĂŒr seine Aufgabe einsetzte, daß er als MĂ€rtyrer fĂŒr Jesus Christus sterben durfte.

Der Teufel wollte ihn in die Hölle holen

Der Kapuzinerpater Giovanni Battista, der unsere AndachtsĂŒbung mit Feuereifer verbreitet hat, schreibt:
Eine weitere wunderbare Begebenheit bezeugt die große Wirksamkeit dieser tĂ€glichen GebetsĂŒbung zu Ehren der Unbefleckten, der Lilie der Allerheiligsten Dreifaltigkeit.
Sie trug sich in dem Dörflein Sorzano, in der spanischen Provinz Rioja zu. Der Jesuitenpater Santu, der dort eine Mission abhielt, erzÀhlte dem französischen Pater Jean D6at, wie sich alles abspielte.
Unter den Dorfbewohnern gab es einen, der nach seinem eigenen Zeugnis schlechter als alle anderen war. Er war jedem Laster ergeben, besonders dem Fluchen. Er suchte den Missionar auf, um seine Geschichte zu erzĂ€hlen und ein öffentliches Bekenntnis abzulegen. Dabei erklĂ€rte er, er sei „jetzt ein Heiliger und begehe keine SĂŒnden mehr“.
«Wie ist das möglich?» fragte der Pater verwundert. Das beweise ich Ihnen «Vor einiger Zeit stieß ich, wie es meiner schlechten Gewohnheit entsprach, bei der Arbeit einen schrecklichen Fluch aus. Aber eines meiner Maultiere schlug aus und traf mich mitten auf die Brust. Der Stoß war so heftig, daß er mich sofort tötete.»
«Aber nein,» rief der Pater aus, dem bereits Zweifel kamen, ob sein GegenĂŒber bei Verstande sei. «Wie gesagt,» erwiderte dieser, «ich kam ums Leben und der Beweis dafĂŒr ist, daß der Teufel erschien, um mich in die Hölle zu holen. Auf einmal zeigte sich die heiligste Jungfrau und rief ihm zu: «Laßt ihn in Ruhe, er gehört mir... !» Und in der Tat erwachte ich völlig gesund einige Tage spĂ€ter wieder zum Leben, dank meiner himmlischen Schutzherrin.»
«Was taten Sie denn fĂŒr die heiligste Jungfrau?»
«Lieber Pater, soviel wie nichts. Freilich betete ich tĂ€glich meine Drei Ave Maria, und deshalb hat sie mich gerettet. Sie können das allen erzĂ€hlen. Seit dieser Zeit bin ich ein Heiliger, ich sĂŒndige nicht mehr... Der Missionar nahm diesen so wenig glaubhaften Bericht nur mit der grĂ¶ĂŸten Skepsis entgegen. Tags darauf begegnete er zufĂ€llig einer guten alten Frau, der Tante des angeblich vom Tode auferweckten Konvertiten. „Was ist denn mit Ihrem Neffen passiert?“ fragte der Missionar.
Da schilderte die Frau, wie ihr Neffe von einem Hufschlag mitten auf die Brust getroffen wurde, so daß er wie tot neben dem Pflug niedersank. Sie schafften ihn nach Hause. Da man ihn fĂŒr tot hielt, wurde er aufgebahrt. „Allerdings,“ setzte sie hinzu, «verweigerte der Arzt die Erlaubnis zur Beerdigung, da er noch einen ganz schwachen Herzschlag zu vernehmen glaubte. Dieser Zustand dauerte etliche Tage. Dann erhob sich plötzlich zu unserem großen Erstaunen mein Neffe vom Totenbett und schrie: „Sie hat mich gerettet! Jawohl, die heiligste Jungfrau hat mich gerettet!...“ TatsĂ€chlich wies er keine Spuren einer Verletzung auf und legte seine schlechten Gewohnheiten so grĂŒndlich ab, daß er sich seitdem in seiner Einfalt als Heiligen bezeichnet.» Soweit der Bericht der Augenzeugen

Die Madonna hÀlt Wort

Die Illusion, als mĂŒĂŸten wir nie von dieser Welt scheiden, oder als sei jener Tag noch in weitester Ferne, ist kindisch. Wir sind alle auf dem Wege zur Ewigkeit. Und jede Pilgerfahrt hat einmal ein Ende. Sollen wir den Gedanken an den Tod, weil er lĂ€stig und beĂ€ngstigend ist, abschĂŒtteln? Nein. Es ist besser, wir befassen uns damit rechtzeitig und treffen Vorsorge, daß unser Sterbetag heiter, ja sogar freudenvoll wird als erster Tag des wirklichen Lebens und als ersehnter Beginn eines vollkommenen GlĂŒcks. Die Drei Ave tragen viel dazu bei; das ist durch Tatsachen belegt.

Ein Redemptoristenmissionar berichtet

Eines Tages ließ man mich wissen, daß ein friedfertiger, aber religiös sehr gleichgĂŒltiger Herr schwer erkrankt sei. Ich besuchte ihn mehrmals und wurde immer freundlich empfangen. Das Leiden verschlimmerte sich und sein Herz wurde stĂ€ndig schwĂ€cher. Da entschloß ich mich, ihn ans Beichten zu erinnern, was er seit seiner Eheschließung nicht mehr getan hatte. Bei diesem Vorschlag wurde seine sonst lĂ€chelnde Miene frostig, er wurde geradezu unliebenswĂŒrdig und wies mir die TĂŒr mit den Worten: «Wenn Sie mich als Freund besuchen wollen, habe ich nichts dagegen. Sie versuchen aber, meinem Gewissen Gewalt anzutun. Gehen Sie und kommen Sie nicht mehr, ich werde niemals beichten!»
Ich mußte mich zurĂŒckziehen. Bevor ich aber das Zimmer verließ, kniete ich mich neben das Krankenbett und sagte mit ruhiger Stimme: «Wenn Sie schon nicht beichten wollen, erlauben Sie mir wenigstens, daß ich in Ihrer Gegenwart drei Ave Maria bete!»
Er entgegnete: «Von mir aus! Die drei Ave Maria sind ĂŒbrigens das einzige Gebet, das mir geblieben ist. Ich habe meiner Frau am Totenbett versprochen, dieses Gebet stets fĂŒr sie zu verrichten und dieses Gelöbnis treu zu halten. Mehr aber dĂŒrfen Sie nicht von mir verlangen.»
Wir sprachen nun dreimal das vertraute Gebet, dann traf ich Anstalten zu gehen. Plötzlich faßte er mich an der Hand und sprach mit TrĂ€nen in den Augen: „Nehmen Sie mir die Beichte ab, lieber Pater“
Am nĂ€chsten Tag empfing er mit großer Andacht die heilige Kommunion und verschied sanft nach der Danksagung.

Die erkrankte GĂ€rtnerin

Zwei Tage vor Abschluß einer Volksmission in einer kleinen Provinzstadt meldete eine mitleidige Seele dem Missionar, daß eine Frau aus der Umgebung schwer erkrankt war. Es handelte sich um eine glaubenslose, alte GĂ€rtnerin, die der Meinung war, sie sei nur ein wenig erkĂ€ltet. Der Pater begab sich zu ihr, aber die Kranke wollte absolut nichts vom Beichten wissen. Schließlich sagte sie zu ihm:
«Kommen Sie in drei Tagen wieder, dann werden wir weitersehen.»
«Unmöglich, in drei Tagen bin ich schon abgereist!» Er schenkte ihr ein Madonnenbildchen und ermahnte sie: «Heute nachmittag um vier Uhr komme ich wieder. Bereiten Sie sich unterdessen vor!»
Bei seiner RĂŒckkehr fand er die arme Frau völlig verĂ€ndert. Mit gefalteten HĂ€nden legte sie reuevoll eine Generalbeichte ab, so daß der Pater sie erstaunt fragte:
«Was haben Sie bloß getan, um eine so große Gnade zu verdienen?“
«Oh, nur wenig!» erwiderte sie. «Vor 40 Jahren fand in unserer Pfarrei eine Mission statt. Ich war damals fĂŒnfundzwanzig Jahre alt und bereits verheiratet. Ich nahm an der Mission teil und mußte dem Pater versprechen, zeitlebens tĂ€glich drei Ave Maria zu beten. Ich hatte immer viel zu tun, zog fĂŒnf Kinder auf, aber meine drei Ave vergaß ich nie.“
Am Abend sagte die Kranke vor dem Einschlafen zu ihrer Tochter, die sie pflegte:
«Wie bin ich glĂŒcklich! Mir ist, als wĂŒrde mir die, heiligste Jungfrau auf diese Beichte nach vierzig Jahren zulĂ€cheln ... »
Eine Stunde spÀter entschlief sie sanft ohne Todeskampf.

Ein Priester erzÀhlt

Nach L. zog eines Tages eine sehr reiche, aber völlig glaubenslose Dame. Sie wohnte dort ein Vierteljahr, als sie plötzlich von Ă€ußerst heftigen Magenschmerzen gepeinigt wurde. Drei Ärzte, die man in aller Eile herbeirief, beurteilten den Fall ĂŒberaus kritisch. Eine Freundin fragte sie, ob sie einen Priester wĂŒnsche. Darauf antwortete sie:
„Auf keinen Fall! Wenn einer kommt, lasse ich ihn Hals ĂŒber Kopf hinauswerfen.“
Als ich davon gehört hatte, betete ich instĂ€ndig zu Jesus und Maria und begab mich dann zum Haus der Patientin. Man ließ mich eintreten und ich konnte ungehindert die arme Kranke besuchen. Doch kaum erblickte sie mich, da wandte sie mir den RĂŒcken zu und sagte: «Gehen Sie fort von hier, ich will keinen Priester! Kein Wort vom Beichten! Verschwinden Sie! ... » Ich mußte mich zurĂŒckziehen. Weil aber der Tod nicht so schnell kam, wie zu befĂŒrchten war, wiederholte ich meine Besuche eine ganze Woche hindurch. Allerdings fand ich keine gute Aufnahme. Endlich erklĂ€rte sich die Kranke eines Tages auf mein instĂ€ndiges Bitten bereit, mit mir drei Ave Maria zu sprechen. Beim Weggehen sagte ich zu den Umstehenden:
«Sie ist gerettet! Noch ehe drei Tage um sind, wird sie beichten wollen.»
Tags darauf kam ich wieder und wir beteten wie am Vortag zusammen die drei Ave Maria. Am dritten Tag bat sie mich, sobald ich das Zimmer betreten hatte, um den Empfang der hl. Sakramente.
Sie lebte dann noch zwei Monate in frommer Ergebung in den Willen Gottes: Die drei Ave Maria hatten ihr den Himmel erschlossen.

Ein Zeugnis aus Brasilien

Am sĂŒdlichen Rio Grande in Brasilien findet sich die Andacht der Drei Ave Maria in allen Pfarreien. Ein Kapuzinermissionar, Frater Fedele, scheibt:
Ich sprach schon in meinem letzten Brief davon, daß in unseren Lourdesgrotten und - kapellen der Rosenkranz und die Drei Ave Maria gleicherweise gebetet werden. Die beglĂŒckenden Erfolge dieser heilsamen GebetsĂŒbung sind so zahlreich und bestechend, daß man sie einzeln gar nicht auffĂŒhren kann: Heilungen, Bekehrungen, rasche Hebung der Sitten, gottergebene Sterbestunden und Siege ĂŒber die Leidenschaften. Ich glaube, euch einen Gefallen zu tun, wenn ich folgendes Erlebnis veröffentliche:
Ein Hochgradfreimaurer ließ sich in seiner Religionslosigkeit, um nicht zu sagen in seinem Haß gegen die Kirche, soweit hinreißen, daß er seine Kinder nicht taufen lassen wollte. Um eine SinnesĂ€nderung des UnglĂŒcklichen zu erwirken, schlossen sich einige fromme Seelen zu einem Ave Maria- Gebetskreuzzug zusammen. Wenige Wochen spĂ€ter fanden sie Erhörung: «Die Kinder, von denen das Älteste bereits elf Jahre zĂ€hlte, empfingen die heilige Taufe und der Vater trat aus der Freimaurerloge aus.»

Drei Ave Maria und ein bekehrter Sohn

Ein 24-jĂ€hriger junger Mann, der seit etwa zehn Jahren in schlechter Gesellschaft verkehrte, war zum Spielball verbrecherischer Leidenschaften geworden. Seine Mutter, eine gute Christin, hatte nicht mit Bekehrungsversuchen gespart: Gebete, Fasten, Almosen, RatschlĂ€ge, VorwĂŒrfe und TrĂ€nen. Aber alles war vergeblich!
Da klagte sie einem Priester ihr Leid. Der Diener Gottes machte ihr, einer glĂŒcklichen Eingebung gehorchend, einen letzten Vorschlag:
“Versprechen Sie mir, ihr ganzes Leben hindurch am Morgen und Abend zu Ehren der heiligsten Jungfrau drei Ave Maria zu beten, und ich verspreche Ihnen im Namen der himmlischen Trösterin die RĂŒckkehr ihres lieben Sohnes zu Gott.“
„Oh ja, von Herzen gern!“
„Gehen Sie nun, Ihr Glaube möge Ihnen helfen!“
Die Mutter begann in ihrer BedrĂ€ngnis sofort mit der Andacht, zu der ihr der Priester geraten hatte, und pflegte sie voller Vertrauen und Beharrlichkeit. So verstrichen einige Wochen, ohne daß ihr verschwenderischer Sohn ein Zeichen der Besserung gegeben hĂ€tte. Die arme Frau war der Verzweiflung nahe und befĂŒrchtete schon, Gott und die heiligste Jungfrau hĂ€tten sie verlassen. Aber am 15. Mai, der in dieser Gegend als Festtag «Unserer Lieben Frau von den Ähren» begangen wird, kam sie nicht wie sonst mit verweinten Augen, sondern glĂŒckstrahlend zum Missionar und stammelte: „Pater, Maria sei Dank!“
Auch der Priester konnte sich der FreudentrĂ€nen nicht erwehren, als der Neubekehrte bei ihm beichtete. AuffĂ€llig ist, daß an diesem Tag das Fest der Bekehrung des großen Bischofs von Hippo, St. Augustinus, gefeiert wurde.

Ein Redemptoristenmissionar erzÀhlt

Ich hielt in einem großen Dorf der Auvergne (Frankreich) eine Mission. Am Ende meiner Predigt ĂŒber die Barmherzigkeit Mariens sagte ich: „Wenn unter den Zuhörern sich ein SĂŒnder befinden sollte, der an seinem Heil verzweifelt, so möge er heute abend drei Ave Maria beten und aufrichtigen Herzens seine Bekehrung wĂŒnschen. Im Namen der barmherzigen Jungfrau versichere ich ihm, daß er bei Missionsschluß mit allen anderen Marienkindern die heilige Kommunion empfangen wird...“
Nun war tatsĂ€chlich unter den Anwesenden ein dreißigjĂ€hriger Mann, der durch seine wĂŒsten Trinkgelage seiner Mutter grenzenlosen Kummer bereitete. Zu Hause angekommen, verspottete er den Missionar und rief: Ich könnte tausend Ave tĂ€glich beten und wĂŒrde deshalb doch nie zum Kreuze kriechen!“ „Nun gut“, entgegnete die Mutter, „dann wollen wir zusammen die Drei Ave Maria beten und den Prediger LĂŒgen strafen!“
Da der Sohn damit einverstanden war, ließ ihn seine Mutter fĂŒnf Tage lang das Gebet zu Maria verrichten.
Am folgenden Samstag betrat ich gegen zwei Uhr die Kirche. Etwa dreißig MĂ€nner warteten bereits vor dem Beichtstuhl. Vor dem Marienaltar kniete in tiefer Zerknirschung ein Mann und betete. Wer mochte das sein?
Wahrhaftig: unser Zechbruder! Er kam als letzter zur Beichte und sagte:
„Sie haben recht, die heiligste Jungfrau ist die Patronin der Herzen; ich schenke ihr meines und habe den ehrlichen Willen, mich zu bessern.“
Er wurde wirklich der ganzen Gemeinde ein Vorbild, die rechte Hand des Pfarrers bei allen guten Werken und der Trost seiner ĂŒberglĂŒcklichen Mutter.

Eine Frau berichtet

«FĂŒnfzehn Jahre lang konnte ich mich nicht aus den Schlingen der TodsĂŒnde befreien. Ich beichtete und kommunizierte zwar immer an den großen Festtagen, aber der Empfang dieser Sakramente war ein Gottesraub. Gewissensbisse marterten mich, doch im Beichtstuhl verschloß mir der Satan den Mund. Da erzĂ€hlte eine Freundin von der Andacht der Drei Ave Maria. Ich gewöhnte mich nun daran, jeden Morgen und Abend drei „GegrĂŒĂŸet seist du, Maria“ zu beten und verlor nach und nach meine schlechten Gepflogenheiten. Im folgenden Jahr fand eine Mission statt. Dabei faßte ich den Entschluß, endgĂŒltig die schiefe Bahn, auf die ich geraten war, zu verlassen. Dank einer Novene, die ich zu Ehren Unserer Lieben Frau von den Drei Ave Maria hielt, fand ich den Mut zu einer Generalbeichte. In dieser Zeit erbetete ich auch die Bekehrung meines Vaters, der seit mehr als zwanzig Jahren der Kirche ferngeblieben war. In den acht Jahren, die ihm danach noch gegönnt waren, versĂ€umte er nie mehr seine Osterpflicht oder die Sonntagsmesse.
Eineinhalb Jahre spÀter erlangte ich nach mehreren Novenen die Gnade einer christlichen Ehe und seitdem beten wir tÀglich gemeinsam unsere Drei Ave Maria.»

Eine SĂŒnderin findet zurĂŒck

Eine Frau betrat weinend den Beichtstuhl und flehte mich an: «Pater, haben Sie Mitleid mit mir, ich bin eine große SĂŒnderin. Ich bin beinahe 45 Jahre alt und habe immer in der SĂŒnde gelebt. Schon als Kleinkind verlor ich meine Mutter und niemand kĂŒmmerte sich um mich. Ich wurde verdorben, bevor ich noch meinen Verstand gebrauchen konnte. Ich habe trotz meiner zahlreichen Beichten und Kommunionen niemals diese Sakramente wĂŒrdig empfangen. Ich bin wirklich eine große SĂŒnderin.»
Das gestand sie mit trĂ€nenerstickter Stimme, dann fuhr sie fort: «Bitte, Pater, helfen Sie mir! Ich möchte so gut beichten, als schlĂŒge jetzt meine Sterbestunde.»
Und sie bekannte ihre SĂŒnden unter heißen ReuetrĂ€nen. Am Ende ihres Bekenntnisses bekannte sie:
«Es ist nicht zu fassen! Nun bin ich 45 Jahre alt und das ist die erste gute Beichte in meinem Leben! Wie gut ist doch Unsere Liebe Frau von der ImmerwÀhrenden Hilfe!»
„Wer hat Ihnen denn den Mut zum Beichten eingeflĂ¶ĂŸt?“
«Unsere Liebe Frau von der ImmerwĂ€hrenden Hilfe! Sie haben uns doch schon immer empfohlen, tĂ€glich drei Ave Maria zu beten. Diesen Rat habe ich befolgt und seitdem fand ich keine Ruhe mehr, weder am Tag noch in der Nacht. Eine unsichtbare Macht drĂ€ngte mich zu einer guten Generalbeichte und so habe ich Sie aufgesucht. Das ist nun geschehen und ich danke Ihnen von Herzen. » „Erlauben Sie mir,» fragte der Beichtvater, «die Geschichte Ihrer Bekehrung zu Ehren Unserer Lieben Frau von der ImmerwĂ€hrenden Hilfe zu veröffentlichen?“
„NatĂŒrlich! ErzĂ€hlen Sie ĂŒberall, wohin Sie auch kommen, wie gut Unsere Liebe Frau von der ImmerwĂ€hrenden Hilfe mit mir gewesen ist, und verbreiten Sie die GebetsĂŒbung der Drei Ave Maria mit der Anrufung: „Um deiner reinen und unbefleckten EmpfĂ€ngnis willen, o Maria, mach meinen Leib rein und heilige meine Seele!“

Ein MĂ€dchen verlangte die Taufe

Der Missionar I. Derouet schreibt in einem Brief:
«Die GebetsĂŒbung der Drei Ave Maria war fĂŒr mich in der Seelsorge eine große Hilfe. Ich danke Ihnen, daß Sie mich darĂŒber aufgeklĂ€rt haben. Als die Schriften ĂŒber diese Andacht in meine HĂ€nde gelangten, stand ich bereits ein halbes Jahr im Kampf gegen die Kniffe des Satans, dem ich eine Seele zu entreißen gedachte.
Es handelte sich um ein achtzehnjĂ€hriges MĂ€dchen, das von der Schlafkrankheit befallen war und von der Taufe nichts wissen wollte. In gesunden Tagen hatte sie monatelang den Katechismusunterricht besucht. Daher war ich ĂŒber ihren geradezu diabolischen Widerstand erstaunt. Mehr alszwanzigmal rieten ihr Pater Gueguey und ich, sich taufen zu lassen, aber wir ernteten nur Schimpfworte. Ich hatte schon die Flinte ins Korn geworfen und betrachtete diese Seele endgĂŒltig als verloren. Da las ich Ihre Schriften und begann am selben Abend fĂŒr die Bekehrung dieser UnglĂŒcklichen eine Novene der Drei Ave Maria. Das war meine letzte Hoffnung. Drei Tage spĂ€ter suchte ich die Kranke wieder auf und durfte zu meiner grĂ¶ĂŸten Überraschung erleben, daß sie, ehe ich noch ein Wort herausbrachte, mich flehend bat: „Taufen Sie mich!“ Ich traute meinen Ohren kaum. Als sie meine BestĂŒrzung bemerkte, wiederholte sie ihre Bitte und ich goß gerĂŒhrt das Taufwasser ĂŒber die Stirne, die sich solange dagegen gestrĂ€ubt hatte.
Von diesem Augenblick an war ich natĂŒrlich ein AnhĂ€nger der Drei Ave Maria und ich bete sie allabendlich vor dem Schlafengehen, damit Maria mir eine reiche Ernte bußfertiger Seelen gewĂ€hre. So schenke ich Maria meine innigsten

Gegen das Laster der Unkeuschheit, das zur Verdammung fĂŒhrt

Ein MĂ€dchen wollte nicht an einer Volksmission teilnehmen. Es unterhielt seit drei Jahren unerlaubte Beziehungen zu einem jungen Mann, der im gleichen Hause wohnte. Die Antwort des MĂ€dchens:
„Ich kann unmöglich damit Schluß machen! Der Junge muß in drei Monaten das Land verlassen, dann werde ich beichten. Jetzt habe ich einfach nicht den Mut dazu!“
Da fragte sie der Missionar: „Wollen Sie am Morgen und Abend drei Ave Maria zu Unserer Lieben Frau von der ImmerwĂ€hrenden Hilfe beten, um diesen Mut zu erlangen?“
Das MĂ€dchen war einverstanden und vier Tage spĂ€ter kehrte es völlig verĂ€ndert und bekehrt zum Missionar zurĂŒck.

Eindrucksvoller als glÀnzende Predigten

Ein anderes junges MĂ€dchen hatte seit fĂŒnfzehn Monaten ein noch sĂŒndhafteres VerhĂ€ltnis und wollte es nicht lösen. FrĂŒher war sie sehr fromm gewesen, hatte jede Woche gebeichtet und öfters kommuniziert. Aber seit einem halben Jahr blieb sie dem Beichtstuhl fern und wollte auch nicht an der Mission teilnehmen. Die glĂ€nzenden Predigten ließen sie kalt. Da empfahl ihr der Beichtvater morgens und abends mit gekreuzten Armen drei Ave Maria zu beten und schon wenige Tage spĂ€ter empfing sie völlig verwandelt unter heißen ReuetrĂ€nen das Sakrament der Buße.
Der Augenzeuge dieser beiden Bekehrungen, ein Redemptoristenmissionar, schreibt ferner: Ich könnte eine Unmenge solcher Erlebnisse aufzĂ€hlen. Nach meinen Erfahrungen sind diese Drei Ave Maria ein Bollwerk gegen die SĂŒnden der Unkeuschheit. Ich empfehle sie geradezu als ein Wundermittel wider die Gefahren der Reinheit, und wer tĂ€glich morgens und abends diese Andacht verrichtet, ist meiner Meinung nach fĂŒr den Himmel bestimmt.
Der Hl. Alfonsus schreibt: (Nemo continens nisi Deus det): Von hundert Verdammten sagt der heilige Alphons, sind 99 wegen dieses Lasters in der Hölle und auch der Hundertste ist nicht frei davon. Das heißt beinahe, daß alle Verdammten wegen der Unzucht in der Hölle weilen. Wenn es uns gelingt, ein reines Leben zu fĂŒhren, fĂ€llt alles ĂŒbrige leicht. Mit vollem Recht bezeichnet man die Unkeuschheit als das Laster, das zur Verdammung fĂŒhrt.
Nun kann aber nach den Worten des heiligen Alphons niemand ohne eine besondere Gnade Gottes die Keuschheit bewahren: Wenn wir die Drei Ave zu Ehren der Reinheit Mariens beten, vermitteln sie eine besondere Kraft zur Erlangung dieser Gnade.

Aus einem Brief

„Seit drei Jahren war ich ein Sklave unreiner Leidenschaften. Wie sollte ich mich nur davon befreien. Meine damaligen Gegenmittel - auch die besten - blieben ohne Erfolg. So versank ich immertiefer in den Sumpf schwerer SĂŒnden und GotteslĂ€sterungen und war nahe am Verzweifeln.
Da machte mich ein Franziskanermönch auf die heilsame Andacht der „Drei Ave Maria“ aufmerksam. Ich begann nicht gleich mit der regelmĂ€ĂŸigen Übung dieser Gebete, erst seit einem Monat verrichte ich sie jeden Morgen und Abend. Ich weiß nicht, HochwĂŒrden Herr Pater, was mit mir geschehen ist, aber ich versichere Ihnen: Seit diesem Augenblick hat sich in mir eine wunderbare Wandlung vollzogen. Ich erlag keiner Versuchung mehr und wenn ich einmal die Flinte ins Korn werfen möchte, hĂ€lt mich eine unsichtbare Macht, die stĂ€rker als mein böser Wille ist, vom SĂŒndigen ab. Maria sei Dank, die mich von einer schlimmen Gewohnheit erlöst hat, die mein zeitliches und ewiges Heil gefĂ€hrdet hĂ€tte!“

Ein junger Mann schreibt

„Infolge einer falschen Erziehung, die mir in einer Oberschule zuteil wurde, war ich schon als HalbwĂŒchsiger in sittlicher Hinsicht ein GewohnheitssĂŒnder geworden.
So verbrachte ich mehrere Jahre in einer wahren Orgie von schlechten Gedanken und Handlungen, die ich nach außen hin durch mein gediegenes Benehmen allen verheimlichte. Nachdem ich schließlich nach den Worten des Apostels zum „Sklaven“ meiner Sittenlosigkeit geworden war, wollte ich mich von ihren Ketten befreien.
Aber ich mußte lange warten, bis es so weit war. Sogar viel spĂ€ter stand ich noch immer im Bann dieser JugendsĂŒnden. Sie hatten zu einer sehr gefĂ€hrlichen SchwĂ€chung meines Charakters gefĂŒhrt. Dennoch wollte ich um jeden Preis meine Herzensreinheit wiedererlangen. Eines Abends fĂŒgte ich zum ersten Mal beim Beten der Drei Ave Maria wörtlich hinzu: „Meine gute Mutter, bewahre mich in dieser Nacht vor der TodsĂŒnde!“ Da spĂŒrte ich sogleich, wie sich etwas Geheimnisvolles wie eine eiserne Mauer zwischen den Teufel und mich schob. Ich wunderte mich sehr darĂŒber. Seitdem bete ich immer die Drei Ave in dieser Meinung und dank dieser wunderbaren GebetsĂŒbung habe ich mir schon seit Monaten keine einzige schwere SĂŒnde mehr vorzuwerfen. Obwohl ich erst zwanzig Jahre zĂ€hle und ein hitziges Temperament habe, fĂŒhre ich ein sehr sauberes, sittenstrenges Leben.“
Die heiligste Jungfrau lĂ€ĂŸt niemals ihre Verehrer im Stich, mögen sie auch noch so große SĂŒnder gewesen sein - außer sie wird von ihnen zuerst preisgegeben. Sie lĂ€ĂŸt ihnen in allen Lebenslagen ihren besonderen Schutz angedeihen.
Den Unschuldigen schenkt sie die Beharrlichkeit im Guten und den bekehrten SĂŒndern die Gnade des Starkmuts und der Standhaftigkeit gegen die Gefahren, Versuchungen und Gelegenheiten der SĂŒnde.

Das Bekenntnis eines Soldaten

„Ich wurde vor drei Jahren eingezogen, schrieb ein Soldat, und befand mich in ĂŒbelster Gesellschaft, ohne einen wirklich glĂ€ubigen, anstĂ€ndigen Kameraden und nur allzuoft ohne jeden religiösen Beistand. Nichtsdestoweniger glaube ich nicht, daß ich mir in diesen drei Jahren irgend eine schwere Schuld vorzuwerfen habe. Und das mit Hilfe der Drei Ave Maria, die ich jeden Morgen und Abend unverdrossen betete. Ist das nicht ein Wunder, grĂ¶ĂŸer als das der drei JĂŒnglinge im Feuerofen?“

Keine Versuchungen mehr

«Vierzehn Tage nach meiner Erstkommunion erhielt ich von meinem Beichtvater ein BĂŒchlein mit dem Titel «Die wunderbare GebetsĂŒbung der Drei Ave Maria». Ich las die Schrift immer wieder, da ich seit geraumer Zeit an Versuchungen wider die Reinheit zu leiden hatte. Die Folge davon war, daß ich vertrauensvoll jeden Morgen und Abend drei Ave Maria betete. Nach einigen Wochen wurden die Versuchungen immer schwĂ€cher und heute sind sie völlig verschwunden.»

Geleitwort eines Pfarrers

Hl. Alfons. Eine Kronzeuge der Übung der Drei Ave Maria ist der heiligen Alfons von Liguori, Bischof und Kirchenlehrer, der am 1. August 1787 im 91. Lebensjahr starb.
Es gibt wohl keinen Heiligen, der uns die Schrecklichkeit der Hölle eindrĂŒcklicher zu schildern vermag. Seine Ansicht; wonach die Mehrheit der Priester ewig verloren geht, scheint uns sehr streng und unbarmherzig. Und doch: Gab es jemals einen Bischof, der so stark auf dem Wert eines einzigen Ave Marias insistierte? Vom heiligen Alfons stammt nĂ€mlich der Satz: «Ein Ave Maria ist mehr wert als die ganze Welt! » Wenn dem so ist, und wir die Wertvorstellungen unseres Lebens nicht nach dem Wert des Ave Marias ausrichten, wĂ€ren wir töricht und mit demjenigen vergleichbar, der nur ein Talent erhalten und dieses eine Talent vergraben hatte. Und wenn wir krank und unfĂ€hig zu jeglicher Arbeit wĂ€ren, das Beten des Ave Marias macht uns zu wertvollen Mitarbeitern im Reiche Gottes! Mit dem Beten der drei „Ave Maria“ verspricht uns die Muttergottes sogar den Himmel und Bewahrung vor vielen Übeln in dieser Welt.

Don Bosco als Erzieher

„Lassen wir die Theologie, Moral, Mystik und Aszese aus dem Spiel! Sage mir nur ganz ehrlich: Bist du ein Marienverehrer?“ Diese Frage stellte Don Bosco an einen Kleriker, der, obwohl er seit vier Jahren Ordensmann war, ein Leben fĂŒhrte, das seiner Berufung Hohn sprach.
„Offen gestanden,“ entgegnete dieser (so berichtet Don Bosco), „daran habe ich niemals im Ernst gedacht!“
„Dann bete drei Ave Maria morgens und abends und fĂŒge hĂ€ufig, besonders aber in Gefahren, das Stoßgebet hinzu: Maria, Hilfe der Christen, bitte fĂŒr mich!“
Das versprach er mir auch, ehe wir auseinandergingen. Nach einigen Jahren trafen wir uns zufĂ€llig und er strahlte vor Freude bei diesem Wiedersehen. Dabei verriet er mir, daß er seit unserer letzten Aussprache stets ein ruhiges Gewissen gehabt habe, und fĂŒgte hinzu: Sie verfĂŒgen ĂŒber ein gutes Heilmittel! Empfehlen Sie doch Immer die Marienverehrung! Besonders den AnfĂ€ngern im geistlichen Leben sollte man ans Herz legen, sich Maria zu weihen, damit sie nicht gefĂ€hrdet werden! (Terrone, Lo spirito di San Giovanni Bosco, S. 41, Turin, 1934.)
Die Hl. Gemma Galgani betete tĂ€glich drei Ave Maria. Sie betete jeden Abend in tiefgebĂŒckter Haltung drei Ave Maria zu Ehren der Unbefleckten EmpfĂ€ngnis. Dabei wurde sie einmal von ihrer Tante Elsa Galgani ĂŒberrascht, die vorwurfsvoll zu ihr sagte: „Was treibst du denn da, Gemma? Weißt du nicht, daß es fĂŒr den Magen schĂ€dlich ist, wenn du dich so zusammenkrĂŒmmst?“ Das MĂ€dchen entgegnete: „Das hat mir die Großmutter beigebracht, Diese sagte, die Madonna wĂŒrde keine SĂŒnde gegen die heilige Reinheit zulassen, wenn man so demĂŒtig drei Ave Maria bete.
“Das Seherkind von Fatima berichtet: Luzia, eines der Seherkinder von Fatima, erzĂ€hlt folgende Episode ĂŒber ihre Kusine Hyazinta, die wie sie die Madonna gesehen hatte: „Eines Tages begegnete uns eine arme Frau. Sie warf sich Hyazinta zu FĂŒĂŸen und bat sie um ihre FĂŒrsprache bei der heiligsten Jungfrau, damit sie von einer schrecklichen Krankheit geheilt werde. Hyazinta beugte sich zu der knienden Frau nieder, um sie mit zitternden HĂ€nden hochzuheben. Da ihr das mißlang, kniete sie sich hin und betete zusammen mit der Frau drei Ave Maria. Dann bat sie die Kranke, sich zu erheben und versicherte ihr, daß die heiligste Jungfrau sie gesund machen wĂŒrde. Sie betete beharrlich um diese Gnade und nach einiger Zeit kam die Frau wieder, um der Madonna fĂŒr ihre Heilung Dank zu sagen.“ (Chronik ĂŒber Hyazinta)
Wer die Kirche liebt und mit ihr fĂŒhlt, kann ihrem klaren Urteil nicht gleichgĂŒltig gegenĂŒberstehen. Und wer Seeleneifer und Liebe zur heiligsten Jungfrau besitzt, findet in dieser Andacht die Möglichkeit, beide Tugenden gleichzeitig zu ĂŒben. In der Tat können alle zur Verbreitung der Drei Ave Maria beitragen: in erster Linie die Priester, BeichtvĂ€ter und Prediger, dann MĂŒtter, Erzieher, Ordensschwestern, Mönche und Lehrer.

Dieser Text ist ganz auf historischen Begebenheiten aufgebaut.

Möge es die heiligste Jungfrau segnen, damit es zu ihrer Ehre und zum Heile der Seelen weiteste Verbreitung finde. Es will vor allem den Klerus und besonders die in der Seelsorge tĂ€tigen Priester auf ein sehr einfaches und wirksames Gnadenmittel hinweisen, das als solches von der Kirche anerkannt, von den Heiligen und den weisesten, erfahrensten SeelenfĂŒhrern empfohlen und durch zahllose, unwiderlegbare Tatsachen bestĂ€tigt worden ist. Es ist eine GebetsĂŒbung, die klar erweist, daß die heiligste Jungfrau, dem DrĂ€ngen ihres Herzens folgend, als die mĂ€chtige VerbĂŒndete in unserem Apostolat und als unwiderstehlicher Magnet fĂŒr alle gottfernen, halsstarrigen und verstockten Seelen in Erscheinung tritt. Maria krönt das Heilswerk des Priesters sicherlich mit unerwarteten Erfolgen, denn die göttliche Vorsehung hat durch sie der Welt den Erlöser und die Erlösung geschenkt.
Wenn wir durch die Gnade der Gottesmutter den Wert der Drei Ave Maria begriffen haben und ihre Wirksamkeit erproben wollen, mĂŒssen wir uns davor hĂŒten, unsere GebetsĂŒbung zu vernachlĂ€ssigen oder zu vergessen. Wer sich von den Drei Ave Maria einen dauernden Gnadensegen und einen besonderen Beistand in der Sterbestunde verspricht, darf die Kette der Drei Ave nicht abreißen lassen. Halten wir dieser Andacht alle Tage die Treue! Eine unfreiwillige Vergeßlichkeit soll uns nicht daran hindern, wieder von vorne zu beginnen. Bleiben wir fest trotz der Umtriebe des Teufels, der nicht nur die bereits in die SĂŒnde verstrickten Seelen von Maria fernhĂ€lt, sondern auch jenen, auf die er es besonders abgesehen hat, die Freude an den Drei Ave Maria verleiden möchte. Möchten doch MĂŒtter, Frauen und Schwestern, - die um das Seelenheil ihrer gottentfremdeten Söhne, EhemĂ€nner und BrĂŒder bangen, ausharren! Letzten Endes aber wird die Gottesmutter unsere Andacht mit Erfolg krönen.

Einer Begnadeten offenbarte die heiligste Jungfrau:

«Die Andacht der Drei Ave Maria war mir immer sehr lieb. Zahlreiche Gnaden wurden durch sie herabgerufen. Pflegt sie, so oft ihr könnt! Ihr werdet tĂ€glich ihre Macht erleben. Ich versichere euch, der Gerechtigkeit meines Sohnes wĂ€re schon IĂ€ngst GenĂŒge getan, wenn die Drei Ave Maria ĂŒberall seit langem gebetet Worden wĂ€ren.»

Die Muttergottes hielt Wort:
Die Gnadenerweise und Bekehrungen, die Seelenrettungen, die hier geschildert werden, sind sicherlich großenteils mit menschlichem Verstand nicht erklĂ€rbar.

„Die Drei Ave Maria“
haben in meinen Missionen die reinsten Wunder gewirkt und die Geschichte dieser unzĂ€hligen Missionen ist weiter nichts als die Geschichte der Drei Ave Maria. (Pater Maria - Antonio 1825-1908, „Der Heilige von Toulouse“)

Diese Berichte sind entnommen dem Buch
“Die Drei Ave Maria. Ein SchlĂŒssel zum Paradies“
von G.Pasqaali SSP
Genehmigung des Superiors: Rom, am 4. Februar 1954
Nihil obstat qonimus imprimatur: Catanae, 20 Februar 1956
Mit kirchlicher Druckerlaubnis, Regensburg, 22. April 1961
Katholisches Schriftenapostolat 86729 Öttingen Postfach 1162
Werk der kleinen Seelen, Tel. 02984 - 921939


dreiave.de
Mariens Kind
In der Botschaft heisst es, dass wir die drei Ave Maria zu Ehren des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes tĂ€glich beten sollen, also 1x. Woanders las ich, dass sie morgens und abends gebetet werden sollen.Was stimmt jetzt bloß?
Waagerl
Im Rosenkranz sind mehr als 3 Ave Maria enthalten! 😉
Waagerl
Mariens Kind
Ah, jetzt weiß ich es! Die Muttergottes verlangte, tĂ€glich die Drei Ave Maria zu beten, also ein Mal am Tag. Es war dann der hl. Leonhard von Porto Maurizio, der empfahl, die Drei Ave Maria zwei Mal tĂ€glich zu beten, morgens und abends, und zwar mit den folgenden ZusĂ€tzen "O, meine Mutter, bewahre mich an diesem Tag vor der TodsĂŒnde." , "O, meine Mutter, bewahre mich in dieser Nacht vor der 
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Ah, jetzt weiß ich es! Die Muttergottes verlangte, tĂ€glich die Drei Ave Maria zu beten, also ein Mal am Tag. Es war dann der hl. Leonhard von Porto Maurizio, der empfahl, die Drei Ave Maria zwei Mal tĂ€glich zu beten, morgens und abends, und zwar mit den folgenden ZusĂ€tzen "O, meine Mutter, bewahre mich an diesem Tag vor der TodsĂŒnde." , "O, meine Mutter, bewahre mich in dieser Nacht vor der TodsĂŒnde."
stephanw
Es wird so wenig von uns verlangt, - uns aber so viel gegeben. Beten wir fĂŒr die vielen Menschen, die im Glauben schwach oder mĂŒde sind.
Joannes Baptista
Ich bin zufĂ€llig auch heute frĂŒh in meinem Gebetsbuch mit Verheißungen draufgestoßen. Und jetzt sehe ich es hier... đŸ€— 😇🙏
Mariens Kind
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Mariens Kind
Dankeschön, liebe Tina. Das ermutigt mich, die drei Ave Maria ab Morgen tÀglich zu verrichten.
Tina 13
One more comment from Tina 13
Tina 13
🙏🙏🙏đŸŒčđŸŒčđŸŒč