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M.RAPHAEL

Jauchzende Macht

Die Menschen lieben die Macht. Sie macht sie glücklich. Sie gieren nach ihr. Tag und Nacht versuchen sie, sich gegenseitig in Bezug auf sie zu übertrumpfen. Sie beten sie an. Es gibt sie immer zu wenig. Man muss sie sich holen. Sie ist der eine Fußball, dem alle hinterher rennen. Ganz wichtig ist dabei, dass es den Verlierer gibt. Die Macht verlangt das Opfer, den Machtlosen, den Schwachen, den Versager. Sonst funktioniert sie nicht. Sonst ist sie nicht. Wer über sie diskutiert, hat sie schon verloren. Alle wissen das, keiner will es veröffentlichen. Wer es tut, ist blasphemisch geben über dem verborgenen Gott, dem Puppenspieler, der die Menschheit an seinen Seilen tanzen lässt. Die Strafe kommt. Der Aufdecker des Herrn der Welt wird ausgespuckt. Er wird auf unterschiedlichste Art und Weise gekreuzigt.

Die Macht ist die schmerzhafte und lusterfüllte Peitsche, die die Kinder der Welt antreibt, aufhetzt und sie dann niederschlägt. Sie treibt die Gierigen an und verachtet sie gleichzeitig grenzenlos. Nur der Lügner wird mächtig. Wahrheit und Macht vertragen sich nicht. Sie sind sich spinnefeind.

Die Macht verlangt rücksichtslose Selbstermächtigung. Das gilt für brutale Alpha Männer in Unternehmen. Das gilt aber auch für brutale Alpha Frauen, die sich endlich holen wollen, was ihnen zusteht. Im Gegensatz zu den Männern kämpfen sie mit ganz anderen Mitteln. Im direkten Kampf unterliegen sie meistens, also benützen sie kollektive Moralsysteme, um sich über den Mann zu erheben. Sie reden ihm ein, dass es gut ist, wenn man lieb und nett ist, dass es in seinem eigenen Interesse wäre, wenn seine Frau nicht mehr gehorsam sondern genauso aktiv wäre wie er selbst. Darin sind sie so geschickt, dass es den Mann heute noch nicht mal mehr wundert, wenn seine Frau sich bald von ihm scheiden lässt und sich einen Neuen nimmt. Die Alpha Frau hat den Mann untergebuttert. Er hat es nicht gemerkt, weil ihm gleichzeitig durch die Medienmaschine weisgemacht wird, dass jeder ein Chef, ein Supermann, ein einsamer Cowboy ist. Was für eine Lüge!

Die Alpha Frauen wollen Priesterinnen werden. Evangelische Gottesdienste sind schon voll mit Pastorinnen. Nirgends kann man einen solchen Einfluss auf die öffentliche Meinung nehmen wie in der Kirche. Da können sie dann alle lieb und nett sein, denn Jesus war für sie der erste Feminist. Dabei geht es ihnen nur um Macht. Nette und liebe Männer kann man am Nasenring durch die Manege führen, wie man will. Unterdessen brennen die Muslime das Christentum in Grund und Boden. Der Herr der Welt lacht. Die Mutter Gottes verlässt die Gutmenschen.

Auch den Novus Ordo liberalen und modernistischen Apparatischicks geht es nur um Macht. Wie die Frauen scheuen auch sie den direkten Kampf mit rücksichtslosen Alpha Männern. Also stimmen sie ebenfalls in das „Lied von lieb und nett“ ein. Umarmung, Gefühl und Toleranz sind die neuen Zauberworte. Warum sollen starke Männer darauf eingehen? Sie würden nur verlieren. Sie würden kastriert werden. Warum sollen sie akzeptieren, wenn ihre Frauen sich von ihnen scheiden lassen? Hier stehen Interessen gegeneinander!!! Warum ist das weibliche Interesse wichtiger als das männliche? Warum ist eine feministische Gesellschaft mit Ehescheidung, Abtreibung, Homosexualität und Hochmut besser als die traditionelle Gesellschaft entsprechend der Schöpfungsordnung Gottes? Warum ist eine bindungslose Gesellschaft mit lauter erbärmlichen vereinsamten Opfern, die sich trotzdem oder gerade deswegen für coole Supermenschen halten, besser als unsere traditionelle katholische Gemeinschaft? Es geht um Macht!!! Ich komme darauf zurück. Das Konzil der Buchhalter, der letzten Menschen, gibt das Stichwort vor.