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Obdachloser erhält feierliches Römisches Requiem (Bilder)

Der in Sizilien geborene Obdachlose und frühere Drogenabhängige Gaetano Tinnirello (33) starb am 13. November in Rom und wurde mit einem feierlichen Requiem im Römischen Ritus beigesetzt. Es strömten viele Menschen herbei, darunter Aristokraten, Arbeiter, Obdachlose und andere.

Tinnirello verbrachte seine letzten Jahre als Bettler auf den Stufen der SS. Trinità dei Pellegrini Kirche. Die Kirche wird von Priestern der Petrusbruderschaft (FSSP) betreut.

Pater Vilmar Pavesi FSSP, der das Requiem zelebrierte, erinnerte sich in seiner Trauerrede an Tinnirello’s letzte Tage (CatholicNewsAgency.com, 4. Dezember).

Tinnirello lag nach einer Operation bewusstlos im Krankenhaus. Pater Pavesi wollte ihn besuchen, wurde aber nicht eingelassen. Deshalb kehrte er zwei Tage später zurück. An dem Tag war Tinnirello bei klarem Verstand, aber unfähig, sich zu bewegen. Er wollte trinken. Pavesi half ihm dabei und erinnerte ihn an den dürstenden Christus am Kreuz. Dann hörte der Priester die Beichte und spendete Tinnirello die Sterbesakramente. Nach dem Schlusssegen meinte Tinirello: "Danke, Pater. Sie haben mich sehr glücklich gemacht!"

Am nächsten Tag fiel Tinnirello erneut ins Koma und wurde wieder operiert, erlangte aber das Bewusstsein nicht mehr zurück.

Pavesi bemerkte von der Kanzel aus, dass Tinnirello nur für ein paar Stunden ins Bewusstsein zurückkehrte, wie das tote Kind, das vor dem Heiligen Philipp Neri auferstand, um zu beichten, die Letzte Ölung zu empfangen und wieder zu sterben.

Tinnirello betrat SS. Trinità dei Pellegrini jeden Tag, grüßt alle Heiligen und warf sich dann vor dem Hochaltar auf den Boden.

"Ich habe mir immer gedacht, dass der Herr ihn für diesen Akt der Frömmigkeit, der mit solcher Aufrichtigkeit vollzogen wurde, retten würde", bemerkte Pater Pavesi.

#newsHkwrqfhjoy



Alfons Müller
Daran soll sich Bergoglio ein Beispiel nehmen. Das ist gelebte Nächstenliebe, nicht sein dummdreistes Genuschel.
Kirchen-Kater
Wie wichtig ist es, um einen guten Tod zu bitten und zu beten.
Wundersam öffnete sich hier ein Fenster; nicht zur Welt, sondern zum Heiligen Sakrament.
kyriake
Der Patron der Obdachlosen ist der hl. Benedikt Joseph Labre, der in Rom von Kirche zu Kirche gezogen ist, um den HERRN anzubeten und sich aus den Abfällen der Stadt und von milden Gaben ernährt hat. Ein ganz großer Heiliger!!
Vered Lavan
Danke für die Info! Kannte ich bisher nicht (Benedikt-Joseph Labre - Ökumenisches Heiligenlexikon). 🙏 🙏
Die Bärin
Die Armen dieser Welt haben jetzt einen guten Fürsprecher im Himmel! Und, für den Fall, dass er noch nicht am Ziel angekommen sein sollte, werden wir für seine baldige Aufnahme in den Himmel beten!
Vered Lavan
Sehr berührend. Danke für die Bilder und den Bericht. 🙏 🙏
Goldfisch
Erst wenn du ganz unten bist, lernst du die Sehnsucht richtig kennen. Und hat sie dich einmal gepackt, läßt sie dich nicht mehr los. Gott sei seiner Seele gnädig!
alfredus
Dazu gehört eine große Gnade, die der Herr nur denen schenkt, die ihn besonders lieben ... ! So eine schöne Kirche von der wir nur träumen können, ist ein kostbares Gottesgeschenk und verhilft dem Beter zur Andacht !
Schönheit des Katholizismus
Pater Pavesi hat sich schon zu Lebzeiten um den armen Drogen-Sandler gekümmert. Einmal kam dieser mit Ohrringen und Pavesi mochte das nicht. Darum wollte er die Ohrringe kaufen (damit sie verschwinden würden). Der gutherzige Obdachlose merkte die Absicht und warf den Damenschmuck von sich aus weg.