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Der Kampf gegen die Sünden.

Christus ist gekommen, die Sünden zu besiegen. Das tat er durch sein Leiden und seine sieghafte Auferstehung.

Was ist die Sünde, wie wird sie erkannt und überwunden?

Die Sünde ist eine schuldbare Handlung, die Wiedergutmachung erfordert. Der Ausdruck Sünde bedeutet soviel wie Fehler, d.h. eine Tätigkeit oder ein Verhalten, das nicht so ist, wie es sein soll (mangelhaft oder verkehrt), oder verfehlt oder eitel.
Vor Gott entsteht ein Zustand von Schuld, die nachgelassen oder abgewaschen werden muss.
Die Sünde zieht die Verpflichtung nach sich, Busse zu tun, Strafe zu erleiden und Wiedergutmachung zu leisten . Diese Busse ist sehr gemildert durch die Leiden Jesu, der einen grossen Teil schon auf sich genommen hat.

Theologisch ist die Sünde eine vor Gott verantwortliche fehlerhafte

Handlung durch bewusste und freiwillige Uebertretung der durch göttliches Gebot vorgeschriebenen sittlichen Ordnung.
Dies bedeutet zugleich, der Forderung des göttlichen Willens zu widersprechen.
Schliesslich - je nach Schweregrad der Sünde - missachtet bzw. verachtet der Sünder den göttlichen Willen.
Daraus folgt eine Abwendung und Lossagung von der gottgeschuldeten Unterwerfung und Zuneigung.

Eine Abwendung von Gott bedeutet, dass der Mensch als Sünder sich von Gott als dem höchsten Gut und dem ehrwürdigen und achtungsvollen und liebenswürdigen Endziele durch schwere Sünden lossagt.
Darum wird auch von Beleidigung Gottes gesprochen. Eine Beleidigung Gottes ist aber das grösste Uebel, das es gibt.

Wenn wir in der heutigen gottlosen Zeit den vielen Versuchungen widerstehen wollen, um gerecht vor Gott zu leben, brauchen wir ein geistliches Leben, ein Leben in der Gegenwart Gottes und geistliche Führung. Haben wir keinen priesterlichen Führer, so können wir den Heiligen Geist um Führung bitten. Und Er wird es tun.

Benutzte Literatur: M. Scheeben, Handbuch der katholischen Dogmatik, Bildquelle: Kathpedia
Fortsetzung folgt
sudetus
sehr schönes Bild, das war früher im Volks-Messbuch, das die Amerikaner nach dem Krieg an die Heimatvertriebenen und die Flüchtlinge verteilten, ich besitze selbst noch 2 Exemplare davon, das war supergut gemacht.
Eugenia-Sarto
Danke für die Information. Demnach hat die Kirche dieses Bild gutgeheissen.
Gutemine
@Petros Patrikios Das Bild ist jedem klar verständlich - vom kleinen Kind bis zum alten Greis. Es veranschaulicht ohne viele Worte einen wahren Sachverhalt. Warum eine Sache kompliziert erklären, wenn sie doch ganz einfach ist?
Petros Patrikios
@Klaus Elmar Müller. Ich schließe mich Ihrer Kritik dahingehend an. Solche läppischen "Engeldarstellungen" ( diese Figur hier erinnert an amerik. Schauspielerinnen der fünfziger Jahre ) darf es im kath. Bereich nicht geben. Grundsätzlich offenbaren sich diese erlauchten Geister als Jünglinge, die schreckenerregende Majestät ausstrahlen. Selbst die allheilige Gottesmutter mußte beruhigt werden. …More
@Klaus Elmar Müller. Ich schließe mich Ihrer Kritik dahingehend an. Solche läppischen "Engeldarstellungen" ( diese Figur hier erinnert an amerik. Schauspielerinnen der fünfziger Jahre ) darf es im kath. Bereich nicht geben. Grundsätzlich offenbaren sich diese erlauchten Geister als Jünglinge, die schreckenerregende Majestät ausstrahlen. Selbst die allheilige Gottesmutter mußte beruhigt werden. Ich würde mal sagen, mehr in der Hl. Schrift lesen, das bringt im geistlichen Leben einfach weiter
Eugenia-Sarto
Die Heilige Schrift lesen , ist nicht alles, was uns die Kirche empfiehlt. Und solche einfachen Bilder sind für manche Leute hilfreich.
Klaus Elmar Müller
Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria erschrak, aber als Königin der Engel nicht ob der Erscheinung, sondern wegen des Engels Worten. Ansonsten, sehr geehrter @Petros Patrikios, stimme ich Ihnen dankbar zu. An sehr geschätzte @Eugenia-Sarto: Das Bild führt eher in die Verzweiflung statt zurück zur Gnade.
Eugenia-Sarto
Die Furcht, nicht Verzweiflung, hat schon so manchen zur Umkehr geführt. Die Heilige Schrift selbst warnt uns doch an vielen Stellen mit der Hölle. Das Bild will warnen vor dem Teufel. Hat die Welt das heute nicht bitter nötig? Ich meine, ja.
Klaus Elmar Müller
Das Bild mochte ich noch nie: böser Junge und Teufel sind männlich. Engel: weiblich. Oder ist's so 😉 ?
Eugenia-Sarto
Nein, so ist es nicht. Dafür aber ist der gütige Gott als Heiland ein Mann. Wiegt das nicht alles wieder auf?
geringstes Rädchen
Freud und Leid stehen sich gegenüber:
- Gott kämpft als Überbringer der unaussprechlichen ewigen Freude!
- Ihm entgegengesetzt macht sich Sein Widersacher, Satan, als Bote der unsäglichen, ewigen Peinigungen einen Namen!
Zum vollständigen Text - siehe: ❤ Meine Texte: Freud und Leid
M.RAPHAEL
Keine Angst, wir werden die Schlange besiegen. Nur zur Erinnerung:
www.youtube.com/watch
Keiner ist lieb. Jeder ist Soldat.
Eugenia-Sarto
Die gregorianischen Gesänge von Fontgombault höre ich auch gern. Möge Gott dieses Kloster beschützen vor jeder Haeresie.
M.RAPHAEL
Ja, das stimmt. Ich habe sie besucht. Sie sind Soldaten.
Moselanus
Dieses Bild kenne ich aus einem schlichen Gebetbuch aus den 70/80er Jahren: Das heilige Meßopfer. Hatte mir seinerzeit der längst verstorbene Paul Laschober aus Bonn geschenkt.
M.RAPHAEL