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Begegnung

Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen.

Jesus ist vielen Menschen begegnet. Das Besondere war wohl, dass er jeden Einzelnen in seiner und ihrer Geschichte, in der ganz eigenen Würde, in der jeweiligen Bedürftigkeit wahrgenommen und auch ernst genommen hat. Aus den Begegnungen mit ihm haben die Menschen neuen Mut zum Leben geschöpft. Haben eine neue Ausrichtung oder auch Freiheit für sich entdeckt. Die gekrümmte Frau z.B., die sich ganz neu wieder aufrichten konnte, sich sehen lassen konnte, weil sie erfahren hat, dass sie selbst von Gott gesehen ist (Lukas 13)! Oder der blinde Barthimäus (Lukas 18), dem die Augen aufgegangen sind, weil er die Welt mit Jesu Hilfe in einem neuen Licht wahrgenommen hat.

Auch nach dem Tod Jesu haben die Menschen von ähnlichen heilsamen Begegnungen erzählt. Von der Lebensfreude, die sie plötzlich erfahren haben, von der Befreiung von einer Last, vom wieder Aufstehen nach langer Trauer. Und für sie war es klar: es ist der Auferstandene, der ihnen begegnet ist. Er hatte ihre Seele berührt.

Diese Erzählungen helfen uns, das eigene Leben zu deuten und zu verstehen. Und so zeigt sich manch eine Begegnung, die unsere Seele berührt, als eine Gottesbegegnung: heilsam, aufrichtend, wegweisend.

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