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Heilwasser
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Es war einmal ein Einsiedler mit einem brennenden Wunsch

Es war einmal ein Einsiedler mit einem brennenden Wunsch

Es war einmal ein Einsiedler mit dem brennenden Wunsch:
„Herr, zeige mir, was dir auf dieser Welt am besten gefällt!“
Eines Tages stand plötzlich ein Engel vor ihm und sprach:
„Gott hat dein Gebet erhört!“ Der Engel führte ihn in einen
Dom. Auf der Kanzel stand der Bischof dieser Stadt und
predigte auf wunderbare Weise über den lieben Gott. Da
wandte sich der Einsiedler an den Engel: „Sicher gefällt
das dem lieben Gott am besten auf Erden!“ Der Engel
lächelte: „Das Schönste ist es noch nicht ...“ - „Was kann
noch schöner sein?“, fragte sich der Einsiedler. - Nun führte
ihn der Engel in ein Krankenhaus an das Bett eines jungen
Soldaten, der schwer verwundet war. Er betete immer wie-
der: „Herr, dein Wille geschehe! Alles, so wie Du es willst!
Du hast mich auch durch Leiden erlöst ...“ - Der Einsiedler
war tief ergriffen: „Das ist aber wohl das, was dem lieben
Gott am besten gefällt!“ - „Es gefällt ihm sehr, aber schau!“,
antwortete der Engel und führte ihn über die Straße in die
Dachkammer eines armen Hauses. Vor einem Kreuz an
der Wand kniete ein junger Mensch. Und was tat er? Er
weinte über seine Sünden, weil ihm bewusst geworden war,
wie sehr er vom Heiland geliebt ist. - „Siehe, das ist es,
was dem Herrn auf Erden am Besten gefällt!“, sagte der
Engel, „denn unser Heiland hat gesagt: Im Himmelreich
ist mehr Freude über einen Sünder, der Buße tut, als über
99 Gerechte!“ Und der Einsiedler sah, wie Engel vom
Himmel herabstiegen und die Tränen dieses jungen Men-
schen in goldenen Schalen auffingen und zum Thron
Gottes emportrugen. Dort leuchteten sie wie Perlen und
Diamanten. Da kehrte der Einsiedler voll Freude wieder
an seinen Ort zurück und dankte Gott, dass er durch sein
Gebet und Opfer mit helfen darf, dass arme Sünder
Christus die Freude solcher Tränen bereiten.

Bin ich Gott dankbar, dass ich durch Gebet und Opfer
wie dieser Einsiedler mithelfen darf, dass arme Sünder
Christus die Freude solcher Tränen bereitet?


Die Liebe nimmt den Sünder voll Freude an.

Wo kannst du besser eine herzliche Liebesreue
erwecken als zu Füßen des Kreuzes, kniend vor
dem Erlöser, dessen kostbares Blut zur Erde tropft?

Quelle: Der Kreuzweg der Liebe.
www.sarto.de

Zweihundert
gute Frage, sollte man sich täglich stellen:

Bin ich Gott dankbar, dass ich durch Gebet und Opfer
wie dieser Einsiedler mithelfen darf, dass arme Sünder
Christus die Freude solcher Tränen bereitet?
Zweihundert
Sehr schöne Geschichte, ein ewiges Vergelt's Gott 😘 🔥 🌸 🌺 🌸 💐 🌸 🌺 🌸 💐 🌸
Heilwasser
Danke, segne es Gott ewiglich!
Zweihundert
Es war einmal ein alter Einsiedler

Es war einmal ein alter Einsiedler. Der murrte immer gegen Gottes
Wege. Eines Tages wurde ihm im Traum gezeigt, was ihn stille machte: Es
erschien ihm ein Gottesbote. Der forderte ihn auf, mit ihm zu gehen, Sie
kamen in ein Haus, wo sie freundlich aufgenommen wurden. Der Hausherr sagte:
"Ich feiere heute einen frohen Tag. Mein Feind hat sich mit mir versöhnt …
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Es war einmal ein alter Einsiedler

Es war einmal ein alter Einsiedler. Der murrte immer gegen Gottes
Wege. Eines Tages wurde ihm im Traum gezeigt, was ihn stille machte: Es
erschien ihm ein Gottesbote. Der forderte ihn auf, mit ihm zu gehen, Sie
kamen in ein Haus, wo sie freundlich aufgenommen wurden. Der Hausherr sagte:
"Ich feiere heute einen frohen Tag. Mein Feind hat sich mit mir versöhnt und
zur Bekräftigung der Bekanntschaft diesen goldenen Becher geschickt." Am
anderen Tag sah der Einsiedler, wie der Gottesbote den Becher mitnahm, und
er wollte böse werden. Er bekam zur Antwort: "Schweig, so sind Gottes Wege!"

Bald kamen sie wieder in ein Haus. Der Hauswirt, ein Geizhals,
fluchte über die ungebetenen Gäste und tat ihnen alles Leid an. "Da müssen
wir gehen", sagte der Gottesbote und - schenkte dem Geizhals - den goldenen
Becher. Der Einsiedler wollte aufbegehren ... "Schweig - so sind Gottes
Wege!"

Am Abend kamen sie zu einem Mann, der seht traurig war, weil er es
mit all seiner Arbeit nicht vorwärts brachte und immer vom Unglück verfolgt
wurde. "Gott wird dir helfen!" sagte der Bote - und zündete ihm beim
Weggehen das Haus an. "Halt!" schrie der Einsiedler ... "Schweig, so sind
Gottes Wege."

Am 3. Tag kamen sie zu einem Mann, der finster in sich gekehrt war,
nur mit seinem Söhnchen war er freundlich, denn er hatte es sehr lieb. Als
sie am anderen Tag weggingen, sagte der Mann: "Ich kann euch nicht
begleiten, aber mein Söhnchen darf bis zur Brücke dort mit. Gebt acht auf
das Kind!" "Gott wird es behüten," sagte der Bote - und warf das Kind in den
Fluß. "Du heuchlerischer Teufel!!" schrie der Einsiedler, "das sind nicht
Gottes Wege!"

In diesem Augenblick verwandelte sich der Bote in einen Engel voll
himmlischen Glanzes:"Höre! Der Becher war vergiftet, den freundlichen Mann
habe ich vom Tode gerettet, der Geizhals aber hat sich den Tod damit
getrunken. Der arme Mann wird beim Aufbau seines abgebrannten Hauses einen
Schatz finden, mit dem ihm aus aller Not geholfen ist. Der Mann, dessen Kind
ich in den Strom warf, war ein schwerer Sünder; das Kind, das er erzog, wäre
sonst ein Mörder geworden. Der Verlust des Söhnchens wird nun des Vaters
Herz zur Umkehr bringen; Das Kind aber ist jetzt bei Gott gut aufgehoben und
hat es gut. Siehe - nun hast du ein Stück von der Weisheit Gottes gesehen.
Ehre künftig sein verborgenes Walten!"
Unbekannter Verfasser
Heilwasser
Vergelt's Gott, die Geschichte, die P. Anselmgruber in einer Predigt erzählte!