"Wir sind daher zutiefst betrübt über die Motive, die angeführt werden, um den Gebrauch des Messbuchs des hl. Johannes XXIII. einzuschränken, das im Zentrum unseres Charismas steht. Die Petrusbruderschaft erkennt sich in keiner Weise in den vorgebrachten Kritikpunkten wieder."
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Offizielles Kommuniqué zum Motu Proprio Traditionis Custodes – FSSP

Offizielles Kommuniqué der Priesterbruderschaft St. Petrus zum Motu Proprio Traditionis Custodes Fribourg, 20. Juli 2021 Die Priesterbruderschaft …
Wolfi Pax
Es geht nicht nur um die Petrusbrüder - die ich aus mehreren Gründen nicht wirklich schätze. Es gibt weiter ex Ecclesia Dei Gemeinschaften, die in voller Gemeinschaft mit der römisch-katholischen Kirche. Hab mich x schlaugegoogelt:

Abtei Fontgombault (Frankreich, Département Indre), Benediktiner-Abtei (FSSPX bis 1984), biritualistisch, und Tochterabteien Notre-Dame-de Randol, Notre-Dame-…More
Es geht nicht nur um die Petrusbrüder - die ich aus mehreren Gründen nicht wirklich schätze. Es gibt weiter ex Ecclesia Dei Gemeinschaften, die in voller Gemeinschaft mit der römisch-katholischen Kirche. Hab mich x schlaugegoogelt:

Abtei Fontgombault (Frankreich, Département Indre), Benediktiner-Abtei (FSSPX bis 1984), biritualistisch, und Tochterabteien Notre-Dame-de Randol, Notre-Dame-de-Triors, Abtei Clear Creek (Oklahoma, Abtei seit 2010), Abtei Wisques (seit 2013)

Fraternité Saint-Vincent-Ferrier, Chéméré-le-Roi (Mayenne, Diözese Laval, Frankreich), gegründet 1979 durch Louis-Marie de Blignières (Ex-FSSPX), als Institut des gottgeweihten Lebens päpstlichen Rechts errichtet 1988, mit früherer Dominikaner-Liturgie (1962er Fassung; „Alt-Dominikaner“).

Abbaye Sainte-Madeleine, Le Barroux (Frankreich, Département Vaucluse, Kanton Malaucène) (FSSPX bis 1988), autonome Benediktiner-Abtei mit weiblichem Zweig: Notre-Dame de l’Annonciation.

Institut du Christ Roi Souverain Prêtre (Institutum Christi Regis Summi Sacerdotis; Institut Christus König und Hoherpriester), Gesellschaft Apostolischen Lebens zunächst diözesanen (Erzbistum Florenz), seit 2008 päpstlichen Rechts, gegründet 1990. Weiblicher Zweig: Anbetungsschwestern des königlichen Herzens Jesu Christi

Institut de la Sainte-Croix de Riaumont, Gesellschaft des Apostolischen Lebens päpstlichen Rechts, Benediktiner-Oblaten der Abbaye Notre-Dame de Fontgombault (siehe oben), „Pfadfinder-Orden“, kanonisch errichtet 1991

Servi Jesu et Mariae (Diener Jesu und Mariens), Kongregation päpstlichen Rechts, anerkannt 21. Juli 1994, biritualistisch, nutzt aus pastoralen Gründen auch die erneuerte Liturgie

Chanoines Réguliers de la Mère de Dieu (Regularkanoniker von der Gottesmutter), gegründet 1968 in Gap (Frankreich) als Opus Mariae, 1997 zur Abtei päpstlichen Rechts erhoben, Hauptsitz seit 2004 Abtei Sainte-Marie de Lagrasse (Diözese Carcassonne, Frankreich)

Apostolische Personaladminstration St. Johannes Maria Vianney in der Diözese Campos dos Goytacazes (Brasilien)

Canons Regular of the New Jerusalem (Regularkanoniker vom Neuen [Himmlischen] Jerusalem), gegründet 2002 in der Diözese La Crosse, später, bis 10. August 2007, angesiedelt in Chesterfield (Erzdiözese Saint Louis)

Institut St. Philipp Neri, Gesellschaft apostolischen Lebens päpstlichen Rechts, Berlin, errichtet am 26. Mai 2004.

Institut du Bon Pasteur (Ex-FSSPX), Gesellschaft apostolischen Lebens päpstlichen Rechts mit „Gregorianischer Liturgie“ als Eigenritus, errichtet am 8. September 2006 in Bordeaux (Frankreich),

Canons Regular of Saint John Cantius (Regularkanoniker vom hl. Johannes Cantius), Verein von Gläubigen diözesanen Rechts in der Erzdiözese Chicago, biritualistisch, hervorgegangen aus der biritualistischen Pfarrgemeinde St. John Cantius, Chicago, Illinois.

Slaves of the Immaculate Heart of Mary (Mancipia Immaculati Cordis Mariae), gegründet von Leonard Feeney, anerkannt in der Diözese Worcester (Vereinigte Staaten).

Militia Templi (Ordo Militiae Christi Templique Hierosolymitani), „Pfadfinder-Orden“, privater Verein von Gläubigen diözesanen Rechts (CIC can. 298 f.) im Erzbistum Siena-Colle di Val d’Elsa-Montalcino (Italien), 1979 gegründet in Poggibonsi.

Filii Sanctissimi Redemptoris (F.SS.R), mit Rom unierte Transalpine Redemptoristen, Hauptniederlassung auf der Insel Papa Stronsay (Schottland).

Trappisten-Abtei Mariawald, nahe Heimbach in der Eifel, Nordrhein-Westfalen (Deutschland), seit 2008 de jure altritualistisch, faktisch liturgisch gespaltene Kommunität. Die Abtei wurde am 15. September 2018 aufgehoben, nachdem die Zahl der Mönche auf unter 10 gesunken und ein aufgrund der altritualistischen Orientierung erhoffter Aufschwung ausgeblieben war.

Franziskaner der Immakulata, biritualistisch, Institut päpstlichen Rechts, etwa 400 Ordensbrüder mit feierlicher Profess, 120 Postulanten.

Benediktiner der Immakulata, OSB-Kloster „der strikten Observanz“ in Villatalla (Ligurien), gegründet am 2. Juli 2008 mit zwei Mönchen aus Le Barroux durch Mario Oliveri.

Kloster St. Benedikt in Norcia, Benediktiner-Priorat „Maria Sedes Sapientiae“ (sui-juris),biritualistisch, gegründet 1998 in Rom.
Theresia Katharina
PF, ein falscher Papst ohne päpstliche Jurisdiktion, da kanonisch ungültig gewählt und wegen Häresien längst exkommuniziert (poena latae sententiae=Tatstrafe, die sofort in Kraft tritt), kann gar nichts anordnen !! Erzketzer haben keine Weisungsbefugnis.
miracleworker
Der Hass Satans spürt sehr sensible Wahrheiten auf und transpersonalisiert sie in die Hirne vieler unserer zeitgeistgefälligen Bischöfe:

"Wer von der Welt stammt, den liebt die Welt als ihr Eigentum." Joh 15,19

Warum: "Denn sie liebten das Ansehen bei den Menschen mehr als das Ansehen bei Gott." Joh 12, 43

Wer als Bischof sich immer unverhohlener von Dr.-Titel tragenden Schwulen-Mehrheiten in …More
Der Hass Satans spürt sehr sensible Wahrheiten auf und transpersonalisiert sie in die Hirne vieler unserer zeitgeistgefälligen Bischöfe:

"Wer von der Welt stammt, den liebt die Welt als ihr Eigentum." Joh 15,19

Warum: "Denn sie liebten das Ansehen bei den Menschen mehr als das Ansehen bei Gott." Joh 12, 43

Wer als Bischof sich immer unverhohlener von Dr.-Titel tragenden Schwulen-Mehrheiten in Domkapiteln beraten lässt, der wird kaum authentisch Stellung nehmen zur Bewertung des geistlichen "Wachstums", welches den Gemeinschaften gnadenwirksam aus der tiefgründigen Mitfeier der in continua traditiona - im ehrwürdigen latein. Ritus - geschenkt wird.

Darum hasst im Bischof der Teufel den Priester, der das Geschenk der Erlösung womöglich weit wirksamer, erlösungs- und befreiungsverifizierbarer am Altar empfängt, weiterleitet und vervielfacht.
Wie viele Priester bestätigen uns eine unvergleichlich persönlichere Christusbegegnung bei der Zelebration des überlieferten Ritus nach Pius V, die auf uns unmittelbar überspringt!

DER EXORZIST
Edeljuwel
Das Motu proprio Traditionis custodes wird das "Todesurteil" der Petrusbruderschaft sein. Alles andere wäre eine Überraschung. Seid einfach klug und gesteht Euren Fehler von 1988 in Demut ein. Geht zur FSSPX. nur so könnte Ihr überleben!
byzantiner
Die Zukunft kann nur innerhalb der Kirche liegen
Edeljuwel
Die FSSPX ist Teil der katholischen Kirche. Die kirchliche Anerkennung hat bis heute Gültigkeit!
sudetus
wer immer noch vom "Papst Franziskus" spricht, vom "Messbuch Johannes XXIII" ( das die wahre hl. Messe nach dem hl. Pius V. nicht mehr enthält ) und so weiter, der hat NICHTS begriffen . Sie dienen zwei Herren und sie haben nicht den Mut wahrhaft katholisch zu sein.
Rückkehr-Ökumene
Mir scheint, der Generalobere hat noch nicht begriffen, was das Motu proprio Traditionis custodes für die Petrusbruderschaft bedeuten wird, wenn er seine Absicht kundtut, in Treue zum modernen Rom und zum Charisma dieser Bruderschaft zu bleiben.
Dazu ein kurzer Rückblick: Zu dem vorkonziliaren römischen Ritus kam durch das Konzil ein neuer römischer Ritus hinzu. Wenn ich mich recht erinnere, …More
Mir scheint, der Generalobere hat noch nicht begriffen, was das Motu proprio Traditionis custodes für die Petrusbruderschaft bedeuten wird, wenn er seine Absicht kundtut, in Treue zum modernen Rom und zum Charisma dieser Bruderschaft zu bleiben.
Dazu ein kurzer Rückblick: Zu dem vorkonziliaren römischen Ritus kam durch das Konzil ein neuer römischer Ritus hinzu. Wenn ich mich recht erinnere, befragte später Johannes Paul II. 10 Kardinäle, ob denn der alte Ritus abgeschafft worden sei, und die Mehrzahl verneinte das. Unter Johannes Paul II. gab es dann, durch ein Indult, gewisse Möglichkeiten, an der überlieferten Messe teilzunehmen, aber (auch hier hoffe ich, mich richtig zu erinnern,) sollten die Gläubigen zur Neuen Messe geführt werden. Als Bedingung für die Teilnahme wurde deshalb die Anerkennung des Konzils und der Neuen Messe gefordert.
Benedikt XVI. ging davon aus, dass tatsächlich beide Riten existent seien und errichtete die Petrusbruderschaft zur Pflege der überlieferten Messe, als Reaktion auf die Bischofsweihen von Erzbischof Lefebvre. Mit seinem Motu proprio Summorum pontificum räumte er den Gläubigen Rechte ein, an der überlieferten Messe teilzunehmen.
Nun schafft Franziskus die überlieferte Messe ab, indem er verfügt, dass es nur einen römischen Ritus gibt. Dadurch schafft er m. M. nach zugleich das Charisma der Petrusbruderschaft ab, die überlieferte Messe im offiziellen Raum zu erhalten. Was ist nun ihre Aufgabe? Vermutlich wird es dieselbe Aufgabe sein, die Franziskus auch den Ortsbischöfen mit seinem Motu proprio stellt, nämlich die Gläubigen, die derzeit an der überlieferten Messe im offiziellen Raum teilnehmen, zur Neuen Messe zu führen. Das Charisma der Petrusbruderschaft, die überlieferte Messe im offiziellen Raum der Kirche zu erhalten, würde dann umgewandelt in das Charisma, mitzuhelfen, die überlieferte Messe abzuwickeln. Welch ein Elend!
Solimões
Ab der Mitte nicht ganz richtig. JP2 hat die Petrusbrüder errichtet. Das Ziel, die Leute zum Abfall zu bringen, bleibt jedoch dasselbe.

Ich gehe aber weiter und sage, das jetzige "motu proprio" ist das endgültige Zeichen apokalyptischen Glaubensabfalles, von dem die Muttergottes in La Salette spricht.

Mit dem rigorosen Verbot der Alten Messe ist allen die denken können klar, dass die alten …More
Ab der Mitte nicht ganz richtig. JP2 hat die Petrusbrüder errichtet. Das Ziel, die Leute zum Abfall zu bringen, bleibt jedoch dasselbe.

Ich gehe aber weiter und sage, das jetzige "motu proprio" ist das endgültige Zeichen apokalyptischen Glaubensabfalles, von dem die Muttergottes in La Salette spricht.

Mit dem rigorosen Verbot der Alten Messe ist allen die denken können klar, dass die alten Glaubensauffassungen nichts mehr verloren haben. Der Teufel ist schon so schlau, den Glaubensabfall nicht offen zu sagen, er braucht einfach disziplinarische Mittel, um zu seinem Ziel zu kommen.

Eines, oder DAS Mittel, ist die Willkür des Papstes über die Messe. 1970 kam der Teufel nicht so weit wie er wollte, jetzt ist die Frucht reif, was man schon beim Niederfall der Bischöfe hinsichtlich corona-schikanen sattsam gesehen hat.
Marienfloss
Dieser Wolfi Pax scheint von lauter Wald keine Bäume sehen zu können. Soviel Seelsorge wie ich von verschiedenen altrituellen Gemeinschaften erfahren habe, konnte ich seit Konzilszeiten IIVK nirgendwo erleben. Einziger Unterschied zu den damals „verordneten Bestimmungen“ ist das heutige Informationsspektrum und die Möglichkeit sich für die Wahrheit zu entscheiden. Diese Wahrheit findet man nicht …More
Dieser Wolfi Pax scheint von lauter Wald keine Bäume sehen zu können. Soviel Seelsorge wie ich von verschiedenen altrituellen Gemeinschaften erfahren habe, konnte ich seit Konzilszeiten IIVK nirgendwo erleben. Einziger Unterschied zu den damals „verordneten Bestimmungen“ ist das heutige Informationsspektrum und die Möglichkeit sich für die Wahrheit zu entscheiden. Diese Wahrheit findet man nicht in den „seichten“ Bestimmungen des Novus Ordo.
Wolfi Pax
@Marienfloss - ich kann Ihnen nicht folgen: welchen Sinn macht die Verwendung des Vergleichs vom Wald und den Bäumen in diesem Zusammenhang? Was wollen Sie mir denn damit sagen?
Wir scheinen unterschiedliche Auffassungen von Seelsorge zu haben. Worin besteht denn für Sie eine gelungene Seelsorge? Wenn wir das klären, können wir weiter darüber austauschen.
Wolfi Pax
Ich versuche generell, mich nicht zu echauffieren. Diese Zeilen regen mich aber auf. Ich werde mich dennoch bemühen, meinen Ärger draußen zu lassen und Argumente ins Feld zu führen.
Bemerkung zur Ausage: "den Gläubigen weiterhin dienen wollen, wie wir es seit unserer Gründung getan haben": Nur am Sonntag die Heilige Messe zu lesen und die restliche Zeit der Woche unsichtbar sein und - ja, was …More
Ich versuche generell, mich nicht zu echauffieren. Diese Zeilen regen mich aber auf. Ich werde mich dennoch bemühen, meinen Ärger draußen zu lassen und Argumente ins Feld zu führen.
Bemerkung zur Ausage: "den Gläubigen weiterhin dienen wollen, wie wir es seit unserer Gründung getan haben": Nur am Sonntag die Heilige Messe zu lesen und die restliche Zeit der Woche unsichtbar sein und - ja, was eigentlich - tun? 8-Stunden-Job ist das keiner. Schon vor dem Lockdown haben die Petrusbrüder nicht wirklich durch engagierte Seelsorge von sich reden machen. Seelsorgliches Engagement sieht anders aus: Verfügbarkeit, Katechese, Gemeindebildung etc; nur Hl. Messe feiern und gnädigerweise Sakramente spenden reicht zum Priesteramt nicht aus. Als Gläubige erfährt man sich da in einer Art beständiger Bittstellerei um ein wenig seelsorglicher Zuwendung. Hinzu kommen charakterliche Mängel und Marotten so mancher Mitbrüder; ich erhole mich einfach nicht von der Geschichte mit dem lieben Jesulein auf dem Tellerlein. Der jährlich stolze Hinweis auf die steigende Zahl an Seminaristen sagt noch nicht viel aus. Qualität misst sich nicht nur an Quantität.
Während des Lockdows sind die Petrusbrüder in den Kellerlöchern verschwunden; siehe z.B. Stuttgart. Ein Cousin hat mir erzählt, dass z.T. nicht mal eine Reaktion auf die Türklingel kam, dito bzgl. Anrufe, SMS und dgl. Und wie man munkeln hört, hat sich der Pater in Tirol einfach unsichtbar gemacht. Noch weiter südlich soll einer sogar die Gemeinde gleich für Monate verlassen haben.
Viel Kraft der Petrusbrüder verschlingt das Bemühen, sich von Pius abzuheben. So erzählt ein Pater im Rahmen der Katechese, dass man die Sonntagspflicht bei Pius nicht gültig erfüllen kann. Das ist übrigens generell das Problem der Tradtition: anstatt zusammenzuarbeiten, bilden die Grüppchen, die sich untereinander ganz und gar nicht grün sind und in ihre Betrachtungen, Vorurteile und Abwertungen auch noch die Gläubigen mit hineinziehen. War z.B. Zeuge von endlosen sarkastischen Bemerkungen gegen die Spitzenvorliebe der Grigilianer. Und natürlich gegen Pius: die Petrus warnen vor den Pius, die Pius vor den Petrus. Was für ein Armutszeugnis. Gerade in der Situation durch TC rächt sich dieser Hochmut. Im Evangelium warnt JESUS: "Jedes Reich, das in sich gespalten ist, geht zugrunde, und keine Stadt und keine Familie, die in sich gespalten ist, wird Bestand haben." Natürlich ist das jetzt für alle ursprünglichen Ecclesia Dei Gemeinschaften eine schwere Situation. Richtig schwer wird es aber für die Gläubigen, die nun nicht wissen, ob und wie lange sie noch seelsorglich betreut werden.
Zum Thema Loyalität zu Bischöfen, "deren Autorität wir immer respektiert und denen gegenüber wir uns stets loyal verhalten haben.": Mir hat ein Petrusbruder mal erzählt, dass der Bischof ihm bei jedem Gespräch verbiete, vor einer Teilnahme am neuen Ritus zu warnen, er sich aber natürlich nicht daran halten würde.
Mich ärgert die Reaktion auf TC der Petrusbruderschaft in England : sie sprechen vom Kreuz, das es jetzt zu tragen gelte. Wie wäre es mal mit ehrliches Selbstreflexion und Umkehr von so manchem Misstand? Kann man der Petrusbruderschaft nur wünschen; die Gläubigen würden wirklich davon profitieren.
Österreicher
@wolfi Pax den Pater von Südtirol werden Sie meinen - der ist kurz vor dem Shutdown in März 2020 nach Deutschland zu seinem sterbenden Vater gereist und er wurde dann nicht mehr so schnell über die Grenzen gelassen (Richtung Süden). Ich weiß auch nicht ob sein Vater noch lebt?!
Und ich denke schon dass man die Sonntagspflicht bei den Pius erfüllt?! Sonst hätte ich sie einige Male versäumt...
sudetus
Bravo Wolfi Pax, wunderbar analysiert.
Rodenstein
Fettes Dubblelovelike, um es mit Tim Kellner zu sagen.
Wolfi Pax
@Österreicher - bzgl. Pater und dessen sterbenden Vater weiß ich nichts und möchte deshalb nicht kommentieren. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es sich um diesen Pater handelt. Der Sinn einer zölibatären Lebensweise inkludiert Freiheit von menschlichen Bindungen um ganz für die Seesorge frei zu sein. Der Pater, von dem mir erzählt wurde, hat seine Gemeinde exakt mit dem Beginn des …More
@Österreicher - bzgl. Pater und dessen sterbenden Vater weiß ich nichts und möchte deshalb nicht kommentieren. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es sich um diesen Pater handelt. Der Sinn einer zölibatären Lebensweise inkludiert Freiheit von menschlichen Bindungen um ganz für die Seesorge frei zu sein. Der Pater, von dem mir erzählt wurde, hat seine Gemeinde exakt mit dem Beginn des Lockdowns einfach ein Vierteljahr verlassen. Auch kein Laie kann seinen Job für 3 Monate verlassen ohne kündigen oder in den unbezahlten Wartestand gehen zu müssen. Auch muss sichergestellt werden, dass in der Zwischenzeit seine Aufgaben erfüllt werden, selbst wenn der Grund die Pflege eines sterbenden Elternteils ist. Ich musste selbst während des 1. Lockdows beruflich 2 x über die Grenze nach Italien; mit Anmeldung bei den staatlichen Behörden und kurzzeitiger Quarantäne war dies möglich. Es kann sich also nicht um den gleichen Pater handeln; der hätte einreisen und sich wieder um die Gläubigen kümmern können.
Jan Kanty Lipski
Klaus Elmar Müller
Die Stellungnahme macht klar, dass sich auch die Petrusbruderschaft nicht von der Tridentinischen Messe abbringen lässt. Sie weiß, was die Stunde geschlagen hat. Man braucht nicht in ihrer Wunde zu rühren. Zur Not steht ihr der Weg aus der Jurisdiktion der antichristlichen Besatzungsmacht frei.
Kirchfahrter Archangelus
Die FSSP: „Verwundert“, „betrübt“ und natürlich „auf das Verständnis der Bischöfe“ hoffend.

Bislang in den deutschen Diözesen in einem prekären Duldungszustand zwischen leisen Klagen und Schweigen zu bischöflichen Tollheiten balancierend, von der deutschen Kirchenstruktur meist völlig ignoriert, gab es Kritik nur in homöopathischen Dosen. Eingebunden in die kirchlich-bürokratischen Strukturen, …More
Die FSSP: „Verwundert“, „betrübt“ und natürlich „auf das Verständnis der Bischöfe“ hoffend.

Bislang in den deutschen Diözesen in einem prekären Duldungszustand zwischen leisen Klagen und Schweigen zu bischöflichen Tollheiten balancierend, von der deutschen Kirchenstruktur meist völlig ignoriert, gab es Kritik nur in homöopathischen Dosen. Eingebunden in die kirchlich-bürokratischen Strukturen, mahnte man hier und da etwas an, zog aber in der Regel neutral-sachliche Feststellung vor, ohne das Thema in den ganzen Kontext stellen zu können. Vieles konnte wohl lediglich angedeutet, „Roß und Reiter“ nie genannt werden.

Nach dem Motto „Niemand ist unnütz, er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen“ zeigt die FSSP, was von einer in die Kirchenstruktur regulär integrierte FSSPX zu erwarten gewesen wäre: Ein geduldetes, weil eben gerade zweckmäßiges Feigenblatt, mehr nicht.
Solimões
vielsagend.
Österreicher
Bin gespannt wie es mit der FSSP weitergeht? Innsbruck ist leider schon von der Messliste gestrichen worden
Wolfi Pax
Seit wann?
Österreicher
Letzten Sonntag, 18.7. war es die letzte hl. Messe der FSSP in Amras/IBK - wurde vom Priester der FSSP verkündet. Ist eben auch eine Pfarrkirche. Vielleicht tut sich noch was auf in einer anderen Kapelle/Kirche?
sudetus
tja wess Brot ich ess, dess Lied ich sing....
Wolfi Pax
Gestrichen? Hängt das nicht eher mit dem sehr problematischen Pater dort zusammen?
miracleworker
Offizielles Kommuniqué der Priesterbruderschaft St. Petrus zum Motu Proprio Traditionis Custodes
Fribourg, 20. Juli 2021
"Wir sind daher zutiefst betrübt über die Motive, die angeführt werden, um den Gebrauch des Messbuchs des hl. Johannes XXIII. einzuschränken, das im Zentrum unseres Charismas steht. Die Petrusbruderschaft erkennt sich in keiner Weise in den vorgebrachten Kritikpunkten wieder. …More
Offizielles Kommuniqué der Priesterbruderschaft St. Petrus zum Motu Proprio Traditionis Custodes
Fribourg, 20. Juli 2021
"Wir sind daher zutiefst betrübt über die Motive, die angeführt werden, um den Gebrauch des Messbuchs des hl. Johannes XXIII. einzuschränken, das im Zentrum unseres Charismas steht. Die Petrusbruderschaft erkennt sich in keiner Weise in den vorgebrachten Kritikpunkten wieder. Es ist erstaunlich, dass die vielen Früchte, die in jenen Apostolaten sichtbar werden, die mit dem Messbuch des hl. Johannes XXIII. verbunden sind, sowie die Freude der Gläubigen, die von dieser liturgischen Form profitieren, nicht erwähnt werden. Viele Menschen haben dank dieser Liturgie den Glauben entdeckt oder sind zum Glauben zurückgekehrt. Es ist nicht zu übersehen, dass aus den oft jungen und blühenden Gemeinden viele christliche Familien, Priester- und Ordensberufungen hervorgegangen sind."
Solimões
der "hl." Johannes XXIII. Wohin geht die Reise ?
Bethlehem 2014
"In diesem Zusammenhang möchten wir einerseits unsere unerschütterliche Treue zum Nachfolger Petri bekräftigen und andererseits zum Ausdruck bringen, dass wir unseren Konstitutionen und unserem Charisma treu bleiben und den Gläubigen weiterhin dienen wollen, wie wir es seit unserer Gründung getan haben."
=> Wer sich selbst als "charismatisch" sieht, hat nicht nur die katholische Kirche, sondern …More
"In diesem Zusammenhang möchten wir einerseits unsere unerschütterliche Treue zum Nachfolger Petri bekräftigen und andererseits zum Ausdruck bringen, dass wir unseren Konstitutionen und unserem Charisma treu bleiben und den Gläubigen weiterhin dienen wollen, wie wir es seit unserer Gründung getan haben."
=> Wer sich selbst als "charismatisch" sieht, hat nicht nur die katholische Kirche, sondern bereits das Christentum verlassen.
kleineseelejesu
Und was soll das jetzt eigentlich heißen? 🤔 "Unerschütterliche Treue" zum Nachfolger Petri UND Treue zu den eigenen Konstitutionen und Charisma - Das lässt sich wohl schwer vereinbaren, besonders wenn die Bischöfe kein "Verständnis" haben...
Solimões
Charisma ist sowieso ein völlig unpassendes Wort. Man kann auch sagen: Treue zu den Bischöfen. Punkt. Resultat. Punkt.
RellümKath
Das Problem wird hier genau angesprochen: "Es ist nicht zu übersehen, dass aus den oft jungen und blühenden Gemeinden viele christliche Familien, Priester- und Ordensberufungen hervorgegangen sind."

Das darf doch nicht wahr sein!!! Das ist ja schrecklich!!!!
Immaculata90
Und wieder hat der Erzbischof recht behalten! Die Konzilssekte ist auf der Lüge aufgebaut, weil sie den Meister der Lüge zu ihrem Urheber hat!
kathvideo
Wollen Sie damit sagen, dass das 2. Vatikanische Konzil nicht rechtmäßig war und keine rechtmäßigen Beschlüsse gefasst hat?
Solimões
@kathvideo
Selbstverständlich. Es war vielleicht rechtmässig in der Anlage, aber nicht in der Ausführung, und vor allem nicht danach.
Immaculata90
@kathvideo Es war ein Pastoralkonzil ohne dogmatische Verbindlichkeit. Sein Schicksal wird eines Tages das der Räubersynode von Pistoia sein! 😂
kathvideo
@Immaculata90 Es ist wahr, dass das 2. Vatikanische Konzil keine neuen Dogmen verkünden wollte. Dennoch hat es keines der bisher geltenden Dogmen aufgehoben (das kann weder ein Papst noch ein Konzil tun). Nicht zu vergessen ist, dass es auch Lehraussagen der Kirche gibt, die sehr wohl verbindlich sind, die aber (noch) nicht den Rang eines Dogmas haben. In diesem Sinn hat das 2. Vatikanische …More
@Immaculata90 Es ist wahr, dass das 2. Vatikanische Konzil keine neuen Dogmen verkünden wollte. Dennoch hat es keines der bisher geltenden Dogmen aufgehoben (das kann weder ein Papst noch ein Konzil tun). Nicht zu vergessen ist, dass es auch Lehraussagen der Kirche gibt, die sehr wohl verbindlich sind, die aber (noch) nicht den Rang eines Dogmas haben. In diesem Sinn hat das 2. Vatikanische Konzil auch wichtige Lehraussagen getroffen - diese muss man in Übereinstimmung mit der bisher geltenden Glaubenslehre auslegen und verstehen, nicht aber im Gegensatz zu ihr: so sagen die Päpste, und dem folgt auch der "Katechismus der Katholischen Kirche".
Erich Christian Fastenmeier
Leute, begreift doch mal, dass das genau das ist, was uns der Papstabsolutismus des Ersten Vatikanums gebracht hat. Wer das nicht sehen kann, wird nicht verstehen, was gerade in der Kirche vorgeht...
Thomas Moore
"Wir hoffen, auf das Verständnis der Bischöfe zählen zu können, deren Autorität wir immer respektiert und denen gegenüber wir uns stets loyal verhalten haben."

Das ist sehr wenig, aber besser als nichts. Ich wünsche von Herzen alles Gute!
Thomas Moore
Wie Erzbischof Lefebvre zu sagen pflegte, war es das Meisterwerk des Teufels, die Katholiken durch”Gehorsam”(gegenüber der Autorität) zum Ungehorsam (gegenüber der Wahrheit) verleitet zu haben.

Vielleicht ist das etwas, was auch den Hochwürdigsten Priestern der Petrusbruderschaft aufgeht.
Solimões
Das Kirchenrecht ist eine DOGMATISCHE Disziplin und kein Schraubstock.