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Wenn Maria selbst an die Geburt Jesu erinnert (I)

Wenn Maria selbst an die Geburt Jesu erinnert (I)

In „Der Gottmensch – Leben und Leiden unseres Herrn Jesus Christus“, von Maria Valtorta, erinnert die Jungfrau Maria, die viele Jahre später mit Jesus und seinen Aposteln in die Grotte von Bethlehem zurückkehrt, an die Ankunft der Heiligen Familie zu nächtlicher Stunde am Vorabend der Geburt ihres Sohnes:

„Joseph entzündete das Licht der Fackel bei meinem Eintritt. Erst als ich vom Esel herunterstieg, spürte ich, wie müde und durchfroren ich war... Ein Ochse begrüßte uns, ich ging zu ihm, um ein wenig Wärme zu spüren und mich an das Heu zu lehnen.

An dem Platz, wo ich stand, breitete Joseph Heu aus, um mir ein Bett zu machen. Er trocknete es für mich wie für dich, mein Sohn, an dem Feuer, das in dieser Ecke brannte. Denn aus Liebe war dieser Engel, der mein Mann war, gut wie ein Vater. Und uns an der Hand haltend wie zwei Geschwister, die sich in der Dunkelheit der Nacht verlaufen haben, aßen wir Brot und Käse. Dann ging Joseph hin, um das Feuer zu schüren, und zog seinen Mantel aus, um die Öffnung zu schließen.

In Wirklichkeit ließ er einen Schleier fallen angesichts der Herrlichkeit Gottes, der vom Himmel herabkam, du, mein Jesus... Und ich blieb im Heu, in der Wärme der beiden Tiere, eingehüllt in meinen Mantel und in die Wolldecke.

In dieser Stunde der Angst, in der ich allein vor dem Geheimnis meiner ersten Mutterschaft stand, die immer Unbekanntes in sich birgt, für eine Frau und für mich in meiner einzigen Mutterschaft; in dieser Stunde, da ich auch erfüllt war von dem Geheimnis der Vision des Sohnes Gottes, der aus sterblichem Fleisch aufsteigen wird, da war Joseph für mich wie eine Mutter, er war ein Engel, mein Trost, damals und immer.“

Wenn Maria selbst an die Geburt Jesu erinnert (II)

In „Der Gottmensch – Leben und Leiden unseres Herrn Jesus Christus“, von Maria Valtorta, erinnert die Jungfrau Maria, die viele Jahre später mit Jesus und seinen Aposteln in die Grotte von Bethlehem zurückkehrt, an die Stunde der Geburt ihres Sohnes und zeigt genau die Umgebung, in der sich das Geschehen abspielte, während Joseph ausruhte und schlief:

"Dann hüllte Stille und Schlaf die Gerechten ein (...). Ich hörte noch eine Stimme von der Erde: Du schläfst, Maria? Aber sie war so weit weg... Ein Echo, eine Erinnerung an die Erde, so schwach, dass die Seele nicht davon berührt wird. Ich weiß nicht, welche Antwort ich gab, während ich mich von diesem Abgrund des Feuers, der unendlichen Glückseligkeit, des Vorgeschmacks Gottes, davongetragen ließ bis zu ihm, bis zu Ihm... Oh! Aber warst du es, der geboren wurde, oder war ich es, die in dieser Nacht aus dem Glanz der Dreifaltigkeit geboren wurde? War ich es, die dich gegeben hat, oder warst du es, der mich eingeatmet hat, um mich zu geben? Ich weiß es nicht...

Dann kam der Abstieg, von Chor zu Chor, von Stern zu Stern, von Wolke zu Wolke, sanft, langsam, selig, ruhig wie der einer Blume, die ein Adler mit in die Höhe nahm und dann herabfallen ließ, und die langsam auf den Flügeln der Luft hinabsteigt (...) und sich wieder auf heimatlichem Boden einfindet... Mein Diadem, du bist es! Du, auf meinem Herzen...

Ich saß da, nachdem ich dich auf meinen Knien angebetet hatte, und liebte dich. Endlich konnte ich dich ohne die Schranke des Fleisches lieben; ich stand auf, um dich zur Liebe desjenigen zu bringen, der wie ich wert war, dich von Anfang an zu lieben. Und hier, zwischen diesen beiden tragenden Pfosten, habe ich dich dem Vater aufgeopfert. Und hier lagst du zum ersten Mal auf Josephs Herz...

Dann habe ich dich gewickelt und zusammen haben wir dich hier niedergelegt. Ich habe dich gewiegt, während Joseph das Heu an der Flamme trocknete und es warm hielt, indem er es auf seine Brust legte. Dort beteten wir beide dich an. Wie ich es zuvor getan hatte, beugten wir uns beide über dich, um deinen Atem zu trinken, um zu sehen, zu welcher Vernichtigung die Liebe führen kann, um die Tränen zu vergießen, die sicher im Himmel vergossen werden aufgrund der unermesslichen Freude, Gott zu sehen.“

Aus Die 20 Geheimnisse des Rosenkranzes in den Schriften von Maria Valtorta - Centro Editoriale Valtortiano, S. 53 und 54, und Der Gottmensch – Leben und Leiden unseres Herrn Jesus Christus. Französische Ausgabe 207, 2/8; 29.7/12
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schönes Bild
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„Dann habe ich dich gewickelt und zusammen haben wir dich hier niedergelegt. Ich habe dich gewiegt, während Joseph das Heu an der Flamme trocknete und es warm hielt, indem er es auf seine Brust legte. Dort beteten wir beide dich an. Wie ich es zuvor getan hatte, beugten wir uns beide über dich, um deinen Atem zu trinken, um zu sehen, zu welcher Vernichtigung die Liebe führen kann, um die Tränen …More
„Dann habe ich dich gewickelt und zusammen haben wir dich hier niedergelegt. Ich habe dich gewiegt, während Joseph das Heu an der Flamme trocknete und es warm hielt, indem er es auf seine Brust legte. Dort beteten wir beide dich an. Wie ich es zuvor getan hatte, beugten wir uns beide über dich, um deinen Atem zu trinken, um zu sehen, zu welcher Vernichtigung die Liebe führen kann, um die Tränen zu vergießen, die sicher im Himmel vergossen werden aufgrund der unermesslichen Freude, Gott zu sehen.“