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Hermias

COVID-Panik durch Medien

Kaum steigen die wenig aussagekräftigen COVID-19 Neuinfektionen an, startet der «Blick» eine neue Panikoffensive. Langsam wird das unerträglich.

Kommentar von Daniel Altorfer


«Was läuft falsch in der Schweiz?», fragte der «Blick» diese Woche. Und das unter der seitenbreiten Zahl von «1077» (Neuinfektionen).

Dieser Frage möchte ich auf den Grund gehen – und stelle fest: Der «Blick» liegt mit seiner Panikmache einmal mehr daneben. Offenbar hoffen die Journalisten dort darauf, ihr ganzes Leben zuhause verbringen zu können – und dank Kurzarbeit erst noch vom Staat bezahlt zu werden.

Tatsache ist: Ein positiver COVID-Test heisst nicht, dass jemand krank ist. Und: Mehr Tests bedeuten eben auch mehr positive Tests. Gestorben aber ist damit noch niemand. Die Sterblichkeit im Zusammenhang mit COVID-19 liegt seit dem 1. September bei 0.41%.

Sterblichkeit unter Vorjahr

In den letzten beiden Wochen starben in der Schweiz insgesamt 15 Personen mit COVID-19. Was nicht heisst, dass sie ohne COVID oder bei einer Grippe oder auch sonst nicht gestorben wären. Denn das Durchschnittsalter der Verstorbenen lag bei über 80 Jahren.

In der Schweiz wurden, Stand 5. Oktober, in Spitälern 196 Personen, davon 33 auf Intensivstationen, mit COVID-19 behandelt. Ähnliches geschieht auch in starken Grippe-Jahren.
Unser Land verfügt über 1550 Intensiv-Spitalbetten. Das heisst, 2.2% der Kapazität werden durch COVID-Patienten belegt. Zudem: Die Zahl der Verstorbenen liegt tiefer als im Vorjahr, eine Übersterblichkeit gibt es nicht!!!

Umstrittene Maskenpflicht ist abzulehnen

Weder die Sterblichkeit noch die Hospitalisierungen geben Anlass zu Angst oder Panik. Es versterben aktuell mehr Personen durch Suizid als an COVID-19. Und vor allem: Die steigenden Fallzahlen haben kaum Einfluss auf Spitalbelegung oder Sterblichkeit.

Alte Menschen und Risikopatienten sind bestmöglich zu schützen, aber nicht lebensunwürdig abzukapseln. Eine weitreichende Maskenpflicht, welche in ihrer Wirkung ohnehin umstritten ist, ist abzulehnen und, wie sich immer mehr zeigt, auch sinnlos.

«Blick», schau in den Spiegel

Zurück zur Frage im «Blick»: Was läuft falsch in der Schweiz? Tja, lieber «Blick», schau doch in den Spiegel:

Wer immer noch anhand von Fallzahlen Panik erzeugt und verbreitet,

wer immer noch täglich mit Ansteckungszahlen manipuliert,

wer täglich mit Horrorszenarien und Einzelfällen Schrecken verbreitet,

wer seine Verantwortung skrupellos den monetären Reizen unterstellt,

macht nicht nur etwas falsch, sondern schadet dem Land und den Menschen.

Seriöse Schreibstuben würden anderes berichten

Aus einer seriösen Schreibstube würden mich andere Artikel interessieren:

Warum hört man seit Wochen nichts mehr aus China?

Warum werden Entscheidungen, ob Länder und Regionen auf Quarantänelisten gesetzt werden, über die nichtssagenden Fallzahlen definiert?

Warum hatte von 25 mit CORONA infizierten, betagten Bewohnern der Alterseinrichtung in Elgg ZH kein einziger Insasse einen schweren Verlauf oder verstarb?

Warum streicht das BAG das Monitoring für Grippeerkrankungen?

Warum werden kritische Berichterstattungen zum Thema COVID-19 zensiert und kritische Ärzte verbannt?

Warum schreibt der «Blick» nichts über die drastischen Folgen für die Weltwirts


chaft durch die CORONA-Massnahmen und die folgende Verarmung der Menschen in vielen Ländern?

Mehr Schaden durch Medien als das Virus

Dass COVID-19 seriös betrachtet werden muss, hat kürzlich das deutsche Fernsehen ARD bewiesen. Mit klarem, nüchternem Blick wurde über die aktuelle Situation informiert. Quasi ein Lichtblick in der CORONA-Debatte, bei der man ansonsten immer mehr das Gefühl hat, dass die Panik in den Medien weitaus mehr Schaden anrichtet als das Virus!

Quelle: linth24.ch/…30172-covid-panik-durch-medien