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M.RAPHAEL
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Die Macht hat kein Leben

Während des gestrigen Angelus hat Bergoglio scheinbar eine Kehrtwendung gemacht:

vaticannews.va/…1-08/papst-franziskus-angelus-katechese-jesus.html

Wenn er keine äußere Scheinreligiosität will, sondern „einen Glauben, der mitten ins Herz trifft“, wenn er sich dafür sogar auf die frühen Mönche beruft, wenn er auf die Selbstanklage statt auf die Fremdbezichtigung pocht und am Ende sogar noch die Reinheit der Jungfrau Maria erwähnt, dann scheint er doch wieder eine gesunde Richtung gefunden zu haben.

Nein, im Gegenteil, es wird ihm nur bewusst, dass seine Macht in Gefahr ist. Ich werde gar nicht auf die Unerträglichkeit eingehen, dass einer, der maßgeblich die Zerstörung des Mönchtums betreibt, sich auf dieses beruft. Ich möchte darauf hinaus, dass er ein gnadenloser Machtmensch ist und dass er, wie alle Machtmenschen, selber kein inneres Leben hat. Das gilt auch für seine Konzilsschergen. Sie sind alle intelligent, gebildet, kalt und zynisch. Gnadenlos benutzen sie die katholische Glaubenstradition als eine Art weiße Soutane (der Wurm windet sich immer hinter der weißen Wand der Unschuld), um die Gesellschaft in ihrem Sinn zu einer neokommunistischen Internationale umzuformen, die vor allem die Unzucht liebt, damit sie ihre sexuellen Veranlagungen anerkannt bekommen. Weder Gott noch Seine Wahrheit interessieren sie. In dieser Hinsicht sind sie eben „leer“ und tot.

Ganz wichtig für Machtmenschen ist aber, dass die anderen, ihre Sklaven, voller Liebe und Antrieb sind. Sie müssen das Leben in sich tragen, damit die Macht sie manipulieren kann. Man erinnere sich an den Vampirmythos. Der Vampir braucht das Blut der Lebendigen, um „leben“ zu können. Er selber hat kein Leben. Er hat kein Sein. Er ist nur eine Privation. Er ist in etwa wie ein Virus. Er setzt sich auf lebendige und – am besten – unschuldige Seelen, versklavt sie und langsam und voller Lust schändet er sie, bis auch sie leblose Hüllen sind.

Auch Hitler hat die deutsche Sache nie geliebt. Entsprechendes gilt für alle Unterdrücker und Diktatoren (Stalin, SED, Mao, etc.). Die Machtmenschen benutzen das „Vieh“ nur. Sie identifizieren sich mit dessen emotionalen Inhalten und Symbolen ausschließlich insoweit sie es müssen, um die – vorzugsweise – freiwillige Unterwerfung unter ihr Reich der brüderlichen Zärtlichkeit sicherstellen zu können. Der Machtmensch ist ein egoistischer Gott. Als solcher diskutiert er seine Macht nicht, sonst hat er sie schon verloren. Lieben tut er nur, was er beherrschen und aussaugen kann.

Das konziliare Machtkollektiv erkennt, dass zunehmend die Gläubigen keinen Glauben mehr haben, gerade weil sie die Selbsthingabe und Selbstaufopferung des Herrn immer weniger nachvollziehen können. Der anthropozentrische Konzilsgeist, der sein Gift der gottlosen menschlichen Selbstverwirklichung durch den NOM in die Menschen spritzt, ist eben wirksam. Also schreit die Konzilskirche nach einer Neubelebung der Innerlichkeit und der Selbstanklage (Bergoglio gestern), aber nicht weil sie Gott liebt, sondern weil sie sonst die Herrschaft über die Menschen verliert. Aber sie hat keine Wahl. Wie ein Virus tötet der Vampir seinen Wirt. Er kann nicht anders. Er ist der Tod. Er ist das Nichts. Am Ende will er das Nichts, das Ende allen Lebens. Deshalb lügt er und liebt die Unzucht. Er segnet sie sogar. Denn auch sie ist lebensfeindlich, oder etwa nicht? Die unzüchtige und dekadente westliche Gesellschaft wird von einem kleinen Afghanistan vorgeführt.

Das Problem ist, dass ein Menschengott wie Bergoglio nicht einfach Innerlichkeit und Selbstanklage erzwingen kann, erst recht nicht nur für die anderen. Ein solch ideologischer Appell an die gewünschten Prinzipien hat schon in der DDR (damals an den Kommunismus) nicht funktioniert. Ohne die Einwohnung des Heiligen Geistes, ohne den Herrn, kann der Mensch nichts tun. Dann bleibt alles äußerlich. Erst wenn Bergoglio den NOM verbietet und das Konzil rückabwickelt, hätte er verstanden, hätte er sich bekehrt. Aber das wird er wohl nicht tun. Er scheint wirklich ein Agent des Nichts zu sein.

Ach, wäre es doch nicht so. Wie schön wäre es, wenn Papst Franziskus wirklich Gott dienen würde, aber dann wäre alles anders. Leider gibt es den Wurm. Wir sind hier auf der Erde im Krieg gegen ihn. Hier sind wir im Dreck, an der Front. Später, zu Hause, werden wir Frieden haben.
Kirchenkätzchen
Phi 3,20 Denn unsere Heimat ist im Himmel.