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Die Hölle ist leer!

Bild: © gloria.tv, CC BY-ND, #newsTmuxxxddgp
alfredus
Die Hölle ist leer, sagen die modernen Theologen ...? Wenn das so wäre, müssten alle Menschenmörder der Weltgeschichte im Himmel sein, damit auch Stalin und Hitler ! Selbst in Rom glaubt man an : ... die Allerlösung, Gott straft nicht und alle Religionen sind gleich ! Bei so einer Irrung und Verwirrung, kann man leicht dazu kommen und wegen den Ökumene zu denken, Luther wäre …More
Die Hölle ist leer, sagen die modernen Theologen ...? Wenn das so wäre, müssten alle Menschenmörder der Weltgeschichte im Himmel sein, damit auch Stalin und Hitler ! Selbst in Rom glaubt man an : ... die Allerlösung, Gott straft nicht und alle Religionen sind gleich ! Bei so einer Irrung und Verwirrung, kann man leicht dazu kommen und wegen den Ökumene zu denken, Luther wäre nicht in der Hölle ! Sein ganzes Leben war von Chaos gezeichnet und seine unflätigen Tischreden sogar gefürchtet ! Dann das große Verbrechen der Kirchenspaltung, die Streit und eine große Zwietracht bis heute hervorgebracht hat. Selbst der größte Gutmensch muss feststellen : ... Luther befindet sich in der Hölle ... !
Kreidfeuer
@DrMartinBachmaier

Ist Luther in der Hölle?
Luthers ewiger Tod in der Hölle
Es geschah um das Jahr 1974, als eine progressistische Kalenderreformbestrebung Martin Luther zum Heiligen und zum Kirchenlehrer erklären wollte, dass ein Grazer Franziskanerpater dagegen seine Stimme erhob und predigte, Luther sei in der Hölle.
Da wurde er (der Pater) auf einmal zu einem Versehgang geholt. Er kam in …More
@DrMartinBachmaier

Ist Luther in der Hölle?
Luthers ewiger Tod in der Hölle
Es geschah um das Jahr 1974, als eine progressistische Kalenderreformbestrebung Martin Luther zum Heiligen und zum Kirchenlehrer erklären wollte, dass ein Grazer Franziskanerpater dagegen seine Stimme erhob und predigte, Luther sei in der Hölle.
Da wurde er (der Pater) auf einmal zu einem Versehgang geholt. Er kam in das besagte Haus und sah sich fünf Männern gegenüber. Auf dem Tisch stand eine Schüssel, die verdeckt war, darin lag ein Revolver ... Die Männer sagten, der Pater werde diesen Raum nicht verlassen, ehe er nicht beweisen könne, dass Luther in der Hölle sei.
Auf dem Tisch wurden das Allerheiligste, eine Kerze und ein Kreuz aufgestellt, und der Pater begann zu beten, sehr, sehr lange. Er verlangte das Rituale Romanum mit dem Exorzismus, das man ihm besorgte. Dann stundenlanges Gebet und die Beschwörung.
Siehe, da klopfte es an der Tür, sie (die Männer) sagten "herein", aber nichts tat sich. Erst als der Pater selbst "herein" rief, öffnete sich die Tür und herein trat Luther, rotglühend, gefesselt zwischen zwei Dämonen.
Als alles vorbei war, bedankten sich die Männer noch und verließen fluchtartig das Haus. Der Pater war jedoch so geschockt von dem Erlebnis, dass er nie mehr predigte. Er ist bereits gestorben, so berichtet ein Ohrenzeuge. (Heinrich Kreuzer)
Quelle: Aus dem 'Ave-Kurier' Dezember 1980, Mediatrix-Verlag

Wie er lebte, leibte und starb
Kein Geringerer als Pater Martin von Cochem schrieb über das Ende Luthers: Gleich nach dem Tod stank sein Leib so übel, dass niemand dabei bleiben konnte, wiewohl es zu kalter Zeit, mitten im Hornung (Februar) war. Deswegen wurde er sobald wie möglich in einen bleiernen Sarg gelegt und in die St.-Andreas-Kirche getragen. Alle Glocken der ganzen Stadt wurden zusammen geläutet und das Kreuz vor der Bahre hergetragen. Die Grafen samt allem Volk folgten nach und Jonas täte die Leichenpredigt. Der Herzog von Sachsen ließ den Leib von dem Grafen von Mansfeld abfordern, damit er zu Wittenborg begraben wurde. Zu solchem End war er mit großem Pomp und Pracht auf einen Wagen, mit schwarzen Tüchern bedeckt, gestellt und mit viel Volk nach Wittenberg begleitet. Seine betrübte Nonn (seine Frau war eine ehemalige Nonne) samt ihren drei Kindern folgten in einer Senften nach, welche Kinder sie dem Volk als einen ehrwürdigen, überbliebenen Rest ihres Propheten zeigte.
Der Gestank des Toten war so groß, daß niemand nahe hinzu durfte gehen. Welches dann ein Zeichen war, wie grausam seine Seele für Gott und alle Engel stinken müsse. Es flogen viele Raben einer ungewöhnlichen Größe den ganzen Weg über dem Leib her, welche ein schändliches Geschrei anstatt einer lieblichen Musik führten.
Was nun dies für Raben gewesen seien, erzählt Doctor Tilmannus Bredenbach (Collation. sac. lib. 7. cap, 39) folgendermaßen: Es hat mir der ehrwürdige Herr NN, an Alter, Gelehrtheit, und Gottseligkeit hochberühmt, welcher auch noch lebt, erzählt, wie dass an dem Tag, da Luther gestorben, zu Keelheim in Brabant sich ein seltsames Wunder zugetragen habe. Denn an selbigem Ort ruhet der heilige Leib der königlichen Jungfrau und Märtyrerin St. Dymphnae und an ihrem Heiligtum der Allmächtige Gott noch heutigen Tags manchen Besessenen vom Teufel erledigt (befreit). Deswegen befinden sich stets besessene Leute daselbst, die zu ihrer Erledigung aus unterschiedlichen Orten dahin gebracht werden. Als nun am Tag, da Luther gestorben war, viele Besessene sich wider ihrer Gewohnheit ganz still und ruhig zeigten, da verwunderte sich jedermann hierüber und meinte, als wenn alle und jede durch die Verdienste der heiligsten Jungfrau wären erledigt worden. Aber, ach leider, am andern Tag fingen diese armen Leute an wieder grausam zu wüten und von den bösen Geistern mehr als zuvor geplagt zu werden. Als sie nun von den Geistlichen beschworen und zugleich befragt wurden, warum sie gestern so ruhig, jetzt aber so wütend wären, sprachen die Teufel:
"Unser Oberster hat befohlen, dass alle Teufel sich zu dem Begräbnis unseres getreuen Mithelfers Martin Luther erheben und selbige mit ihrem Gesang und Gegenwart zieren sollten. Denn es gebühre sich allwegen, dass derjenige, welcher gar viele zur Hölle gebracht habe, gleichfalls von vielen Teufeln mit großem Pomp zur Hölle gebracht werde."
Quelle: 'Luther: Wie er lebte, leibte und starb', Verlag: Gotthard Media
alfredus
Diese bekannten Berichte über Luther müssten eigentlich genügen, sich von dieser Gestalt abzuwenden ... ! Daher ist die Tatsache, dass sich die deutschen Bischöfe und vor ihnen Kardinal Lehmann, so sehr bemühen um Luther einen Heiligenschein zu verleihen, ein Fingerzeig auf ihren Glauben und ihr Ansinnen ist ! Jeder der den Bericht über Luthers Leben und seine böse GlaubensspaltungMore
Diese bekannten Berichte über Luther müssten eigentlich genügen, sich von dieser Gestalt abzuwenden ... ! Daher ist die Tatsache, dass sich die deutschen Bischöfe und vor ihnen Kardinal Lehmann, so sehr bemühen um Luther einen Heiligenschein zu verleihen, ein Fingerzeig auf ihren Glauben und ihr Ansinnen ist ! Jeder der den Bericht über Luthers Leben und seine böse Glaubensspaltung liest, kann nur zu dem Ergebnis kommen : ... Luther ist in der Hölle !
provivoe
Auch Pater Paul von Moll hat in einer Vision gesehen, wie der Teufel Luther in die Hölle schleptte. Pater Paul von Moll lehrte : "Von den Protestanten haben wir nichts zu lernen".
provivoe
Schorsch60: Was sie da alles schreiben, ist Ihre persönliche Meinung. Die Schuld von Luther in die Schuhe der Katholischen Kirche schieben, ist ein Argument der Protestanten. Sie haben kein Recht. Luther wetterte nicht nur gegen Ablässe usw. sondern auch gegen das Papsttum, Priestertum, hl. Eucharistie, Zölibat, Sakramente. Dabei gab er sicherlich nicht das Vorbild. Er hatte bei verschiedenen …More
Schorsch60: Was sie da alles schreiben, ist Ihre persönliche Meinung. Die Schuld von Luther in die Schuhe der Katholischen Kirche schieben, ist ein Argument der Protestanten. Sie haben kein Recht. Luther wetterte nicht nur gegen Ablässe usw. sondern auch gegen das Papsttum, Priestertum, hl. Eucharistie, Zölibat, Sakramente. Dabei gab er sicherlich nicht das Vorbild. Er hatte bei verschiedenen Frauen Kinder (als Mönch mit Gelübden!) und hinterliess bei seinem Tod soviele Schulden, dass auch seine Ahnen in tiefster Dunkelheit gestürtzt wurden. Fazit: Man soll nicht allzu schnell Platz nehmen auf den Stuhl des Richters. Gott wird uns urteilen! Wir sind dazu nicht berufen. Übrigens ist die ganze Sache mit den Ablässen immer auf großartige Weise übertrieben durch die Protestanten, die ihre Irrtümer "rechtfertigen" wollten. Sie haben schliesslich die Kirche in der Hälfte Europas ausgerottet und damit auch im Rest der Welt. Ohne Protestanten wäre die ganze Welt katholisch und hätten Liberalismus, Sozialismus, Kommunismus nie regieren können, wie sie es jetzt tun.
Kreidfeuer
@schorsch60 Ich denke, Sie würden auf weniger Ablehnung stoßen, wenn Sie die teils armseligen Amtsträger - ein Clemens VII. hat zugelassen, dass halb Europa vom Glauben abfiel - unterscheiden würden von "der Kirche". Denn 'die Kirche' kann nicht sündigen/schlechtes tun, da sie göttliche Stiftung, also fehlerfrei ist.
Kreidfeuer
@schorsch60 Hat Sie hier jemand zensiert? Wurden Ihre Beiträge gelöscht? Also bitte. Dissens gehört dazu.

Zu Ihrem Beitrag. Sie schreiben:

> Aber die Kirche wurde nach Jesus immer von Menschen geführt

Wenn diese Aussage richtig wäre, hätte die Kirche keine 2000+ Jahre überlebt. Die Kirche ist eben NICHT nur rein menschlich.

> Schade das man das hier nicht an sprechen darf.

Wurden Sie …More
@schorsch60 Hat Sie hier jemand zensiert? Wurden Ihre Beiträge gelöscht? Also bitte. Dissens gehört dazu.

Zu Ihrem Beitrag. Sie schreiben:

> Aber die Kirche wurde nach Jesus immer von Menschen geführt

Wenn diese Aussage richtig wäre, hätte die Kirche keine 2000+ Jahre überlebt. Die Kirche ist eben NICHT nur rein menschlich.

> Schade das man das hier nicht an sprechen darf.

Wurden Sie zensiert?
DrMartinBachmaier
Es wäre besser, neben Judas Ketzer zu zeigen, wo man sich wirklich sicher sein kann, dass sie in der Hölle sind.
Winfried
Die Namen der Dämonen entsprechen genau dem, was bei den Exorzismen über Anneliese Michel in Klingenberg gesagt wurde (siehe hier: kath-zdw.ch/…load/Anneliese-Michels-Damonische-Bessesenheit.pdf)

Aussagen von Dämonen garantieren zwar nicht deren Wahrheitsgehalt, aber unter Zwang von oben (die HOHE DAME) schon.

Auch ist es oft so, dass die Namen der Dämonen für ein Programm stehen (…More
Die Namen der Dämonen entsprechen genau dem, was bei den Exorzismen über Anneliese Michel in Klingenberg gesagt wurde (siehe hier: kath-zdw.ch/…load/Anneliese-Michels-Damonische-Bessesenheit.pdf)

Aussagen von Dämonen garantieren zwar nicht deren Wahrheitsgehalt, aber unter Zwang von oben (die HOHE DAME) schon.

Auch ist es oft so, dass die Namen der Dämonen für ein Programm stehen (Judas=Sakrilegien). Des Weiteren taucht Luzifer (= Satan) bei fast allen Exorzismen auf.

Nach Judas Ischariot befragt, antworteten die Dämonen: "Der hat hier nichts zu bestellen." All dies ist ein Grund dafür, dass von einem Exorzisten auch sehr viel Klugheit und die Unterscheidungsgabe der Geister verlangt wird.
DrMartinBachmaier
Dass bekannte Dämonennamen für ein Programm stehen, hab ich auch schon mal gelesen. Ansonsten ist es immer unklar, ob ein Dämon stark genug gezwungen wurde, die Wahrheit zu sagen. Jedenfalls hatten sich Exorzisten schon ganz schön blamiert, wenn sie den Dämonen glaubten. Etwa, indem sie einen Namen angaben, auf dessen Verwünschung sie in den Besessenen gefahren sind. Da werden dann Namen …More
Dass bekannte Dämonennamen für ein Programm stehen, hab ich auch schon mal gelesen. Ansonsten ist es immer unklar, ob ein Dämon stark genug gezwungen wurde, die Wahrheit zu sagen. Jedenfalls hatten sich Exorzisten schon ganz schön blamiert, wenn sie den Dämonen glaubten. Etwa, indem sie einen Namen angaben, auf dessen Verwünschung sie in den Besessenen gefahren sind. Da werden dann Namen völlig Unschuldiger genannt.
Beim Michel-Exorzismus bin ich inzwischen ganz besonders vorsichtig, weil da so viel schief gelaufen ist. In einem YouTube-Video hab ich mal gehört, dass Anneliese aufhören wollte mit dem Besessensein. Als man ihr dann aber sagte, das sei zur Sühne notwendig, sagte sie: "Gut, dann mach ich weiter." Ich zitiere aus der Erinnerung; ist vielleicht nicht alle so genau.
Freiwillig einer Besessenheit zuzustimmen ist auf jeden Fall gegen die katholische Lehre.
Guntherus de Thuringia
Man merkt, dass die Gloria- Cartoons von einem Amerikaner gemacht werden.
Winfried
"Freiwillig einer Besessenheit zuzustimmen ist auf jeden Fall gegen die katholische Lehre."

@DrMartinBachmaier
In der Tradition der Kath. Kirche gibt es jede Menge Beispiele für ein freiwillig übernommenes Sühneleiden (Leiden für andere). Warum soll das im Fall Anneliese Michel anders gewesen sein?
DrMartinBachmaier
@Winfried: Sühneleiden ja. Aber man übergibt nicht freiwillig seinen Willen dem Teufel. Ich habe diese freiwillige Sühnebesessenheit auf traditionundglauben als eine zu verdammenden Lehrsatz gefunden.
Winfried
@DrMartinBachmaier
Der Teufel kann den freien Willen und den Seelenkern eines Menschen nicht beherrschen, es sei denn, man entscheidet sich dafür, ihm zu dienen, wie dies bspw. Satanisten tun.
Auch muss man unterscheiden zwischen dem Hervortreten der Dämonen bei den Gebeten (Exorzismen) und Fällen, bei denen sie ihr Opfer in Ruhe lassen. Anneliese Michel hat eingewilligt, ihre Besessenheit More
@DrMartinBachmaier
Der Teufel kann den freien Willen und den Seelenkern eines Menschen nicht beherrschen, es sei denn, man entscheidet sich dafür, ihm zu dienen, wie dies bspw. Satanisten tun.
Auch muss man unterscheiden zwischen dem Hervortreten der Dämonen bei den Gebeten (Exorzismen) und Fällen, bei denen sie ihr Opfer in Ruhe lassen. Anneliese Michel hat eingewilligt, ihre Besessenheit freiwillig bis an ihr Lebensende zu tragen, zumal sie ebenfalls Erscheinungen der Gottesmutter und Einsprechungen Jesu Christi dazu hatte (alles nachzulesen im o.g. Link).
Ich kenne in der Kirchengeschichte keinen ähnlichen Fall. Selbst bei Maria Magdalena, Miriam von Abellin, Marie des Vallees etc. verhielt es sich anders. AM's Besessenheit währte von ihrer Geburt bis zu ihrem Tod. Für mich ist AM eine der größten Heiligen der Kath. Kirche. Wer es nicht glaubt, kann es gerne in der maßgebenden Literatur nachlesen und sich die Tonbandaufnahmen anhören. Leugner dieser Tatsache sind auf die Aussagen der Hölle hereingefallen, als die Dämonen vorhersagten, dass sie "noch alle durcheinander bringen werden. "Traditionundglauben" scheinbar auch.
DrMartinBachmaier
@Winfried: TraditionundGlauben spielt da nicht die entscheidende Rolle, sondern die Lehre der Kirche, die dieser zitiert hat. Der o.g. Link ist zu ungenau. Ich suche nicht auf über hundert Seiten rum. Dass es keinen Schwachsinn gibt, den kath-zdw.ch nicht als das, als was er sich gibt, ausgibt, sollte bekannt sein.

Dass Anneliese Michel von Geburt an besessen gewesen sei, ja, das sagten die …More
@Winfried: TraditionundGlauben spielt da nicht die entscheidende Rolle, sondern die Lehre der Kirche, die dieser zitiert hat. Der o.g. Link ist zu ungenau. Ich suche nicht auf über hundert Seiten rum. Dass es keinen Schwachsinn gibt, den kath-zdw.ch nicht als das, als was er sich gibt, ausgibt, sollte bekannt sein.

Dass Anneliese Michel von Geburt an besessen gewesen sei, ja, das sagten die Dämonen, allein mir fehlt der Glaube. Ich hab schon selbst viel über Anneliese Michel gelesen, und ich weiß, dass da auf einmal einiges im Nachhinein als dämonische Besessenheit interpretiert wurde, wenn ich es auch jetzt nicht mehr so genau weiß.

Und diese klischeehaften Dämonennamen überzeugen mich halt gar nicht; ich wüsste nicht mal, für welches Programm da jeder stehen sollte.

Fakt ist halt auch, dass Anneliese Michel an die Fake-Erscheinung von San-Damiano geglaubt hat und von da an die Besessenheit schlimmer wurde, wenn sie nicht gar erst von da her gekommen ist. Es gibt ja mehrere Stufen: obsessio, circumsessio, possessio. Erst letztere ist Besessenheit.

An der Heiligkeit der Anneliese Michel halte ich ebenso fest, hatte doch auch ich einige Fake-Erscheinungen geglaubt, weil sie mir solche, die es hätten besser wissen müssen, eingetrichtert haben. Gewisse Irrwege gehören zum Leben eines jeden Menschen.
Winfried
@DrMartinBachmaier
Was Anneliese Michel betrifft, so darf ich einmal die maßgebende Lektüre (Prof. Goodman, K. Bullinger, Dr. Uwe Wolff) als bekannt voraussetzen. Leider verstarb AM schon 1976, ansonsten hätte ich den persönlichen Kontakt zu ihr gesucht. Von daher gesehen war es mir nur möglich, mehrfach mit ihrer Mutter und mit ihren Schwestern zu sprechen.

Was San Damiano betrifft, so war …More
@DrMartinBachmaier
Was Anneliese Michel betrifft, so darf ich einmal die maßgebende Lektüre (Prof. Goodman, K. Bullinger, Dr. Uwe Wolff) als bekannt voraussetzen. Leider verstarb AM schon 1976, ansonsten hätte ich den persönlichen Kontakt zu ihr gesucht. Von daher gesehen war es mir nur möglich, mehrfach mit ihrer Mutter und mit ihren Schwestern zu sprechen.

Was San Damiano betrifft, so war ich vor einigen Jahren mit einer Besessenen dort und kann bestätigen, dass dies ein heiligmäßiger Ort ist, was man nicht zuletzt am Verhalten der ihr inne wohnenden Dämonen erkennen konnte (was übrigens für alle echten Erscheinungsorte zutrifft).

Ich maße mich nicht an, über bestimmte Themen und Vorkommnisse besonders Bescheid zu wissen, aber bei dem Thema Klingenberg tue ich das, zumal der Fall AM nicht der letzte in der Kirchengeschichte war.
DrMartinBachmaier
@Winfried: Der Fall AM ist m.E. der einzige, wo eine Teufelsaustreibung mit der Absicht einer nur vorübergehenden Austreibung geschehen ist. Exorzismus heißt Hinausbeschwörung, und es ergibt keinen Sinn, jemanden hinauszubeschören, um ihn bald wieder kommen zu lassen. Ich kenne auch keinen anderen Fall, wo ein Exorzismus mit dem Tod während der Besessenheit geendet hätte, wenngleich natürlich …More
@Winfried: Der Fall AM ist m.E. der einzige, wo eine Teufelsaustreibung mit der Absicht einer nur vorübergehenden Austreibung geschehen ist. Exorzismus heißt Hinausbeschwörung, und es ergibt keinen Sinn, jemanden hinauszubeschören, um ihn bald wieder kommen zu lassen. Ich kenne auch keinen anderen Fall, wo ein Exorzismus mit dem Tod während der Besessenheit geendet hätte, wenngleich natürlich klar ist, dass der Tod von dem Medikamenten Zentropil und Tegretal herbeigeführt wurde. Diesbezüglich hat ja Prof. Felicitas Goodman gute Arbeit geleistet. Ich hab das Buch von Kaspar Bullinger: "Das Leben und Sterben der Anneliese Michel und die Aussagen der Dämonen", nicht das von Goodman. Auf die Arbeit von Goodman wird aber auch im Buch "Von Wemding bis Klingenberg" sehr ausführlich eingegangen, und das habe ich auch gelesen. Im Blickfeld stand da die Frage nach der Todesursache; die Schuld wurde ja den Exorzisten in die Schuhe geschoben.

Es ist in der katholischen Kirche schon gar nicht gern gesehen, wenn sich jemand selber Wunden schlägt, um zu leiden, wie etwa die Flagellanten dies tun. Besessenheit kann natürlich Sühne sein, sowie jedes Leiden, aber seinen Körper freiwillig dem Teufel zur freien Verfügung zu stellen, das geht einfach nicht, man stellt Leib und Seele Gott zur Verfügung, und wenn der es zulässt, dass andere ihn schädigen, dann ist das Gottes Sache. Der Mensch und auch ein Exorzist muss aber versuchen, jedes Leiden eines anderen Menschen dauerhaft zu heilen.

San Damiano. Man kann jeden Ort, wo viel gebetet wird, als heilig bezeichnen. San Damiano ist aber kein Erscheinungsort. Mamma Rosa hatte ja über 1000 Botschaften, die man sich nicht mal alle zu veröffentlichen traut. Ich hatte mal einige gelesen, kann mich an das "komme ich mit dem Licht" erinnern, erinnert halt an Luzifer.

Ich kannte eine inzwischen verstorbene Klosterschwester, die mir sagte, sie hätte einen der Exorzisten, nicht den, der anfangs so modernistisch gekleidet war, mit einem Pferdefuß gesehen. Dieser Exorzist wäre nicht in Ordnung gewesen, sagte sie. Und von einem weiß ich, dass er ohnehin einen parapsychologischen Spin hatte, sich hellseherisch profiliert hatte (müsste das erst wieder nachlesen). Ich werde einfach den Eindruck nicht los, dass hier das geschehen ist, was die katholische Kirche verbietet, nämlich die Dämonen als Interview-Partner zu hofieren. Für einen Parapsychologen ist doch eine Besessenheit ein hochinteressantes Experiment; und Anneliese Michel wurde dazu als Versuchskaninchen missbraucht.

Was mir übrigens beim Anhören einiger Aufnahmen aufgefallen ist, ist, dass alle Dämonen dieselbe Stimme hatten, was mich zur Annahme verleitet, dass es sich nur um einen einzigen Dämon gehandelt hat, der immer wieder das Ausfahren vortäuschte. Konnte er ja auch, da die dauerhafte Austreibung ohnehin nie beabsichtigt war.
Winfried
@DrMartinBachmaier
Jedenfalls freut es mich, dass Sie sich für dieses Thema interessieren. Man könnte viel dazu sagen, aber dazu ist hier nicht genügend Platz. Nur soviel: Nachdem die Gottesmutter angekündigt hatte, dass im Juli (1976) die "Wende" kommt, glaubte man bei allen Beteiligten, dass die Dämonen dann endgültig gehen müssten, zumal sie im Okt. 1975 alle, bis auf einen (!), gegangen …More
@DrMartinBachmaier
Jedenfalls freut es mich, dass Sie sich für dieses Thema interessieren. Man könnte viel dazu sagen, aber dazu ist hier nicht genügend Platz. Nur soviel: Nachdem die Gottesmutter angekündigt hatte, dass im Juli (1976) die "Wende" kommt, glaubte man bei allen Beteiligten, dass die Dämonen dann endgültig gehen müssten, zumal sie im Okt. 1975 alle, bis auf einen (!), gegangen waren. "Leider" bestand diese "Wende" im Tod von AM (1. Juli 1976 - Fest des Kostbaren Blutes). AM wurde nachweislich schon vor ihrer Geburt (aus Eifersucht) verflucht. Interessanterweise meldeten sich die Dämonen erst viel später, als sie im Rahmen eines Rehaaufenthaltes im Allgäu begann, Fratzen zu sehen (also vor San Damiano, wo sich die Besessenheit nur bestätigt hat).
Was die Tobsuchtsanfälle und Wutausbrüche von AM betrifft, so war das nicht sie, sondern ihre Dämonen. Im Normalzustand verhielt sie sich wie andere auch. AM hat sich niemals freiwillig Wunden zugefügt oder andere, auch moralisch, verletzt. Das waren grundsätzlich die Dämonen (bitte lesen Sie die Protokolle).
Was die Exorzisten betrifft, so gab es nur zwei: Pater Arnold Renz und Pfr. Ernst Alt, welcher mehr im Hintergrund wirkte. P. A. Renz war Salvatorpater und absolut traditionell orientiert. Man kann ihn für naiv oder neugierig halten, aber das war er nicht. Was fehlte, war das direkte Eingreifen des Bischofs ("Das bricht dem Bischof das Kreuz"). Pfr. Alt war zugegebenermaßen Radiästhesist, was er auch nach dem Tod von AM blieb. Pfr. Alt, den ich trotzdem sehr schätze, war ein Drama für sich.
Was den "Missbrauch" von AM betrifft, so wird von weltlicher und liberaler kirchlicher Seite immer wieder behauptet, man habe AM missbraucht, um die vorkonziliare Tradition der Kath. Kirche (P. Renz) gegenüber der Konzilskirche zu rechtfertigen (Bsp.: Mundkommunion). Diese Argumentation verstehe ich, aber sie stimmt nicht. Beispiele kann ich zuhauf anführen. Für einen Anhänger der Tradition ist es ratsam, die gesamten Texte zu lesen (der Rest hält Klingenberg sowieso für ein Märchen).

Man könnte hier beliebig fortfahren, aber dazu benötigte es eines neuen threads.