Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, mich mit einem sehr liebenswerten und dankbaren Weltmenschen zu unterhalten. Er schilderte mir seine emotionalen Erinnerungen an die vielen und schönen Erlebnisse und Momente, die er im Leben erfahren durfte. Ich denke, dass z.B. auch weltliche Schriftsteller so voller Gefühl und Intensität das Leben in seiner „Vielfalt“ verkosten.
Mir wurde klar, dass das für mich nicht gilt. Ich habe zwar auch schöne Erinnerungen, aber sie sind einfach nur da, ohne sentimentale Gefühle. Das Leben hat für mich einen ganz anderen Stellenwert und Bedeutung.
Für die Weltmenschen scheint es nur dieses eine Leben zu geben. Sie lieben es abgöttisch. Es gehört ihnen, den Menschengöttern. Alles in ihm erleben sie intensiv. Sie lieben es wie ihr Auto oder ein leckeres Essen. Mit unglaublichem Engagement widmen sie sich der Suche nach einem Liebespartner. Die Erotik wird für sie zu ein und allem. Liebesromane werden konsumiert wie heiße Schokolade oder guter Whiskey.
Als Mönch …More
Ja stimmt messerscharf genau ! Auto-Neue Essen ("der neue Italiener- der neue"Club") :<<< Must Haves_ausprobieren-Reisen-Erotik-; Filme und Kino_streamen- nicht zuletzt : Selbstruhm beschaffen: "Alle Scheinwerfer auf mich" zeigen, dass ich lebe und mich fühlen kann------Tatsächlich wird diese (!) Art von Lebensvollzug zum echten Gott, ja das stimmt schon. Wie kommen Menschen einen Schritt weiter auf Gott zu? Hmh, an dieser Frage bzw. Antwort sieht man, wie groß Gott sein muss und es - gottseidank- auch ist. Trotzdem bleibt die Frage auch hier auf der Erde schon bestehen, sie ist unausweichlich. Ja, stimmt.