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Beten wie in Lepanto

Rita 3
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In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bedrohte das muslimische türkische Reich in seinem Hass gegen den katholischen Glauben und seiner Gier nach neuen Eroberungen die europäische Christenheit …More
In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bedrohte das muslimische türkische Reich in seinem Hass gegen den katholischen Glauben und seiner Gier nach neuen Eroberungen die europäische Christenheit aufs Gefährlichste.
Der Angriff fand im heiligen Pius V., der zu dieser Zeit den Apostolischen Stuhl innehatte, einen entscheidenden, wirksamen Gegner.
Nach hartnäckigen diplomatischen Bemühungen gelang es diesem großen Papst schließlich, eine von dem spanischen und dem neapolitanisch-sizilianischen Reich, von den Republiken Venedig und Genua, sowie vom Malteserorden und dem Kirchenstaat selbst beschickte Flotte von zweihundert Galeeren zusammenzustellen. Ermuntert von der Aussicht auf Sieg, die ihr der Papst mit auf den Weg gegeben hatte, steuerte die Flotte zuversichtlich die Gewässer an, in denen schließlich am 7. Oktober 1571 in der nähe des Hafens von Lepanto, an der Einfahrt des Golfs von Korinth, zur Schlacht kommen sollte.
Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit des Feindes und schweren Einbußen zu Beginn des Kampfes, änderte sich die Lage endlich zugunsten der katholischen Flotte, dank des wunderbaren Eingreifens der Gottesmutter, deren Erscheinen am Himmel, die muslimischen Truppen mit Entsetzen erfüllte.
Genau zu der Zeit, zu der dies geschah, hatte der heilige Pius V. eine Offenbarung: Er unterbrach plötzlich die Arbeit mit einem seiner Gehilfen und ging ans Fenster, wo er zum Himmel schaute und den glücklichen Ausgang der Schlacht verkündete.
Zwei Wochen später kam ein Kurier mit der Siegesmeldung nach Rom ein erneuter Beweis der Wirksamkeit des Rosenkranzes. Denn die Rosenkranzbruderschaften hatten am gleichen Tag, an dem die Schlacht stattfand, Bittgänge und öffentliche Andachten für den Sieg der katholischen Waffen veranstaltet.
Zur Erinnerung an diese außerordentliche Begebenheit führte der heilige Pius V. das Fest Unserer Lieben Frau vom Sieg ein, das jedes Jahr am ersten Oktobersamstag (dem Wochentag, an dem die Schlacht von Lepanto stattgefunden hatte) gefeiert werden sollte; außerdem ließ er in die Lauretanische Litanei den Aufruf „Hilfe der Christen, bitte für uns! Aufnehmen.
1673 änderte Papst Gregor XIII. den Namen des Festes in das Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz um. Damit wird wohl deutlich genug die Wichtigkeit dieser Gebetsübung für den damaligen Sieg hervorgehoben.
1716 hat Papst Klemens XI. das Fest auf die ganze abendländische Kirche ausgedehnt. Am 5. August des genannten Jahres waren die muslimischen Türken erneut geschlagen worden, dieses Mal durch Prinz Eugen von Savoyen im ungarischen Peterwardein.
Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts hat schließlich der große, heilige Papst Pius X. das Rosenkranzfest auf den 7. Oktober festgelegt.
Tina 13
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Ich las neulich, dass ein (sicher von der Gottesmutter erbetener) Wind die osmanischen Truppen in den militärischen Nachteil versetzte.
500-600 osmanische Galeeren standen nur 208 christlichen Galeeren gegenüber! Dennoch konnten die Christen das feindliche Heer einkesseln und besiegen. Sancta Maria, Reginae a Rosario, ora pro nobis!
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