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Eugenia-Sarto
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Der Götzendienst ist nicht neu, er hat aber jetzt in der Kirche selbst einen Höhepunkt erreicht

Die katholischen Päpste haben immer gegen die Feinde der Kirche und Gottes gekämpft. Götzendienst ist das schlimmste Uebel, weil es gegen Gott selbst gerichtet ist.

Es gibt nur einen Gott.

Darüber belehrt uns die heilige Schrift:"Ich bin der Herr, und kein anderer ist es sonst; ausser Mir gibt es keinen Gott... Und alle vom Aufgang der Sonne bis zum Niedergang sollen wissen, dass keiner ist ausser Mir. Ich bin` s, der Licht bildet und Finsternis erschafft, der Frieden bringt und Unheil wirkt. Ich, der Herr, bin es, der all dies bewirkt..."(Is.45, 1-8)

Papst Leo XIII. klagt über die Zustände der Gottfeindlichkeit seiner Zeit und hält ihnen das einzige Heilmittel entgegen: Jesus Christus im Opfer der Eucharistie.

Unsere Zeit hat es nötig, sich der grossen Heilmittel zu erinnern und sie zu nutzen in der festen Ueberzeugung, dass hier eine göttliche Kraft gegen jede gottfeindliche Macht aufgerichtet ist:

"Allgemeine Pflicht der Gottesverehrung

Schon im natürlichen Licht der Vernunft sind die folgenden Grundsätze ein leuchtend: Die Herrschaft Gottes des Schöpfers und Erhalters über die Menschen, ihr privates und öffentliches Leben ist die höchste und eine unbedingte. Was wir sind, und was das öffentliche und private Leben uns an Gütern darreicht, das kommt uns alles aus göttlichem Schatze zu. Unsere Pflicht ist es hinwieder, Gott als unserem Herrn die höchste Ehrerbietung und als unserem Wohltäter die tiefste Dankbarkeit zu bezeigen.

Gottlosigkeit und Gotteshass der Neuzeit

Wie wenige aber sind es in unsern Tagen, welche diese Pflichten mit der erforderlichen Gewissenhaftigkeit heilig halten und beobachten. Wenn je ein Zeitalter, so hat das unsere die Geister mit Trotz gegen Gott erfüllt. Wieder ist das frevelhafte Wort gegen Christus laut geworden: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.“ Wieder der frevelhafte Vorschlag: „Lasst uns ihn ausrotten.“

Ja, viele arbeiten mit dem heftigsten Ungestüm und Nachdruck auf die völlige Lostrennung der bürgerlichen und damit der ganzen menschlichen Gesellschaft von Gott hin, dessen Gedanken sie von ihr gänzlich fernzuhalten suchen.


Die heilige Messe als Sühnopfer

Noch ist man allerdings nicht zur Verwirklichung dieses verbrecherischen Wahnes gelangt, aber dennoch es zu bejammern, dass so viele die Majestät Gottes, seine Wohltaten und das von Christus erworbene Heil vergessen. Die Aufgabe, die Schädigungen dieser Nichtswürdigkeit und Saumseligkeit nun auszugleichen, muss fürderhin durch Vermehrung des frommen Eifers zur gemeinsamen Verehrung des eucharistischen Opfers erfüllt werden.

Mit nichts vermöchten wir, Gott mehr zu ehren und mit nichts mehr zu erfreuen. Denn göttlich ist das hier dargebrachte Opferlamm. Mit ihm erweisen wir der erhabenen Dreifaltigkeit jene Verehrung, welche ihre unendliche Heiligkeit erheischt. Eine Gabe von unendlichem Werte und Lieblichkeit bringen wir in ihm dem Vater dar, seinen Eingeborenen. So sagen wir in diesem Opfer Gott nicht nur Dank, sondern wir betätigen ihn wirklich.

18 Eine zweifache und ausgezeichnete Frucht dürfen und müssen wir ferner noch bei diesem heiligen Opfer pflücken. Wenn die Seele die Flut der Laster bedenkt, welche überall hindringt, seit, wie gesagt, die Hoheit Gottes nicht mehr bedacht, ja verachtet wird, muss sie Betrübnis erfüllen. Es ist, als wollte vielfach das menschliche Geschlecht den göttlichen Zorn um jeden Preis über sich herabrufen, als ob nicht schon in der Saat der Übel, die auf ihm lasten, die gerechte Ahndung bereits reif geworden wäre. Zu regem frommem Wetteifer müssen deshalb die Gläubigen entbrennen, um die Rache Gottes gegen diese Untaten zu versöhnen und der unheilschwangeren Zeit zur rechten Stunde von der göttlichen Erbarmung Hilfe zu bringen.

Mögen sie erkennen, dass dies hauptsächlich mit Hilfe dieses Opfers zu erstreben ist. Denn der göttlichen Gerechtigkeit kann der Mensch nur ganz und völlig genugtun, er kann ihrer Milde reiche Gaben nur erlangen – in Kraft des Todes Christi.

Diese Kraft der Sühne und Fürbitte wollte Christus aber in der Eucharistie stets unvermindert erhalten, die nicht nur eine leere Gedächtnisfeier seines Todesopfers, sondern dessen wahre und wunderbare, wenngleich unblutige und geheimnisvolle Erneuerung ist."

(aus der Enzyklika Mirae caritatis.

Fettdruck von mir)
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Moselanus
Die Zeichen der Zeit sind ein biblischer Ausdruck. Er meint alles andere als platte Aktualität, sondern die Anzeichen, die dem Weltgericht vorausgehen.
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Eugenia-Sarto
Der Papst spricht von seiner Zeit: Wenn je ein Zeitalter, so hat das unsere die Geister mit Trotz gegen Gott erfüllt. Wieder ist das frevelhafte Wort gegen Christus laut geworden: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.“ Wieder der frevelhafte Vorschlag: „Lasst uns ihn ausrotten.“

Der Ausdruck "Zeichen der Zeit" kommt in meinem Artikel nicht vor.
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Eugenia-Sarto
Die Worte des Papstes sind sehr zu bedenken. Besonders die Priester sollten wissen, dass das heilige Messopfer das einzige Mittel ist, die Uebel der Zeit, der Welt, der Kirche zu beseitigen. Darüber sollten sie die Gläubigen oft unterrichten. Dazu brauchen wir Vorbilder in den Priestern und ein würdig zelebriertes Messopfer und Gläubige, die mit reinem Herzen zum Tisch des Herrn hinzutreten..
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Eugenia-Sarto
Der Generalobere der Piusbruderschaft spricht klarer als man es in den letzten Jahren zu hören gewohnt war in der Bruderschaft:

"Es scheint, dass die gegenwärtige Hierarchie, anstatt das Heidentum zu bekämpfen, es übernehmen und sich seine Werte aneignen will. Und die Macher der bevorstehenden (Amazonas-) Synode verweisen auf diese "Zeichen der Zeit", die Johannes XXIII. teuer waren und die wie …More
Der Generalobere der Piusbruderschaft spricht klarer als man es in den letzten Jahren zu hören gewohnt war in der Bruderschaft:

"Es scheint, dass die gegenwärtige Hierarchie, anstatt das Heidentum zu bekämpfen, es übernehmen und sich seine Werte aneignen will. Und die Macher der bevorstehenden (Amazonas-) Synode verweisen auf diese "Zeichen der Zeit", die Johannes XXIII. teuer waren und die wie Zeichen des Heiligen Geistes erforscht werden müssen.
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