*Isu*
Das wäre hier undenkbar. Manchmal darf man dankbar sein, in der Diaspora zu leben. Was mich übrigens am meisten irritiert hatte, war die Aussage: „Gottesdienst ist nicht etwas, was wir für Gott tun, sondern was Gott für uns tut“, sagte Meiering.
Moselanus
Kann man schon richtig verstehen.
*Isu*
Ja, mit dem einfachen Wörtchen "nur", also: ... ist nicht nur etwas ... @Moselanus
So klingt es nach gewollter Verkehrung.
Moselanus
Ich verstehe, was Sie meinen, denke aber, dass Sie die Aussage überbewerten.
elisabethvonthüringen
„Zur Schau gestellte Lust an Selbstzerstörung“
Zum Auftritt des Kabarettisten Jürgen Becker in der Kölner Kirche St. Agnes: „Nun wäre dieser Auftritt Beckers an sich schon ein Unding. Aber von einer Kanzel herab wird es auch zum geistlichen Skandalon.“ Gastkommentar von Jürgen HenkelMore
„Zur Schau gestellte Lust an Selbstzerstörung“
Zum Auftritt des Kabarettisten Jürgen Becker in der Kölner Kirche St. Agnes: „Nun wäre dieser Auftritt Beckers an sich schon ein Unding. Aber von einer Kanzel herab wird es auch zum geistlichen Skandalon.“ Gastkommentar von Jürgen Henkel
Tradition und Kontinuität
Sehr guter Kommentar von Jürgen Henkel! Der Skandal-Auftritt von Becker müsste für Kardinal Woelki und die Diözesanleitung doch der Anlass sein, solche Auftritte in Zukunft schlicht und einfach zu untersagen. Es ist ihre Pflicht, jetzt durchzugreifen!
Ulf Karsten Wittmann
Der Narr ist seit Jahrhunderten hässlich, peinlich, anmaßend, beleidigend, anstößig und unangenehm. Gegen die Regierung, gegen den Klerus. Das wird auch die nächsten paar Jahrhunderte hoffentlich so bleiben.
Klaus Elmar Müller
Der Narr verwirklicht das Gegenteil der Paulus-Lesung (1 Kor 13) von Quinquagesima (Karnevalssonntag), macht nämlich mit der "tönenden Schelle" (1 Kor 13, 1) selbstverliebt und peinlich auf sich aufmerksam. Die Masken des Rottweiler Narrensprungs zeigen die Eitelkeit. Der Geisterzug von Blankenheim/Eifel huldigt dem Teufel als Obernarr! Deshalb haben Sie, sehr geehrter @Ulf Karsten Wittmann, …More
Der Narr verwirklicht das Gegenteil der Paulus-Lesung (1 Kor 13) von Quinquagesima (Karnevalssonntag), macht nämlich mit der "tönenden Schelle" (1 Kor 13, 1) selbstverliebt und peinlich auf sich aufmerksam. Die Masken des Rottweiler Narrensprungs zeigen die Eitelkeit. Der Geisterzug von Blankenheim/Eifel huldigt dem Teufel als Obernarr! Deshalb haben Sie, sehr geehrter @Ulf Karsten Wittmann, teilweise Recht (der Narr ist "anstößig" und "gegen den Klerus"), aber gehört gerade nicht in die Kirche, sondern ist ein Schauspiel draußen, außerhalb. Der Narr "gegen die Regierung", fordern Sie mit Recht. Der Kabarettist Jürgen Becker und die maskierte Gemeinde in St. Agnes trugen regierungstreu und brav eine FFP2-Maske. Ein Büttenredner in Mainz, öffentlich-rechtlich gesendet, fordert dieser Tage Abtreibung behinderter Kinder in Polen - nicht gegen hiesige Regierung und Medien! In der Nazizeit spottete der Kölner Karnevalszug über Juden . . .
Sunamis 49
wess brot er isst
dess lied er singt
Salzburger
Der Kölner Fasching war frührer mal durchaus religiös: Ein Relikt der römischen Saturnalien, wo gerade die borniert-biederen Römer das UnGenügen dieser Welt zum AusDruck brachten. Bereits aufs Christentum verweisend.
Aber heute ist er nur noch harmlose ("lustige") UnterHaltung für selbstgerechte (weil sich selbstvergötzende) Spießer - zutiefst traurig!
Windlicht 2.0
Es fehlt ihnen eben das, was Humor wesentlich ausmacht: über sich selbst stehen zu können. Das gibt ihm ja auch erst den religiösen Charakter Der Mensch relativiert sich....zu Gott hin. Das Gegenteil von Selbstvergötzung.
Salzburger
@Windlicht 2.0 Ja, ganz genau.
Nun gibt es allerlei "Christen" (darunter viele KonzilsKleriker), die über ihren Glauben lachen, ihr MenschSein, die condition humaine, nehmen sie aber stets toternst. AntiChristen.
ew-g
@Salzburger
Köln & Fasching?? Au weia!

Den Karneval auf die Saturnalien zurückzuführen, ist - vorsichtig ausgedrückt: - zumindest extrem kühn, historisch lustig. Warum nicht zurück zu den Ägyptern oder den Babyloniern?

Selbstgerechte Spießer? Wer Andere so verurteilt, beweist nur eklatante Überheblichkeit.
Salzburger
@ew-g Daß die Kölner UnterSchicht des MA "adliger" Herkunft waren, d.h. auf die plebejer des Römischen Reiches zurückgingen (weil die Tradition in Köln nie ganz unterbrochen war), ist eindeutig und allg. anerkannt. Und daß auch der dortige Karneval auf die Römer zurückgehe, ist ziemlich sicher, wie mir W.SPEYER - sowohl ein gebürtiger Kölner als auch ein Spezialist für Antike&Christentum - …More
@ew-g Daß die Kölner UnterSchicht des MA "adliger" Herkunft waren, d.h. auf die plebejer des Römischen Reiches zurückgingen (weil die Tradition in Köln nie ganz unterbrochen war), ist eindeutig und allg. anerkannt. Und daß auch der dortige Karneval auf die Römer zurückgehe, ist ziemlich sicher, wie mir W.SPEYER - sowohl ein gebürtiger Kölner als auch ein Spezialist für Antike&Christentum - bestätigte.

Wenn Sie's sagen, dann mögen Sie selbst sich vom Niveau ja wirklich nicht über die satten&selbstgerechten Spießer abheben; aber wir tun es und sind dem entsprechend über-heblich!
ew-g
@Salzburger
Nun denn, danken Sie dem Herrn, dass Sie nicht so sind wie jene Spießer!
Salzburger
@ew-g AchWeh, das übliche Moralisieren der "Aufklärer" (und somit u.a. der KonzilsKirche): "Jesus" als der große SittenLehrer...
Wenn Sie ein bißchen nachgedacht hätten, hätten Sie erkannt, daß nun Ihre Position gegenüber mir pharisäisch ist. Was bedeutet, daß ER damals entweder zu dumm war, diese menschliche UnFähigkeit zum NichtPharisäertum zu durchschauen; oder, daß ER damit nur zeigen …More
@ew-g AchWeh, das übliche Moralisieren der "Aufklärer" (und somit u.a. der KonzilsKirche): "Jesus" als der große SittenLehrer...
Wenn Sie ein bißchen nachgedacht hätten, hätten Sie erkannt, daß nun Ihre Position gegenüber mir pharisäisch ist. Was bedeutet, daß ER damals entweder zu dumm war, diese menschliche UnFähigkeit zum NichtPharisäertum zu durchschauen; oder, daß ER damit nur zeigen wollte, daß wir aus eigener Kraft daraus nicht ausbrechen können und deshalb von oben her...
Moselanus
Neulich habe ich zufällig diesen Priester im Fernsehen gesehen beim Durchschalten. Da ich die Basilika St. Aposteln in Köln sehr mag, habe ich ein wenig zugeschaut. Natürlich war es NOM, aber vom Auftreten her wirkte er ganz seriös und gediegen. So kann man sich täuschen.
Gottfried von Globenstein
St.Aposteln ist aber auch ein sehenswertes Bauwerk, da brauche ich solche Leute nicht innen zu haben.
Moselanus
Ich hab es auch deshalb angesehen. Dort gibt es übrigens etwas sehr Interessantes. Der Tabernakel hat die Form einer Taube. In Gold von einem Baldachin über dem Altar herabhängend. Für einen Volksaltar eine sehr würdige Gestaltung, die ältere Formen der Verwahrung der Allerheiligsten Eucharistie aufgreift.
Johannes Theodor Laurent
Er hat Volksaltar gesagt und damit Gott gelästert
Moselanus
Ich kann auch umschreitbarer Altar sagen, wenn es Ihnen besser gefällt.
Johannes Theodor Laurent
....gelästert.......
Windlicht 2.0
Weltoffene Katholizität, wie sie singt und lacht....Man fände ja zumindest ein wenig Trost, wenn es am Aschermittwoch vorbei wäre....aber nein....es geht genauso banal und geschmacklos weiter. Nicht nur in Kölle....
SvataHora
Nicht mehr die katholische Kirche - eine APOSTATISCHE SEKTE stattdessen!!
schwäbisch
🤔 Total langweilig! Landauf und landab gibt es das! Seit Jahrzehnten! Worin soll hier der Erkenntnisgewinn bestehen?
Klaus Elmar Müller
Sehr geehrter @schwäbisch Das Böse ist letztlich langweilig, fasziniert mit seiner Entstellung nur auf den ersten Blick. Ich gebe Ihnen da gerne Recht! Was aber an dem hier geschilderten Gottesdienst neu ist: die trotz Kostümen zelebrierte Traurigkeit ob der Coronakrise und vor allem die fast atheistische, die Bibel lästernde, einen Toten schmähende, einen Lebenden verhöhnende und sich der …More
Sehr geehrter @schwäbisch Das Böse ist letztlich langweilig, fasziniert mit seiner Entstellung nur auf den ersten Blick. Ich gebe Ihnen da gerne Recht! Was aber an dem hier geschilderten Gottesdienst neu ist: die trotz Kostümen zelebrierte Traurigkeit ob der Coronakrise und vor allem die fast atheistische, die Bibel lästernde, einen Toten schmähende, einen Lebenden verhöhnende und sich der Gossen-, ja Fäkalsprache bedienende Predigt. Dieser ausdrücklichen "Predigt" setzt der gastgebende Domkapitular und Pfarrer Dr. Meiering nichts entgegen; ob er sogar mitgeklatscht hat: ich vermute es. Heitere Karnevalsgottesdienste lehne ich wie Sie ab, hier indes ist etwas einmalig Böses geschehen.
romanza66
Aber jammern, wenn die Menschen in Scharen von dieser Kirche ohne Hirten fliehen.
Gottfried von Globenstein
Nicht hinnehmbar.
Die Bärin
Früher.... hieß es: "Heiliges Köln"! Wenn selbst in der Agnes-Kirche, in der vor wenigen Jahren noch täglich die Möglichkeit zur Eucharistischen Anbetung bestand, solch ungeheuerliche "Feierlichkeiten" stattfinden, ist es mit der Heiligkeit Kölns vorbei!
Bethlehem 2014
"Heiliges Köln" hieß es früher aber nicht, weil Köln "Heiligkeit" aufzuweisen hätte, sondern wegen der vielen Heiligen, die dort ruhten (und dort noch ruhen)!!!