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Die Gefahr der Herzensverhärtung "Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner …More
Die Gefahr der Herzensverhärtung
"Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen." (Joh 10,27 28) Der hl. Bernhard v. C. schreibt an seinen ehemaligen Mönchsschüler, Papst Eugen III.: „Ich fürchte, dass du, eingekeilt in deine zahlreichen Beschäftigungen, keinen Ausweg mehr siehst und deshalb deine Stirn verhärtest… Es ist viel klüger, du entziehst dich von Zeit zu Zeit deinen Beschäftigungen, als dass sie dich ziehen und dich nach und nach an einen Punkt führen, an dem du nicht landen willst. Du fragst, an welchen Punkt? An den Punkt, wo das Herz anfängt, hart zu werden. Frage nicht weiter, was damit gemeint sei; wenn du jetzt nicht erschrickst, ist dein Herz schon so weit.“ Die Herzensverhärtung ist eine große Gefahr. Denn, wenn unser Herz hart wird, dann ist es nicht mehr offen für die Freundschaft mit Jesus. Wir hören Ihn dann nicht mehr, geschweige denn die stillen Anregungen des Hl. Geistes. Wie wichtig ist es doch, die vielen Beschäftigungen immer wieder zu unterbrechen, und auf Jesus zu schauen, vielleicht mit den Worten: Jesus, ich mich Dir hin! Sorge Du! Der hl. Pfarrer von Ars empfahl seinen Pfarrkindern, bei jedem vollem Stundenschlag kurz an Jesus zu denken. Diese Augenblicke des Aufschauens zu Gott helfen uns, auf Jesus, den Guten Hirten, zu hören, um dann Ihm ganz zu gehören. Der Stress dagegen macht uns krank und verhärtet unser Herz. Sehr schön beschreibt Benedikt XVI. beschreibt, was das „Kennen“ Jesu bedeutet. Es ist gleichbedeutend mit „gehören“ oder „zu eigen sein“ und drückt die „tiefe innere Zugehörigkeit“ aus zwischen Jesus und uns, Seinen Schafen. Es ist sehr berührend: Jesus will uns ganz gehören und wir dürfen Ihm gehören! Wenn wir Sein Liebes-Angebot annehmen und auf Ihn hören, dann wird Er uns führen und Ewiges Leben geben, auf uns achtgeben und uns niemals zugrunde gehen lassen!“
charlemagne
Der hl. Bernhard v. C. schreibt an seinen ehemaligen Mönchsschüler, Papst Eugen III.: „Ich fürchte, dass du, eingekeilt in deine zahlreichen Beschäftigungen, keinen Ausweg mehr siehst und deshalb deine Stirn verhärtest… Es ist viel klüger, du entziehst dich von Zeit zu Zeit deinen Beschäftigungen, als dass sie dich ziehen und dich nach und nach an einen Punkt führen, an dem du nicht landen …More
Der hl. Bernhard v. C. schreibt an seinen ehemaligen Mönchsschüler, Papst Eugen III.: „Ich fürchte, dass du, eingekeilt in deine zahlreichen Beschäftigungen, keinen Ausweg mehr siehst und deshalb deine Stirn verhärtest… Es ist viel klüger, du entziehst dich von Zeit zu Zeit deinen Beschäftigungen, als dass sie dich ziehen und dich nach und nach an einen Punkt führen, an dem du nicht landen willst. Du fragst, an welchen Punkt? An den Punkt, wo das Herz anfängt, hart zu werden. Frage nicht weiter, was damit gemeint sei; wenn du jetzt nicht erschrickst, ist dein Herz schon so weit.“
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