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Ulrich Parzany: Segnung gleichgeschlechtlicher Paare

Carlus
8
Virgina
Bei gleichgeschlechtigen Paaren geht's nur um SEX 🥵 Von Liebe keine Spur!
Bitte allein ohne Kinder- ihre Lust geniessen!!!
CollarUri
Sie haben in vielem Recht, allerdings sei zu bedenken gegeben:
"Sex" heisst wörtlich übersetzt "Geschlecht". Handelt es sich im Phänomen hier nicht eher um "Anti-Sex"? Und dann ist noch die Frage der Begierde, der Lust zu klären, bzw. wie Sie ganz treffend schreiben "des Genusses". Ob es gut ist, "die Lust zu geniessen", bleibt fraglich.

Dabei muss man die Gegenseite schon ernstnehmen, wenn …More
Sie haben in vielem Recht, allerdings sei zu bedenken gegeben:
"Sex" heisst wörtlich übersetzt "Geschlecht". Handelt es sich im Phänomen hier nicht eher um "Anti-Sex"? Und dann ist noch die Frage der Begierde, der Lust zu klären, bzw. wie Sie ganz treffend schreiben "des Genusses". Ob es gut ist, "die Lust zu geniessen", bleibt fraglich.

Dabei muss man die Gegenseite schon ernstnehmen, wenn sie ihrerseits auch keineswegs im Recht sein kann. Der Song von Zarah Leander, der uns von unseren Gegnern um die Ohren gehauen wird, heisst: "Kann denn Liebe Sünde sein?" Es ist nicht so leicht zu klären, was Liebe ist. Liebe muss offen sein für Leben, also auch für Zukunft, für Nachwuchs, für Fortpflanzung. Auch das sprechen Sie sehr zu Recht an. Aber es wäre gelogen, zu sagen, jede Liebe sei geschlechtlich, und ebenso abwegig, anzunehmen, die geschlechtliche Liebe ziele immer direkt und im Bewusstsein der Beteiligten die Fortpflanzung an.
Um so etwas zu sagen, ist die Betätigung des Schambereichs doch viel zu irrational. Das gilt selbst dann, wenn die Natur durchaus um dieses Zieles willen so ist, wie sie ist. Selbst die heilige Institution Ehe kann dies nicht völlig auffangen, wenngleich sie vieles wiedergutmacht, was an der einst guten Natur verdorben ist. Aber allein die Anzahl der unehelichen Kinder in christlichem Umfeld spricht schon dagegen, dass einfach alles "Liebe" im Sinne des Ehestandes sei, wenn einmal keine Sodomie im Spiel ist. Die Sache ist komplizierter. Gewiss ist ein Kind ein Mehr an Liebe, auch ein uneheliches ist das. Trotzdem ist ein minderer Grad an Vollkommenheit der Familie bei den Eltern vorhanden. Sodomisten würden nun glatt abstreiten, dass die Ehe irgend einen Wert hat. Sie wollen aber eine Art "Heirat", um weitere Rechte, z. B. das der Adoption, umzusetzen. Darauf weisen Sie ebenfalls zu Recht hin. Und die das wollen, haben grosse Gefolgschaft, ja, es scheint von Vornherein, dass sie vor dem Volk allergrösste Chancen haben und zwar ernsthaft. In einem Abstimmungskampf wird es nicht genügen, dass Sie und ich sich so klar über den Sachverhalt sind, dass wir jede Debatte darüber lächerlich finden, sondern da muss auch einmal das Kleine Einmaleins mit ganzer Geduld und Buchstabierkunst aufgezählt werden.

Darum müssen rationale Argumente auf den Tisch, ja, ausgerechnet in dem "irrationalen" Bereich. Einige Argumente gibt es ja bekanntlich immerhin:
1. dass zwei Homos (den Intimverkehr praktizierende männliche oder weibliche Homosexuelle) vor oder nach einem Bund, Vertragsschluss oder wie immer man ihre Versprechungen bezeichnet, Dinge tun, die genau gleich zu beurteilen sind. Egal ob vor oder nach einem Versprechen, die Betätigung im Intimverkehr wird genau gleichwertig sein, und zwar gilt das, ob es Sünde ist oder ob es "Liebe" genannt wird, jeweils in gleichem Masse; es handelt sich vor der "Verpartnerung" genau gleich um eine Zunahme an Beziehung auf der Welt oder eine Abnahme an Gottgefälligkeit in der Menschheitsfamilie; der Vertragsschluss hat für die moralische Bewertung - egal ob gemäss christlicher Moral oder einer "Schwulenethik", dem Weltethos, Human-Ethos oder was auch immer! - keine einsehbare Bedeutung und kann sie nicht haben. Er ist unabhängig von der homosexuellen Lust und wird unabhängig geschlossen. - Dagegen hat ein Eheschluss von heterosexuellen Menschen immer eine Auswirkung auf die Beurteilung ihres Intimverkehrs, da die Hl. Kirche und bislang auch viele andere Gesellschaften und Staaten an diesen Eheschluss einen Schutz knüpfen, der ein Potential schützt, das Potential, dass biologische, natürliche Eltern ihr eigenes Kind selber aufziehen.

2. Für sich genommen - ohne den Gedanken des Intimverkehrs - ist ein Eheschluss obsolet; Treue kann man auch in einer Freundschaft beweisen, und die Adoption ist nicht begriffsnotwendig an eine Ehe gebunden. Wenn man das Adoptionsrecht allerdings als eigentlichen Fluchtpunkt der Debatte betrachtet, in den Fokus nimmt und damit rechnet, nur Eheleute dürften jemand adoptieren, so müsste die Diskussion statt um eine "Ehe" und statt um eine "Segnung" eben um die Adoption gehen. Zu welchen Bedingungen wäre etwa einem Einzelnen, Nicht-Verheirateten, eine Adoption zu gestatten? Mit welchen Personen müsste er sich verbinden, die evtl. an der Adoption zu beteiligen wären? Zum Beispiel sollte hier eine Bedingung dabeisein, die besagt, dass beide Geschlechter Anteil haben müssen; ob als Nachbarin, Grossvater, Freund, staatlich Beauftragter, Tante oder was auch immer: Es müsste eine Person des andern Geschlechtes mit dabei sein, sodass das Kind wenigstens irgendwelche Bezugspersonen beiderlei Geschlechts unter seinen Erziehern hat. Nebst weiteren Bedingungen.

3. Jesus hat eine Gesellschaft vorgefunden auch mit Institutionen. Er hat sie beurteilt, einiges angeprangert, anderes aber stillschweigend gutgeheissen. Es gab die Ehe, und zwar zwischen Heterosexuellen. Das hat Jesus vorausgesetzt und für richtig befunden, denn Er sagte: "Der Mann wird sich an seine Frau binden" - also weder Frau an Frau noch Mann an Mann. Wenn also vielerorts behauptet wird, Jesus habe nichts zum Thema Homosexuelle und Ehe gesagt, ist das haltlos.

4. Es werden weitere Einwände gegen die Bibel vorgebracht. Zum Beispiel ist sinngemäss gesagt worden, Stockschwule hätten ein anderes Gehirn. Das Internet ist voll von Links dazu, z. B. www.welt.de/…/Homosexualitaet…
Das würde zur Folge haben, dass gesagt wird: Wenn einer nicht wegen seiner Haarfarbe in den Himmel käme, dann auch nicht wegen seiner sexuellen Orientierung. Allerdings ist dies längst nicht bewiesen, man muss den Gegnern bei diesem Argument also sagen, dass das bis heute ins Reich der Spekulation gehört. Da wird es wohl auch bleiben.
CollarUri
@Virgina Ich weiss nicht recht.
In der Schweiz könnte es bald vor's Volk kommen. Die "bürgerliche" Regierung will es bereits. www.admin.ch/…/medienmitteilun…
Es braucht klare Argumente, und zwar solche, die auch Nichtchristen einleuchten sollten.
Virgina
Arme Kinder wo sie noch von irgend wo haben möchten! Arme Opfer!
CollarUri
@Virgina Aus dem Reagenzglas oder von Leihmüttern.
SommerSchorsch
Homosex ist Sünde und führt in die Hölle. Wer dies unterstützt kommt auch in die Hölle.
CollarUri
@Ischa Diese Lehre ist durch die Kirche verworfen worden - gehört nicht zum Glaubensgut. Ist ein interessantes Thema aber eindeutig nicht katholisch.
Virgina
DA IST JEDES KOMMENTAR - ZEITVERSCHWEDUND!