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Neues von Benedikt: Angst vor dem Antichristen ist "nur allzu natürlich"

Sein Rücktritt habe nichts mit Skandalen wie Vatileaks zu tun, betonte der ehemalige Benedikt XVI. am 12. November 2018 vor Peter Seewald. Die Aussage ist in Seewalds Benedikt-Biographie (4. Mai) enthalten. Seewald redet Ratzinger als „Papa Benedetto“ an.

Am Beginn seines Pontifikats unterschrieb Benedikt XVI. - wie schon Paul VI. und Johannes Paul II. - seinen Rücktritt für den Fall einer Krankheit, welche die Ausübung des Papstamtes verunmöglichen würde. „Dass auch andere Formen einer nicht mehr genügenden Fähigkeit zur rechten Amtsführung möglich sind, ist mir am Ende meines Wirkens klar geworden,“ fügte er an.

"Emeritus" bedeute, dass ein Bischof nicht mehr aktiver Inhaber seines Bischofssitzes sei, wohl aber "in der besonderen Beziehung eines ehemaligen Bischofs zu seinem Sitz" stehe.

Benedikt erinnert daran, dass jeder Bischof einen Sitz benötigt, auch wenn es wie bei Weihbischöfen nur der Titularsitz eines nicht mehr existierenden Bistum sei. Nach der Einführung des bischöflichen Rücktrittsalters habe es nicht mehr genug Titularsitze gegeben. Darum habe der Passauer Bischof Simon Landersdorfer (+1971) damit begonnen, sich „emeritus“ zu nennen [er starb aber bereits nach sieben Monaten].

„Ein Bischofssitz kann nur einen Inhaber haben", betont Benedikt: "Zugleich wird eine spirituelle Verbundenheit ausgedrückt, die auf keinen Fall weggenommen werden kann.“

Er wendet das auf den römischen Bischofssitz an. Dort habe er „keinerlei rechtliche Vollmacht mehr, aber eine spirituelle Zuordnung, die - wenn auch unsichtbar – bleibt“. Diese rechtlich-spirituelle Form vermeide aber jeden Gedanken an ein „Miteinander von zwei Päpsten“, versucht Benedikt die Quadratur des Kreises.

Den Vorwurf, sich mit Wortmeldungen in Franziskus' Amtsführung einzumischen, bezeichnet er als "bösartige Verzerrung der Wirklichkeit". Er nennt als Beispiel seine Botschaft zum Begräbnis von Kardinal Meisner, „Mein Wort über das Schifflein der Kirche, das in schweren Stürmen dahintreibt, habe ich fast wörtlich aus den Predigten des heiligen Gregor des Großen übernommen.“

Zu Amoris Laetitia will Benedikt nicht Stellung nehmen, „weil dies zu sehr ins Konkrete der Kirchenregierung hineinführt und damit die spirituelle Dimension verlassen würde, die allein noch mein Auftrag ist.“

Aber er lobt Franziskus für seine „gütige und herzliche Zuwendung“: „Wie Sie wissen, ist die persönliche Freundschaft mit Papst Franziskus nicht nur geblieben, sondern gewachsen.“

Die gegenwärtige Dominanz der Homo-Ehe und der Abtreibung bezieht Benedikt auf die Macht des Antichristen: „Vor hundert Jahren hätte es noch jedermann für absurd gehalten, von homosexueller Ehe zu sprechen. Heute ist gesellschaftlich exkommuniziert, wer sich dem entgegenstellt.“ Ähnliches gelte für die Abtreibung.

Die moderne Gesellschaft formuliere ein antichristliches Credo: „Die Furcht vor dieser geistigen Macht des Antichrist ist dann nur allzu natürlich, und es bedarf wirklich der Gebetshilfe eines ganzen Bistums und der Weltkirche, um ihr zu widerstehen.“

Die eigentliche Bedrohung der Kirche und des Petrusdienstes liegt für Benedikt „in der weltweiten Diktatur scheinbar humanistischer Ideologien, denen zu widersprechen den Ausschluss aus dem [angeblichen] gesellschaftlichen Grundkonsens bedeutet“.

Bild: © Mazur, CC BY-NC-SA, #newsEaaltlrots

CollarUri
@de.news >>der ehemalige Benedikt XVI.<<
Wie heisst er jetzt?
GOKL015
Er ist noch immer ein gewählter und gültiger Papst und zwar mit dem Unterschied "Nach Gottes Gnaden"! Das kann nicht jeder der Papst ist von sich behaupten!
grunbera
Warum er das Papstamt wegschmiss ist heute auch schon egal!
B-A-S
@grunbera Sie sollten sich einmal dieses Video anzusehen, das mir viele Erklärungen für sein Verhalten nach dem 28.02.2013 erschloss:

Benedikt XVI. ist immer noch der Papst und hier stelle ich den Beweis vor

In diesem Zusammenhang sei Ihnen dringend angeraten, sich einmal vorurteilsfrei mit den Visionen der sel. Anna Katharina Emmerick auseinanderzusetzen, die für unsere Zeit zwei Päpste und …More
@grunbera Sie sollten sich einmal dieses Video anzusehen, das mir viele Erklärungen für sein Verhalten nach dem 28.02.2013 erschloss:

Benedikt XVI. ist immer noch der Papst und hier stelle ich den Beweis vor

In diesem Zusammenhang sei Ihnen dringend angeraten, sich einmal vorurteilsfrei mit den Visionen der sel. Anna Katharina Emmerick auseinanderzusetzen, die für unsere Zeit zwei Päpste und eine "Afterkirche" entstehen sehen durfte, der wohl welcher falsche Papst vorsteht:
Kardinal Bergoglio, der sich - heute nachgewiesenermaßen - von der "St.-Gallen-Mafia" nicht kanonisch zum "Papst" wählen ließ.
grunbera
Ein Papst der zurücktritt ist keiner mehr, aus!
viatorem
Ein Papst kann nicht zurücktreten, desshalb, bleibt er Papst.
grunbera
Das kann er sehr wohl, das ist unumstritten und hat Papst Coelestin auch so gemacht.
viatorem
"und hat Papst Coelestin auch so gemacht."

und wer sonst noch? Das Beispiel von Papst Coelestin ,ist nicht ausreichend zur Aussage, das ein Papst zurücktreten kann und dann kein Papst mehr ist.
Antonius Theiler geb. 1941
Der Autor Peter Seewald, ist das der Maoist aus Passau?
Er war? Ein großer Hetzer gegen die Katholische Kirche, in Sachen Exorzismus.
Will er jetzt auf diese feine Art den Fels zertrümmern?
Also:
Ein Prof. der Astrophysik sagt zu einem katholischen Priester und Prof. der Wirtschaftsethik:
„Nehmen wir mal an, nur so zum Spaß, es gäbe Gott.“
Link: www.youtube.com/watch
Ich bin mir bewusst, das …More
Der Autor Peter Seewald, ist das der Maoist aus Passau?
Er war? Ein großer Hetzer gegen die Katholische Kirche, in Sachen Exorzismus.
Will er jetzt auf diese feine Art den Fels zertrümmern?
Also:
Ein Prof. der Astrophysik sagt zu einem katholischen Priester und Prof. der Wirtschaftsethik:
„Nehmen wir mal an, nur so zum Spaß, es gäbe Gott.“
Link: www.youtube.com/watch
Ich bin mir bewusst, das ist Blasphemie, doch sage ich: Nehmen wir mal an, nur so zum Spaß, Ratzinger hätte einen Sohn. Ist das auch Blasphemie? Hätte das Geschehen den Wasserspiegel des Sees Genezareth zur Zeit Jesus von Nazaret auch nur einen Millimeter verändert? Nein.
Also will ich dem vermeintlichen Sohn Ratzingers eine Gestalt geben, nur so zum Spaß. Ein Prof. und Abt eines Klosters, er war der direkte Nachfolger von Ratzinger in Regensburg am Lehrstuhl für… Der Abt sagte zu seinem Cellerar, gehe hin und hebe bei der Ligabank eine Million Euro in bar ab. Der sehr begabte Sohn unseres Freundes erfindet eine Maschine die aus Nichts Energie schafft, da müssen wir schon helfen. Leider wird in dieser ungläubigen Gesellschaft bekannt, dass das Kloster beim Bau eines dringend benötigten Perpetuum mobile finanziell hilft. Der Staatsanwalt schaltet sich ein, ein Haftbefehl ergeht. Der junge Mann flieht nicht nach Ägypten, er flieht in die USA. Er kommt in Auslieferungshaft, wird aber nicht ausgeliefert und eine Reihe hoch dekorierter FBI und CAI Beamten, teils in Rom studierte, nehmen sich seiner an. Zehn Jahre wird der vermeintliche Sohn Ratzingers von solchen Koryphäen der USA betreut. Energie aus Nichts, das könnte auch der Sohn vom Ratzinger nicht, das kann nur der Alte, der Ewige. Jetzt 2019 sagten weise, sicherlich nur Männer, denn nur solche verstehen das: Was machen wir mit dem jetzt schon 53jährigen, armen Geschöpf? Die CIA und der FBI Beamten haben sich von der Betreuung schon abgeseilt. Die Diplomatie ist jetzt am Zug. Da kommt man auf die erleuchtende Idee, Honorarkonsul von Kasachstan ist das Richtige für den jungen Mann, dann braucht er nicht mehr versuchen dem Allmächtigen ins Handwerk zu pfuschen.
Link: www.pnp.de/…/Schillernder-Ex…
Das ist jetzt nur so zum Spaß oder als: Gedenken an den kadavergehorsamen Cellerar oder warum sollte das Zölibat für den Allmächtigen so wichtig sein? Priester oder ein Papst, der seine Frau und Kinder liebt und nicht hormonell durchs Leben gejagt wird, machen das Christentum doch schöner. Da ginge auch ich am Sonntag wieder zur Kirchengemeinde und müsste nicht dunklen Gedanken mit dem Alten zusammen hegen und IHN fragen: Warum reden die alle nicht von deinen dich liebenden Jüngern und ihren verständnisvollen Frauen und von den Frauen, die mit Tränen zu Füßen des Kreuzes Zeugnis für dich abgelegt haben. Lateinische Floskeln, die auch Jesus nicht gelesen und verstanden hätte, dürfen nicht Richtschnur im Christentum sein, denn das ist kein Spaß. Jetzt war noch etwas mit einem Müller? Wer ist jetzt das?
grunbera
" Nehmen wir mal an, Ratzinger hätte einen Sohn" Das erinnert an die Weissagung der Gottesmutter in La Salette, dass der Sohn des Antichristen der Sohn einer jüdischen Nonne und eines Bischofs sein wird. Wäre ich Papst , ließe ich die deutschen Bischöfe ganz, ganz genau beobachten!
Antonius Theiler geb. 1941
@grunbera es wird ganz, ganz genau beobachtet. www.bild.de/…/vatikan-missbra…
Goldfisch
„Vor hundert Jahren hätte es noch jedermann für absurd gehalten, von homosexueller Ehe zu sprechen. Heute ist gesellschaftlich exkommuniziert, wer sich dem entgegenstellt.“ Ähnliches gelte für die Abtreibung. >> eine ausgesprochen dürftige Antwort!!! Richtig wäre gewesen, wenn er energisch dagegen gesprochen hätte, so ist das weder Fisch noch Fleisch! Enttäuschend!
schorsch60
Der Linke Zeitgeist und ihre Folgen haben Benedikt zum Rücktritt gezwungen. Es wäre aber besser, wenn er sich nicht mehr zu aktellen Themen äusern würde. Er hat sich zum Schwiegen verpflichtet und daran sollte er sich besser Halten. Das es ihm schwer fällt daran zu Halten ist nur verständlich. Einen Bauern der im Austrag lebt fällt es auch schwer wenn er sehen muß das seine Nachfolger alles …More
Der Linke Zeitgeist und ihre Folgen haben Benedikt zum Rücktritt gezwungen. Es wäre aber besser, wenn er sich nicht mehr zu aktellen Themen äusern würde. Er hat sich zum Schwiegen verpflichtet und daran sollte er sich besser Halten. Das es ihm schwer fällt daran zu Halten ist nur verständlich. Einen Bauern der im Austrag lebt fällt es auch schwer wenn er sehen muß das seine Nachfolger alles Ändern wollen was er gemacht hat. Aber so ist es nun mal im Leben auch im kirchlichen Leben.
Tina 13
🙏🙏🙏
grunbera
Die gegenwärtige Dominanz der Homo-Ehe und der Abtreibung bezieht Benedikt auf die Macht des Antichristen: „Vor hundert Jahren hätte es noch jedermann für absurd gehalten, von homosexueller Ehe zu sprechen. Heute ist gesellschaftlich exkommuniziert, wer sich dem entgegenstellt.“ Ähnliches gelte für die Abtreibung. Ende des Zitats
Da hat der nunmehrige Dr. Ratzinger ganz recht, aber er hat diesbez…More
Die gegenwärtige Dominanz der Homo-Ehe und der Abtreibung bezieht Benedikt auf die Macht des Antichristen: „Vor hundert Jahren hätte es noch jedermann für absurd gehalten, von homosexueller Ehe zu sprechen. Heute ist gesellschaftlich exkommuniziert, wer sich dem entgegenstellt.“ Ähnliches gelte für die Abtreibung. Ende des Zitats
Da hat der nunmehrige Dr. Ratzinger ganz recht, aber er hat diesbezüglich sein eigenes Leben versäumt, mit einigen Bischofsernennungen, gerade von Schwulki hat er diese Homotendenz sehr gefördert , auch durch die eigene Rhetorik und Gestik. Wo blieb sein Aufschrei gegen die sich anbahnende Homoehe und gegen die Einführung der Abtreibung als verfassungsmäßig gewährleistetes Recht im Deutschen Einheitsvertrag. Und Helmut Kohl erhielt dafür noch in Worms oder Mainz ein kirchliches Ehrengrab.
Gerti Harzl
Was ist ein "ehemaliger Benedikt XVI." ?
grunbera
Ein nunmehriger Dr. Ratzinger, der sein Papstamt weggeschmissen hat und jetzt jammert!
B-A-S
@grunbera Sie sollten endlich zur Kenntnis nehmen, selbst wenn Sie glauben, dass Papst Benedikt XVI. sein Amt "weggeschmissen" hat, er dann dennoch Kardinal Ratzinger wäre, da ihm die Kardinalswürde von Kardinal Bergoglio - noch - nicht entzogen wurde.
grunbera
@B-A-S die Papstwürde hat Dr. Ratzinger durch die Annahme des Papstamtes verloren, ich meine, dass man ihn so wie den zurückgetretenen Papst Coelestin seinerzeit einsperren sollte.
Maximilian Schmitt
Ein vorab erklärter Rücktritt für den Fall einer Krankheit, welche die Amtsführung unmöglich machen würde, ist mindestens nach früher allgemein anerkannter Ansicht der Kanonisten gar nicht nötig. Eine solche Krankheit (Demenz, schwere Alkohl- und Drogensucht, paralysierende Krankheiten etc.) führten ipso facto zum Amtsverlust.
Eugenia-Sarto
Es gab auch Päpste, die vom Bett aus die Kirche leiteten. Ich glaube, dass der heilige Papst Gregor der Grosse ein solcher war. Joh.Paul II. hat allerdings auch sein Amt bei sehr schwerer Krankheit bis zum Tod beibehalten. Dafür gebührt ihm Respekt!
Maximilian Schmitt
Behinderung ist ja auch kein Grund für einen Amtsverlust, sondern Paralysie, aber auch Gefangennahme durch einen Tyrannen, die über ein für die Kirche erträgliches Maß hinausgeht. Wäre Pius VII. länger in Gefangenschaft geblieben, hätte er sein Amt wohl verloren. Die Kirche muß handlungsfähig bleiben, deswegen ist sie nach allgemeinen Rechtsprinzipien nicht verpflichtet eine Rücktrittserklärung …More
Behinderung ist ja auch kein Grund für einen Amtsverlust, sondern Paralysie, aber auch Gefangennahme durch einen Tyrannen, die über ein für die Kirche erträgliches Maß hinausgeht. Wäre Pius VII. länger in Gefangenschaft geblieben, hätte er sein Amt wohl verloren. Die Kirche muß handlungsfähig bleiben, deswegen ist sie nach allgemeinen Rechtsprinzipien nicht verpflichtet eine Rücktrittserklärung abzuwarten, die ein solcher Papst gar nicht mehr geben kann.