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"Holla, die Waldfee ... CSU"

Ein Schreiben des Generalsekretärs Markus Blume aus der bayerischen CSU-Parteizentrale in München entsetzt:
Parteiliche Grundsätze (z.B. zum Lebensschutz) müssen die Funktionsträger und Mitglieder privat nicht mittragen.

Ja, do legst di nieda!


"Als Christlich-Soziale Union stehen wir für das christliche Menschenbild ein und bekennen uns zum Lebensschutz.
Unser Grundsatzprogramm ist eindeutig und wurde erst 2016 neu aufgelegt. Inwieweit ein Mitglied sich die darin formulierten Werte auch für sein privates Handeln außerhalb der Partei zu eigen macht, ist allein dessen Gewissensentscheidung. Es steht uns als Partei nicht zu, darüber parteirechtlich oder moralisch zu urteilen - auch das ist eine Konsequenz aus einem auf Eigenverantwortung beruhenden Menschenbild."
(Schreiben aus 2019 liegt uns vor)

Mit dieser Einstellung, so die "Initiative Nie Wieder",
ist es für den CSU-Parteivorsitzenden Markus Söder kein Problem,
den über die bayerischen Staatsgrenzen hinaus bekannten
Münchner Kinderabtreiber Friedrich Andreas Stapf
in die "_SU Partei" aufzunehmen.

Initiative Nie Wieder!
31.August 2019
Warum mich das wohl nicht direkt überrascht?
Joseph Franziskus likes this.
MMB16
Wenn man es nicht - vor allem (!) - privat vertritt, handelt es sich einfach um keinen Grundsatz.
Die Verwirrung ereilt die Bajuwaren.
Susi 47
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