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Griechenland: Dank EU-Hilfe wird das Breitband-Internet ausgebaut

euronews 18.11.2019 Der Zugang zu Breitband-Internet in ländlichen Gebieten Griechenlands hat das Leben, die Arbeit und die Kommunikation von Hunderttausenden Menschen verändert, die in diesen …More
euronews 18.11.2019 Der Zugang zu Breitband-Internet in ländlichen Gebieten Griechenlands hat das Leben, die Arbeit und die Kommunikation von Hunderttausenden Menschen verändert, die in diesen abgelegenen Gebieten leben. Ein Multi-Millionen-Euro-Projekt, das von der Kohäsionspolitik der Europäischen Union weitgehend finanziell unterstützt wird. Das ist das Thema dieser Folge von Smart Regions.

Megalo Papigo in den Pindos-Bergen im Norden Griechenlands erlebt eine stille Revolution. Das kleine Dorf, das bis vor wenigen Monaten noch keine Verbindung zur digitalen Welt hatte, verfügt heute über einen Breitband-Internetzugang. Einer von 5000 Orten in abgelegenen Gebieten des Landes, die davon profitieren.

Enorme Internet-Geschwindigkeit
Das von der EU unterstützte Projekt hat für den Hotel-Restaurant- und Ladenbesitzer Nikos Tsoumani alles verändert: "Ich habe Erfahrungen vor und nach dem Internet. Davor gab es viele Schwierigkeiten in Bezug auf Kommunikation, Kundenbeziehungen, den Verkauf unserer Produkte und die Förderung unserer Unternehmen. Jetzt ist die Internet-Geschwindigkeit enorm."

Er gehört zu den rund einer halben Million Einwohner (525.287), die jetzt Breitbandanschluss haben - in kleinen Dörfern im Norden, Zentrum und Süden des Landes sowie auf abgelegenen Inseln. Ein Gebiet, das 45 Prozent des griechischen Territoriums ausmacht.

Die Region Zagori ist bekannt für Rafting und Wandern. Der bessere Internetanschluss hat viele positive Auswirkungen: "Die Zahl der Touristenbuchungen ist um bis zu 30 Prozent gestiegen", erzählt der Bürgermeister von Zagori George Soukouvelos. "Zweitens werden unsere Agrarprodukte über das Internet in die ganze Welt verkauft. Unser Dorf, unsere Region ist aus der Isolation herausgekommen."

Zugang zur digitalen Welt dank EU-Unterstützung
Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf 199 Millionen Euro. Davon sind 161 Millionen öffentliche Ausgaben. Ein Teil des Projekts wurde zwischen 2007 und 2013 realisiert. Damals betrugen die öffentlichen Ausgaben 61 Millionen Euro. Dieser Anteil wurde zu 100 Prozent nach den für Griechenland für diesen Zeitraum geltenden Regeln kofinanziert. Der verbleibende Teil der öffentlichen Ausgaben von 100 Millionen Eruo wird im Zeitraum von 2014 bis 2020 mit einem Kofinanzierungssatz von 80 Prozent

Das finanzielle und technologische Engagement während der griechischen Rezession hat zu tief greifenden Veränderungen geführt:

"Wir beobachten, dass sich eine Reihe von Start-ups und Unternehmen in diesen Gebieten etablieren und dort bleiben konnten", sagt Antonis Tzortzakakis, Generalsekretär, für Telekommunikation und `Post, Ministerium für digitale Verwaltung. "Sie waren nicht gezwungen, ihre Geschäfte wegen schlechter Internetverbindung in städtische Gebiete zu verlegen."
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Jedes Land soll bitteschön selber für seine Infrastruktur sorgen, v.a. wenn die Renten verhältnismäßig hoch sind wie in Griechenland. Die Griechen hatten mal und haben immer noch soviel Hirn, die können schon selber für sich sorgen. Zu den ärmsten Ländern gehören sie jedenfalls ganz bestimmt nicht.
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