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Vorsicht Frau Käßmann

Monika Elisabeth
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sie lassen sich auf ein gefährliches Tänzchen mit dem Teufel ein. Ich hoffe sie kommen zur Besinnung.More
sie lassen sich auf ein gefährliches Tänzchen mit dem Teufel ein.
Ich hoffe sie kommen zur Besinnung.
Ich rate Frau Käßmann zu einer umgehenden Terminabsprache in meiner Praxis. Ihre Alkoholsucht ist heilbar!
Nichts ist gut, Frau Käßmann.
>>Gleichzeitig spricht sich Käßmann dafür aus, den 31. Oktober 2017 einmalig als bundesweiten Feiertag zu begehen: «Das fände ich richtig, weil Deutschland stolz darauf sein kann, dass die Reformation als weltweite Bewegung von hier ausgegangen ist.» << Quelle hier.

So so. So so so. Die Reformation als "weltweite" Bewegung ist schon einmal ein einmaliger Hit.
Dass…More
Nichts ist gut, Frau Käßmann.
>>Gleichzeitig spricht sich Käßmann dafür aus, den 31. Oktober 2017 einmalig als bundesweiten Feiertag zu begehen: «Das fände ich richtig, weil Deutschland stolz darauf sein kann, dass die Reformation als weltweite Bewegung von hier ausgegangen ist.» << Quelle hier.

So so. So so so. Die Reformation als "weltweite" Bewegung ist schon einmal ein einmaliger Hit.
Dass Frau Käßmann sich weder um geschichtliche noch theologische Fakten schert, ist schon seit Jahren wenigstens mir klar. Dass sie damit immer wieder in Deutschland durchkommt, ist eine sehr exquisite und bemerkenswerte Tatsache.

Die Reformation fing mal zunächst mit Jan Hus an, der praktischerweise gleich verbrannt wurde, nachdem man ihm goldene Brücken gebaut hatte, über die er durchaus zur katholischen Kirche hätte zurückfinden können.
Jan Hus ist meines Wissens insbesondere für die Kommunion in beiderlei Gestalt gestorben, etwas, was Frau Käßmann nicht anfechten braucht, sie bricht ja nur Brot und segnet Wein, was jede Wicca-Anhängerin durchaus auch tut.

Es ist diese Geschichtsvergessenheit, die mich an meiner Ex-Konfession nur noch nervt.
Es waren auch im übrigen Protestanten, die treugläubige Leute wie die Mennoniten, selbstverständlich auch reformatorisch bewegt, bis aufs Blut verfolgt haben. Das ist ja sowas von wurscht im Jahre des Reformationsjubiläums, derer wird nicht gedenkt, gell? Und ich hole noch nicht mal die großen Kaliber raus wie den ekligen Antisemitismus von Luther, den man übrigens nicht posthum re-exkommunizieren kann - er lebt ja nicht mehr.

Ich finde es eine rechte Unverschämtheit von seiten der EKD, Leute wie Hus, die durchaus was zu sagen hatten und nicht das Privileg hatten, Ex-Nonnen zu heiraten und von Fürsten beschützt zu werden, einfach außen vor zu lassen.Von den Mennoniten spreche ich mal gar nicht.

Gute Nacht, Abendland!
Conde_Barroco