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Sokrates
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Drei-Gänge-Gastmahl in der Kirche

Protest in Münster: Ein Gastmahl gehört nicht in die Kirche. Von Felizitas Küble.

In Hiltrup, einem Vorort der westfälischen Metropole Münster, wurden Mitte November vorigen Jahres 80 eingeladene Gäste in einer uralten Kirche mit einem 3-Gänge-Menü bewirtet.

Dieser ungewöhnliche, ja skandalöse Vorgang wurde von der Regionalzeitung “Westfälische Nachrichten” (WN) und noch mehr vom Bistumsblatt “Kirche und Leben” (KuL) nicht nur völlig unkritisch, sondern sogar ausgesprochen positiv gewürdigt. Herausgeber dieser Kirchenzeitung ist der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn.

Am 3.12.2013 veröffentlichten die “Westfälischen Nachrichten” meinen nachfolgenden Leserbrief fast vollständig. Außerdem wurde dort die ebenfalls kritische Zuschrift von Frau M. Schulze-Mengering abgedruckt.

In der ersten Januar-Ausgabe dieses Jahres wurde meine Beschwerde (allerdings stark gekürzt) zudem auch im Bistumsblatt “Kirche und Leben” veröffentlicht.

Den vollen Wortlaut des Leserbriefs
Coelestin V
😡 😡 🤬 🤬
cyprian
Da kann man direkt froh sein, dass nur gefr..... und nicht irgendeiner heidnischen Religion erlaubt wurde, ein Ritual zu zelebrieren (wie z.B. den Hindus im Heiligtum von Fatima)!
Eremitin
Der Leserbrief ist völlig ok. und notwendig! Selbst erlebt: in einem Altenheim gibt es nur Schiebetüren zwischen Altarbereich mit wenigen echten Bänken, Veranstaltungsraum, der bei den Messen mit den Stühlen dazugenommen wird und einem Speiseraum. Ich war Weihnachten 2008 dort und erlebte nach der hl. Messe, dass das Mittagessen serviert wurde ,ohne dass die beiden Schiebetüren geschlossen …More
Der Leserbrief ist völlig ok. und notwendig! Selbst erlebt: in einem Altenheim gibt es nur Schiebetüren zwischen Altarbereich mit wenigen echten Bänken, Veranstaltungsraum, der bei den Messen mit den Stühlen dazugenommen wird und einem Speiseraum. Ich war Weihnachten 2008 dort und erlebte nach der hl. Messe, dass das Mittagessen serviert wurde ,ohne dass die beiden Schiebetüren geschlossen wurden. Ich war die EINZIGE( bei sonst rüstigen alten Leuten, Gästen und Personal), die sich weigerte, "in der Kapelle" zu essen und bat , die Türen zu schließen. dazu braucht es spezialschlüssel, die niemand hatte. es dauerte dann entsprechend, bis der Hausmeister kam....die zeit zwischen Heiliger Messe und Mittagessen betrug mehr als eine Stunde, in der Anwesende da waren, die die Türen hätten schließen können, aber dafür fehlte es ihnen wohl am selben Gespür, wie den Veranstaltern des Mittagessens in der Kirche. Was für ein Armutszeugnis!