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akluinga
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I have a dream

Ich habe einen Traum von einem großen (Mehrfamilien-)haus, wo man in einer christlichen Gemeinschaft lebt.
- Wo einige Familien wohnen und einander unterstützen.
- Wo Singles eine eine große Familie haben, für anderen da sind.
- Wo Kinder viele Tanten und Onkel haben und auch wenn die Eltern arbeiten, bei denen ein Zuhause haben, wo sie das christliche Leben erfahren und lernen.
- Wo ältere Leute die alleine sind, mehrere Enkelkinder haben und nicht ins Altersheim müssen, weil sie keine eigene Kinder haben, die für sie sorgen könnten.
- Wo Menschen, die von einem anderen Land oder nur einer anderen Stadt kommen, ein Zuhause finden können, eine Art Familie in der Fremde.

Ein großes Haus wo:
- die Familien in eigener Wohnungen leben,
- die Singles in eigener Wohnungen oder kleineren WG's im Rahmen der großen Gemeinschaft,
- wo es trotzdem eine gemeinsame Küche gibt und ein großes Gemeinschaftsraum, wo man zusammen essen, reden, feiern kann (aber nicht muss)
- wo es nicht zuletzt ein Gebetsraum oder noch besser eine richtige Kapelle gibt, wo sich alle Gemeinschaftsmitglieder mindestens einmal am Tag zum gemeinsamen Gebet treffen...
elisabethvonthüringen
Ja, das gibt es schon...in gewissem Sinn funktioniert das auch, was akluinga vorschwebt... www.sos-kinderdorf.at/…/nussdorf-debant…

Unsere damalige Großfamilie betrachte ich auch als christliche Gemeinschaft. 3x wurde zusammengebetet, zu Mittag den Angelus, abends der Rosenkranz...morgens je nach altersmäßiger "Beschaffenheit".
Man half sich auch innerhalb des Dorfes viel selbstverständlicher,…More
Ja, das gibt es schon...in gewissem Sinn funktioniert das auch, was akluinga vorschwebt... www.sos-kinderdorf.at/…/nussdorf-debant…

Unsere damalige Großfamilie betrachte ich auch als christliche Gemeinschaft. 3x wurde zusammengebetet, zu Mittag den Angelus, abends der Rosenkranz...morgens je nach altersmäßiger "Beschaffenheit".
Man half sich auch innerhalb des Dorfes viel selbstverständlicher, als das heute der Fall ist.
Ein fremdes Kind heute zu beaufsichtigen, ohne als Tagesmutter registriert zu sein, zieht schon eine Anzeige nach sich...
Coelestin V
@evt naja, früher war es halt normal in einer Grßfamilie zu leben....heute ist es leider normal, dass viele Menschen einsam sind und viele Alte ins heim müssen, aber warum soll man daran mit neuen Konzepten wie dem von akluinga nichts ändern können???
Es gibt ja auch schon Mehrgenerationenhäuser und andere Projekte bloß halt noch nicht mit spezifisch christlicher Ausrichtung.....
aber unmöglich …More
@evt naja, früher war es halt normal in einer Grßfamilie zu leben....heute ist es leider normal, dass viele Menschen einsam sind und viele Alte ins heim müssen, aber warum soll man daran mit neuen Konzepten wie dem von akluinga nichts ändern können???
Es gibt ja auch schon Mehrgenerationenhäuser und andere Projekte bloß halt noch nicht mit spezifisch christlicher Ausrichtung.....
aber unmöglich ist das ja wohl nicht.
akluinga
Es geht hier aber um eine christliche Gemeinschaft und nicht um eine Großfamilie
elisabethvonthüringen
Ja, dann ist es ja doppelt gut!! Wenn es ein bekanntes Ehepaar ist...
"The dream" dürfte nur in der heutigen egomanischen Zeit sehr viel schwerer umzusetzen sein, als er es in meinem Leben war.
akluinga
@Elisabeth
Fürs erste sind Kommentare nicht dazu da um ganze Artikel zu zitieren, ein Link genügt. Der Artikel an sich hatte extrem wenig mit dem Thema zu tun.
Wenn ich richtig denke kenne ich das Ehepaar sogar persönlich.
elisabethvonthüringen
Hast Du denn den Bericht gelesen?
Eine wunderschöne Geschichte aus dem Leben einer Großfamilie.
Wie es früher auch bei uns so war. Wir waren fünf Kinder, die beiden Eltern und drei Großtanten, sowie ein Großonkelnkel. Alle alten Leute sind zu Hause gestorben...es war genau die Situation, die sich akluinga für heute wieder wünscht.
Ich empfehle noch einmal die Erzählung aus der "Presse" zu lesen.…More
Hast Du denn den Bericht gelesen?
Eine wunderschöne Geschichte aus dem Leben einer Großfamilie.
Wie es früher auch bei uns so war. Wir waren fünf Kinder, die beiden Eltern und drei Großtanten, sowie ein Großonkelnkel. Alle alten Leute sind zu Hause gestorben...es war genau die Situation, die sich akluinga für heute wieder wünscht.
Ich empfehle noch einmal die Erzählung aus der "Presse" zu lesen...Michael Prüller ist der Pressechef der Erzdiözese Wien...
diepresse.com/…/Alle-acht-Kinde…
Coelestin V
Eine tolle Vorstellung; In der heutigen Zeit sind solche Projekte wichtiger denn je. Es muss endlich Konzepte geben, die der Vereinsamung, Isolierung und vor allem dem unpersönlichen Dasein etwas entgegenstellen. Wenn wir allen Menschen ein christliches Leben ermöglichen wollen, gibt es einiges zu beachten und umzusetzen, weil die Wirtschaft kein Familienleben wie vor 200 Jahren mehr zulassen …More
Eine tolle Vorstellung; In der heutigen Zeit sind solche Projekte wichtiger denn je. Es muss endlich Konzepte geben, die der Vereinsamung, Isolierung und vor allem dem unpersönlichen Dasein etwas entgegenstellen. Wenn wir allen Menschen ein christliches Leben ermöglichen wollen, gibt es einiges zu beachten und umzusetzen, weil die Wirtschaft kein Familienleben wie vor 200 Jahren mehr zulassen wird. Die Veränderungen in der Arbeitswelt weißen ganz klar in eine Richtung: mehr Schichtdienst, mehr Wochenenddienst. An diesen Veränderungen können wir vielleicht nichts verändern; Aber: Wir dürfen nicht zulassen, dass durch die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, immer mehr Familien auseinander gerissen werden, in der Form, dass Kinder niemanden haben, wenn sie mittags nach Hause kommen. Es wäre doch super, wenn diese Kinder dann eine gewohnte Gemeinschaft vorfinden würden und die Ersatzopas und Omas würden sich sicher auch freuen.
Vielleicht, akluinga, klingt das heute noch wie ein Traum, aber ich bin mir sicher, dass die demographischen Veränderungen und die Veränderungen in der Arbeitswelt in den nächsten Jahren solche Projekte zwingend erforderlich machen werden, wenn wir nicht zulassen wollen, dass unsere Gesellschaft zu einem kalten, unpersönlichen "nebeneinanderher" Leben verkommt.