Sin Is No Love
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Heilige Messe: Dankbarkeit

Monika Rheinschmitt nimmt mit Fassungslosigkeit und Entsetzen die ebenso fadenscheinigen wie schikanösen Ausführungsbestimmungen an die kadermäßig zu deren Durchsetzung bestimmten Vorsitzenden der Bischofskonferenzen zur Kenntnis - und ihre Stellungnahme bleibt dennoch angenehm gefasst.

Das erneute Geschehen mit eindeutiger Stoßrichtung gebietet Reflexion. Dazu will ich folgend einen kurzen persönlichen Beitrag leisten.

Die Konzelebration war mir immer irgendwie suspekt, ein Spiegelkabinett, zu angeberisch - vielleicht eher ein Selbstbetrug um den Priestermangel nicht zu sehen; eine künstliche Vermehrung, die den einzelnen Priester abzuwerten sucht. Und doch reicht genau ein Priester zur Spendung der Heiligen Sakramente. Warum das also?

Selbst komme ich aus dem Novus Ordo, doch seit dem verlogenen "Traditionis Custodes" lasse ich es ganz bleiben, nachdem ich mich diesem ohnehin bereits entfremdet hatte. Warum? Weil immer deutlicher eine neue, eine postmodern bürgertumskompatible oder sogar menschenverachtende sozialistische Pseudotheologie darin zu Tage kam. Unterschiedlich nur nach Gusto des leitenden Seelenverführers und der ortsansässigen Polithyänen. Hier geschieht Missbrauch, hier wird Spaltung provoziert, nicht bei Pius oder Petrus oder den diözesanen Priestern, die die heilige Messe Heilige Messe bleiben lassen.

Man ist Papst Benedikt in dessen Harmoniestreben nicht gefolgt. Doch ein Papst ist Pontifex, ist Brückenbauer, er betont zurecht das Gemeinsame und eint im rechten Glauben. Wenn die "neue Messe" nicht aus demselben Geist ist wie die alte, dann ist sie zu verwerfen. Wenn die "neue Kirche" aus einem "neuen Geist" ist (der wahrscheinlich nur ein anderer, ein alter, längst verworfener ist), dann stellt sich in der Tat die Frage nach der Sukzession, und zwar sowohl im apostolischen wie auch im juristischen Sinne. Zu letzterem wurde auch der Staat betrogen.

Du sollst Vater und Mutter ehren, dieses Gebot, gerade aktuell zu Weihnachten, kennen wir seit Gottes Erscheinen bei Moses. So halten es Juden, Christen und Muslime. Dabei fällt auf: Wo Synkretismus völlig falsch ist, da ist dieser Franziskus zuvörderst voll dabei. Wo aber wirklich etwas gemeinsam ist, weil es von Gott selbst ist, da verleugnen Franziskus und seine Mannen die Wahrheit. Denn auch die Liturgie hat einen Vater und eine Mutter. Ihr Hauptzweck ist sogar die Verehrung. Eine dankbare Verehrung: Die Wiedereinsetzung Seines Opfers auf das Geheiß von Jesus Christus selbst, sie ist unser ewiges Heil. Tiefe Dankbarkeit erfüllt mich, und aus dieser Dankbarkeit heraus wird alles klar und licht.

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Bild (bearbeitet), Quelle: lifta/fotolia - Dankbarkeit
Sin Is No Love
Noch ein Hinweis, der mir gerade in den Sinn kommt. Es sieht so aus, als gehe es immer um eines: Die allgemeine menschenfeindliche Ablehnung von Nachwuchs - natürlich hedonistisch verkauft, damit angeblich die, die leben dürfen (welche Anmaßung!), besser leben sollen. Siehe hier: Pachamamas Unfruchtbarkeit