jean pierre aussant
@Escorial Die Handkommunion ist an sich nicht schlimm. Der Herr hat wahrscheinlich auch die Speise mit seinen Händen verteilt. Niemand weiß ganz genau.
Escorial
Logisch, Jesus hat die Eucharistie verteilt...also haben die Aposteln nicht danach gegriffen. Die Handkommunion, auf ein Leintuch verteilt, kam erst ab 300 nach Christus auf und wurde beim Konzil von Toledo wegen schlimmen Mißbräuchen verboten. Warum demonstriert uns Gott in Fatima und Garabandal die Mundkommunion im Knien? Können Sie diese wichtige Mahnung deuten?
Maria Katharina
Die Handkommunion ist schlicht und ergreifend eine Beleidigung des HERRN.
Eine Lästerung!
jean pierre aussant
Ich sehe das nicht so. Was eine Beleidigung ist, ist die Position des Priesters während der Heiligen Messe, und zwar weil er vor der Gemeinde steht, und nicht vor Gott. Es ist der Verlust an Sakralität, der eine Beleidigung ist. In den ersten Jahrhunderten, wo die besten Märtyrer gab, gab es keine Mundkommunion. Hatten die ersten Christen und die Märtyrer keinen Respekt vor Gott?
Escorial
@jean pierre aussant Da sind Sie aber total desinformiert. Von Anfang an gab es die knieende Mundkommunion, lesen Sie baldmöglichst das Buch "Handkommunion" von Martin Lugmayr (eine historisch-dogmatische Untersuchung) Dominus-Verlag. Ich kapiere nicht, dass die Leute in so wichigen Dingen dermaßen oberflächlich sind. Alle eucharistischen Wunder gab es nur in Verbindung mit der knienden Mundkom…More
@jean pierre aussant Da sind Sie aber total desinformiert. Von Anfang an gab es die knieende Mundkommunion, lesen Sie baldmöglichst das Buch "Handkommunion" von Martin Lugmayr (eine historisch-dogmatische Untersuchung) Dominus-Verlag. Ich kapiere nicht, dass die Leute in so wichigen Dingen dermaßen oberflächlich sind. Alle eucharistischen Wunder gab es nur in Verbindung mit der knienden Mundkommunion, es sei denn ein Kranker musste liegend kommunizieren...dann aber in den Mund.
Escorial
@jean pierre aussant können Sie mir auch nur EIN eucharistisches Wunder in Verbindung mit der Handkommunion vorführen??? Ich bin ganz Ohr... 😂 😂 😂
Escorial
Aber auch der Oster verteilt Handkommunion wie Kekse im Vorbeigehen...dabei handelt es sich um das Fleisch Jesu Christi in der Brotsgestalt. Hierin liegt die Wurzel allen Übels der Kirche. Seine Predikten sind aber dennoch gut, ich habe sie mir gerne angehört...die Verteidigung von Ehe und Familie macht er musterhaft...immerhin.
Haci Yahya
Glauben Sie im Ernst, dass da bei diesen „Hirten“ mit ihrem Unglauben und falschen Wandlungsworten „...für Alle...“ noch eine Realpräsenz unseres HERRN stattfindet ?
Das sind dann wirklich nur noch Kekse !
Escorial
@Haci Yahya schwierig...für die Gültigkeit braucht es: richtige Worte, Gestalten von Brot und Wein, den Wandlungswillen des Priesters. Aber es gibt auch "moderne" Priester, die Wandlungswillen haben. Ich denke dass Christus die Wandlung dennoch annimmt um einiger weniger Gläubigen willen... Bei Bischöfen und Priestern die Freimaurer sind, Schwulensegnungen machen oder andere Dinge treiben, da …More
@Haci Yahya schwierig...für die Gültigkeit braucht es: richtige Worte, Gestalten von Brot und Wein, den Wandlungswillen des Priesters. Aber es gibt auch "moderne" Priester, die Wandlungswillen haben. Ich denke dass Christus die Wandlung dennoch annimmt um einiger weniger Gläubigen willen... Bei Bischöfen und Priestern die Freimaurer sind, Schwulensegnungen machen oder andere Dinge treiben, da finde ich gibt es KEINE Verwandlung mehr.
jean pierre aussant
Bischof Oster ist permanent unter dem Druck seiner Kollegen des falschen synodalen Wegs, der Medien, der Lobbys der politischen Korrektheit (Feminismus, LGBT Lobbys etc.). Das Ziel solche Briefe ist auch Druck auszuüben, aber dieses Mal in die richtige Richtung. Sozusagen, um die Dinge auszugleichen. Es ist unsere Pflicht ihm zu helfen. Und in diesem Fall heißt „helfen“, die Wahrheit frontal zu …More
Bischof Oster ist permanent unter dem Druck seiner Kollegen des falschen synodalen Wegs, der Medien, der Lobbys der politischen Korrektheit (Feminismus, LGBT Lobbys etc.). Das Ziel solche Briefe ist auch Druck auszuüben, aber dieses Mal in die richtige Richtung. Sozusagen, um die Dinge auszugleichen. Es ist unsere Pflicht ihm zu helfen. Und in diesem Fall heißt „helfen“, die Wahrheit frontal zu sagen. Wer diese Evidenz nicht versteht, ist selbst vom Zeitgeist infiziert.
jean pierre aussant
Es tut mir Leid für die vom Modernismus infizierten Katholiken, die sich von meinem Bericht persönlich betroffen fühlen.
Konstantin Steinmetz
Vielen Dank für Ihr Mitgefühl! Ich werde Sie in mein infiziertes Abendgebet einschließen.
Wolfi Pax
Der Brief beinhaltet Formulierungen und Schlussfolgerungen, die mehr als unklug sind. So schafft man sich nicht wirklich die Basis, um als ernstzunehmender Gesprächspartner in Betracht gezogen zu werden. Schade. Sehr schade.
Copertino
Ich muss mich Ihrer Einschätzung bei allem guten Willen des Users jean pierre aussant leider anschliessen.
DrMartinBachmaier
Ich verstehe eure Kritik nicht. Es waren klare Worte. Nur solche nimmt man ernst. Dieses Hin-und-her-Lavieren zwischen zwei Parteien wirkt auf keine überzeugend. Das ist doch gerade der wunde Punkt. Und dieser wurde angesprochen. Bischof Oster muss sich entscheiden zwischen Gunst und Hass der Welt.
Wolfi Pax
@DrMartinBachmaier - klare Worte, die so klar sind, dass damit gleichzeitig signalisiert wird, 100 %ig Recht zu haben und gar kein Gespräch mehr notwenig ist. Der hl. Franz von Sales hat gesagt: Mit einem Tropfen Honig fängt man mehr Fliegen als mit einem Fass voll Essig. Die Worte in diesem Brief sind sauer, sehr sauer, zudem verletzend und verurteilend. Die Wahrheit kann schmerzen; es reicht …More
@DrMartinBachmaier - klare Worte, die so klar sind, dass damit gleichzeitig signalisiert wird, 100 %ig Recht zu haben und gar kein Gespräch mehr notwenig ist. Der hl. Franz von Sales hat gesagt: Mit einem Tropfen Honig fängt man mehr Fliegen als mit einem Fass voll Essig. Die Worte in diesem Brief sind sauer, sehr sauer, zudem verletzend und verurteilend. Die Wahrheit kann schmerzen; es reicht der Inhalt, sie muss nicht zusätzlich in der Form verletzend sein. Das ist unklug und eines Christen nicht würdig. Sie werden dafür auch keine Beispiel in der Kirchengeschichte finden. Die Vergangenheit ist eine gute magistra; der Kluge schlägt ihre Lehre nicht in den Wind.
DrMartinBachmaier
Ein Bischof kriegt doch Kübel voller Honig, weil man ihm mit Respekt begegnet (wie auch hier), weil man es sich mit hohen Amtsträgern nicht verscherzen will usw.
Neben dem "suaviter in modo" gilt aber auch "fortiter in re". Doch sowas kriegt ein Bischof selten.
Wolfi Pax
@DrMartinBachmaier - ich kenne Sie noch nicht lange; ihre Kommentare lassen auf einen gebildeten Menschen schließen. Ich denke nicht, dass wir uns wirklich darüber unterhalten müssen. Ich bin für klare Worte, die in der Form so vermittelt werden sollen, dass unser Gegenüber nicht nach einem Satz die Ohren schließt. Nicht den Inhalt lehne ich ab, es ist die Form, an der ich mich stoße und wohl …More
@DrMartinBachmaier - ich kenne Sie noch nicht lange; ihre Kommentare lassen auf einen gebildeten Menschen schließen. Ich denke nicht, dass wir uns wirklich darüber unterhalten müssen. Ich bin für klare Worte, die in der Form so vermittelt werden sollen, dass unser Gegenüber nicht nach einem Satz die Ohren schließt. Nicht den Inhalt lehne ich ab, es ist die Form, an der ich mich stoße und wohl jeder Adressat eines solchen Briefes.
Stelzer
Es waren klare aufrichtige und logische Worte. Wolfi Pax scheint mehr der alten schleicherischen katholischen Forma anzuhängen die mitschuldig an den feigen Bischöfen ist
DrMartinBachmaier
@Wolfi Pax: Ich verstehe Sie sehr gut, und Sie düften ja auch mein Honig-Statement verstanden haben. Ich möchte also nur noch zum Gegenteil von Honig was sagen:

Im Rahmen des Tods von Küng und anderer, ob sie gerettet sein könnten, ob man zu ihnen beten solle, brachte ich u. a. auch Stalin ins Spiel. @Aquila schrieb dann einen sehr langen Artikel, warum Stalin gerettet sein könnte - wir wisse…More
@Wolfi Pax: Ich verstehe Sie sehr gut, und Sie düften ja auch mein Honig-Statement verstanden haben. Ich möchte also nur noch zum Gegenteil von Honig was sagen:

Im Rahmen des Tods von Küng und anderer, ob sie gerettet sein könnten, ob man zu ihnen beten solle, brachte ich u. a. auch Stalin ins Spiel. @Aquila schrieb dann einen sehr langen Artikel, warum Stalin gerettet sein könnte - wir wissen es natürlich nicht.
Ich las ihn ganz durch. Vieles überzeugte mich nicht, vor allem angebliche Begegnungen in Bilokation.

Doch die Geschichte mit seiner Lieblings-Pianistin, Judina, war bemerkenswert. Sie betete für ihn und schrieb in einem Brief, dass sie Gott um Verzeihung für seine vielen Verbrechen bitte (so in etwa). Die Umstehenden, die ihm den Brief übergaben und seinen Inhalt kannten, warteten nur auf ein Zucken seiner Augenbrauen, um sie hops gehen zu lassen. Doch dies geschah nicht. Und bei seinem Tod soll er die unter ihrer Leitung produzierte Mozart-Schallplatte aufliegen gehabt haben.

Wenn einer eine solche Macht hat, dass man ihm schmeicheln muss, nicht das Geringste gegen ihn sagen darf, um nicht sein Leben zu verlieren, wenn also einer nur Honig kriegen kann, welche Wirkung wird der Honig da noch haben? Dass ihm eine Frau aber ganz unverblümt, ohne Umschweife, todesmutig die Wahrheit ins Gesicht gesagt hat, das schien ihn beeindruckt zu haben. Er wird es nie vergessen haben. Das zumindest legt die letzte Schallplatte nahe.
Wolfi Pax
@Stelzer - wollen Sie mit mir inhaltlich in einen Dialog treten oder mich einfach nur beleidigen?
Wolfi Pax
Sehr geehrter @DrMartinBachmaier, danke für Ihre sachliche Antwort. Die Geschichte der Pianistin Judina ist beeindruckend. Diese Frau war wohl bereit, für ihre Wort das Märtyrium zu erleiden. In dieser Situation sind Klarheit und eine unmissverständliche Wortwahl gefordert. Denke nicht, dass diese Ausgangslage mit dem Hintergrund des Schreiben an Bischof Oster vergleichbar ist. Der offene …More
Sehr geehrter @DrMartinBachmaier, danke für Ihre sachliche Antwort. Die Geschichte der Pianistin Judina ist beeindruckend. Diese Frau war wohl bereit, für ihre Wort das Märtyrium zu erleiden. In dieser Situation sind Klarheit und eine unmissverständliche Wortwahl gefordert. Denke nicht, dass diese Ausgangslage mit dem Hintergrund des Schreiben an Bischof Oster vergleichbar ist. Der offene Brief soll zu einem Dialog einladen. Es wäre wenig sinnvoll, einfach nur einen Brief zu schreiben ohne der Hoffnung auf ein Gespräch, ein brüderliches Miteinander im Kampf um die Wahrheit. Mit dieser Wortwahl disqualifizieren sich die Schreiber als ernstzunehmende Dialogpartner. Um Gehör zu finden, ist es besser, dem Gegenüber keine verbalen Ohrfeigen zu verpassen. Vielleicht kann ein Grundsatz der Kommunikationswissenschaft helfen: Der Sender einer Nachricht ist dafür verantwortlich, dass sie beim Empfänger so ankommt, wie sie gemeint ist. Es ist immer gut, vor dem Reden oder Schreiben sich die Frage nach dem Ziel zu stellen: Will ich Gehör finden, d.h. es geht mir um die Sache? Oder will ich dem anderen nur seine Fehler vorhalten und empfinde dabei Befriedigung.
Ihren Kommentaren entnehme ich, dass Sie einfach zu intelligent sind, um diesen Unterschied nicht zu erkennen. Es gibt hier User, die es mehr auf persönliche Beleidigungen auslegen. Vertritt man eine andere Meinung ist man "schleicherisch" und "mitschuldig" - siehe oben. Von Ihnen dürfen wir uns gute und fundierte Argumente erwarten. Danke für Ihre Geduld und Ihre Beiträge. Gottes Segen für Ihre Bemühungen.
DrMartinBachmaier
@Wolfi Pax: Ich wäre jetzt gar nicht auf die Idee gekommen, dass J.P. Aussant um einen Dialog, um ein Gespräch mit dem Bischof gebeten haben könnte. Das Wort "Dialog" hat sich ohnehin zum Code-Wort für das Zerreden der katholischen Lehre und Praxis entwickelt. Und genau dazu wird der Dialog heute auch missbraucht. Mit der Kritik am synodalen Weg beinhaltet der Brief auch klar das Ende jeglichen …More
@Wolfi Pax: Ich wäre jetzt gar nicht auf die Idee gekommen, dass J.P. Aussant um einen Dialog, um ein Gespräch mit dem Bischof gebeten haben könnte. Das Wort "Dialog" hat sich ohnehin zum Code-Wort für das Zerreden der katholischen Lehre und Praxis entwickelt. Und genau dazu wird der Dialog heute auch missbraucht. Mit der Kritik am synodalen Weg beinhaltet der Brief auch klar das Ende jeglichen Dialogs mit falschen Lehren und indirekt doch auch den Dialog zwischen den Richtungen innerhalb der Kirche. Der Brief ist eher ein Ultimatum. Und das ist auch nötig. Die Zeit rinnt davon. Das Schlachten beginnt. Im Brief heißt es "Menschheit versklaven".

Wie der Brief empfunden wird, hängt auch vom Empfänger ab. Ich etwa bin mit zwei fast gleichaltrigen Brüdern aufgewachsen. Was glauben Sie, wie und wie grob da gestritten wurde! Nur deutliche Worte. Beleidigungen noch und nöcher.

Wenn jemand grob beleidigt, jedoch Unrecht hat, ist das schlimm und provoziert Rache. Hat der Beleidigende aber Recht, gibt der Beleidigte dies zwar nicht gleich zu, sieht es aber letztlich doch ein und merkt es sich dann um so besser. Ich sprach jetzt von Beleidigung, obwohl das eher Gefühlssache ist. Sachlich ist das im Brief Gesagte einfach korrekt.

Der Brief ist formal besser als so mancher Modernistenbrief, der die korrekte Anrede "Exzellenz" meist durch "Herr Bischof" "zeitgemäß" macht, und sagt die Wahrheit deutlich. Wenn Bischof Oster ihn liest, werden ihm sicher Gedanken kommen wie

Keiner kann zwei Herren dienen.
Alle Reiche der Welt will ich dir geben, wenn . . .
Wenn die Welt euch hasst, . . .
Ich aber habe euch auserwählt.
Nun kommt der Fürst dieser Welt.
Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.

Usw.

Und wir haben keine Zeit mehr. Wir haben keine fünf Jahre mehr Zeit, um Bischof Oster per Pampern - was ohnehin nicht hüfe - auf eine klare Linie zu führen. Entweder stellt er sich jetzt gegen die Machthaber oder er wird genauso nutzlos sein und untergehen wie die Ketzerbischöfe. Jetzt werden die Menschen per Impfung dezimiert, dann kommt die Rache, die Lynchjustiz durch das Volk ("Wenn die ganze Lumperei aufkommt, werden alle die ein Amt innehaben, an der Straßenlaterne oder am Fensterkreuz aufgehängt"; die Feldpostbriefe) und dann dürfte die dreitägige Finsternis kommen, wo sehr viele sterben.
Gegen die Priester wird noch eine Riesenhetzkampagne organisiert ("Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar"). Für die Modernisten sowieso, aber selbst für Bischof Oster ist es nahezu unmöglich, die kommenden drei Jahre zu überleben. Einzige Chance: sich gegen die jetzigen Machthaber stellen. Das belogene Volk muss wissen: "Der hat es uns gesagt, aber wir haben ihm nicht geglaubt." Es geht nicht mehr um ein paar Pampers mehr oder weniger, sondern ums nackte Überleben.

Zum Schluss noch: Es freut mich natürlich, wenn Sie meine Sachlichkeit loben. Jemand hat sich per PN (persönliche Nachricht) mal erfreut gezeigt, dass ich "nie gifte". Immer gelingt mir das aber auch nicht. Und wenn's nicht gelingt, wird das von manchen gleich genüsslich vermerkt. Wenn man unmaskiert und mit Würde auftritt, hat der Leser auch entsprechende Erwartungen.
Wolfi Pax
Sehr geehrter @DrMartinBachmaier, ich bedanke mich herzlich für Ihre ausführlich Antwort. Ich bin davon ausgegangen, dass J.P. Aussant sich als Gegenüber von Bischof Oster versteht, gemeinsam im Ringen um Wahrheit und der Sorge um das Heil der Menschen.
Dialog ist in der Tat ein etwas breitgetretendes Wort. Gleichzeitig müssen wir uns nicht den tiefen Sinn dieser besonderen Form des Miteinande…More
Sehr geehrter @DrMartinBachmaier, ich bedanke mich herzlich für Ihre ausführlich Antwort. Ich bin davon ausgegangen, dass J.P. Aussant sich als Gegenüber von Bischof Oster versteht, gemeinsam im Ringen um Wahrheit und der Sorge um das Heil der Menschen.
Dialog ist in der Tat ein etwas breitgetretendes Wort. Gleichzeitig müssen wir uns nicht den tiefen Sinn dieser besonderen Form des Miteinanders nehmen lassen. Gott selbst ist eine dialogische Existenz in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Dialog mit Gott ist Gebet - im Gegensatz zur Esoterik, wo es kein personales Gegenüber gibt, sondern nur eine Vorstellung von Energie.
Ich halte es taktisch für unklug, einem Bischof, der der jeder Bischof in unserer Zeit in Bedrängnis ist, noch ein Ultimatum zu stellen. Diese Methode wird von "Links" schon häufig genug verwendet.
Ich bin für Klarheit und Unmissverständlichkeit, wenn es um die Wahrheit geht. Denn JESUS selbst bezeichnet sich als die Wahrheit, der Weg und das Leben. Nicht eine Wahrheit oder ein Weg unter vielen.
Denke oft an das Wort im Buch Kohelet 3: "Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit.... Vers 7: eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden." und an 1 Petrus 4,11: "Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt." Es braucht große Distanz zu den eigenen Gefühlen und Befindlichkeiten, um bezüglich Inhalt und in der Wortwahl für den Heiligen Geist offen zu sein.
Sehr geehrter Dr. Bachmair, danke für all Ihre Bemühungen für die Wahrheit. Gottes Segen!
Lichtlein
Sehr guter Brief
jean pierre aussant