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Kardinal Woelki: Treue Homo-Beziehung wie heterosexuelle Beziehung sehen

(gloria.tv) „Wenn zwei Homosexuelle Verantwortung füreinander übernehmen, wenn sie dauerhaft und treu miteinander umgehen, muss man das in ähnlicher Weise sehen wie heterosexuelle Beziehungen.“ Diese Aussage machte der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki gestern am Katholikentag in Mannheim laut deutschen Zeitungsberichten.

Niemand dürfe mit einem schnellen Sinneswandel der Kirche in dieser Frage rechnen. Schnellschüsse werde es nicht geben. Ein solcher Prozess könne sehr lange dauern. Die Ehe zwischen Mann und Frau behalte in der katholischen Kirche eine besondere Stellung.

Im Priesterseminaren will Kardinal Woelki Menschen aufnehmen, die ein „vernünftiges, authentisches Verhältnis zu ihrer Sexualität haben“. Feststellten müssten das Psychologen und Therapeuten.
Albertus Magnus
@Elisabeth

ja, das Homo-Thema ist durch und in den Köpfen drin.

Und von daher kommt der Vergleich mit heterosexuellen Paaren.

Das ist jedoch ein Vergleich von Äpfeln und Birnen.
Eine gelebte Hetero-Beziehung ist immer etwas anderes als eine gelebte Homo-Beziehung.
elisabethvonthüringen
Woelki-Aussage wird doch rezipiert

Ich zitiere aus einem kath.net/detail.php-Artikel, in dem es um die Reaktionen des Erzbistums Berlin auf Presseberichte rund um die Woelki-Aussage zur Homosexualität geht. Zum Beispiel "Der Tagesspiegel" hatte es doch aufgegriffen.

"Pressesprecher Stefan Förner erklärte, dass Medienberichte diese Aussagen stark gerafft haben. Es sei dem Kardinal ein Anliege…More
Woelki-Aussage wird doch rezipiert

Ich zitiere aus einem kath.net/detail.php-Artikel, in dem es um die Reaktionen des Erzbistums Berlin auf Presseberichte rund um die Woelki-Aussage zur Homosexualität geht. Zum Beispiel "Der Tagesspiegel" hatte es doch aufgegriffen.

"Pressesprecher Stefan Förner erklärte, dass Medienberichte diese Aussagen stark gerafft haben. Es sei dem Kardinal ein Anliegen, dass Homosexuelle "nicht diskriminiert" werden.

Der Pressesprecher erklärte dann wörtlich gegenüber KATH.NET: "Kardinal Woelki hat dauerhafte homosexuelle Beziehungen, wo zwei Menschen bereit sind, ein Leben lang füreinander Verantwortung zu übernehmen, in Relation gesetzt zu heterosexuellen Beziehungen, die ja auch nicht in jedem Fall ‚in der katholischen Ordnung‘ sind (unverheiratet, unverbindlich, etc.). Ein Vergleich mit der sakramentalen Ehe zwischen Mann und Frau war gar nicht sein Thema".

Förner verwies dann auch auf den Katechismus (KKK 2358), wo bekanntlich stehe, dass eine "nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen" "homosexuelle Tendenzen" haben: "Also dass man nicht so tun kann, als gebe es das nicht, und dass ihnen mit Achtung zu begegnen sei, man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen".

Pressesprecher Förner erklärte abschließend gegenüber KATH.NET: „Die sakramentale Ehe zwischen Mann und Frau behält ihre besondere Rolle. Anlass für eine Irritation kann ich nicht erkennen.“"
Galahad
@Tante Klara: Wieso werden eigentlich immer nur Katholiken mit dem Schwulenthema getrollt

Auch hier allgemein und unabhängig vom obigen Thema, weils, wie ich meine ein allgem. Problem ist:
@
ich könnte mir vorstellen, daß geschieht deshalb, weil der Teufel die besonders die Kirche Jesu Christi zersetzen, vergiften und zerstören will (auch wenn das nie gelingen kann). Und das geht durch die …More
@Tante Klara: Wieso werden eigentlich immer nur Katholiken mit dem Schwulenthema getrollt

Auch hier allgemein und unabhängig vom obigen Thema, weils, wie ich meine ein allgem. Problem ist:
@
ich könnte mir vorstellen, daß geschieht deshalb, weil der Teufel die besonders die Kirche Jesu Christi zersetzen, vergiften und zerstören will (auch wenn das nie gelingen kann). Und das geht durch die ZENTRALSÜNDE der UNZUCHT vor allem der WIEDERNATÜRLICHEN UNZUCHT am besten.

Viele Grüße und einen gesegneten Sonntag.

😇 🤗 🙏

(Wobei ich mir denken könnte, das auch Muslime und Juden mit solchen Angriffen zu kämpfen haben könnten.)
Galahad
Ganz und gar unabhängig vom obigen Thema. Weil es ein allgem. Problem darstellt, ich meine man könnte sagen einen allgem. ZEITIRRTUM:

@simeon f.

"Gott ist nachgiebig. Stur sind wir".

Diesbezüglich möchte ich Ihnen eine Frage stellen.

Wie definieren Sie den Begriff stur?

Ich denke gerade in der heutigen Zeit ist es durch die schleichende bis offene Unterwanderung der Gesellschaft (gerade …More
Ganz und gar unabhängig vom obigen Thema. Weil es ein allgem. Problem darstellt, ich meine man könnte sagen einen allgem. ZEITIRRTUM:

@simeon f.

"Gott ist nachgiebig. Stur sind wir".

Diesbezüglich möchte ich Ihnen eine Frage stellen.

Wie definieren Sie den Begriff stur?

Ich denke gerade in der heutigen Zeit ist es durch die schleichende bis offene Unterwanderung der Gesellschaft (gerade der Abendländischen!) tritt leider häufig folgendes Phänomen auf, vor dem auch unser Heiliger Vater, einer der größten Kämpfer, wie ich meine gegen jede Form von wie auch immer geartetem Fanatismus, schon gewarnt hat:
"Menschen die KONSEQUENT hinter der Kirche und dem kath. Glauben stehen und werden heutzutage immer häufiger als Fanatiker bezeichnet und diskreditiert." (Warum ist das so. Wollen gewisse Gesinnungskreise event. einfach keine starken Persönlichkeiten (vor allem keine chr. schon erst recht keine kath.)?. Vllt. einige die auch in höheren und öffentlichen Ämtern vertreten sind?
Warum meinen Sie nun, daß Verfechter und BEKENNER des unverkürzten kath. Glaubens, vor allem dann wenn sie sich auch gegen vllt. unbewußte oder unterschwellige Zersetzungen desselben wenden, "stur" sind. Waren die Martyrer früherer Zeiten auch "stur"? Diese haben sogar Schmerz und Tod in Kauf genommen, um dem Glauben treu zu bleiben. Ebenso auch heute z.B. die Christen in islamistischen Gebieten und der papsttreuen Kirche in China. Waren bzw. sind die stur? Ich denke wir diese beiden Begriffe "konsequent" und "stur" sehr gut unterscheiden. Konsequenter Glaube sogar in der Heiligen Schrift wörtlich angemahnt:
"Ich kenne Deine Werke. Dem Namen nach lebst Du aber du bist tot. Werde wach und stärke was noch übrig ist, was schon im Sterben lag. Ich habe gefunden, daß deine Taten in den Augen meines Gottes nicht vollwertig sind.
Denk also daran, wie du die Lehre empfangen und gehört hast (!!!). Halte daran fest (!!!) und kehr um (!!!)! Wenn du aber nicht aufwachst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst bestimmt nicht wissen zu welcher Stunde ich komme.
(Offenb. d. hl. Johannes 3.1-3)
(Das gilt überigens auch für den Gehorsam gegen das kath. Lehramt und die hierarchische Kirche, vor allem auch gegen den Vicarius Christi 😇 !)

oder:

"Ich kenne deine Werke. Du bist weder kalt noch heiß. Wärest Du doch kalt oder heiß! Weil Du aber lau bist, weder heiß noch kalt, will ich Dich aus meinem Munde speien."

In einem Punkt stimme ich Ihnen jedoch voll und uneigeschränkt zu. Unser lieber Heiland, als er noch Erden wandelte hat "nicht auf den Tisch geklopft". Er war sehr viel deutlicher:

"Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus samt den Schafen und Ochsen und verschüttete den Wechslern das Geld und stieß die Tische um und sprach zu denen, die die Tauben feilboten: „Tragt das weg von hier und macht nicht meines Vaters Haus zum Kaufhaus!“ (Joh. 2.14ff.)

U.a. Diese Bibelstellen sollten wir uns alle, denke ich immer wieder als persönlichen Gewissenspiegel vor Augen führen.

Lieber Simeon f. Gott ist meiner Ansicht nach weder:

1. "nachgiebig" noch "stur" er ist STETIG.
2. "alt noch neu" sondern EWIG. (Daher ist auch die trid. Messe, wie ich meine, übrigens die beste und schönste Form ihm die gebührende Ehre und Anbetung zu geben.)

Er selbst sagt von sich nämlich:

"ICH BIN DER ICH BIN" (Ex. 3.14)

nicht aber:

"Ich bin der, den ihr grad gern hättet!"

Oder er fragt den hl. Moses auch nicht:

Wie würdet ihr mich denn gern nenne? Was wäre für euch in Eurer Situation/Kultur/zeitgeistigen Verfassung/nach der Auffassung euer Regime und Systeme, denn gerade passend/angenehm/politisch korrekt?

Das alles sagt Gott NICHT. Er sagt ganz einfach und klar:

"Ich bin der ich bin".

Ich finde das doch sehr denkwürdig (vor allem "durchbetwürdig"!) und beeindruckend. Vor diesem Hintergrund muß auch die Kirche(Spiegel Gottes auf Erden, Lumen Gentium, etc. ), d.h. mögl. ALLE Katholiken, wir müssen uns das auch selbst anziehen, nicht immer nur auf Bischöfen herumhacken, meine ich nach die Nachfolge verstehen, denke ich. Dann erst bekommt der Satz "Wir sind Kirche!" (und wenn ich "Kirche" bin gehört dazu nun einmal auch Treue zu Christus, zur Hierarchie, zur Tradition und zum Lehramt), einen wahrhaft katholischen Sinn. Aber auch NUR DANN!!! Wir sind nun wirklich keine politische Partei, die ihre Statuten nach der Wählergunst ändert, und dann das versprochenen womöglich noch nicht einmal einhält, oder sehe ich das falsch?

Viele Grüße in Christo und einen gesegneten Sonntag

Galahad

😇 🤗 🙏
simeon f.
@Jakobus
,,, Gott ist nachgiebig. Stur sind wir.
Tante Klara
Wieso werden eigentlich immer nur Katholiken mit dem Schwulenthema getrollt. Und nicht die Juden und Muslime.
Iacobus
@simeon f.:
Als Jesus zu Petrus sprach, sprach er ihn persönlich an und nicht über die Massenmedien... Und v.A. ging es dabei nicht um Homo-Sex.

@IZAAC . Galahad:
😇 😎
simeon f.
@Galahad

ich bin sicherlich der Letzte, der sie Verwässerungen unseres Glaubens gutheißt. Die Frage ist aber: "Wie kann Gott in das Leben der Menschen eintreten?" "Wie ist Gott überhaupt in unser Leben eingetreten?"

Er hat sich klein und ohnmächtig gemacht. Er hat nicht mit der Faust auf den Tisch geklopft. Gott zwingt uns nicht, er umwirbt uns.

Ein gutes Beispiel ist für diese 'Pädagogik' …More
@Galahad

ich bin sicherlich der Letzte, der sie Verwässerungen unseres Glaubens gutheißt. Die Frage ist aber: "Wie kann Gott in das Leben der Menschen eintreten?" "Wie ist Gott überhaupt in unser Leben eingetreten?"

Er hat sich klein und ohnmächtig gemacht. Er hat nicht mit der Faust auf den Tisch geklopft. Gott zwingt uns nicht, er umwirbt uns.

Ein gutes Beispiel ist für diese 'Pädagogik' Gottes ist Johannes 21,15-17
Jesus fragt hier den Petrus, ob dieser ihn mehr liebe als seine Mitbrüder. Es ist also die Frage danach, ob er in ihm, in Christus, Gott liebe, der immer an erster Stelle geliebt werden soll. Jesus benutzt dafür das Wort 'agape'. Petrus aber antwortet mit einem anderen Wort. Bei seiner Antwort. "Ja Herr, du weißt dass ich dich liebe," benutzt er das Wort 'philo' - Freundesliebe. Besser wäre es zu übersetzen: "Ja Herr, du weißt, dass ich dich mag." Zwei mal hakt Jesus nach, aber Petrus bleibt stur. Er kann sich nicht überwinden, Jesus das große Liebeswort zuzusprechen. Danach gibt sich Jesus mit dem 'philo' zufrieden und fordert ihn aber am Ende von Vers 19 auf, ihm zu folgen.

Auf die Schwulendiskussion bezogen, sehe ich folgende Paralelle: Wenn man sieht, dass ein Schwuler seine Neigung nicht im Griff hat, kann er dennoch eingeladen werden Christus zu folgen. Dieser wird ihn auf saftigere Weiden führen. Bei Petrus hat es gewirkt. Er ist Christus bis in den Tod hinein nachgefolgt. Die Liebe hat ihn verwandelt. Gott ist nachgiebig. Stur sind wir.
Lilienkrone
Ich denke, daß diese Thematik durchaus auch allg. auf den Satz des göttlichen Heilands "Verleugne dich selber und folge mir nach." zu beziehen ist.

Herr Woelki hat in der Hinsicht recht, wenn er eine Beziehung unter Menschen anders ansieht, als die Beziehung eines Menschen zu einem Tier. Die sexuelle Praxis, so denke ich, ist hier ein eher sekundärer Faktor.

Die oftmals skandierte "Menschenwür…More
Ich denke, daß diese Thematik durchaus auch allg. auf den Satz des göttlichen Heilands "Verleugne dich selber und folge mir nach." zu beziehen ist.

Herr Woelki hat in der Hinsicht recht, wenn er eine Beziehung unter Menschen anders ansieht, als die Beziehung eines Menschen zu einem Tier. Die sexuelle Praxis, so denke ich, ist hier ein eher sekundärer Faktor.

Die oftmals skandierte "Menschenwürde" hat jedoch nichts mit der Freiheit eines Freiwildgeheges gemein, in welcher der Mensch zunehmend vertiert, da zu einem aufrechten Gang und einer wohlgearteten Lebensführung natürlich auch Gehorsam, Disziplin und Contenance gehören. Diese gottmenschlichen Ideale zu vermitteln, das damit verbundene Streben nach Christus, wäre die Aufgabe der Kirche und nicht den Menschen in ihrem weltlichen Trott noch eine fettleibige Ruhe zu vermitteln, durch die sie nur noch dekadenter werden.
Galahad
@simeon f.

@Es ist von einem Schwulen, der in einer Gesellschaft aufgewachsen ist, in der jeder lernt, dass Schwulsein doch vollkommen in Ordnung sei, nicht zu erwarten, dass er von Heute auf Morgen plötzlich sein Handeln bereut, zur Beichte geht und von da an auf alle sexuellen Akte verzichtet. Gott kann so eine Spontanheilung zwar bewirken aber das dürften eher Ausnahmen sein. Wenn wir solch …More
@simeon f.

@Es ist von einem Schwulen, der in einer Gesellschaft aufgewachsen ist, in der jeder lernt, dass Schwulsein doch vollkommen in Ordnung sei, nicht zu erwarten, dass er von Heute auf Morgen plötzlich sein Handeln bereut, zur Beichte geht und von da an auf alle sexuellen Akte verzichtet. Gott kann so eine Spontanheilung zwar bewirken aber das dürften eher Ausnahmen sein. Wenn wir solch einen heroischen Akt von den schwulen Katholiken verlangen, treiben wir sie direkt in die Arme des Teufels.

Natürlich ist das für solche Menschen schwer sich zu ändern. Das ist nicht einfach. Vor allem weil sich schon im "Würgegriff" des Teufels befinden. Was sie da sagen lieber simeon f. stellt ein nachvollziehbares Anliegen dar.

Allerdings:

Gerade deswegen(!), gerade weil überall in der Gesellschaft den Menschen gelernt wird das Homosexualität ein normales menschliches Verhaltensphänomen sein, oder z.T. schlimmer noch: Gar zu seinem individuellen Menschsein, zu seiner Persönlichkeit unabänderlich dazugehöre, gerade deswegen, MUSS die Kirche und ihre Vertreter in der Öffentlichkeit klar die wahre Lehre Christi (das ist die katholische und in diesem Falle ist übereinstimmend mit der bekennend prostestantischen (z.B. evangelikal) und der orthodoxen Lehre, also könnte das wie der hl. Vater vorschlägt, sogar ein gemeinsames Anliegen sein) bekennen und verteidigen. Sie müssen doch zugeben, das es UNLOGISCH ist, daß wenn durch die Welt schon den Schwulen gesagt wird es sei alles in Ordnung und ihr Verhalten normal, auch noch kirchliche Vertreter immer stärker in diesen Kanon einstimmen (auch wenn das behutsam und etappenweise, unter Verwendung eines "Gewöhnungseffektes" geschieht, um Konflikte mit dem gläubigen Katholizimus zu umgehen.). Dann haben die Schwulen ja ÜBERHAUPT KEINE CHANCE mehr von der Sündhaftigkeit ihrer Lebensweise loszukommen. Am berüchtigten "§39" sieht man im protestantischen Raum sehr deutlich wohin diese Art von "Barmherzigkeit" und "weitgesteckter Grenzen" etc. schließlich führt. Ich will Se. Em. Kard. Woelki auf keinen Fall unterstellen das er absichtlich darauf zusteuert, vielmehr glaube ich, daß er zu seinen Aussagen massiv genötigt worden sein könnte (weil er sich kürzlich noch gegenteilig ausdrückte, worüber es das übliche Spektakel der gottlosen Medien und einer gewissen antichr. Presse gab - Man bedenke: Der Berlinerbürgermeister Herr Wowereit lebt selbst bekennend und bewußt (!) in der Sünde der Homosexualität, also der Sodomie). Allerdings ist es so, daß auch unabsichtlich der Weg dorthin gegeben sein könnte. Diese Besorgnis ist meiner Ansicht nach nicht unbegründet.
Sie sagen man kann nicht gewissermaßen eine "Blitzbekehrung" von Homosexuellen erwarten. Da haben Sie sicher recht. Aber: Diesen Menschen ist ja auch in der Kirche eine gewisse besondere Pastoral gewährt und das heilige Sakrament der Buße. Also sind sie auch heute schon von der Barmherzigkeit Gottes nicht ausgeschlossen. Aber was die Rechtfertigung dieser Sünde (wie auch der Sünde allgem.) angeht: Da kenne ich eine schöne Aussage hl. Josef-Maria Escriva, die für Menschen mit Ihrer Argumentationsführung (nehmen Sie das bitte nicht persönlich es geht mir nicht um Angriff, sondern um den Verweis auf ein klares kath. Bekenntnis allgem.) wie ich finde sehr gut paßt:

"Du kannst noch so schöne Sprüche machen, mit all Deinem Wortschwall wirst Du mich nicht dahin bringen etwas zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist. Selbst dann nicht wenn Du es Fügung nennst." (Der Weg, Charakter 37)

Meine sie nicht, daß man durch die Beschönigung und Verharmlosung der Homosexualität immer stärker den Weg zu einer allgemeinen Akzeptanz und schließlich Ankerkennung derselben auch innerhalb der Kirche sorgt und damit die wahre Kirche Jesu Christi eigentlich (wenn auch unbewußt und ungewollt ABSCHAFFT). Vielleicht mögen sie ja im Kontext des obengenannten Satzes des hl. Josefmaria noch einmal nachdenken.
Übrigens: Warum würden sie sagen, spricht sich der Heilige Vater immer wieder in einer klaren Art und Weise verurteilend bezüglich dieser Sünde aus?

Viele Grüße in Christo,

Galahad 😇 🙏
cantate
@simeon f.

Sehr gut! 👍
simon_jonathan
Nach der Aussage und den Kontext ist seine Em. Kardinal Woelki in meiner Achtung gestiegen.
simeon f.
Es ist von einem Schwulen, der in einer Gesellschaft aufgewachsen ist, in der jeder lernt, dass Schwulsein doch vollkommen in Ordnung sei, nicht zu erwarten, dass er von Heute auf Morgen plötzlich sein Handeln bereut, zur Beichte geht und von da an auf alle sexuellen Akte verzichtet. Gott kann so eine Spontanheilung zwar bewirken aber das dürften eher Ausnahmen sein. Wenn wir solch einen …More
Es ist von einem Schwulen, der in einer Gesellschaft aufgewachsen ist, in der jeder lernt, dass Schwulsein doch vollkommen in Ordnung sei, nicht zu erwarten, dass er von Heute auf Morgen plötzlich sein Handeln bereut, zur Beichte geht und von da an auf alle sexuellen Akte verzichtet. Gott kann so eine Spontanheilung zwar bewirken aber das dürften eher Ausnahmen sein. Wenn wir solch einen heroischen Akt von den schwulen Katholiken verlangen, treiben wir sie direkt in die Arme des Teufels.

Es ist ein steiniger Weg, mit Gottes Hilfe, von solchen Süchten befeit zu werden. Ein großer Schritt ist es dabei schon, wenn jemand aus der Anonymität der Darkrooms, wo man sich wahllos gegenseitig selbstbefriedigt in eine Beziehung eintritt, in der die Person des anderen in den Vordergrund rückt. Denn dort wo der Mensch in Beziehung zu einem Du tritt, kann auch der Gott der Liebe eintreten. Das Herz hat sich einen kleinen Spalt weit geöffnet und dieser Spalt genügt ihm. Auf welche Weise Gott dann in diesem Menschen Heilung bewirkt, kann sehr unterschíedlich sein und unterschiedlich lange dauern. Manch einer wird womöglich erst in seiner Todesstunde von dieser Sünde befreit werden. Und über diesen wird im Himmel mehr Freude sein, als über die 99, welche sich nicht verirrt haben (Mt 18,12)
Galahad
@Iacobus
„Wenn ein sodomitischer Mann und ein Schaf Verantwortung füreinander übernehmen, wenn sie dauerhaft und treu miteinander umgehen, muss man das in ähnlicher Weise sehen wie heterosexuelle Beziehungen.

“Das ist ein 👍 Vergleich. Sehr gut, toll!!! 👏 😀

🤗
Iacobus
„Wenn ein sodomitischer Mann und ein Schaf Verantwortung füreinander übernehmen, wenn sie dauerhaft und treu miteinander umgehen, muss man das in ähnlicher Weise sehen wie heterosexuelle Beziehungen.“