Clicks39.7K
Raphael
5192

Zitate aus der Bibel und andere geistliche Texte(Kirchenväter,Heilige...)

"Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gelebt.."(Joh.1,14)
Worte der Bibel und großer Heiliger u.a.können Glaubenshilfe sein!
Das Leiden, die Not gehört zum Leben dazu, wie das Schicksal und der Tod. Sie alle lassen sich vom Leben nicht abtrennen, ohne dessen Sinn nachgerade zu zerstören. Not und Tod, das Schicksal und das Leiden vom Leben abzulösen, hieße dem Leben die Gestalt, die Form nehmen. Erst unter den Hammerschlägen des Schicksals, in der Weißglut des Leidens an ihm, gewinnt das Leben Form und Gestalt.
Viktor …More
Das Leiden, die Not gehört zum Leben dazu, wie das Schicksal und der Tod. Sie alle lassen sich vom Leben nicht abtrennen, ohne dessen Sinn nachgerade zu zerstören. Not und Tod, das Schicksal und das Leiden vom Leben abzulösen, hieße dem Leben die Gestalt, die Form nehmen. Erst unter den Hammerschlägen des Schicksals, in der Weißglut des Leidens an ihm, gewinnt das Leben Form und Gestalt.
Viktor Frankl
Ursula Wegmann
Mitteilungen des Emmerick-Bundes
Im Fe-Medienverlag ist eine Neuauflage der Emmerick-Visionen erschienen. Das Werk umfasst 6 Bände á 17, 80 €. Das Gesamtwerk ist zum Sonderpreis von 99,00 € erhältlich. Bei Abnahme aller Bände gibt es als kostenlose Zugabe das Buch „Clemens Brentano - Weg und Wandlung“ von Anton Brieger ( 576 Seiten)

Feier des Geburtstages von Anna Catharina Emmerick (8. …More
Mitteilungen des Emmerick-Bundes
Im Fe-Medienverlag ist eine Neuauflage der Emmerick-Visionen erschienen. Das Werk umfasst 6 Bände á 17, 80 €. Das Gesamtwerk ist zum Sonderpreis von 99,00 € erhältlich. Bei Abnahme aller Bände gibt es als kostenlose Zugabe das Buch „Clemens Brentano - Weg und Wandlung“ von Anton Brieger ( 576 Seiten)

Feier des Geburtstages von Anna Catharina Emmerick (8. September)
a) a) Herzlich eingeladen sei zu einer hl. Messe am Samstag, dem 8. September, um 17.00 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche zu Dülmen.
b) b) In Coesfeld wird der Geburtstag begangen mit einer heiligen Messe im Geburtshaus der Emmerick im Flamschen am Freitag, dem 31. August, um 18.30 Uhr mit einem anschließenden Jazz-Abend.

Emmerickblätter 2018 II September Nr. 77, S. 35/36
Ursula Wegmann
Weihnachten selbst in der scheinbaren Gottesferne, dem Gefühl der vollkommenen Verlassenheit - der Logos als Sohn Mariens und unser Erlöser ist immer zugegen und hat seinen Plan der Liebe mit dir....
P. Engelbert Recktenwald, FSSP:

soundcloud.com/user-699694340/weihnachten-ers…
Eine Episode aus dem Leben des seligen P. Rupert Mayer, als er in Isolierhaft im KZ Sachsenhausen war, zeigt, wie Gott wirkt: Durch seine Gegenwart kann er Bitterkeit in Freude verwandeln. So wirkte er auch an Weihnachten.
5 more comments from Ursula Wegmann
Ursula Wegmann
Der Gammablitz von Bethlehem
Die Katastrophe im All 2017 im Lichte von Bethlehem - oder die gewaltigste Kernfu
sion der göttlichen Liebe in der hypostatischen Union.
soundcloud.com/user-699694340/weihnachten-der…
P. Engelbert Recktenwald, FSSP
Ursula Wegmann
Teil II Mutter des Herrn:
Aber der Hl. Geist gab ihr noch mehr: Er wollte ihr zugleich geben
die FREUDE der HOFFNUNG. In der Freude der Hoffnung sollt ihr fröhlich sein, meinte der hl. Paulus den Römern sagen zu müssen.
Wer auf sie (Maria) vertraut,
hat niemals ein Recht, traurig zu sein,
niemals ein Recht, pessimistisch zu sein,
nie ein Recht, die Situation dieser Zeit mit dem Grinsen Satans zu …
More
Teil II Mutter des Herrn:
Aber der Hl. Geist gab ihr noch mehr: Er wollte ihr zugleich geben
die FREUDE der HOFFNUNG. In der Freude der Hoffnung sollt ihr fröhlich sein, meinte der hl. Paulus den Römern sagen zu müssen.
Wer auf sie (Maria) vertraut,
hat niemals ein Recht, traurig zu sein,
niemals ein Recht, pessimistisch zu sein,
nie ein Recht, die Situation dieser Zeit mit dem Grinsen Satans zu bezeichnen.
Wo sie steht, kommt das Licht.
Wo sie kommt, kommt das neue Leben.
Wo sie kommt, kommt die neue Sonne.
Wo sie kommt, kommt neuer Frühling.

Und so hat Paul VI. mit Recht gesagt, was die Kirche in ihrem Kalender darzulegen hat, wir kennen nur diese 3 Jahreszeiten: Frühling, Sommer und Herbst. Für uns gibt es keinen Winter. Seitdem diese Madonna in die Geschichte eingetreten ist, seitdem sie vor 2000 Jahren mit ihrem Glauben, ihrer Liebe und ihrer Hoffnung die Kirche bereichert hat, seitdem kennt die Kirche keinen Winter mehr. Diese Frau hat überstanden die Kartage, als alle ungläubig wurden und zitterten und bebten in den Zweifeln ihres Glaubens, hat sie am Karsamstag den Glauben der Kirche gerettet an die Auferstehung Jesu Christi. Darum hat die Kirche ihr in Dankbarkeit den Samstag gewidmet.
Sie sorgt dafür, dass die Kirche treu ist.
Sie sorgt dafür, dass die Kirche nicht in den Winter gerät.
Sie sorgt dafür, dass die Kirche immer lebendig ist.
Aber entscheidend wurde für sie, dass sie in der Kraft dieses Hl. Geistes dann das Wort eines Paulus verwirklichte:
Wo der Geist ist, da ist Freiheit.
Wo der Geist ist, da spürt der Mensch, dass keine Fessel ihn mehr je binden kann.
Denn in der Freiheit ihres Ja hat sie zugleich überwunden jedes Zögern gegenüber dem Auftrag Gottes, jeden Zweifel, jeden inneren Widerstand. Sie übergab sich in der Freiheit ihres Herzens ihrem Gott.
Und so musste die Kirche eines bekennen, dass, als der Engel zu ihr kam, sie den freiesten Akt der ganzen Menschheit gesetzt hat. Als das Ja sie sprach, war das eine Freiheit, worüber wir nicht verfügen können. Sie hatte eine Einsicht, eine Entschlusskraft, sie hatte zugleich eine Fähigkeit von dem Hl. Geist erhalten, dass sie um ihr Ja wusste und dieses Ja nie zurücknahm und bis zur Stunde zu diesem Ja steht.
So müssen wir diesen Hl. Geist preisen, dass er der Kirche diese MUTTER geschenkt hat, Darum hat Paul VI. nicht geruht auf dem Konzil, bis er Maria diesen Titel gab. Und so gab er ihr jetzt diese ganze Kirche. Sie sollte jetzt dafür sorgen, dass diese Kirche Zeichen Gottes wird. Alle Sorgen hat sie in allen Schwierigkeiten, sie hat sie zu lösen. In jeder Dunkelheit hat sie für das Licht zu sorgen.
Die MUTTER hat der KIRCHE den WEG ZU IHREM SOHNE zu zeigen.
Die Mutter muss jetzt dafür sorgen, dass alle ihre Kinder, so wie das Konzil sagt, das Heil erreichen.
Brüder und Schwestern, können wir noch sorgenvoll sein? Es ist nun einmal das Wort auch für sie gesprochen, das von Gott, dem Herrn, dann von Seiten des Geheimnisses gesagt wurde, dass wir alle unsere Sorgen auf den Herrn werfen sollen. So haben seit der Szene von Kana wir gespürt, dass Gott, der Herr, in ihr
diese ganze Sorgenstelle uns geschafft hat:
Sie sorgt für das EWIGE FEST.
Sie sorgt für den GLAUBEN der JÜNGER.
Sie sorgt für das große VERWANDLUNGSWUNDER.
Sie sorgt endlich für das, was in den SAKRAMENTEN als neues Leben,
als göttliches Leben uns geschenkt wird.
Wo sie ist, sind die Fässer gefüllt mit WEIN.
Wo sie ist, werden die steinernen Krüge GOLDENE KELCHE.
Wo sie ist, wird der Abend zum MORGEN.
Wo sie ist, wird SATAN WEICHEN MÜSSEN. Er hat das Recht nicht bekommen, gegen diese Frau Zeltworte zu sprechen, In allem, was in den Jahrhunderten geschehen ist, hat
SATAN NIE ein WORT
über sie sagen dürfen. Er hat nur sie nennen können
DIE DAME;
und so musste in Lourdes dann sie „DIE GROSSE DAME“ auch von dem Kind genannt werden.
So mögen wir getrost diesen Tag dann stellen in das große planende Wirken dieses Gottes. Die Anliegen der Weltkirche, die Anliegen der geängstigten Welt, die Anliegen der sorgenvollen Menschen, die Anliegen unseres Glaubens, unseres Liebens und unseres Hoffens, die Anliegen, dass wir ringen mit dem göttlichen Willen, dass er geschehe, werden heute mit hineingenommen, all das, dass dieses heilige Opfer beginnen soll. So danken wir an diesem Morgen bereits dem HL. GEIST, dass er in Maria das entscheidende Werkzeug gefunden hat, mit dem dann die Neuschöpfung sich vollzog, die MENSCHWERDUNG JESU CHRISTI. So steht im heiligen Text: Als der Engel von ihr ging, wir gehen nicht von ihr. Wir bleiben bei ihr.
Franz von Sales sagt:
Die Liebe hat das große Recht, zu bleiben,
das große Recht der EINIGUNG.
Nie wird die Liebe trennen.
Und so meinte er bereits den 3 Weisen aus dem Osten den Vorwurf machen zu müssen: Warum gingen sie denn? Ist das der letzte Sinn der Anbetung, dass der Mensch dann geht, nachdem er angebetet hat. Entscheidend ist, was Maria Magdalena getan hat. Sie umfasste seine Füße. Sie wollte bei ihm bleiben, nach dem Wort des Hohenliedes: Ich halte ihn und werde ihn nimmer lassen.


So möge dieser Tag sein ein Tag der Freude, ein Tag des Gebetes, ein Tag des hoffnungsvollen Gebetes, ein Tag des Bekenntnisses unserer Liebe, ein Tag, von dem Himmel und Erde, Kirche und Welt, Lebende und Tote das große Magnificat
erleben möchten. Amen
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen —
Ursula Wegmann
Teil I - Die MUTTER DES HERRN
Predigt von P. Pauels - 1. Mai (Jahr?) in der Hl. Geist-Kirche in Münster
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes.
Amen
Brüder und Schwestern in Christus!
So stehen wir an diesem Tage vor der MUTTER des HERRN, so möchten wir sie grüßen, wie der Vater sie gegrüßt hat! Wir möchten mit der großen Inbrunst
unseres Herzens ihr zurufen: „An dieser Stelle, …
More
Teil I - Die MUTTER DES HERRN
Predigt von P. Pauels - 1. Mai (Jahr?) in der Hl. Geist-Kirche in Münster
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes.
Amen
Brüder und Schwestern in Christus!
So stehen wir an diesem Tage vor der MUTTER des HERRN, so möchten wir sie grüßen, wie der Vater sie gegrüßt hat! Wir möchten mit der großen Inbrunst
unseres Herzens ihr zurufen: „An dieser Stelle, Mutter des Herrn, grüßen wir Dich
mit dem Gruß: Gegrüßet seist Du; denn Du bist voll der überschäumenden Gnade! Wir wissen, der Herr ist mit Dir.“
Und so sehen wir an diesem Tage mehr denn je, dass die Kirche behutsam diesen Gruß des Engels geformt hat. Sie hat nicht geruht, dass nur der Engel sprechen sollte, sondern hat sich dann an die Mutter des Herrn gewandt - sie selbst wurde ihre inniglichste Fürbitte. Das tut sie (die Kirche) seit Jahrhunderten in diesem Gebet: „ Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und jetzt und jetzt und in der Stunde unseres Todes.“ So wissen wir, es wurde der große Grußsatz der Kirche. Und was der Vater als Gruß hineingelegt hat in das Herz dieser Kirche, wird kein Mensch je aus dieser Kirche herausreißen.
So sollten wir noch mehr wissen an diesem Tage: Der Hl. Geist ist auf sie herabgekommen. Der Geist selbst hat seine Hand auf sie gelegt. Seine Braut wurde sie, nachdem der Vater sie als Tochter anerkannt und der Sohn zur Mutter sie gewählt hatte. So hat der Bischof von Essen Recht:
Mit dieser Frau beginnt zum 2. Male in der Heiligen Schrift die Paradiesesgeschichte.
Zum 2. Male spricht Gott: Lasset uns den Menschen machen nach unserem Bild und Gleichnis!
Da hat das Zweite Vatikanische Konzil Recht: Diese Frau ist der Neuanfang der … (Welt, Geschichte ? - Hörproblem). Wiederum wird jetzt eine neue Schöpfung durch sie der Welt geschenkt. So wissen wir, der Hl. Geist ruhte auf ihr und führte sie in alle Wahrheit ein, dass sie von jetzt ab mit neuem Blick erkennen konnte die Geheimnisse Gottes. Der Beistand dieser Wahrheit sollte zugleich für sie eine neue AUFGABE
bedeuten, dass sie die Kirche in ihr Herz schließt, dass sie dafür sorgt, dass diese KIRCHE stets
in der WAHRHEIT erhalten wird,
in IHRER WAHRHEIT,
in IHREM GLAUBEN,
in IHREM BEKENNEN DES DREIFALTIGEN GOTTES.
Wir wissen, dieser HL. GEIST hat ihr vor allem die große LIEBE geschenkt. Denn der hl. Paulus musste bekennen: Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Hl. Geist, der uns gegeben wurde. Diese Liebe befähigte sie, diesem Gott das einmalige Bekenntnis abzulegen, dass später dem Auferstandenen er darlegen musste: Herr Du weißt alles, Du weißt auch, dass ich Dich liebe. Und meine Aufgabe wird darin bestehen, dass die Gebote, die Du gegeben hast, in der Liebe die Verwandlung bringen.
Solange die Mutter des Herrn liebt,
schafft sie die Kinder,
Märtyrer ihrer Liebe,
Apostel ihrer Liebe,
Bischöfe ihrer Liebe,
einen Papst ihrer Liebe.
So sollte Paul VI. darauf aufmerksam machen, als der 100. Todestag des Papstes gefeiert werden sollte, der das große Dogma der Immaculata verkündet hatte. Er musste darauf hinweisen: Schöneres konnte dieser Papst nicht erklären, eine größere Aufgabe konnte er der Kirche nicht geben; der Kirche konnte er kein flammenderes Herz geben, als er das Herz Mariens in die Mitte der Verehrung des gläubigen Volkes stellte. Ohne Makel der Schuld, ohne Makel des Versagens, ohne Makel des Scheiterns sonnt sich diese einzigartige Frau in der Vollendung ihrer Liebe, sollte sie dem Herrn das neue Loblied singen, dass er treu ist in seiner Liebe.
Ursula Wegmann
Kurzfilm: A. C. E m m e r i c k - C h a p i t r e C h a r t r e s - W a l l f a h r t 2 0 1 7:
Ursula Wegmann
charlemagne
"Die Macht des Bösen lebt von der Feigheit der Guten."

Johannes Bosco (1815 - 1888)
Ursula Wegmann
Von P. Recktenwald:

Liebe Freunde und Bekannte,

nachdem ich mehrmals gefragt worden bin, habe ich damit begonnen, meine Predigten zugänglich zu machen. Hier auf soundcloud

soundcloud.com/user-699694340

können Sie sie sich anhören. Ich habe dort bis jetzt 16 Predigten (Live-Aufnahmen) hochgeladen (außerdem drei Essays, die ich auf Band gesprochen habe).

Übrigens können Sie sich auf soun…More
Von P. Recktenwald:

Liebe Freunde und Bekannte,

nachdem ich mehrmals gefragt worden bin, habe ich damit begonnen, meine Predigten zugänglich zu machen. Hier auf soundcloud

soundcloud.com/user-699694340

können Sie sie sich anhören. Ich habe dort bis jetzt 16 Predigten (Live-Aufnahmen) hochgeladen (außerdem drei Essays, die ich auf Band gesprochen habe).

Übrigens können Sie sich auf soundcloud anmelden, ohne selber etwas hochladen zu müssen. Sie können dann meinen Kanal abonnieren (ihm folgen: follow) und werden dann per Mail unterrichtet, sobald ich wieder etwas hochgeladen habe.

Mit herzlichen Segensgrüßen
P. Engelbert Recktenwald
bert likes this.
charlemagne
Den Armen wieder Hoffnung geben

86. Die ganze Kirche ist gefordert, den Armen wieder Hoffnung zu geben. Sie aufzunehmen und ihnen zu dienen, bedeutet für die Kirche, Christus aufzunehmen und ihm zu dienen (vgl. Mt 25, 40). Die vorrangige Liebe zu den Armen ist eine notwendige Dimension des Christseins und des Dienstes am Evangelium. Sie zu lieben und ihnen zu bezeugen, daß sie von Gott …More
Den Armen wieder Hoffnung geben

86. Die ganze Kirche ist gefordert, den Armen wieder Hoffnung zu geben. Sie aufzunehmen und ihnen zu dienen, bedeutet für die Kirche, Christus aufzunehmen und ihm zu dienen (vgl. Mt 25, 40). Die vorrangige Liebe zu den Armen ist eine notwendige Dimension des Christseins und des Dienstes am Evangelium. Sie zu lieben und ihnen zu bezeugen, daß sie von Gott besonders geliebt werden, heißt anzuerkennen, daß Menschen unabhängig davon, in welchen ökonomischen, kulturellen und sozialen Verhältnissen sie sich befinden, um ihrer selbst willen wertvoll sind, und ihnen so zu helfen, ihre Leistungsfähigkeiten zur Geltung zu bringen.

(Merke)
Ursula Wegmann likes this.
charlemagne
O Gott, Vater aller Menschen, Du bittest jeden von uns,

Liebe dorthin zu tragen, wo Arme erniedrigt werden,

Freude dorthin, wo Kirche entmutigt wird,

und Versöhnung dorthin, wo Menschen voneinander getrennt sind.

Der Vater vom Sohn, die Mutter von der Tochter, der Mann von seiner Frau,

der Glaubende von dem, der nicht glauben kann, der Christ von seinem nichtgeliebten christlichen Bruder.…More
O Gott, Vater aller Menschen, Du bittest jeden von uns,

Liebe dorthin zu tragen, wo Arme erniedrigt werden,

Freude dorthin, wo Kirche entmutigt wird,

und Versöhnung dorthin, wo Menschen voneinander getrennt sind.

Der Vater vom Sohn, die Mutter von der Tochter, der Mann von seiner Frau,

der Glaubende von dem, der nicht glauben kann, der Christ von seinem nichtgeliebten christlichen Bruder.

Du bahnst uns diesen Weg, damit der verwundene Leib Jesu Christi, Deine Kirche,

Ferment der Gemeinschaft für die Armen der Erde und für die ganze Menschheitsfamilie sei.

Mutter Teresa (1910-1997) Heiliggesprochen am 04. September 2016
Ursula Wegmann likes this.
Ursula Wegmann
Fortsetzung und Ende der Krankenpredigt von P. Dr. Dr. Hubert Pauels , OSFS, 1.5.1980
(Siehe auch die Predigt von Johannes Paul II. 1982 in Wien als Erweiterung dieser Predigt von P. Pauels !)


So, Brüder und Schwestern, müssen wir bekennen, es ist das Wort von Teresa von Kalkutta : >> Fordert von uns kein Mitleid, das wäre für euch eine Demütigung, fordert es nicht !<< Und sie wollte nun …More
Fortsetzung und Ende der Krankenpredigt von P. Dr. Dr. Hubert Pauels , OSFS, 1.5.1980
(Siehe auch die Predigt von Johannes Paul II. 1982 in Wien als Erweiterung dieser Predigt von P. Pauels !)


So, Brüder und Schwestern, müssen wir bekennen, es ist das Wort von Teresa von Kalkutta : >> Fordert von uns kein Mitleid, das wäre für euch eine Demütigung, fordert es nicht !<< Und sie wollte nun einmal von ihren Schwestern und von den Menschen; daß in keiner Weise Mitleid gegeben würde ; das entspricht der Krankheit nicht ! Sie möchte mehr in den Kranken sehen - wie die vorzüglichsten christlichen Tugenden: Sie entfalten sich wie in Gethsemane; sie erhalten ihre Vollendung durch den Tod am Kreuze. Darum verlangen die Kranken von uns Respekt, Hochachtung , Bewunderung; sie verlangen von uns die Einsicht, daß der Kranke der mächtigste Fürsprecher ist. Er hat darum ein Recht, wie der Jakobusbrief sagt : >> Ist jemand krank unter euch, dann rufe er die Priester der Kirche zu sich<<, und wir sind hier. Darum möchte ich in diesem Sinne euch grüßen, möchte die Tugenden, die ihr geübt habt, herausholen, möchte euch nun sagen, daß ihr tatsächlich in eurer Krankheit der Spiegel seid, in den wir hineinschauen. Ein 2. forderte diese Frau Teresa von Kalkutta : >> Ihr müsst eines wissen, wer euch begegnet, kann kein Atheist mehr sein <<, sagt sie. >> Denn es ist das Wort des Herrn, was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Wenn ein Mensch, ein Atheist, einem Armen oder Kranken begegnet, und er erweist ihm eine kleine Tat der Liebe, kann er kein Atheist mehr sein >>, so sagte sie. >> In dem Augenblick muss der andere spüren, dass da tatsächlich eine neue Beziehung zum Menschen ist. In der Liebe hat er den geheimnisvollen Grund des Kranken erfasst, nämlich, dass Gott den Kranken
liebt.>>

Und so nun stehe ich am Schluß noch mit einer einzigen Bitte: Es ist das Wort des Papstes; er möchte tatsächlich dann , wie er in Guadalupe sagte, unter dem Kreuze stehen. Unter dem Kreuz steht nur ein Mann und eine Frau. Die Frau kennen wir alle, das ist die Mutter Jesu, und er hat den Ehrgeiz: er allein will als Mann darunter stehen. Er möchte der beredte Mund für die Stummen sein! Ich möchte euch jetzt bitten , sagt doch diesem Manne, daß auch ihr Platz unter dem Kreuze habt ! Dieser Mann hat allerdings sein Wappen verändert. 1958 hatte er ein großes M mit einem kleinen Kreuz , dagegen jetzt hat er es geändert, als er Papst wurde. Da hat er ein riesiges Kreuz gemalt und darunter ein großes M gesetzt. Ein 2. hat er verändert: Während sonst die Mutter des Herrn links steht, steht sie jetzt rechts. Sie hat den größten Querbalken. Er steht jetzt links mit einem kleinen Querbalken. Und er sagt: >> Das ist mein Platz, den räume ich nicht. <<

Darum bitte ich euch Kranke: Sagt doch dem Hl. Vater, daß ihr an seiner Seite steht ! Er soll euch die Lasten der Kirche, die Lasten dieser Welt auf die Schultern legen ! Ihr seid stark genug! Der Segen des Oberhirten der Kirche wird für euch der Segen sein, daß nämlich das Letzte und Entscheidende ist, daß das Leben für die Anderen hingegeben wird ! Und darum denkt nur an den Augenblick, den ihr habt, füllt ihn mit dieser Liebe aus ! Und dann werdet ihr eines spüren, wenn der Tod kommt, heißt er denn Tod ? Hier gilt das Wort des Herrn: Das ist nur ein Schlaf! Die Krankheit führt nicht eben zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes ! Das ist das innigste Anliegen in dieser Stunde: Bruder, hast du noch irgendwie deine Krankheit als Eigentum ? Gib sie mir doch !!! Und wenn der Tod kommt, gib ihn mir doch !!! Der hl. Paulus sagt: >>Täglich sterbe ich.<< Und so stirbt auch der Priester täglich mit seinem Herrn am Altare. Gebt mir doch euren kommenden Tod ! Fürchtet ihn doch nicht ! Er muss hinein gesenkt werden in das Grab der Märtyrer, hinein gesenkt werden in den Kelch Christi !

Und so möchte eines nicht sein : Wer unter uns kann denn jetzt noch schweren Herzens hier weggehen ? Wer unter uns kann da noch Angst haben, ich habe doch alles eingesammelt ? Wer von uns kann dann noch vielleicht zitternd vor der Zukunft stehen, wer denn noch ??? Wer in diesem Gott ist, der kennt die österliche Botschaft des Friedens, da wird in ihm in seinem Sein nichts erschüttert ! Da ist das hohe Zeugnis, das wir der Welt geben können: Ein Christ steht unter dem Kreuze ! Möge es der Essener Bischof noch einmal sagen: In der ganzen Passio ist das das entscheidende Wort:“ Sustine vit Mater Jesu“ (?) = Die Mutter Jesu stand da, sie durchstand in Standhaftigkeit die Stunde der Passion. Und so mögen wir tatsächlich in diesem Sinne uns an die Gottesmutter wenden. Und darum in dieser Stunde sei ihnen eines hier gegeben, Brüder und Schwestern in dem großen Charisma der Krankheit: es ist eben die Mutter des Herrn, ihr könnt es allein nicht ! Wer kann denn allein seinen Tod übernehmen ? Wer kann allein seine Einsamkeit übernehmen, wer denn ??? Da ist doch der Mensch überfordert ! Da steht es schon im Paradiese: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei! Da ruft der weise Mann des Alten Testamentes aus: Wehe dem, der alleine ist !!! Und wir sollen es schaffen können? Darum gebe ich euch an diesem Marientage dann die Mutter des Herrn euch ! Wenn sie neben euch steht, wenn sie euch in die Arme nimmt, dann spürt ihr ihre mütterliche Nähe . Und dann wisse, Bruder und Schwester, das ist das Grundanliegen des Heiligen Vaters für seine Priester ! Wie er ihnen sagt: Wenn ihr diese Frau nicht neben euch habt, erlischt das Licht in eurem Herzen, kommt ihr nicht in das Geheimnis Christi hinein. Und wenn die Kirche die Mutter Christi nicht neben sich hat, ist sie unglaubwürdig, sie kann nicht als Mutter auftreten, sie kann die Geheimnisse Christi nicht geben. So notwendig ist die Gegenwart Mariens
!!!

So bitten wir innig in dieser Stunde , daß wir dann, wie wir gesungen haben frohen Herzens unsere Marienlieder , daß wir dann unseren Weg weitergehen in diesem Sinne. Ostern bedeutet eben neues Licht für unser Leben! Ostern bedeutet einen Glauben, der die Welt überwindet, eine Hoffnung, die nie versagt und verzagt , eine Liebe , die strahlend wird bis zum Pfingsttage . Und so frage ich euch, Brüder und Schwestern: War es nicht zu energisch, diese Forderung ? Hätte ich mehr lyrisch sprechen müssen ? Hätte ich mehr bitten müssen ? Gut, dann werde ich es tun. Und so möge dem Menschen des Schmerzes das leiseste Wort gesprochen werden; es ist jenes Wort , das der Herr nun einmal gesprochen hat; es ist jenes Wort, das uns immer wieder tröstet: >> Fürchtet euch doch nicht !<< Und dann zeigte er seine Wunden, und dann flüsterte er ihnen zu :>> Ich bin es doch!<< So steht heute der Herr mit seinen verklärten Wunden , und da möchte er euch sagen in dieser Stunde: Mein bist du, spricht der Herr, Und das ist der Name, den er euch gibt . Mein ist dein Kreuz, mein dein Schmerz, mein deine Krankheit! Darum wisse, in dir erlöse ich die Welt !
Amen


Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes - Amen
augustinus 4 likes this.
Ursula Wegmann
Krankenpredigt von P. Pauels ( 1.5.1980) : Fortsetzung:

Was Münster allerdings für sich selbst als eine große Gnade anrechnen kann, das mag nun sein, daß die hl. Maria vom Göttlichen Herzen Jesu , die Droste Vischering, daß sie damals sich geopfert hat für die Weihen dieses Jahrhunderts an das Göttliche Herz Jesu. In 3 Briefen beschwor sie damals Leo XIII.: > Der Auftrag des Herrn ist, daß …More
Krankenpredigt von P. Pauels ( 1.5.1980) : Fortsetzung:

Was Münster allerdings für sich selbst als eine große Gnade anrechnen kann, das mag nun sein, daß die hl. Maria vom Göttlichen Herzen Jesu , die Droste Vischering, daß sie damals sich geopfert hat für die Weihen dieses Jahrhunderts an das Göttliche Herz Jesu. In 3 Briefen beschwor sie damals Leo XIII.: > Der Auftrag des Herrn ist, daß Sie weihen dieses Jahrhundert ! Er schützt Sie ! Sie werden eine große Krankheit haben,. Sie müssen sich einer großen Operation unterziehen, aber Sie sterben nicht ! Der Herr lässt Sie nur leben in Ihrem hohen Alter, daß Sie diese Weihe vollziehen können! < . Und dann , allerdings, als die Vesper angestimmt wurde für das Herz – Jesu – Fest, an dem dann im Jahre 1899 die Weihe vollzogen wurde, da starb sie ! Sie erlebte das Fest an sich nicht. Das ist eben das Zeichen, daß der Herr sie nun genommen hat als die geheimnisvolle Wurzel dieses Jahrhunderts.

Und nun Bruder und Schwester, so stehe ich jetzt hier. Du kannst mir wohl sagen, ein Gesunder kann so sprechen, aber wer von der Krankheit gezeichnet ist, der nicht! Der ringt Stunde um Stunde mit seinem Atem! Der ringt Stunde um Stunde um den Sinn des Lebens! Da steht er, obwohl er in gesunden Tagen ein Herz hatte voller Hingabe, eben vor dem seltsamen Wort eines Petrus: > Ich bin bereit, mit Dir in Kerker und Tod zu gehen! < Und nach einer Stunde verleugnet er den Herrn und sagt: >Ich kenne ihn nicht ! < Das ist menschliches Schicksal ! Und ich möchte dir keinen Vorwurf machen. Aber um eines bitte ich dich in dieser Stunde: Denke stets an Bernadette! Die hl. Bernadette wurde kurz vor ihrem Tode noch gefragt , ob sie denn nicht nach Lourdes gehen möge ; denn in Lourdes, da ist dieses heilkräftige Wasser, da ist der Segen des Heiles der Kranken, da wird die Gottesmutter ihr doch diesen wunderbaren Lohn schenken können, die Gesundheit des Leibes ! Da wies sie ab: > Lourdes ist für andere, für mich nicht. Diese Quelle ist für alle anderen, nur für mich nicht. Die Mutter des Herrn hat mir einen Auftrag gegeben; sie hat mir nur eine Verheißung anheimgestellt: Ich werde dich nicht glücklich machen in dieser Welt, wohl im Jenseits. Und so werde ich eben in dieser Welt das Unglück haben; ich werde gezeichnet sein vom Leid; ich werde gezeichnet sein von der Krankheit. Das war das Entscheidende für sie. Und keiner im Konvent hatte jeweils dann noch den Mut gehabt, diese Schwester darum zu bitten, nach Lourdes zu gehen. Ein 2. war ihre größte Versuchung, bevor sie starb: ihre große Angst , daß die Schwestern sie nicht verstehen könnten. Wie sie dann innigst die anderen anflehte: > Bringt mir Weihwasser, betet mit mir, zündet doch die Kerzen an!< Dann fragte man sie: „Warum haben sie denn Angst?“ > Ja, ich habe Angst. Der Bischof hat mir den Auftrag gegeben zu leiden. Und ich fürchte, ich habe nicht genug gelitten.< Darauf beruhigten sie die anderen. Und als dann schließlich der Priester zu ihr kam, als sie starb: „Ich kann ihnen nicht eher die Absolution geben, nicht eher kann ich ihnen den Herrn geben, als bis sie ‚ja’ gesagt haben zu ihrem Tod.“ Da hat sie nur verwundert aufgeschaut: >Zum Tod ‚ja’ sagen, das ist Erlösung. Hätten sie gesagt, daß ich ‚ja’ zum Leben sagen sollte, das wäre für mich ein Opfer gewesen
.<

Meine Brüder und Schwestern im Krankenstande, da sind die Großen, da wächst der Mensch über sich hinaus, da brechen die Horizonte auf, da wird dieses Jahrhundert aus den Angeln gehoben. Und so stehen wir dann an diesem Tage , der ein Gebet- und Sühnetag sein soll , vor derselben Frage: In wieweit werden wir unserem Leben die innere Kraft geben, dieses Heroische, dieses einmalige Zeichen der großen Frau am Himmel? Wohl hat der Heilige Vater uns auf eines aufmerksam gemacht: Er möchte eines erzwingen, und die Massenmedien stimmen ihm zu, der Ehrgeiz dieses Mannes ist, daß das Jahr 2000 ein christliches wird, daß das 3.. Jahrtausend christlich genannt werden kann. Und darum sagt er, die 20 Jahre, die wir jetzt haben, das ist nur Advent, wenn auch pfingstlicher Advent, aber immerfort, es ist der große Advent auf den kommenden Christus ! Immerfort die Augen nach vorne richten, immer zu den Sternen, immer in der großen Hoffnung dem Herrn entgegen gehen ! Denkt doch an Kardinal Bengsch! Er als Todgeweihter ging noch nach Rom, um dem Heiligen Vater am 4. November vorigen Jahres dann eben…. zu beweisen, daß er tatsächlich mit seinem Körper, mit seinem Schmerz dann der Kirche noch zur Verfügung steht. Aber die letzten Meditationen dieses Kardinals: Er kannte das Wort Tod nicht mehr, er kannte nur noch das Wortkommender Christus“. Und die ganzen Gläubigen seiner Diözese bereitete er eben vor auf die glänzendste Sternstunde seines Lebens, wenn er dem Herrn im Tode begegnet. —

Was tut denn euer Bischof hier in Münster ? Welches Programm hat er sich denn vorgenommen? Wer hat ihn gezeichnet mit seinem Wappenspruch, mit diesem einmaligen Wappenspruch: „Dem kommenden Christus entgegen“! Kann ich denn eigentlich noch mehr sagen ? Und war es nicht mit Kardinal von Galen, was war für ihn das Entscheidende? Ein Mann steht unter dem Kreuz, das Kreuz erschlägt ihn nicht, der Mann ist nun geweiht eben für das Opfer. Das Opfer erschreckt ihn nicht. Er wächst durch das
Opfer !


So. Bruder und Schwester, So möchte ich im Grunde genommen nur eines: „ist. Kannst Du dem Herrn danken für Deine Krankheit ?“, frage ich dich. „Kannst du die Präfation vor der Wandlung singen? Kannst du dem Herrn von Herzen sagen, daß deine Krankheit ein Geschenk Gottes ist? Glaubt doch Johannes Paul II. Er hat uns darauf aufmerksam gemacht: Gott wartet nur auf eines; alles was er gibt, das sollten wir ihm dann mit einer Präfation vergelten! Wir sollten alles nur schauen mit den Augen, der das Wort nun kennt,: geben ist seliger als nehmen - und das andere, daß alles Gnade ist.

Ein 2. bitte ich dich in dieser Stunde. Weißt du denn eigentlich um den Wert deiner Krankheit? Was deine Krankheit bedeutet, kennst du gar nicht! Da musst du Priester sein, da musst du einfach von Mensch zu Mensch gehen, da musst du die Fragen hineinwerfen in die einzelnen Seelen wie Lot, um zu sehen , wie tief diese Seele ist ? Weißt du, daß jeder Schmerz, der in Liebe getragen wird, der Kirche das Wachstum gibt? Weißt Du um das Wort des hl. Johannes vom Kreuz? Da meint er eben: Die Kirche wächst doch nicht durch Caritas, sie wächst doch nicht durch Pastoral und Mission! Sie wächst doch nicht durch Predigt und Organisation! Die Kirche, sagt Paulus, sie wächst nur durch die Liebe. Und ein einziger Akt der vollkommenen Liebe gibt der Kirche größeres Wachstum, sagte der Kirchenlehrer, als alle Organisation , alle Pastoral, alle Missio, alle Caritas zusammengenommen! Begreifst du denn nicht , so daß ich tatsächlich ein Waisenknabe bin vor dir ? Ich bin mir dessen bewusst, durch mich wächst die Kirche doch nicht – trotz des Amtes, das der Herr mir gab, Durch dich , Bruder und Schwester , dann weißt du, da werden die Kinder getauft, dann werden die Bischöfe geweiht, dann wird der Priester die Hand auflegen …, dann werden die Menschen gefirmt, dann erhalten sie die Krankensalbung, dann gehen sie und beugen sich im Sakrament der Buße, dann werden sie dann schließlich vor den Traualtar treten zu einem endgültigen Ja ! Weißt du, da wächst die Kirche in diesem sakramentalen Raum! Was soll ich dir denn schließlich noch sagen, daß das Priestertum, das Maria in ihrer Art einzigartig und unüberholbar dann der Kirche uns gezeigt hat, wie Paul VI. sagte: Sie wollte sich opfern für ihren Christus; der Vater wollte es nicht. Dann wollte sie mit ihrem Sohne leiden; der Vater wollte es nicht. Nur eines wollte er von dieser Frau: Aus ihren Händen – so, wie aus Priesterhänden - wollte er eben seinen Sohn haben. Sie sollte ihren Sohn nun am Kreuze opfern, damit diese Opferung sich vollziehe zur Erlösung der ganzen
Welt !

Hier hat der Heilige Vater Recht; das ist das Geheimnis der Erlösung, das sie in geheimnisvoller, unübertrefflicher Weise sich zu eigen gemacht hat; das ist ihre eigene Stellung, sie steht als Mutter unter dem Wort: Wenn eine Mutter spürt, daß ihre Stunde gekommen ist, hat sie bittere Schmerzen. Hat sie ihrem Kinde das Leben geschenkt, so freut sie sich, daß ein Mensch zur Welt gebracht
wurde.


So möchte ich dir dasselbe sagen: Ich wünsche dir an diesem Marientage ihre Größe! Ich wünsche dir dieses Herz! Ich wünsche dir das, was so manche in diesen Tagen getan haben, ich wurde selbst Zeuge, keine Sekunde soll der Schmerz verkürzt werden, der Tod keine Minute früher kommen! Ich sage ja zu dem Augenblick, wo er kommt; ich sage ja zu jedem, was der Herr mir gibt; ich sage ja auch zu meiner Einsamkeit, in wie weit mir diese Einsamkeit gegeben wird! Dann hast du einen großen Trost! Ein Wort verstehe ich dann nicht , Bruder und Schwester, man hat gesagt , die Einsamkeit ist eine Seuche. Das ist nicht Einsamkeit, das ist Vereinsamung. Und wie unendlich kennen wir das Wort Jesu: > Alle werdet ihr mich alleine lassen, aber ich sage euch zum Trost, ich bin nicht allein; der Vater ist mit mir !
19 more comments from Ursula Wegmann
Ursula Wegmann
Krankenpredigt von P. Dr. Dr. Hubert Pauels, Salesianer – OSFS – vom 1. 5. 1980 :
Anfang der Predigt
:

".... Brüder und Schwestern in Christus ! So stehen wir hier an dieser Stelle und fragen die Kranken: Haben sie je gewusst, dass sie das Herz dieses Tages sind ? Wir haben dieses ganze Jahr für unsere Kranken gebetet, dass der Herr sie stärken möge in dem großen Charisma, dass sie empfangen …
More
Krankenpredigt von P. Dr. Dr. Hubert Pauels, Salesianer – OSFS – vom 1. 5. 1980 :
Anfang der Predigt
:

".... Brüder und Schwestern in Christus ! So stehen wir hier an dieser Stelle und fragen die Kranken: Haben sie je gewusst, dass sie das Herz dieses Tages sind ? Wir haben dieses ganze Jahr für unsere Kranken gebetet, dass der Herr sie stärken möge in dem großen Charisma, dass sie empfangen haben in dem Gottesvolk ? So haben wir auch heute beim hl. Opfer ihrer gedacht. Und so stehen wir heute mit einer ganz großen Bitte vor ihnen. Es ist nämlich das Entscheidende, das dieser Papst am Karfreitag sagte: Auch in der Osterzeit vergessen wir das Kreuz nicht. Denn das Kreuz ist eben das, was uns erlöst und was uns das Heil bringt. Das Kreuz des Alltages ist die Sonne, die uns scheint. Das Kreuz der Nacht ist der Mond , der uns das Licht schenkt. Das Kreuz ist der stille Begleiter, ist einfach der Engel, der uns begleitet. - Und so stehe ich an diesem Tage und will mich euer rühmen, Kranke ! Denn es steht im Hebräerbrief geschrieben: Und Gott schämte sich nicht , ihr Gott zu sein. Von wem hat der hl. Schriftsteller das gesagt ? Das waren die Großen des Alten Testamentes, die von Gott erprobt wurden. Und am Schluss dieses wunderbare Lob, dass Gott nun einmal sich nicht schämte, ihr Gott zu sein. Darum Brüder und Schwestern im Krankenstuhl, kann ich an dieser Stelle mich eurer rühmen? Denn ich weiß, die Krankheit hat ein 4-faches Gesicht .
1.) Und wir wissen um das Bitterste, das der Herr gesprochen hat : Sündige nicht mehr, damit Dir nicht noch Schlimmeres begegnet! So sprach er nämlich zu dem Kranken, der nach 38 Jahren geheilt war. Ein 2.) ist, so wissen wir: Die Krankheit ist nach dem Gesetz des Alten Bundes dann einfach der große Feuerofen, in dem der Gerechte erprobt wird. Und ein
3.), das wissen wir: wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, steht im AT.
4) Aber im NT , da steht das wunderbare Wort : Wen ich liebe, den tadele und züchtige ich. Und das Letzte, das wissen wir: Niemand hat eine größere Liebe, als wer sein Leben hingibt für die Seinen.

Brüder und Schwestern, ich werbe jetzt . Zu welcher Gruppe wollt ihr gehören ? Wollt ihr mit dem Priester an den Altar gehen und euer Confiteor beten, dass wir alle aus Staub sind und zu Staub zergehen ?
Nehmt eure Krankheit an als die große entscheidende Stunde, in der der ewige Fluch der Sünde getilgt wird ! Bruder, ich strecke Dir die Hand hin, denn ich weiß, in dem Augenblicke demütigst du dich, und der Herr gibt dir als Gnade für diese Demütigung dann das herrliche Vorrecht, dass die Krankheit dein Gewinn wird. Und so möchte ich in dieser Stunde nur bitten: Sorgt doch dafür, dass diese Krankheit gestellt wird unter dieses Wort des Paradieses, dass nämlich die Erlösung kommen kann durch den Erlöser selbst, der uns von Schuld und Sünde , von den Schatten des Paradieses erlöst hat! Aber ich weiß, vielleicht wird das andere für dich entscheidender sein, dass du nämlich das selige Wort dann hören musst: Du sollst erprobt werden. Und dann wisse eines,

der Herr geht durch die Welt, um sie reich zu machen........

….. Und wir wissen in dieser Stunde mehr denn je, eure Krankheit ist Charisma , eure Krankheit steht unter dem besonderen Gnadensiegel Gottes, eure Krankheit ist ein Weg eben zu der ganz großen Reifung unserer
Kirche.


Aber ein Drittes möchte ich in dieser Stunde wohl sagen. Es ist jenes Wort von der Liebe: > Wen ich liebe, den tadele und züchtige ich.< Wir haben augenblicklich einen Oberhirten in Rom , jenen gewaltigen Papst, der in wenigen Monaten der ganzen Welt ein neues Gesicht gegeben hat, der der ganzen Kirche einen neuen Strahl ihres Zeugnisses gab. Worauf hat er sich denn gestützt? Dieser Papst möchte unter allen Umständen nur eines; er möchte den Menschen führen in die letzte Mitte der menschlichen Existenz.. Es ist das große Wort der Liebe! Und in dem Wort der Liebe, so sagt er, da gibt es keine dritte Person; da steht nur der ungeheure Raum zwischen ich und du. Das ist das wunderbare, herrliche Schauspiel, daß dieser Gott in seiner großen Intimität dann dem Menschen sich nähert. Aber andererseits muss dieser Papst es wohl sagen, das Wort Liebe darf niemals allein gebraucht werden; es wird immer gekoppelt werden, verbunden werden , es wird geweiht werden durch ein anderes Wort, das heißt Verantwortung . Und so mögen wir das letzte Wort dieser Liebe wohl hören! Das letzte und entscheidende Wort wurde in Gethsemane gesprochen: > Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst. < Hier stehen wir tatsächlich vor dem Urgeheimnis dieser Kirche und dieser Schöpfung! Und darum - Bruder und Schwester, wenn du krank bist, ich möchte dir sagen, es ist das eigentliche Geheimnis, wo der Mensch dann tatsächlich hineinwächst in das Herz Gottes. Wir wissen um dieses große Geheimnis der Liebe: Die Liebe hat priesterliche Kraft, sie hat die Macht der Wandlung, sie hat die Macht der Vollendung! Wenn die Krankheit Gottes einen gezeichnet hat, dann ist er ein anderer Mensch. Dann wird er hineingeführt in das, was unser Papst möchte, in seine eigentliche Messe . Und so seid ihr mehr denn je von eurer Krankheit gezeichnet und von Gott , dem Herrn, auserwählt, um dann zum Altare zu gehen, wie dieser Papst es möchte. Hat er sich nicht an die Bischöfe gewandt zu Gründonnerstag : Sie möchten vor allem eines wissen, wenn die Eucharistie den sakramentalen Opfercharakter nicht hat, dann hört die Eucharistie auf, Eucharistie zu sein, dann existiert sie nicht mehr! Und darum hat er Wert darauf gelegt, daß gerade das Priestertum die einzige Macht ist, die dem Altare noch den Opfercharakter gibt. Ja, er geht noch ein Stück weiter: Der Christ kann kein Christ sein, wenn er nicht hineingezogen wird in den priesterlichen Opfercharakter, den er durch das allgemeine Priestertum erhalten hat bei der Taufe. Und darum möchte der Papst, daß, wenn die Gaben des hl. Opfers bereitet werden, daß wirklich geopfert wird von der ganzen Gemeinde. Dann möchte er, daß eine neue Prozession zum Altare geht, dann möchte er, daß Stille und Besinnung sei , denn das Höchste und Entscheidende eines Menschen vollzieht sich, daß er jetzt sein Opfer bringt - nicht nur, sagt der Papst, seine Gabe, sondern sich selbst. Und dann meinte er: Es ist das Ungeheure, daß bei der Wandlung der Priester um eines nun wissen muss: Da steht er doch nicht im Namen Jesu nur , da ist er nicht nur Stellvertreter Christi ; das ist zu wenig für den Priester, Christus selbst identifiziert sich mit dem Priester, daß Wort und Geste, daß die ganze Handlung einfach in Christus hineingenommen ist! Und dann möchte dieser Papst, daß unter allen Umständen nicht nur die Kommunio als Mahl uns gegeben werde, sondern ein Opfermahl, das uns hineinzieht in den letzten Charakter von Kalvaria, daß die letzte Vollendung von Gethsemane das Wort ist: > Vater, in Deine Hände empfehle ich meinen Geist
.<

Brüder und Schwestern, kann ich eigentlich noch leidenschaftlicher euch bitten, daß im Sinne dieses Papstes ihr in dieser Weihe euer priesterliches Ja sprecht ? Es ist nur möglich, daß ihr jeden Tag aufs neue euch stellt diesem ganz großen Auftrag Gottes, dann werden die Sekunden und die Stunden Gnadensekunden und Gnadenstunden für die Welt. Und darum allerdings steht die letzte Frage vor uns, es ist eben jenes Opfer Christi, das Opfer Christi als ein stellvertretendes Opfer. Es stand nun einmal unter dem Wort des Hohen Priesters: > Es ist besser, daß ein Volk stirbt , als daß das ganze Volk zugrunde gehet. < Kann ich euch bitten in dieser Stunde , wo nun tatsächlich zu einem Priester ein Opfer gefordert wird ? Früher war ein seltsames Wort, was an dem Opferaltare geschehen soll: Dem Manne wurde zugesprochen das Priestertum, aber die Opfergabe wurde der Frau zugesprochen. Sie sollte tatsächlich die Hostia sein, das bedeutet das mütterliche Herz, die mütterliche Hingabe, die mütterliche Opferbereitschaft. Darum hatte der Herr gerade seine Mutter unter dem Kreuze, dass man spüren sollte: Fleisch von ihrem Fleisch, Blut von ihrem Blut, Geist von ihrem Geist; das sollte jetzt geopfert werden zugleich vom Kalvaria. Und so ist denn das entscheidende Wort in dieser Stunde: Wir wissen , was der Papst schon bereits in der Enzyklika sagte, daß diese Zeiten schwierig sind, und daß diese Zeiten zugleich verantwortungsschwer sind. Und er hat vor allem zu Ostern noch darauf hingewiesen, daß gerade diese Zeiten mehr denn je der Erlösung bedürfen, daß aber Christus, der Herr, eben alles überwunden hat. Und so gab er der Jugend am Ostermorgen noch den Auftrag, nachdem alles abgeschlossen war: Gebet und Glaube, dessen bedarf heute die Kirche, dessen bedarf die Welt. „ Sie hat darum euch nötig!“, rief er der
Jugend zu.

Aber meine lieben Brüder und Schwestern in Christus, das alles sind gesunde Menschen, und es ist diese bittere Gethsemanestunde . Der berühmte Franzose Pascal hat gesagt, daß die Kirche nicht aus Gethsemane herauskommt bis zum Jüngsten Tage. Und ebenfalls der berühmte Kardinal Newman , sie alle haben uns prophezeit, daß wir nun einmal in Gethsemane sind. Darum ist meine Frage persönlich an euch: Seid ihr schon aus Gethsemane heraus ? In Gethsemane vollzieht sich die Tragik der Angst, da vollzieht sich die Lösung der Angst, da vollzieht sich die Heiligung der Angst, da muss man sprechen von einer begnadeten Angst. Und darum bitte ich euch jetzt: Soll ich euch jetzt diese Angst wegnehmen ? Ich möchte am liebsten sagen: Gebt mir doch eure Angst ! Gebt mir eure schlaflosen Nächte! Gebt mir eure Einsamkeit! Gebt mir eure inneren Zweifel ! Gebt mir Eure Dunkelheit ! Dann wird dieser Altar tatsächlich einen Blumenschmuck haben ! Denn das ist es, was der Herr von euch fordert: Behaltet nichts , das ist nicht euer Eigentum, auch die Krankheit nicht und der Schmerz nicht ! Das kann nicht euer Eigentum sein; das ist Eigentum Gottes, das gehört euch nicht ; das ist euch nur geschenkt , das ist eine Saat, die wie das Weizenkorn gesprengt werden muss, damit sie die reiche Ernte haben kann! Aber wir wissen, man kann leicht sprechen über Krankheit und Schmerz. Es ist das französische Wort, daß mehr denn je uns in dieser Stunde die Leistung geben muss:
 :L'expérience, c'est la vie:!“ = „ Die Erfahrung ist das Leben !“ Die Erfahrung ist Gottesbegegnung! Die Erfahrung ist Begegnung mit dem Gekreuzigten! Und dazu bedürfen wir stete immer einer besonderen Gnade!

Darum Brüder und Schwestern, wir, die wir hier um den Herrn versammelt sind, da möchten wir mit Paulus sagen: Wer steht ihm denn jetzt am nächsten ? Und in seinem berühmten Korintherbrief meinte er: Die schwächsten Glieder sind die von Gott am meisten geliebten. Mit der Schwachheit wird er die Kraft, die Vollendung schenken, und er wird stets das Törichte wählen , um das Weise zu beschämen, und er wird stets das Schwache nehmen, um das Starke zu beschämen! Darum Brüder und Schwestern, ich bettele jetzt nur um zwei Worte bei euch : das 1. Wort heißt „Fiat“. Und so hat dieser Papst in seiner Enzyklika gesagt: Das größte , entscheidende Wort, das je ein Mensch gesprochen hat, das hat Maria gesprochen in Nazareth mit ihrem Fiat! Aber darum musste der Herr ihr eines geben: Unter ihrem jungfräulichen und mütterlichen Herzen, da wuchs das Gottesreich. Ihr Ja hat eine solche Kraft, daß endlich Gottes Reich gekommen war, der persönliche Gottessohn, das herrliche Geheimnis des Himmels, die einmalige Macht der Liebe wurde ihr geschenkt. Und darum werdet ihr etwas erleben, wenn ihr dieses Fiat sprecht zu dem Schmerz , dieses Fiat sprecht zu eurer Bitterkeit, dieses Fiat sprecht zu eurer Schlaflosigkeit , zu eurer Einsamkeit, in dem Augenblick - ich gebe euch die Garantie , ich gebe euch das Wort des Herrn - dann wird jenes Wort gesprochen werden können: Nicht wie ich will, sondern wie Du willst ! In dem Augenblick kommt der Trost des Engels, in dem Augenblick öffnet sich der Himmel, in dem Augenblick spürst du, daß in diesem Kreuz dann eben die Gnade und die Macht
ist!

Das größte Wort
, das je ein Mensch gesprochen hat, ist das Fiat der Gottesmutter...... Wenn ihr dieses Fiat sprecht zu eurem Schmerz, dieses Fiat zu eurer Bitterkeit, dieses Fiat sprecht zu eurer Schlaflosigkeit, zu eurer Einsamkeit, in dem Augenblick - ich gebe euch die Garantie , ich gebe euch das Wort des Herrn - dann wird jenes Wort gesprochen werden können: Nicht wie ich will, sondern wie Du willst ! In diesem Augenblick kommt der Trost des Engels, in diesem Augenblick öffnet sich der Himmel, in diesem Augenblick spürst du, dass in diesem Kreuz dann eben die Gnade und die Macht ist! Aber andererseits ist ein unheimlicher Schatten, der stete die Krankheit mit begleitet: Man hat gesprochen von einem Jahrhundert der Angst. Man hat nun darüber gesprochen, dass diese Zeit mehr denn je randlos, glücklos, hoffnungslos, hilflos ist, dass sie der Hilfe nun einmal bedarf von dieser Kirche aus. So hat es Jh. XXIII gesagt.......Was die heutige Menschheit behält, ist die Angst und das furchtbare Wort, das Christus gesprochen hat - ich kann es nicht korrigieren : "In der Welt werdet ihr Angst haben." Daran kann ich nichts ändern. Es ist die einzige Möglichkeit, wo die Angst uns genommen wird, es ist das Wort, das der Herr uns gesagt hat: "Habt Vertrauen, ich habe die Welt überwunden !" Und so bitte ich euch in dieser Stunde: Habt keine Angst ! In dem Augenblick, wo ihr spürt, dass das Herz klopft, wo ihr plötzlich spürt, dass der Abgrund sich öffnet, wo ihr plötzlich spürt, dass tatsächlich das Ende kommen kann, dann gibt es nur eine einzige Möglichkeit ; da versenkt sich der Mensch in die unendliche Liebe Gottes, dann empfiehlt er sich und lässt sich los, er lässt sich hineinfallen in das Herz und die Arme Gottes: "Vater, in Deine Hände empfehle ich meinen Geist."
Aber Brüder und Schwestern, es ist noch nicht das Ende. Denn es ist das Entscheidende dieses Jahrhunderts, seit dem dieses Jahrhundert dem Göttlichen Herzen geweiht ist, kommen wir an einem Wort nicht vorbei: " Es ist besser, dass ein Mensch stirbt, als dass das ganze Volk zugrunde geht." Oder wie St. Paulus es formulierte: "Ich ergänze an meinem Leibe, was an den Leiden Christi noch aussteht, an dem Leib Christi , die Kirche". Und so ist in diesem Jahrhundert mehr denn je der Ruf eben nach einem Menschen, der sich opfert. Ist das nicht das Geheimnis des Maximilian Kolbe gewesen ? Ist es nicht tatsächlich das Wort, das hier in Münster gesprochen wurde, ein Wort, das noch wegweisend ist. Als ein Oberer dem späteren Kardinal von Galen seine Glückwünsche aussprach für die Mannhaftigkeit seiner Predigten, schaute ihn der damalige Bischof von Münster lange an, und dann sagte er ihm : "Sie haben Mut, mir Glück zu wünschen? Wissen sie, dass für jede meiner Predigten und Ansprachen ein Kloster oder ein Seminar geschlossen wird ! Haben sie denn noch den Mut, mir zu gratulieren ?" Und so sehen wir es bei diesem Papst (Jh. Paul II.). Er lebt von einem Opfer stets. Sinnbildlich wurde es durch seine Irlandreise. Als er nämlich dann nach Irland kommen sollte, war ein Komplott geschmiedet worden zu seiner Ermordung. Ein Katholik, ein Familienvater von 6 Kindern, einer, der im Generalstab war, erfuhr von diesem Komplott und teilte es der Regierung mit. Schleunigst wurde er nach Bielefeld versetzt. Aber dann packte ihn der lange Arm der IRA, und das Opfer dieses Offiziers wurde das Amen der Irlandreise des Papstes. So sollte er dann mit seinem Leben bezahlen, die Sicherheit, den Erfolg, die durchschlagende Kraft des Evangeliums in Irland, so wie der Hl. Vater es verkündet hat. Von den anderen Namenlosen wissen wir nichts. Was Münster allerding..... — «
Ursula Wegmann
recktenwald.podigee.io

Videos von P. Engelbert Recktenwald zu den 3 Themen:

· Das Gewissen zwischen Vision und Illusion
Kants Autonomie zwischen atheistischer und christlicher Ethik

Das Gleichnis vom modernen verlorenen Schaf
Was würde heute das verlorene Schaf tun?

·
Fata Morgana
Über Märchen, Mythen und das Christentum

„Dieser Podcast bietet Essays über aktuelle und überzeitliche Them…More
recktenwald.podigee.io

Videos von P. Engelbert Recktenwald zu den 3 Themen:

· Das Gewissen zwischen Vision und Illusion
Kants Autonomie zwischen atheistischer und christlicher Ethik

Das Gleichnis vom modernen verlorenen Schaf
Was würde heute das verlorene Schaf tun?

·
Fata Morgana
Über Märchen, Mythen und das Christentum

„Dieser Podcast bietet Essays über aktuelle und überzeitliche Themen aus Philosophie und Theologie aus katholischer Sicht.
Dazu gehören kritische Analysen moderner Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft sowie Einsichten aus Glaube, Vernunft und Offenbarung, von denen ich überzeugt bin, dass sie das nötige Hintergrundwissen abgeben, um sich ein zeitgeistunabhängiges Urteil bilden zu können.
von und mit Engelbert Recktenwald“
Ursula Wegmann
Gebete der Anna Catharina Emmerick

Zur Wandlung:

„ Unter der halben Messe (d. h. bei der Wandlung)
schickte ich den Heiland zum himmlischen Vater,
opferte ihn für die ganze Welt auf, besonders zur
Bekehrung der Sünder, zum Troste der Armen Seelen,
für die, welche auf dem Totenbette lägen, für meine
Mitschwstern. Ich stellte mir dabei den Altar als
voller Engel vor, die es nicht wagten, den …
More
Gebete der Anna Catharina Emmerick

Zur Wandlung:

„ Unter der halben Messe (d. h. bei der Wandlung)
schickte ich den Heiland zum himmlischen Vater,
opferte ihn für die ganze Welt auf, besonders zur
Bekehrung der Sünder, zum Troste der Armen Seelen,
für die, welche auf dem Totenbette lägen, für meine
Mitschwstern. Ich stellte mir dabei den Altar als
voller Engel vor, die es nicht wagten, den Heiland
anzuschauen, und dachte, wie ich so dreist sein dürfte,
zum Altar hinzusehen und konnte es doch nicht lassen.“
[Emmerickblätter Nr. 72, Februar 2016-1]
Tina 13 likes this.
Ursula Wegmann
de.radiovaticana.va/…/1216196

Sel. Anna Catharina Emmerick, Patronin in Umbruchszeiten und
Nothelferin bei unvorbereitet Sterbenden, ständiger Gast im
Erlösungsgeschehen und Trägerin der Wundmale Christi bitte
für die Kirche Christi HEUTE und den Triumph der Gottesmutter,
die Anbetung der HEILIGSTEN EUCHARISTIE IN ALLEN HL. MESSEN
und im Leben aller Christen der Welt!
Ursula Wegmann
P. Dr. Dr. H. Pauels:
Christus vergleicht das Himmelreich mit einem Acker, auf dem auch Unkraut wächst.
Dazu kommt noch das Seltsamste: er verbietet, das
Unkraut auszureißen bis zur Stunde der Ernte. Und wer soll es ausreißen? Nicht die Menschen, sondern die Engel! Auf dem Kongress der katholischen Juristen 1953 gestand Pius XII. in seiner berühmten Rede über die echte Toleranz, dass er …
More
P. Dr. Dr. H. Pauels:
Christus vergleicht das Himmelreich mit einem Acker, auf dem auch Unkraut wächst.
Dazu kommt noch das Seltsamste: er verbietet, das
Unkraut auszureißen bis zur Stunde der Ernte. Und wer soll es ausreißen? Nicht die Menschen, sondern die Engel! Auf dem Kongress der katholischen Juristen 1953 gestand Pius XII. in seiner berühmten Rede über die echte Toleranz, dass er ebenfalls mit diesem Gleichnis gerungen hat. Denn gleichzeitig stehen wir unter dem Wort Jesu: „ Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.“ (Joh 13,15)
Was bleibt uns anders übrig, als ihm zu folgen und mit ihm nach Gethsemane zu gehen, wo das dichteste Unkraut wuchs: Verrat des Judas, Flucht der Jünger, Verleugnung des Petrus. Scheinbare Machtlosigkeit des Herrn! Dazu lehnte er sogar noch das Schwert ab, um ihn zu verteidigen. Aufschlussreich lehrt uns bereits der Prediger des Alten Testamentes, dass alles seine Zeit hat: so gibt es eine Zeit des Redens und eine Zeit des Schweigens, eine Zeit des Kampfes und eine Zeit des Friedens.
Auch die Kirche hat eine Zeit von Gethsemane gehabt, aber auch eine Zeit der Ostersonne und des Pfingstfeuers.
U n d d a s w i e d e r h o l t s i c h i m m e r w i e d e r !
RupertvonSalzburg likes this.
Ursula Wegmann
O du Hochgebenedeite,

durch das Dunkel

dieser Zeit

du die Wege uns bereite


zu dem

Licht der Ewigkeit!
augustinus 4 likes this.
Ursula Wegmann
„Was wollen wir Dir darbringen, o Christus,
da Du erschienen auf Erden
als Mensch um unseretwillen ?
Ein jedes der Geschöpfe
bringt Dir die Dankesgabe dar:
die Engel den Hymnus,
die Himmel den Stern,
die Magier die Geschenke,
die Hirten das Staunen,
die Erde die Höhle,
die Wüste die Krippe,
wir aber eine Jungfrau als Mutter.
Du ewiger Gott, erbarme Dich unser!“


- Aus der Liturgie der Ostkirche…More
„Was wollen wir Dir darbringen, o Christus,
da Du erschienen auf Erden
als Mensch um unseretwillen ?
Ein jedes der Geschöpfe
bringt Dir die Dankesgabe dar:
die Engel den Hymnus,
die Himmel den Stern,
die Magier die Geschenke,
die Hirten das Staunen,
die Erde die Höhle,
die Wüste die Krippe,
wir aber eine Jungfrau als Mutter.
Du ewiger Gott, erbarme Dich unser!“


- Aus der Liturgie der Ostkirche
Ursula Wegmann
Clemens Brentano:

Welch Geheimnis ist ein Kind!

Gott ist auch ein Kind gewesen;

Weil wir Gottes Kinder sind,

Kam ein Kind, uns zu erlösen.

Welch Geheimnis ist ein Kind!

Wie so heilig ist ein Kind!

Nach dem Wort von Gottes Sohne

Aller Kinder Engel sind Zeugen

vor des Vaters Throne!

Wie so selig ist ein Kind!

Wer dies einmal je empfunden,

Ist den Kindlein durch

das Jesuskind verbund…
More
Clemens Brentano:

Welch Geheimnis ist ein Kind!

Gott ist auch ein Kind gewesen;

Weil wir Gottes Kinder sind,

Kam ein Kind, uns zu erlösen.

Welch Geheimnis ist ein Kind!

Wie so heilig ist ein Kind!

Nach dem Wort von Gottes Sohne

Aller Kinder Engel sind Zeugen

vor des Vaters Throne!

Wie so selig ist ein Kind!

Wer dies einmal je empfunden,

Ist den Kindlein durch

das Jesuskind verbunden!

Aus:
Informationsblatt der FSSP,

Januar 2016

Ich wünsche allen Usern eine gesegnete, gnadenvolle

Weihnachtszeit und ganz viel Liebe, Freude und

Frieden im Jahr 2116 !
RupertvonSalzburg and one more user like this.
RupertvonSalzburg likes this.
Tina 13 likes this.
Ursula Wegmann
Zum heutigen Fest Maria, Friedensstifterin:

Auf unsere Jugend ist Verlass!!! Sie wählt den sicheren Weg unter dem Schutzmantel Mariens!!!

Einkehrtag 2015: „Christi Zeichen tragen unsre Sturmesfahnen“

Hier die Anfahrtsbeschreibung:

schoenstatt-paderborn.org/…/kontakt

Und nochmal das Programm:
ritterderunbefleckten.wordpress.com/einkehrtag-2015/
Ursula Wegmann
Zum Armenseelenmonat

Der Nothelferrosenkranz

als gnadenvolles Gebet
für die Armen Seelen:

Er wird am normalen Rosenkranz mit den schmerzhaften Geheimnissen gebetet. Der Beter wird zum Nothelfer für die Armen Seelen im Purgatorium. Beginnend mit dem ersten Gesätz lautet die Antwort beim „Gegrüßet seist Du, Maria „:

``Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für die Armen Seelen,
und opfere für …
More
Zum Armenseelenmonat

Der Nothelferrosenkranz

als gnadenvolles Gebet
für die Armen Seelen:

Er wird am normalen Rosenkranz mit den schmerzhaften Geheimnissen gebetet. Der Beter wird zum Nothelfer für die Armen Seelen im Purgatorium. Beginnend mit dem ersten Gesätz lautet die Antwort beim „Gegrüßet seist Du, Maria „:

``Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für die Armen Seelen,
und opfere für sie der Allerheiligsten Dreifaltigkeit
das Kostbare Blut Jesu auf,
jetzt und bis zu ihrer Erlösung. Amen´´
Ursula Wegmann
JESUS SPRICHT VON SEINEM HL. SEGEN

„Und es geschah, während er sie segnete,
schied Er von ihnen und wurde in den
Himmel emporgehoben.“ Lk 24,51

Mein liebes Kind!
Ich will dich lehren, andächtig Meinen
Hl. Segen zu empfangen. Bedenke, dass etwas

Großes geschieht, wenn du den Segen eines
Priesters empfängst.

Der Segen ist ein Ausstrahlen
Meiner Göttlichen Heiligkeit,

Öffne deine Seel…
More
JESUS SPRICHT VON SEINEM HL. SEGEN

„Und es geschah, während er sie segnete,
schied Er von ihnen und wurde in den
Himmel emporgehoben.“ Lk 24,51

Mein liebes Kind!
Ich will dich lehren, andächtig Meinen
Hl. Segen zu empfangen. Bedenke, dass etwas

Großes geschieht, wenn du den Segen eines
Priesters empfängst.

Der Segen ist ein Ausstrahlen
Meiner Göttlichen Heiligkeit,

Öffne deine Seele und lass sie davon heilig werden !


Der Segen ist ein himmlischer Tau für die Seele,
damit alles, was sie tut, gedeihen kann.

Durch die Allmacht zu segnen, habe ich dem Priester
die Gewalt verliehen, Mein Herz zu öffnen und, ohne
zu sparen, den Gnadensegen Meiner Göttlichen Verdienste
in die Seelen ausströmen zu lassen.
Wenn ein Priester segnet, dann segne I C H , dann strömen
Gnaden aus meinem Göttlichen Herzen in reichster Fülle
auf dich herab.


Halte durch Sammlung dein Herz offen,
um die Schätze des heiligen Segens
nicht zu verlieren!


Durch meinen Segen bekommst du Liebe zum Lieben,
Kraft zum Leiden, Stärkung für Leib und Seele.
Mein heiliger Segen enthält alle Hilfe für die
Bedürfnisse der Menschenkinder.

Durch den Segen wirst du zum Guten angespornt,

vom Bösen abgehalten, er ist der Schutz meines
Kindes gegen den bösen Feind.

Es ist eine große Barmherzigkeit, wenn du gesegnet
werden darfst. Du kannst es dir nicht denken,
welche Güte ich dir dadurch erweise.


Empfange darum den heiligen Segen
nie gewohnheitsmäßig!


Bist du vor dem Segen arm,
so bist du nach dem Segen reich.
ICH bedaure es sehr, dass die Segnungen der hl.
Kirche viel zu wenig geschätzt und viel zu

wenig empfangen werden.
Dein guter Wille wird durch den Segen gestärkt,

deine Unternehmungen werden in Meine weisen
Wege hineingeleitet,

deine Schwächen in Göttliche Kraft umgesetzt,
deine Gedanken geheiligt,
alle schädlichen Einflüsse verdrängt…

ICH habe meinem heiligen Segen große Kraft verliehen.
Er entsteht aus der unendlichen Liebe Meines Herzens.

Je andächtiger er gespendet und empfangen wird,
desto gewaltiger ist seine Wirkung.
Ob ein Kind gesegnet wird oder die ganze Welt,
der Segen ist größer, unendlich mal größer als
tausend Welten.
Bedenke, Gott ist GROSS, unendlich groß,
wie klein ist alles gegenüber MIR!
Ob eines allein oder eine ganze Schar den Segen empfängt,
das bleibt sich gleich.


Ich gebe nach dem Maß des Vertrauens.

Bin ich dir unermesslich in meiner Güte, so darfst du auch
unermesslich viel empfangen.


Du kannst von meinem Segen nie genug erwarten,
alles wird deine Wünsche übertreffen!

Mein Kind, schätze daher alles, was Segen gibt!
Halte alles hoch, was gesegnet ist,
denn dann ist alles berührt mit MIR, deinem GOTT!


Sooft du gesegnet wirst, bist du
neu berührt mit MIR,
neu geheiligt,
neu eingehüllt
in meines Herzens Gnade,
Liebe und Schutz.
Oft lasse ich auch die Wirkungen meines Segens verborgen sein,
so dass alles erst in der Ewigkeit aufkommen kann. Oft nützt
scheinbar alles Segnen nichts.
Doch wie wunderbar sind die Wege des Segens!
Selbst das scheinbare Unheil kann zum Segen werden
Durch den heiligen Segen
Das sind oft stille Geheimnisse Meiner Vorsehung,
die ICH nicht immer offenbaren will.
Mein Segen wirkt oft, wo man es nicht ahnt.
Darum habe großes Vertrauen auf dieses Ausgießen
Meines Herzens und bedenke die Wohltat, die ICH dir
damit ausgedacht!
Empfange den heiligen Segen reumütig, denn die Gnaden
des Segens finden sich nur in einem reumütigen Herzen ein.
Empfange ihn mit dem guten Willen, wieder viel besser

und treuer zu werden, dann wird meine Segenskraft wirken
bis in alle Tiefen deines Herzens, bis in alle Zukunft.


Sei ein Kind des Segens,
dann wirst du auch für andere
überall Segen sein!


Verlagsdruckerei Josef Kral, Abensberg

kath-zdw.ch/forum/index.php
Ursula Wegmann
Am 3. Oktober 2014 - Seligsprechungstag der Anna Katharina Emmerick -

wird in Dülmen der Gedenktag der Seligen groß gefeiert.
Beginn 15.00 Uhr, hl. Messe 17.00 Uhr
Ursula Wegmann
Zum Hochfest MARIÄ HIMMELFAHRT

„ Die Seele der heiligsten Jungfrau Maria zieht in den Himmel ein, kehrt aber am dritten Tage zurück, um ihren heiligen Leib zu erwecken.“ ….

„Wie sie in ihrem ganzen Leben und Wirken mir in dem Grade, der einem bloßen Geschöpf möglich ist, ähnlich war, so soll sie nun auch in der Herrlichkeit mir ähnlich sein. Auf dem Throne unserer Majestät soll sie ihren …
More
Zum Hochfest MARIÄ HIMMELFAHRT

„ Die Seele der heiligsten Jungfrau Maria zieht in den Himmel ein, kehrt aber am dritten Tage zurück, um ihren heiligen Leib zu erwecken.“ ….

„Wie sie in ihrem ganzen Leben und Wirken mir in dem Grade, der einem bloßen Geschöpf möglich ist, ähnlich war, so soll sie nun auch in der Herrlichkeit mir ähnlich sein. Auf dem Throne unserer Majestät soll sie ihren Sitz erhalten, damit, wo die wesenhafte Heiligkeit wohnt, auch die höchste erschaffene Herrlichkeit sei.“ ….

Christus selbst führte die Seele seiner heiligsten Mutter mit vielen Legionen heiliger Engel und mit den Altvätern und Propheten vom Himmel zum Grabmale im Tale Josaphat herab.“…..

„Mein Fleisch ist ihr Fleisch. Sie war meine Gehilfin im Werk der Erlösung. Darum muss ich sie auferwecken, wie ich mich auferweckt habe, damit sie mir in allem ähnlich sei.“…..

„Auf Befehl ihres heiligsten Sohnes ging die Seele Mariae alsogleich in den jungfräulichen Leib ein und erweckte ihn. Sie verlieh ihm ein neues, unsterbliches und glorreiches Leben.“

„„…so hat der Herr bei dieser Auferstehung und neuen Geburt ihr eine Glorie und Schönheit verliehen, die der seinen ähnlich ist.“…
„Mit der Glorie der Seele strömten die vier Gaben der Verklärung in den Leib ein : Klarheit, Leidensunfähigkeit, Behendigkeit und Feinheit . Ausgerüstet mit diesen Gaben, kam Maria mit Leib und Seele aus dem Grabe hervor, ohne dass der Stein, mit dem das Grab verschlossen war, entfernt worden wäre. Ihr Obergewand und das Grabtuch blieben in der Lage zurück, in der sie den heiligen Leib bedeckt hatten.“…

Maria von Agreda: „Leben der Jungfrau und Gottesmutter Maria“, Band IV, S. 569 ff, Verlag: Albertus - Magnus – Verein, 1980, D – Gosheim/Wttbg.
Ursula Wegmann
D e r - u n s t e r b l i c h e - K ö n i g

Wenn wir das Universalkönigtum Jesu im ganzen Reich des Raumes verkünden, dann dürfen wir davon nicht einmal die Hölle ausnehmen. Christus hat, wie die Geheime Offenbarung sagt, auch die Schlüssel des Todes und der Hölle
[Offb 1,18] . Auch die unter der Erde müssen ihre Knie vor ihm beugen. Er ist auch König im Reich der Gerechtigkeit.

Satan ist nich…
More
D e r - u n s t e r b l i c h e - K ö n i g

Wenn wir das Universalkönigtum Jesu im ganzen Reich des Raumes verkünden, dann dürfen wir davon nicht einmal die Hölle ausnehmen. Christus hat, wie die Geheime Offenbarung sagt, auch die Schlüssel des Todes und der Hölle
[Offb 1,18] . Auch die unter der Erde müssen ihre Knie vor ihm beugen. Er ist auch König im Reich der Gerechtigkeit.

Satan ist nicht eine Art Vizegott. Er ist nur Kerkermeister Gottes. Christus allein ist König!

Wir haben das Königtum Jesu im Reiche des Raumes gepredigt. Wir predigen auch das Königtum Jesu im Reiche der Zeit. Hier heißt es: Wie es war im Anfang, so jetzt und allezeit und zu ewigen Zeiten. Seines Reiches ist kein Ende. Er ist der unsterbliche König der Jahrhunderte. Die hl. Theresia kam immer außer sich vor Freude, wenn sie beim Credo diese Worte hörte: Seines Reiches wird kein Ende sein!
Jesus ist unsterblicher König in einem doppelten Sinn. Einmal regiert er ohne Unterbrechung. Die menschlichen Regierungen regieren nicht immer, sei es, dass ihnen die Zeit oder der gute Wille oder das Verständnis dazu fehlt. Es gibt schlafende, lahme, blinde, taube, stumme Regierungen, die den Namen haben, dass sie leben, und sie sind tot. Ganz anders die Regierung Jesu. Sie ist allgegenwärtig, allmächtig, allwissend, allweise. Sie regiert immer, ordnet und leitet alles, das Kleinste wie das Größte. Nichts entgeht ihrem Aug, ihrem Arm, ihrem Herzen, bei Tag und bei Nacht.


Quelle: >Es lebe der König, Robert Mäder, Basel 1926<

Aus: Kalender mit tridentinischem Heortologium, Franziska-Verlag, 2014.
Heiliges Königtum - DEUTSCHES REICH: 1000 JAHRE KAISERKRÖNUNG
Ursula Wegmann
Bei der Vesper und am Grab der sel. Emmerick
war es gestern an ihrem Todestag besonders
inniglich. Im Herzen spürte man ein himmlisches
Gefühl der Freude, als ob alle Schutzengel ihrer
Verehrer auf der ganzen Welt zugegen wären,
so auch jene aller User von gltv, um die
Anliegen ihrer Schützlinge selbst zur Fürbitte der
Seligen vorzutragen.

Beeindruckend waren vor allem auch die
Wiedergabe …
More
Bei der Vesper und am Grab der sel. Emmerick
war es gestern an ihrem Todestag besonders
inniglich. Im Herzen spürte man ein himmlisches
Gefühl der Freude, als ob alle Schutzengel ihrer
Verehrer auf der ganzen Welt zugegen wären,
so auch jene aller User von gltv, um die
Anliegen ihrer Schützlinge selbst zur Fürbitte der
Seligen vorzutragen.

Beeindruckend waren vor allem auch die
Wiedergabe der Sendung des Tagesthemas des WDR 5
zum gestrigen Gedenktag der sel. Emmerick und die
begleitenden Worte von Pfr. Nienhaus, der besonders
und mit Freude die vielen Verehrungsbeweise aus
Nord- und Lateinamerika und den Philippinen hervorhob.

Sel. Anna Catharina Emmerick bitte für uns
und die ganze Kirche, für die Du so sehr gelitten
und der Du immer wieder Hoffnung gegeben hast!
Bitte ganz besonders in diesem Jahr für das
geweihte Leben!

.
Ursula Wegmann
Emmerick-Gedenktag am Sonntag, dem 9. Februar (Todestag)

Mitteilungen des Emmerick-Bundes:
Herzlich sei eingeladen zu einem Vespergottesdienst
mit Prozession zum Grab der sel. Anna Catharina Emmerick

am Sonntag, dem 9. Februar, um 17 Uhr in der
Heilig –
Kreuz – Kirche, Dülmen.

10-jähriges Jubiläum der Seligsprechung
Am 3. Oktober 2004 wurde Anna Catharina Emmerick
durch Papst Johannes…
More
Emmerick-Gedenktag am Sonntag, dem 9. Februar (Todestag)

Mitteilungen des Emmerick-Bundes:
Herzlich sei eingeladen zu einem Vespergottesdienst
mit Prozession zum Grab der sel. Anna Catharina Emmerick

am Sonntag, dem 9. Februar, um 17 Uhr in der
Heilig –
Kreuz – Kirche, Dülmen.

10-jähriges Jubiläum der Seligsprechung
Am 3. Oktober 2004 wurde Anna Catharina Emmerick
durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.
Der 3. Oktober 2014
soll im Zeichen der
Erinnerung und des Dankes stehen. Geplant ist ein
Wallfahrtstag mit einer Eucharistiefeier um 17 Uhr
in der Heilig – Kreuz – Kirche, Dülmen.

Zelebrant ist Regionalbischof Dieter Geerlings, der
auch die Festpredigt halten wird.

Aus: Emmerickblätter, 2014 - I - Februar – Nr. 68
Ursula Wegmann
Die sel. Anna Catharina Emmerick hat schon bei ihrer Taufe das mystische Geschehen dieses Sakramentes geschaut und als Kind Umgang mit dem Jesuskind ( …dat Jüngsken…) und dem hl. Johannes dem Täufer (…dat Hännesken…) gehabt:

Die sel. Anna Catharina Emmerick und das „Jüngsken“

Was wir Weihnachten im Glauben wieder erleben: Gott ist Kind geworden, Christus unser Bruder - das sah und erlebte die …
More
Die sel. Anna Catharina Emmerick hat schon bei ihrer Taufe das mystische Geschehen dieses Sakramentes geschaut und als Kind Umgang mit dem Jesuskind ( …dat Jüngsken…) und dem hl. Johannes dem Täufer (…dat Hännesken…) gehabt:

Die sel. Anna Catharina Emmerick und das „Jüngsken“

Was wir Weihnachten im Glauben wieder erleben: Gott ist Kind geworden, Christus unser Bruder - das sah und erlebte die sel. A.C.E. mit ihren Augen, wenn Christus als Kind zu ihr kam, Zwiesprache mit ihr hielt und Unterweisungen für das Leben gab. Sie nannte ihn in ihrer plattdeutschen Sprache „Jüngsken“. Sie selbst erzählte darüber folgendes ( Auszug aus der Kinderzeit Annthrinkens bis zu ihrem 7. Lebensjahr):

>Als ich die Kühe hütete, kam das Jüngsken oft zu mir und machte, dass die Kühe sich selbst hüteten. Wir redeten zusammen von allerlei guten Dingen, wie wir Gott dienen und das Christkind lieben wollten, und dass Gott es sei, der alles sehe. - Als ich Kind war, arbeitete das Jüngsken mit mir. Ich wusste, mir würde ein Bruder geboren werden. Da wollte ich der Mutter für das Kind gern etwas machen, konnte aber noch nicht nähen. Das Jüngsken aber kam zu mir und lehrte mich alles und half mir, eine Mütze und anderes Kinderzeug zu machen. Meine Mutter wunderte sich, wie ich das so zustande gebracht hätte, aber sie nahm es und gebrauchte es. - Ich war sehr oft mit dem Jüngsken zusammen, und wir konnten alles miteinander. Wir nähten und machten Strümpfe für arme Kinder. Alles, was ich wollte, konnte ich; hatte auch alles, was ich brauchte. Wunderlich war es, dass ich immer alles anordnete und glaubte, ich mache es; und es war eigentliche das Jüngsken, das alles machte< !

Sie sah das Jüngsken überall, und immer hatte es ihr viel zu sagen. Betete sie den Kreuzweg, das tat sie vor allem gern, so kam das Jüngsken zu ihr und gab ihr Sein Kreuz zu tragen. Auch geschah solches zu ihrer Mahnung. Wenn der Eigenwille oder die Ungeduld sie überkam, war plötzlich das Jüngsken bei ihr und schaute sie betrübt an. Es hatte sein Kreuz bei sich. Dann nahm sie sich zusammen, holte ein Stück Holz und trug es auf den armen Schultern im Kreis herum, betend und büßend. So bereitete Jesus durch seine Erscheinung Katharina zu der großen Aufgabe vor, welche sie in ihrem Leben erfüllen sollte, z u -S e i n e r - N a c h f o l g e - i m - L e i d e n - für das Heil ihrer Mitmenschen.


D a t - H ä n n e s k e n

Mit dem göttlichen Herrn in Kindesgestalt kam auch sein Vorläufer, der hl. J o h a n n e s, der Bußprediger in der Wüste. Er kam mit einem braunen Kleidchen aus Fell. Sie konnte ihn herbeirufen und tat es mit den Worten:

>Hännesken mit sin Fell soll to mi kommen<. [Hännesken mit seinem Fell soll zu mir kommen.]

Sie schaute sein Leben in der Wüste, wie er unter dem Schutz der Engel und im Umgang mit den unschuldigen Geschöpfen der Natur in größter Seelenreinheit und Eifer vor seinem Gott wandelte. Annthrinken war bei der hl. Elisabeth so zu Hause wie im Bauernhaus bei der Mutter. Und dat Hännesken führte sie in die Natur ein. So wurde sie mit den Geheimnissen der Natur vertraut, mit den Tieren und Blumen. Sie kannte auch die Heilkraft vieler Gewächse.

Aus: Unsere Berufung, Hilfen für das geistliche Leben, Band III, von Sr. Maria Erharde, SND, Kranken-MC, Ein Gespräch mit dem Gründerpräses Prälat Wilhelm Gillmann, Münster 1987, Eigenverlag, S. 1002 f
Ursula Wegmann
Wieviel verlieren

wir durch unsere

Gedankenlosigkeit

und wie sehr

verringern wir

den Wert unserer

guten Werke,

weil wir sie

dem Herrn

nicht aufopfern.

Hl. Vinzenz von Paul
Ursula Wegmann
Das "Vater unser..." als Gebet des Herrn:

"Vater unser..." Blahovist- Universitätschor Kiew

....wie im Himmel so auf Erden...

Hl. Theresia von Lisieux:

"Im Himmel wird man nie einem gleichgültigen Blick begegnen, denn alle Auserwählten werden wissen, dass sie die Gnaden, mit deren Hilfe sie ihre Krone erworben haben, einander verdanken."

"Arbeiten wir miteinander am Heil der Seelen. Wir habe…
More
Das "Vater unser..." als Gebet des Herrn:

"Vater unser..." Blahovist- Universitätschor Kiew

....wie im Himmel so auf Erden...

Hl. Theresia von Lisieux:

"Im Himmel wird man nie einem gleichgültigen Blick begegnen, denn alle Auserwählten werden wissen, dass sie die Gnaden, mit deren Hilfe sie ihre Krone erworben haben, einander verdanken."

"Arbeiten wir miteinander am Heil der Seelen. Wir haben nur den einzigen Tag dieses Lebens, um sie zu retten und so dem Herrn Beweise unserer Liebe zu geben. Der morgige Tag ist schon die Ewigkeit."
Raphael
Werter Galahad,
ich wünsche in dieser Gruppe keine Links von ihrer Piusbruderschaftsseite!
Ich hege keinerlei Sympathie für diese Leute!
Außerdem haben Sie doch schon einen Artikel zum heiligen Bruno aus ihrer Piusbrudergemeinschaft(wo man ja indirekt auch auf andere Links und damit Meinungen gelenkt wird) anderswo veröffentlicht!
Schauen Sie doch mal in die hübsche Gruppe von Hannes1.Er hat scho…More
Werter Galahad,
ich wünsche in dieser Gruppe keine Links von ihrer Piusbruderschaftsseite!
Ich hege keinerlei Sympathie für diese Leute!
Außerdem haben Sie doch schon einen Artikel zum heiligen Bruno aus ihrer Piusbrudergemeinschaft(wo man ja indirekt auch auf andere Links und damit Meinungen gelenkt wird) anderswo veröffentlicht!
Schauen Sie doch mal in die hübsche Gruppe von Hannes1.Er hat schon vor langer Zeit eine Gruppe mit einem sehr schönen Link zu den Tagesheiligen und dem Tagesevangelium von einem vernünftigen Heiligenlexikon und dem rechtgläubigen Domradio,das den Heiligen Vater in Rom die Ehrerbietung entgegenbringt,welche er verdient,gegründet!Da können Sie sich informieren!
Galahad likes this.
Galahad
Ursula Wegmann
Zum Rosenkranzmonat:

Don Bosco: "Ich sehe im Rosenkranz den Bankrott des Teufels.“

Der R o s e n k r a n z ist ein eucharistisches und
betrachtendes Gebet mit vielfältigen Verheißungen.
Ihm kommt nach der hl. Messe als Gebet die größte
Bedeutung zu. Früher beteten auf Hinweis der Priesters
alte und schwerhörige Menschen während der hl. Messe
leise für sich den Rosenkranz und waren somit …
More
Zum Rosenkranzmonat:

Don Bosco: "Ich sehe im Rosenkranz den Bankrott des Teufels.“

Der R o s e n k r a n z ist ein eucharistisches und
betrachtendes Gebet mit vielfältigen Verheißungen.
Ihm kommt nach der hl. Messe als Gebet die größte
Bedeutung zu. Früher beteten auf Hinweis der Priesters
alte und schwerhörige Menschen während der hl. Messe
leise für sich den Rosenkranz und waren somit eng verknüpft
mit dem liturgischen Geschehen, dem sie ansonsten nicht
mehr in allem entsprechend folgen konnten.
Der Rosenkranz fasst die Geheimnisse des Erlösungswerkes
Christi knapp und verdichtend mit Worten der
Bibel zusammen - in gleichzeitig betrachtenden Bildern.

Der Rosenkranz besteht aus folgenden Gebeten -

immer verbunden mit dem Zeichen des KREUZES als Bekenntnis der Zugehörigkeit zum DREIFALTIGEN GOTT - in Erinnerung an den Besitzwechsel bei der Taufe:

1.) Das Apostolische Glaubensbekenntnis als Zusammenfassung all dessen, woran wir glauben – Konzilsbeschluss -

2.) das „Ehre sei dem Vater…“ - als das Gloria, den himmlischen Gesang der hl. Engel in Bethlehem -

3.) das „Vater unser…“ als Gebet des Herrn, das Christus selbst gelehrt hat –
4.) das „Gegrüßet seist Du, Maria…“ , die Stellung Mariens im Heilsgeschehen, der Gruß des Hl. Geistes an Maria, gesprochen durch den hl. Erzengels Gabriel bei der Menschwerdung und durch die hl. Elisabeth bei der Heimsuchung Mariens mit dem anschließenden Magnifikat - die Bitte in der 2. Hälfte des Gebetes um die Fürsprache Mariens: wie bei der Hochzeit zu Kana mit der Frucht des vorzeitigen Heilswirken Christi, des Verwandelns der Katastrophe in Segen.

5.) Amen - So sei es - auch bei uns jetzt.

6.) Die Einschübe, die Geheimnisse des gesamten Heilswirken Christi in den Bildern des freudenreichen, lichtreichen, schmerzhaften, glorreichen, trostreichen Rosenkranzes, des Barmherzigkeitsrosenkranzes und in den Bildern der vielen anderen Rosenkränze mit den verschiedensten Intentionen - wie beispielsweise im Heilig – Geist – Rosenkranz, Immaculata-Rosenkranz, Rosenkranz zum hl. Josef usw. …..

7.) Die Einschübe mit der Bitte um die 3 göttlichen Tugenden in den ersten 3 „Ave Maria“: „ Glaube, Hoffnung und Liebe“ als Angelpunkt für die Kardinaltugenden und alle anderen Tugenden .“ Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, am größten jedoch unter ihnen ist die Liebe.”
(Paulus, 1 Kor 13,13)


Werk der kleinen Seelen. Rundbrief 24, April 1981:

Wie du betest, so bist du!“

Hl. Philipp Neri

„1830 erscheint die Gottesmutter in Paris der Novizin Katharina Labouré auf der Weltkugel stehend, ihren Fuß auf der Schlange, womit offensichtlich Satan mit seiner Macht gemeint ist. An jeder ihrer ausgebreiteten Hände trägt sie 15 kostbare Ringe mit Edelsteinen, aus denen Strahlenbündel auf die Erde fallen. Aber nicht aus allen! Die Strahlen sind „Gnaden, die ich über jene ausgieße“, sagt sie, „die mich darum bitten. Die Edelsteine, die keine Strahlen aussenden, versinnbildlichen jene Gnaden, die man zu erbitten versäumt.“

Liegt es nicht nahe, in diesen 15 Ringen die 15 Rosenkranzgeheimnisse zu sehen?


Noch deutlicher weist sie 1858 in Lourdes darauf hin, wo sie als Immaculata mit dem Rosenkranz achtzehnmal erscheint und ihn auch stets mit der kleinen Bernadette betet( d.h. das „Ehre sei…“).

In Fatima schließlich bittet sie 1917 ausdrücklich die Kinder und damit auch uns: „Betet täglich den Rosenkranz, um den Frieden für die Welt und das Ende des Krieges zu erlangen.“ Und offenbart sich im Oktober als Rosenkranzkönigin, gleichsam als Bestätigung für die Empfehlung von Papst Leo XIII., der ihr diesen Monat geweiht hatte. Muss uns nicht folgende Tatsache zu denken geben: im Laufe der Zeit haben sich 48 Päpste in 287 Rundschreiben für dieses Gebet ausgesprochen. Aber immer noch finden viele Seelen keinen Zugang zu ihm;…….

In der Tat hat der Rosenkranz für das geistliche Leben jedes einzelnen wie für die ganze Kirche, ja für die ganze Menschheit heute eine entscheidende Bedeutung, weil die Macht der Hölle durch die Sünde so groß geworden ist und die Seelen mit dem gottlosen Gift zahlloser Irrlehren geradezu überschwemmt; dazu außerdem ( nicht nur) im militanten, atheistischen Kommunismus eine Zerstörungsgewalt größten Ausmaßes beherrscht, die das Schicksal der ganzen Welt bedroht……..


Nichts stärkt das Gottesreich in uns mehr als das besinnliche Beten des Rosenkranzes.“ Ludwig Maria Grignion von Montfort

Don Bosco:„ Auf den täglichen Rosenkranz ist mein Werk gegründet. Ich bin entschlossen, viele andere Übungen zu unterlassen, aber nicht diese. Ich sehe im Rosenkranz den Bankrott des Teufels.“

Schließlich wird die Gottesmutter doch die Siegerin in allen Schlachten genannt.

Denn „wenn du „Ave Maria“ sagst, freut sich der Himmel, frohlocken die hl. Engel, jubelt die Erde, zittert die Hölle, fliehen die Teufel“, sagt der hl. Franziskus.


Die Gottesmutter selbst offenbarte dem sel. Albanus von Rupe ( aus den ‚15 Versprechungen der Rosenkranzkönigin‘): „Das Rosenkranzgebet wird gegen die Hölle eine der mächtigsten Waffenrüstungen sein. Es wird das Laster auslöschen, die Sünde tilgen, die Irrlehre ausrotten. - Die Andacht zu meinem Rosenkranz ist ein großes Zeichen der Auserwählung.“

Johannes Paul II. :


Dieses Gebet ist unser Lieblingsgebet,
das wir an Maria richten.
Aber lasst uns nicht vergessen,
dass es auch das Gebet ist,
das wir mit Maria beten,
um die Geheimnisse zu erwägen,
die sie als Mutter
in ihrem Herzen erwogen hat. „
Santiago74 likes this.
Ursula Wegmann
Gebet zur heutigen Tagesheiligen -
zur hl. Maria Magdalena:


Hl. Maria Magdalena,
der Büßer Königin!
Hl. Maria Magdalena,
die Gnad vom Herrn empfing!

O gib mir Deine Reue
und Deiner Tränen Flut!
O Gib mir Deine Treue
und Deiner Liebe Glut,

bis Gott mir neues Leben
mit diesen Worten gibt:
Dir ist so viel vergeben,
weil Du so viel geliebt!
Ursula Wegmann
Das Bistum Münster trauert um seinen Altbischof und großen Verehrer der Schmerzensmutter

Dr. Reinhard Lettmann.

Am Dienstag, dem 16.4.2013, Gedenktag der hl. Bernadette Soubirous aus Lourdes,

nahm ihn der Herr an seinem Geburtsort Bethlehem

mit seinem bischöflichen Wappenspruch beim Wort:

„Christo tuo venienti occurrentes – (Wir sind) deinem kommenden Christus Entgegeneilende“.

More
Das Bistum Münster trauert um seinen Altbischof und großen Verehrer der Schmerzensmutter

Dr. Reinhard Lettmann.

Am Dienstag, dem 16.4.2013, Gedenktag der hl. Bernadette Soubirous aus Lourdes,

nahm ihn der Herr an seinem Geburtsort Bethlehem

mit seinem bischöflichen Wappenspruch beim Wort:

„Christo tuo venienti occurrentes – (Wir sind) deinem kommenden Christus Entgegeneilende“.

P. DDr. Hubert Pauels, OSFS, am 1.5.1980 in Münster:

„Was tut denn euer Bischof hier in Münster ? Welches Programm hat er sich denn vorgenommen?


Wer hat ihn gezeichnet mit seinem Wappenspruch, mit diesem einmaligen Wappenspruch:

>>Dem kommenden Christus entgegen!<< Kann ich denn eigentlich noch mehr sagen ?“


www.bistum-muenster.de

Allmächtiger Gott, Du hast ihn noch morgens auf dem Hirtenfelde mit dem himmlischen Brote gespeist,

nun vollende ihn und lass ihn in der Kraft dieser Speise glücklich zum Berge der Liebe, des Lichtes und

des Friedens gelangen, der Christus ist!
9 more comments from Ursula Wegmann
Ursula Wegmann
Wiederholung zum Fest "Maria Verkündigung":

Ausschnitt aus der Predigt von P. Dr. Dr. Hubert Pauels, OSFS, vom 25.11.1978

Das wahre und entscheidende Geheimnis von Fatima und Nazareth, das wahre Geheimnis Mariens bei der Menschwerdung Christi als Hoherpriester

Fortsetzung der Predigt von P. Pauels am 25.11.1978:

Man möchte jetzt einmal fragen unter diesem Gesichtspunkt, inwieweit Fatima More
Wiederholung zum Fest "Maria Verkündigung":

Ausschnitt aus der Predigt von P. Dr. Dr. Hubert Pauels, OSFS, vom 25.11.1978

Das wahre und entscheidende Geheimnis von Fatima und Nazareth, das wahre Geheimnis Mariens bei der Menschwerdung Christi als Hoherpriester

Fortsetzung der Predigt von P. Pauels am 25.11.1978:

Man möchte jetzt einmal fragen unter diesem Gesichtspunkt, inwieweit Fatima jetzt die entscheidenden Impulse gibt? Selbstverständlich, nämlich das große Priestertum. Wie Joh. P.II. es darlegt, wurde bereits dargelegt gerade durch das Gethsemane von Fatima, inwieweit gerade die Kinder zunächst ihre 1. Station dann absolvieren mussten. Aber andererseits müssen wir wieder weiter sagen, Fatima wurde für die ganze Kirche eine Aufforderung, vor allem das -e n t s c h e i d e n d e- Geheimnis von Fatima deutlich zu machen. Ist nun das Jahr 1916 Vorbereitung, oder ist das Jahr 1916 entscheidender Höhepunkt, müssen wir uns fragen. Ist das Jahr 1917 Höhepunkt oder Weg zu 1916. Denn wir kennen alle das Gebet:
O, mein Gott, ich glaube an Dich. Ich bete Dich an. Ich hoffe auf Dich. Ich liebe Dich. Ich glaube für die, die nicht an Dich glauben. Ich bete Dich an für diejenigen, die Dich nicht anbeten. Ich hoffe auch für die, die nicht auf Dich hoffen. Und ich liebe Dich für die, die Dich nicht lieben.“

Das ist der große eucharistische Auftrag, der Auftrag des Altares, der Auftrag von Kelch und Hostie.
Das ist das Entscheidende eben, wodurch Maria jetzt jene wird, die da – M i t t l e r i n, - F ü r s p r e c h e r i n, -

M i t e r l ö s e r i n - wird.
Wir werden noch einen Schritt weitergehen: Was ist das eigentliche Geheimnis von Fatima? Wir haben gesagt: das Unbefleckte Herz, das ist immer diese Botschaft.

Aber in Wirklichkeit müssen wir auf den Hebräerbrief zurückgehen. Beim Eintritt in die Welt sprach nämlich -

C h r i s t u s, - der – H o h e p r i e s t e r:
„Schlacht- und Brandopfer hast Du nicht gewollt. Aber einen Leib hast Du mir bereitet. Siehe, ich komme, Deinen Willen zu erfüllen.“

Darum müssen wir ohne weiteres darauf eben zurück, was der hl. Jean Rüt (?) dargestellt hatte.

Was geschah denn im ersten Augenblick von Nazareth,

wo der Engel die große Botschaft vom Vater, von dem Davidsthron, von dem, dass bei Gott kein Ding unmöglich ist, von jenem Zepter und jenem Thron, von jenem Reich, das kein Ende haben wird, überbringt?

In Wirklichkeit vollzog sich etwas ganz anderes. Das ist das Geheimnis des Thrones des Melchisedech, des Zepters des Melchisedech. Der Hebräerbrief weist auf noch mehr hin: Es ist das Geheimnis eben des Priesterkönigs. Und so meinte dann der Hebräerbrief mit Recht, beim Eintritt in diese Welt sprach er:
Schlacht- und Brandopfer hast Du nicht gewollt. Aber einen Leib hast Du mir bereitet. Siehe, ich komme, Deinen Willen zu erfüllen.“
Darauf der hl. Jean Rüt (?): Was geschah in dem Augenblickk, als Maria „ja“ sagte? In dem Augenblick wurde

ein - A l t a r - errichtet.
Und - s i e - errichtete ihn. Dieser Altar war ihr Herz. Was geschah in demselben Augenblick? Jesus, der Gottessohn stieg hernieder. Aber er wollte sofort


als – P r i e s t e r - niedersteigen.

Was tat darauf die Mutter des Herrn? Sie bekleidete zunächst diesen Priester mit den - p r i e s t e r l i c h e n –
G e w ä n d e r n:
Das war - i h r - F l e i s c h - und - i h r - B l u t .

Die - e r s t e - M e s s e - i n - i h r e m – H e r z e n - wurde in – R o t - gefeiert,
im Zeichen eben der – M ä r t y r e r.-


Was geschah noch mehr? Die - O p f e r g a b e n - mussten diesem Priester gegeben werden, und dann hatte sie auch nur – i h r – F l e i s c h - und - i h r – B l u t. –

Und dann sollte die –
e r s t e – W a n d l u n g – sich vollziehen:

Der – S o h n - G o t t e s - wurde so der
– S o h n - M a r i e n s.-

Der Gottessohn, der hieß Logos, Wort. Er wurde jetzt in einer Namensänderung ein anderer, er wurde Jesus. „ Du sollst ihm den Namen Jesus geben, Erlöser, Heiland.“


Was geschah noch mehr?

Es kam die – e r s t e – K o m m u n i o - zustande. Maria empfing die >ERSTE KOMMUNIO<
dieses Kontinents, der ganzen Welt, der ganzen Schöpfung.


Und so hat der hl. Jean Rüt (?) Recht. Wenn ich jetzt die hl. Messe lesen soll, dann habe ich eine Ewigkeit nötig, um mich vorzubereiten, eine Ewigkeit, um diese Messe zu feiern, und eine Ewigkeit, um meine Danksagung zu machen.

Aber Maria ist schon Ewigkeit geworden, weil sie in Ewigkeit bleiben wird - „M u t t e r g o t t e s“, da diese Einheit nicht mehr zerstört werden kann, weil einfach, wer Jesus sagt, auch Maria sagen muss, Jesus, der Sohn Mariens, wie Markus sagt, und wer Maria sagt, der muss Jesus sagen, denn Maria ist die Mutter Jesu.

Das ist eine ganz tiefe Sicht des Geheimnisses von Fatima.
Darum war es nicht nur sinnvoll, es war die große Notwendigkeit, dass darum immer tags und nachts eben das Allerheiligste ausgesetzt bleiben muss in einer eigenen Kapelle, so dass da stilvoll, würdevoll mit der Macht der Erbauung, mit der Macht des Glaubens Zeugnis abgelegt wird, so dass Maria immer wieder sagen kann wie auf der Hochzeit zu Kana: „Was er euch sagt, das tut!“

Darum kommt dieser letzte Gedanke für uns: GETHSEMANE IST IMMER NUR ANFANG, Von GETHSEMANE GEHT ES IMMERFORT WEITER ZU DEN ANDEREN STATIONEN. So sagen nämlich die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas. Mt 26, 48-56 - Mk 14,35-49 - Lk 22,42-53
Aber - J o h a n n e s - [Jo 17; 18,1-12] ist anders. Für ihn ist GETHSEMANE


OFFENBARUNG DES KÖNIGLICHEN AUFTRAGES SEINES VATERS.


Er kommt aus dem Abendmahlssaal, hatte schon vorher sein hohepriesterliches Gebet verrichtet, und jetzt sollte Gethsemane sein: Der strahlende Sonnenaufgang vollzieht sich jetzt in der Begegnung mit der Finsternis, als dann nämlich die Schergen kommen, um ihn zu verhaften. Da fragte er nur: „ Wen suchet ihr ?“ „Jesus von Nazareth!“ Darauf sagte der Herr mit unerhörter

M a j e s t ä t: -Ich bin es.“ Da fielen sie nieder. Und ein zweites Mal fragte er sie, als sie aufgestanden waren: „Wen suchet ihr?“ „ Jesus von Nazareth.“ „Ich bin es.“ Da fielen sie wieder nieder. Und ein drittes Mal sagte er (es) in Gethsemane, wo Johannes jetzt dreimal aufbaut -- gegenüber dem dreimaligen Gebet bei Matthäus und Lukas und Markus: „Vater nicht wie ich will, sondern wie Du willst.“ Und mit dem anderen Wort: „ Wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber.“ --

Da ist Johannes ganz anders: Gegenüber diesem dreifachen, ringenden Gebet : der dreimalige Imperativ, … dreimalige Confessio, das Bekenntnis dieses dreimaligen Christus: „Ich bin es.“ „ Wen sucht ihr? “ „Jesus von Nazareth.“ „Ich bin es.“ „Wenn ihr mich sucht, lasst diese gehen!“ Dann streckte er seine Hände aus, und dann konnten sie ihn binden. Jetzt ist die Stunde der Finsternis.

Ausschnitt aus der Predigt von P. Dr. Dr. Hubert Pauels, OSFS, vom 25.11.1978

Ursula Wegmann
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

XIV. Station: Jesus wird ins Grab gelegt:

Hättest du je gewagt, dir den Tod deines Gottes für dich, sein Geschöpf, so vorzustellen ? Du weißt nun, welch grausamen Tod ich erdulden musste.

Fasse Mut und denke oft liebend an meine Passion! Die Liebe Gottes ist unfaßbar. Wir werden sie nie begreifen. Was immer du auch weißt von meiner Passion und deiner Erlösung,…
More
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

XIV. Station: Jesus wird ins Grab gelegt:

Hättest du je gewagt, dir den Tod deines Gottes für dich, sein Geschöpf, so vorzustellen ? Du weißt nun, welch grausamen Tod ich erdulden musste.

Fasse Mut und denke oft liebend an meine Passion! Die Liebe Gottes ist unfaßbar. Wir werden sie nie begreifen. Was immer du auch weißt von meiner Passion und deiner Erlösung, das Verlangen meines Herzens, das deine Erlösung so sehnlichst gewünscht hat, bleib dir verborgen. Vorher war es für dich schwer, aus Liebe zu leiden, aber jetzt, da ich dir den Weg gezeigt habe, hättest du nicht das Verlangen, dich mit mir zu vereinigen zur Zeit deiner Prüfungen ?


Das Schwerste in allen Prüfungen und Heimsuchungen ist, sich verlassen zu fühlen und von gleichgültigen , kalten Menschen belächelt zu werden.

Bete besonders für sie, daß sie an diesen Enttäuschungen reifen bis zur Ähnlichkeit mit mir !

Beim Beten des Kreuzweges geht uns auf:

- Jesus neigt sich mit seinen heiligen Wunden zu uns herab und macht alles wieder gut, wodurch wir ihn beleidigt haben.

- In seinem Herzen finden wir größtes Leid - in unser Herz legt er tiefen Frieden.

Sein Herz zergeht in Verlassenheit - unser Herz sucht er heim mit Trost und Freude.

Er wandelt unser Unrecht in Gnade und wählt sich unser Herz als sein Daheim,

Der Kreuzweg gibt uns viel Licht für die dunklen und schweren Stunden unseres Lebens. Alle tapfer bestandenen Leidensstunden belohnt er durch unsere größere Vereinigung mit ihm. Wir erfahren das Pauluswort: >>Ich trage allzeit das Todesleiden Jesu an meinem Leibe, damit auch die Herrlichkeit des Lebens Jesu an mir offenbar werde.<< So bitten wir den Heiland: Dringe tief in mein Herz ein, daß ich deine Liebe nie mehr verliere ! Gib mir Kraft, dich in dem Kreuz zu lieben, das du mir im Alltag bereitest, um mit dir aufzuerstehen !

Ehemals St. Raphael - Verlag
Ursula Wegmann
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

XIII. Station: Jesus wird vom Kreuze abgenommen

Wenn du meinen Leib gesehen hättest in den Armen, auf den Knien meiner Mutter ! Er hatte alle Schönheit verloren. Für eure Sünden war er zu Tode verwundet worden, auf der Erde geschleift, seine Glieder verrenkt, sein Blick erloschen. Das war nicht mehr mein Antlitz. Meine Mutter betet ihn an, küßt alle Wunden, …
More
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

XIII. Station: Jesus wird vom Kreuze abgenommen

Wenn du meinen Leib gesehen hättest in den Armen, auf den Knien meiner Mutter ! Er hatte alle Schönheit verloren. Für eure Sünden war er zu Tode verwundet worden, auf der Erde geschleift, seine Glieder verrenkt, sein Blick erloschen. Das war nicht mehr mein Antlitz. Meine Mutter betet ihn an, küßt alle Wunden, lässt ihre Tränen auf mein Antlitz fallen und auf meine Glieder. Sie hatte nur wenig Zeit, doch mit welcher Liebe und Ehrfurcht hat sie jede Wunde geschlossen !

Ruhe auch du in den Händen meiner Mutter ! Mit Maria bete mich an, küsse meine Wunden, laß deine Tränen auf mein Antlitz fallen und sage meiner Mutter auch ein Wort des Trostes ! Sie ist ja deine Mutter.


Maria, dein Herz sei mein Altar, ich das Opfer, das du dem Heiligen Geist darbietest, damit er mit dem Liebesschwert seine Durchbohrung vollziehe und ich Jesus zur strahlenden Mitte meines Lebens mache ! Sein ständiges >>Sitio<< soll mich dazu anspornen, ihn auch für die anderen zu lieben.
Ursula Wegmann
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

XII. Station: Jesus stirbt am Kreuz

Knie nieder und bete Mich Sterbenden an! Ich bin gestorben für alle Sünder. Für dich bin ich gestorben durch die erlittenen Schläge, so früh und so jung. Ich habe mein Blut fließen lassen, Tropfen für Tropfen bis zum letzten! Meine Entstellung am Kreuz und mein Tod brachten in dir das >>Ecce-homo-Bild<< zum Auslöschen und …
More
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

XII. Station: Jesus stirbt am Kreuz

Knie nieder und bete Mich Sterbenden an! Ich bin gestorben für alle Sünder. Für dich bin ich gestorben durch die erlittenen Schläge, so früh und so jung. Ich habe mein Blut fließen lassen, Tropfen für Tropfen bis zum letzten! Meine Entstellung am Kreuz und mein Tod brachten in dir das >>Ecce-homo-Bild<< zum Auslöschen und das strahlende Gottesbild zum Leuchten. So erlebst du die Wahrheit meines Wortes: >>Ich bin gekommen, daß sie das Leben in Fülle haben<<.

Du glaubst nicht, daß, wenn du mich so blutig dem Vater darbringst, etwas Großes im Himmel und auf Erden geschieht ? Wozu hätten sonst meine Schmerzen gedient ? Was machst du dir aus der Güte und dem Erbarmen des Vaters ?


Erinnere dich an meinen Schrei ! Ich schrie dir ein letztes Mal zu: Schau, wie ich dich liebe, ich gebe alles für dein Glück. Es war die letzte Liebestat meines Herzens unter schrecklichen Qualen.

Wenn dein Leben einst zu Ende geht, geschehe es mit einem Liebesruf ! Mein Jesus, laß mein Sterben der beredte Ausdruck meiner Ganzhingabe an Deinen heiligen Willen sein - das letzte Aufklingen des Liebesliedes meines Lebens vor Deiner göttlichen Majestät ! Zu Füßen des Gekreuzigten geht uns auf: Beim Kreuz zu stehen, bringt die Sicherheit mit sich, die Barmherzigkeit zu erfahren.

Je dunkler unser Golgatha ist, desto strahlender der ewige Ostermorgen, weil sein Erbarmen uns hinüberträgt. Vom Kreuze herab dringt das

>>Sitio – Mich dürstet<< an unser Ohr. Es ruft nach Liebe und Sühne. Sühne heißt: sein Erbarmen in sich aufnehmen und weitergeben.

Sühneopfer heißt, auf Golgatha seinen Hauch empfangen und im Opfer seiner selbst diesen Hauch ausströmen. Sühne-Tod heißt, in diesem Hauch sterben und dabei ihn durch sich selbst weiterhauchen lassen.
Ursula Wegmann
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

XI. Station: Jesus wird ans Kreuz genagelt

Wie hätte ich den Mut haben können, den Vorbereitungen zur Kreuzigung, die vor mir geschahen, zuzusehen, wenn ich nicht den Herzenswunsch gehabt hätte, die Ehre meines Vaters wiederherzustellen und den Durst nach deinem Seelenheil zu stillen ?

Ich habe für alle den Himmel geöffnet, aber jeder bleibt frei, ihn zu erwer…
More
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

XI. Station: Jesus wird ans Kreuz genagelt

Wie hätte ich den Mut haben können, den Vorbereitungen zur Kreuzigung, die vor mir geschahen, zuzusehen, wenn ich nicht den Herzenswunsch gehabt hätte, die Ehre meines Vaters wiederherzustellen und den Durst nach deinem Seelenheil zu stillen ?

Ich habe für alle den Himmel geöffnet, aber jeder bleibt frei, ihn zu erwerben. Es liegt an dir, mein Bruder, meine Schwester, durch deinen Beitrag an Gebet , Opfer und Leiden das Heil vieler Menschen sicherzustellen. Überfällt dich dabei Furcht und Angst, auch vor mir ? Hat man Furcht vor einem Mann, der am Boden ausgestreckt liegt und seine Hände und Füße den Nägeln ausliefert ?


Ja, ich habe euch alle geliebt, einen jeden bis zum äußersten. Zweifelt also nie an mir ! Wenn man solches erlitten hat, was kann man dann noch verweigern ?

Sooft du mich dem Vater vorstellst und deine Seele sich mit meiner schmerzvollen Seele vereinigt, hat sich das Heil der Welt erweitert, weil es eine Ergänzung meines Leidens ist.
Ursula Wegmann
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

X. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt

Fürchte dich nicht, meine blutroten Wunden zu sehen !

S i e - s i n d - d e i n.

Habe ich sie nicht für dich erlitten ? Man muss sie grüßen wie Wohltäterinnen, die dich gerettet haben.

Kann dein Herz kalt und verschlossen bleiben vor meinen offenen Wunden ? Könntest du da noch zögern, für mich Opfer zu bringen ? …
More
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

X. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt

Fürchte dich nicht, meine blutroten Wunden zu sehen !

S i e - s i n d - d e i n.

Habe ich sie nicht für dich erlitten ? Man muss sie grüßen wie Wohltäterinnen, die dich gerettet haben.

Kann dein Herz kalt und verschlossen bleiben vor meinen offenen Wunden ? Könntest du da noch zögern, für mich Opfer zu bringen ? Mein Blut fließt in Strömen aus meinem ganzen Körper. Ich lasse meine Adern sich entleeren von ihrem Blut, denn ich habe meine ganze Kraft eingesetzt zu leiden. Du musst dich einfühlen in das Innere meiner bekannten und unbekannten Leiden. Es geht dir dort auf:

Ich bin der >>lebende Schmerz<< aus Liebe für dich geworden.

Warum wollen die Menschen nicht an meine Liebe glauben ? Mein Leben, Wirken und Sterben war nur Liebe zu den Seelen. Was du tust für sie,


betrachte ich als >>MIR<< erwiesen.

Mögest du an Jesus die Bitte richten:

Herz Jesu, Opferlamm der Liebe, laß mich vor dir eine heilige Opferflamme für dich werden !

Ehemals St. Raphael - Verlag
Ursula Wegmann
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

I X. Station: Jesus fällt zum dritten Male unter dem Kreuz

Es gibt viele Arten, Fortschritte zu machen, sogar durch Versagen. Fürchte dich nicht, mich anzurufen, wenn du gefallen bist ! Trägst du die Scherben deiner Fehler zu mir, wird mein Erbarmen dich neu - ganz machen. Fühlst du dich leer - im Innersten leer und kraftlos, werde ich deine Leere füllen mit …
More
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

I X. Station: Jesus fällt zum dritten Male unter dem Kreuz

Es gibt viele Arten, Fortschritte zu machen, sogar durch Versagen. Fürchte dich nicht, mich anzurufen, wenn du gefallen bist ! Trägst du die Scherben deiner Fehler zu mir, wird mein Erbarmen dich neu - ganz machen. Fühlst du dich leer - im Innersten leer und kraftlos, werde ich deine Leere füllen mit meinem Erbarmen, und du darfst es miterleben.

Jeder >>Fall<< ist für mich ein Anhaltspunkt, dich zu wandeln zur echten Liebe, womit du fähig wirst für eine echte Wandlungskraft.

Blicke auf mich, der ich jedes Leiden auskostete bis zum Ende ! Ich wollte alles leiden, damit du mir auf halbem Wege deines Leidens begegnen könntest. Ich komme dir stets entgegen und helfe dir, froh mit deinem Erlöser alles Schwere zu tragen. Sei zu jedem Opfer und Leiden bereit, ohne dich dabei aufzuhalten ! Für dich heiße es, nicht mit dir, wohl aber mit mir umzugehen. Gebete und Bußwerke sind der Kaufpreis für die Seelen.

So bitte ich dich, mein Jesus:

- Hilf uns, daß wir um deiner opfernden Liebe willen den am Boden liegenden Lastträgern mit dem Blick des Mitleids und dem Wort und der Tat der Liebe aufstehen helfen und sie zu deiner Kreuzesnachfolge zu bewegen !


- Lass uns alle, um die wir in Sorge sind oder die Leid uns bereiten, in unser Gebet

und Opfer hineinnehmen und ihnen so Hilfe und Zuversicht sein !
Ursula Wegmann
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

VIII. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen


Weinet nicht über mich, sondern über die Sünde ! Ich sprach so wegen den Henkern, die mich umgaben und die ich so gerne retten wollte. Was hätte ich nicht alles für sie getan ?

Wenn ich dich leiden sehe für mich - geduldig und ergeben - nehme ich deine Leiden als Zeichen der Liebe an, so als ob die deinen …
More
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

VIII. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen


Weinet nicht über mich, sondern über die Sünde ! Ich sprach so wegen den Henkern, die mich umgaben und die ich so gerne retten wollte. Was hätte ich nicht alles für sie getan ?

Wenn ich dich leiden sehe für mich - geduldig und ergeben - nehme ich deine Leiden als Zeichen der Liebe an, so als ob die deinen meine Leiden überstiegen und so wertvoll wären, daß mein Herz sie reichlich belohnen will. Lasse mich deshalb nicht ohne Leiden sein ! Sie weben gleichsam den Sündern das Gloriengewand der Gotteskindschaft.

Die mich liebenden Seelen ziehen mein Erbarmen auf sich, sie sind meine Gehilfen an der Rettung der Welt. Deine Sehnsucht sei, mein Herz zu trösten, das von Bitterkeit erfüllt ist. Biete meinem Vater meine Verdienste an, um die Sünden der Menschen zu sühnen ! Zu wenige bediene sich ihrer. Dir stehen sie zur Verfügung. Benütze sie eifrigst und vermittle Ströme der Gnaden aus meinen heiligen Wunden denen, die krank sind an Seele und Leib !

Ehemals St. Raphael - Verlag
Ursula Wegmann
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

VII. Station: Jesus fällt zum zweiten Male unter das Kreuz:

Christus hat die Sünden aller Menschen getragen. Was ihn erneut zu Boden wirft, sind die Wiederholungssünden, die oft begangen werden aus Schwäche, Gleichgültigkeit und Bosheit. Jesus allein weiß, was im Menschen ist. Alle will er retten mit seiner opfernden und sühnenden Liebe. Seine Lehre für uns …
More
Kreuzweg des hl. Pfarrers von Ars

VII. Station: Jesus fällt zum zweiten Male unter das Kreuz:

Christus hat die Sünden aller Menschen getragen. Was ihn erneut zu Boden wirft, sind die Wiederholungssünden, die oft begangen werden aus Schwäche, Gleichgültigkeit und Bosheit. Jesus allein weiß, was im Menschen ist. Alle will er retten mit seiner opfernden und sühnenden Liebe. Seine Lehre für uns lautet: Du kannst mir dabei helfen, wenn du auf dem Weg nach Kalvaria mutig den Opferkelch füllst mit deinen Opfern und Leiden, damit ich ihn zum Segenskelch mache für alle, deren Heil gefährdet ist. Dazu braucht es meine Liebe und meine Gnade.

Denke oft an alle Christen in der Welt: an die Leidenden, die Verfolgten, die Verlassenen, die Flüchtlinge, die Martyrer, die Schwerkranken und Sterbenden, die sich bemühen, mir zu dienen und mich ihrer Liebe zu versichern !


Bete für sie ! Biete meine Verdienste dem Vater an ! Sie gehören dir. Ich habe sie mit großen Schmerzen erkauft, habe alles für sie >>bezahlt<< und für dich verdient.

Du kennst zu wenig die Macht des Gebetes: Es ist wie ein starker Arm, der meinen Arm stützt, und ich erlaube dir, daß du mich stärkst. Dein Gebet ist der Schlüssel zur Öffnung der Schatzkammer meiner Gnaden. Je mehr du ihn benützt, desto mehr vermittelst du Gnaden an die Menschen.

St. Raphael - Verlag