charlemagne
Das Leiden, die Not gehört zum Leben dazu, wie das Schicksal und der Tod. Sie alle lassen sich vom Leben nicht abtrennen, ohne dessen Sinn nachgerade zu zerstören. Not und Tod, das Schicksal und das Leiden vom Leben abzulösen, hieße dem Leben die Gestalt, die Form nehmen. Erst unter den Hammerschlägen des Schicksals, in der Weißglut des Leidens an ihm, gewinnt das Leben Form und Gestalt.
Viktor …More
Das Leiden, die Not gehört zum Leben dazu, wie das Schicksal und der Tod. Sie alle lassen sich vom Leben nicht abtrennen, ohne dessen Sinn nachgerade zu zerstören. Not und Tod, das Schicksal und das Leiden vom Leben abzulösen, hieße dem Leben die Gestalt, die Form nehmen. Erst unter den Hammerschlägen des Schicksals, in der Weißglut des Leidens an ihm, gewinnt das Leben Form und Gestalt.
Viktor Frankl
Ursula Wegmann
Mitteilungen des Emmerick-Bundes
Im Fe-Medienverlag ist eine Neuauflage der Emmerick-Visionen erschienen. Das Werk umfasst 6 Bände á 17, 80 €. Das Gesamtwerk ist zum Sonderpreis von 99,00 € erhältlich. Bei Abnahme aller Bände gibt es als kostenlose Zugabe das Buch „Clemens Brentano - Weg und Wandlung“ von Anton Brieger ( 576 Seiten)

Feier des Geburtstages von Anna Catharina Emmerick (8. …More
Mitteilungen des Emmerick-Bundes
Im Fe-Medienverlag ist eine Neuauflage der Emmerick-Visionen erschienen. Das Werk umfasst 6 Bände á 17, 80 €. Das Gesamtwerk ist zum Sonderpreis von 99,00 € erhältlich. Bei Abnahme aller Bände gibt es als kostenlose Zugabe das Buch „Clemens Brentano - Weg und Wandlung“ von Anton Brieger ( 576 Seiten)

Feier des Geburtstages von Anna Catharina Emmerick (8. September)
a) a) Herzlich eingeladen sei zu einer hl. Messe am Samstag, dem 8. September, um 17.00 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche zu Dülmen.
b) b) In Coesfeld wird der Geburtstag begangen mit einer heiligen Messe im Geburtshaus der Emmerick im Flamschen am Freitag, dem 31. August, um 18.30 Uhr mit einem anschließenden Jazz-Abend.

Emmerickblätter 2018 II September Nr. 77, S. 35/36
Ursula Wegmann
Weihnachten selbst in der scheinbaren Gottesferne, dem Gefühl der vollkommenen Verlassenheit - der Logos als Sohn Mariens und unser Erlöser ist immer zugegen und hat seinen Plan der Liebe mit dir....
P. Engelbert Recktenwald, FSSP:

soundcloud.com/user-699694340/weihnachten-ers…
Eine Episode aus dem Leben des seligen P. Rupert Mayer, als er in Isolierhaft im KZ Sachsenhausen war, zeigt, wie Gott wirkt: Durch seine Gegenwart kann er Bitterkeit in Freude verwandeln. So wirkte er auch an Weihnachten.
5 more comments from Ursula Wegmann
Ursula Wegmann
Der Gammablitz von Bethlehem
Die Katastrophe im All 2017 im Lichte von Bethlehem - oder die gewaltigste Kernfu
sion der göttlichen Liebe in der hypostatischen Union.
soundcloud.com/user-699694340/weihnachten-der…
P. Engelbert Recktenwald, FSSP
Ursula Wegmann
Teil II Mutter des Herrn:
Aber der Hl. Geist gab ihr noch mehr: Er wollte ihr zugleich geben
die FREUDE der HOFFNUNG. In der Freude der Hoffnung sollt ihr fröhlich sein, meinte der hl. Paulus den Römern sagen zu müssen.
Wer auf sie (Maria) vertraut,
hat niemals ein Recht, traurig zu sein,
niemals ein Recht, pessimistisch zu sein,
nie ein Recht, die Situation dieser Zeit mit dem Grinsen Satans zu …
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Teil II Mutter des Herrn:
Aber der Hl. Geist gab ihr noch mehr: Er wollte ihr zugleich geben
die FREUDE der HOFFNUNG. In der Freude der Hoffnung sollt ihr fröhlich sein, meinte der hl. Paulus den Römern sagen zu müssen.
Wer auf sie (Maria) vertraut,
hat niemals ein Recht, traurig zu sein,
niemals ein Recht, pessimistisch zu sein,
nie ein Recht, die Situation dieser Zeit mit dem Grinsen Satans zu bezeichnen.
Wo sie steht, kommt das Licht.
Wo sie kommt, kommt das neue Leben.
Wo sie kommt, kommt die neue Sonne.
Wo sie kommt, kommt neuer Frühling.

Und so hat Paul VI. mit Recht gesagt, was die Kirche in ihrem Kalender darzulegen hat, wir kennen nur diese 3 Jahreszeiten: Frühling, Sommer und Herbst. Für uns gibt es keinen Winter. Seitdem diese Madonna in die Geschichte eingetreten ist, seitdem sie vor 2000 Jahren mit ihrem Glauben, ihrer Liebe und ihrer Hoffnung die Kirche bereichert hat, seitdem kennt die Kirche keinen Winter mehr. Diese Frau hat überstanden die Kartage, als alle ungläubig wurden und zitterten und bebten in den Zweifeln ihres Glaubens, hat sie am Karsamstag den Glauben der Kirche gerettet an die Auferstehung Jesu Christi. Darum hat die Kirche ihr in Dankbarkeit den Samstag gewidmet.
Sie sorgt dafür, dass die Kirche treu ist.
Sie sorgt dafür, dass die Kirche nicht in den Winter gerät.
Sie sorgt dafür, dass die Kirche immer lebendig ist.
Aber entscheidend wurde für sie, dass sie in der Kraft dieses Hl. Geistes dann das Wort eines Paulus verwirklichte:
Wo der Geist ist, da ist Freiheit.
Wo der Geist ist, da spürt der Mensch, dass keine Fessel ihn mehr je binden kann.
Denn in der Freiheit ihres Ja hat sie zugleich überwunden jedes Zögern gegenüber dem Auftrag Gottes, jeden Zweifel, jeden inneren Widerstand. Sie übergab sich in der Freiheit ihres Herzens ihrem Gott.
Und so musste die Kirche eines bekennen, dass, als der Engel zu ihr kam, sie den freiesten Akt der ganzen Menschheit gesetzt hat. Als das Ja sie sprach, war das eine Freiheit, worüber wir nicht verfügen können. Sie hatte eine Einsicht, eine Entschlusskraft, sie hatte zugleich eine Fähigkeit von dem Hl. Geist erhalten, dass sie um ihr Ja wusste und dieses Ja nie zurücknahm und bis zur Stunde zu diesem Ja steht.
So müssen wir diesen Hl. Geist preisen, dass er der Kirche diese MUTTER geschenkt hat, Darum hat Paul VI. nicht geruht auf dem Konzil, bis er Maria diesen Titel gab. Und so gab er ihr jetzt diese ganze Kirche. Sie sollte jetzt dafür sorgen, dass diese Kirche Zeichen Gottes wird. Alle Sorgen hat sie in allen Schwierigkeiten, sie hat sie zu lösen. In jeder Dunkelheit hat sie für das Licht zu sorgen.
Die MUTTER hat der KIRCHE den WEG ZU IHREM SOHNE zu zeigen.
Die Mutter muss jetzt dafür sorgen, dass alle ihre Kinder, so wie das Konzil sagt, das Heil erreichen.
Brüder und Schwestern, können wir noch sorgenvoll sein? Es ist nun einmal das Wort auch für sie gesprochen, das von Gott, dem Herrn, dann von Seiten des Geheimnisses gesagt wurde, dass wir alle unsere Sorgen auf den Herrn werfen sollen. So haben seit der Szene von Kana wir gespürt, dass Gott, der Herr, in ihr
diese ganze Sorgenstelle uns geschafft hat:
Sie sorgt für das EWIGE FEST.
Sie sorgt für den GLAUBEN der JÜNGER.
Sie sorgt für das große VERWANDLUNGSWUNDER.
Sie sorgt endlich für das, was in den SAKRAMENTEN als neues Leben,
als göttliches Leben uns geschenkt wird.
Wo sie ist, sind die Fässer gefüllt mit WEIN.
Wo sie ist, werden die steinernen Krüge GOLDENE KELCHE.
Wo sie ist, wird der Abend zum MORGEN.
Wo sie ist, wird SATAN WEICHEN MÜSSEN. Er hat das Recht nicht bekommen, gegen diese Frau Zeltworte zu sprechen, In allem, was in den Jahrhunderten geschehen ist, hat
SATAN NIE ein WORT
über sie sagen dürfen. Er hat nur sie nennen können
DIE DAME;
und so musste in Lourdes dann sie „DIE GROSSE DAME“ auch von dem Kind genannt werden.
So mögen wir getrost diesen Tag dann stellen in das große planende Wirken dieses Gottes. Die Anliegen der Weltkirche, die Anliegen der geängstigten Welt, die Anliegen der sorgenvollen Menschen, die Anliegen unseres Glaubens, unseres Liebens und unseres Hoffens, die Anliegen, dass wir ringen mit dem göttlichen Willen, dass er geschehe, werden heute mit hineingenommen, all das, dass dieses heilige Opfer beginnen soll. So danken wir an diesem Morgen bereits dem HL. GEIST, dass er in Maria das entscheidende Werkzeug gefunden hat, mit dem dann die Neuschöpfung sich vollzog, die MENSCHWERDUNG JESU CHRISTI. So steht im heiligen Text: Als der Engel von ihr ging, wir gehen nicht von ihr. Wir bleiben bei ihr.
Franz von Sales sagt:
Die Liebe hat das große Recht, zu bleiben,
das große Recht der EINIGUNG.
Nie wird die Liebe trennen.
Und so meinte er bereits den 3 Weisen aus dem Osten den Vorwurf machen zu müssen: Warum gingen sie denn? Ist das der letzte Sinn der Anbetung, dass der Mensch dann geht, nachdem er angebetet hat. Entscheidend ist, was Maria Magdalena getan hat. Sie umfasste seine Füße. Sie wollte bei ihm bleiben, nach dem Wort des Hohenliedes: Ich halte ihn und werde ihn nimmer lassen.


So möge dieser Tag sein ein Tag der Freude, ein Tag des Gebetes, ein Tag des hoffnungsvollen Gebetes, ein Tag des Bekenntnisses unserer Liebe, ein Tag, von dem Himmel und Erde, Kirche und Welt, Lebende und Tote das große Magnificat
erleben möchten. Amen
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen —
Ursula Wegmann
Teil I - Die MUTTER DES HERRN
Predigt von P. Pauels - 1. Mai (Jahr?) in der Hl. Geist-Kirche in Münster
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes.
Amen
Brüder und Schwestern in Christus!
So stehen wir an diesem Tage vor der MUTTER des HERRN, so möchten wir sie grüßen, wie der Vater sie gegrüßt hat! Wir möchten mit der großen Inbrunst
unseres Herzens ihr zurufen: „An dieser Stelle, …
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Teil I - Die MUTTER DES HERRN
Predigt von P. Pauels - 1. Mai (Jahr?) in der Hl. Geist-Kirche in Münster
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes.
Amen
Brüder und Schwestern in Christus!
So stehen wir an diesem Tage vor der MUTTER des HERRN, so möchten wir sie grüßen, wie der Vater sie gegrüßt hat! Wir möchten mit der großen Inbrunst
unseres Herzens ihr zurufen: „An dieser Stelle, Mutter des Herrn, grüßen wir Dich
mit dem Gruß: Gegrüßet seist Du; denn Du bist voll der überschäumenden Gnade! Wir wissen, der Herr ist mit Dir.“
Und so sehen wir an diesem Tage mehr denn je, dass die Kirche behutsam diesen Gruß des Engels geformt hat. Sie hat nicht geruht, dass nur der Engel sprechen sollte, sondern hat sich dann an die Mutter des Herrn gewandt - sie selbst wurde ihre inniglichste Fürbitte. Das tut sie (die Kirche) seit Jahrhunderten in diesem Gebet: „ Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und jetzt und jetzt und in der Stunde unseres Todes.“ So wissen wir, es wurde der große Grußsatz der Kirche. Und was der Vater als Gruß hineingelegt hat in das Herz dieser Kirche, wird kein Mensch je aus dieser Kirche herausreißen.
So sollten wir noch mehr wissen an diesem Tage: Der Hl. Geist ist auf sie herabgekommen. Der Geist selbst hat seine Hand auf sie gelegt. Seine Braut wurde sie, nachdem der Vater sie als Tochter anerkannt und der Sohn zur Mutter sie gewählt hatte. So hat der Bischof von Essen Recht:
Mit dieser Frau beginnt zum 2. Male in der Heiligen Schrift die Paradiesesgeschichte.
Zum 2. Male spricht Gott: Lasset uns den Menschen machen nach unserem Bild und Gleichnis!
Da hat das Zweite Vatikanische Konzil Recht: Diese Frau ist der Neuanfang der … (Welt, Geschichte ? - Hörproblem). Wiederum wird jetzt eine neue Schöpfung durch sie der Welt geschenkt. So wissen wir, der Hl. Geist ruhte auf ihr und führte sie in alle Wahrheit ein, dass sie von jetzt ab mit neuem Blick erkennen konnte die Geheimnisse Gottes. Der Beistand dieser Wahrheit sollte zugleich für sie eine neue AUFGABE
bedeuten, dass sie die Kirche in ihr Herz schließt, dass sie dafür sorgt, dass diese KIRCHE stets
in der WAHRHEIT erhalten wird,
in IHRER WAHRHEIT,
in IHREM GLAUBEN,
in IHREM BEKENNEN DES DREIFALTIGEN GOTTES.
Wir wissen, dieser HL. GEIST hat ihr vor allem die große LIEBE geschenkt. Denn der hl. Paulus musste bekennen: Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Hl. Geist, der uns gegeben wurde. Diese Liebe befähigte sie, diesem Gott das einmalige Bekenntnis abzulegen, dass später dem Auferstandenen er darlegen musste: Herr Du weißt alles, Du weißt auch, dass ich Dich liebe. Und meine Aufgabe wird darin bestehen, dass die Gebote, die Du gegeben hast, in der Liebe die Verwandlung bringen.
Solange die Mutter des Herrn liebt,
schafft sie die Kinder,
Märtyrer ihrer Liebe,
Apostel ihrer Liebe,
Bischöfe ihrer Liebe,
einen Papst ihrer Liebe.
So sollte Paul VI. darauf aufmerksam machen, als der 100. Todestag des Papstes gefeiert werden sollte, der das große Dogma der Immaculata verkündet hatte. Er musste darauf hinweisen: Schöneres konnte dieser Papst nicht erklären, eine größere Aufgabe konnte er der Kirche nicht geben; der Kirche konnte er kein flammenderes Herz geben, als er das Herz Mariens in die Mitte der Verehrung des gläubigen Volkes stellte. Ohne Makel der Schuld, ohne Makel des Versagens, ohne Makel des Scheiterns sonnt sich diese einzigartige Frau in der Vollendung ihrer Liebe, sollte sie dem Herrn das neue Loblied singen, dass er treu ist in seiner Liebe.
Ursula Wegmann
Kurzfilm: A. C. E m m e r i c k - C h a p i t r e C h a r t r e s - W a l l f a h r t 2 0 1 7:
charlemagne
"Die Macht des Bösen lebt von der Feigheit der Guten."

Johannes Bosco (1815 - 1888)
Ursula Wegmann
Von P. Recktenwald:

Liebe Freunde und Bekannte,

nachdem ich mehrmals gefragt worden bin, habe ich damit begonnen, meine Predigten zugänglich zu machen. Hier auf soundcloud

soundcloud.com/user-699694340

können Sie sie sich anhören. Ich habe dort bis jetzt 16 Predigten (Live-Aufnahmen) hochgeladen (außerdem drei Essays, die ich auf Band gesprochen habe).

Übrigens können Sie sich auf soun…More
Von P. Recktenwald:

Liebe Freunde und Bekannte,

nachdem ich mehrmals gefragt worden bin, habe ich damit begonnen, meine Predigten zugänglich zu machen. Hier auf soundcloud

soundcloud.com/user-699694340

können Sie sie sich anhören. Ich habe dort bis jetzt 16 Predigten (Live-Aufnahmen) hochgeladen (außerdem drei Essays, die ich auf Band gesprochen habe).

Übrigens können Sie sich auf soundcloud anmelden, ohne selber etwas hochladen zu müssen. Sie können dann meinen Kanal abonnieren (ihm folgen: follow) und werden dann per Mail unterrichtet, sobald ich wieder etwas hochgeladen habe.

Mit herzlichen Segensgrüßen
P. Engelbert Recktenwald
charlemagne
Den Armen wieder Hoffnung geben

86. Die ganze Kirche ist gefordert, den Armen wieder Hoffnung zu geben. Sie aufzunehmen und ihnen zu dienen, bedeutet für die Kirche, Christus aufzunehmen und ihm zu dienen (vgl. Mt 25, 40). Die vorrangige Liebe zu den Armen ist eine notwendige Dimension des Christseins und des Dienstes am Evangelium. Sie zu lieben und ihnen zu bezeugen, daß sie von Gott …More
Den Armen wieder Hoffnung geben

86. Die ganze Kirche ist gefordert, den Armen wieder Hoffnung zu geben. Sie aufzunehmen und ihnen zu dienen, bedeutet für die Kirche, Christus aufzunehmen und ihm zu dienen (vgl. Mt 25, 40). Die vorrangige Liebe zu den Armen ist eine notwendige Dimension des Christseins und des Dienstes am Evangelium. Sie zu lieben und ihnen zu bezeugen, daß sie von Gott besonders geliebt werden, heißt anzuerkennen, daß Menschen unabhängig davon, in welchen ökonomischen, kulturellen und sozialen Verhältnissen sie sich befinden, um ihrer selbst willen wertvoll sind, und ihnen so zu helfen, ihre Leistungsfähigkeiten zur Geltung zu bringen.

(Merke)
charlemagne
O Gott, Vater aller Menschen, Du bittest jeden von uns,

Liebe dorthin zu tragen, wo Arme erniedrigt werden,

Freude dorthin, wo Kirche entmutigt wird,

und Versöhnung dorthin, wo Menschen voneinander getrennt sind.

Der Vater vom Sohn, die Mutter von der Tochter, der Mann von seiner Frau,

der Glaubende von dem, der nicht glauben kann, der Christ von seinem nichtgeliebten christlichen Bruder.…More
O Gott, Vater aller Menschen, Du bittest jeden von uns,

Liebe dorthin zu tragen, wo Arme erniedrigt werden,

Freude dorthin, wo Kirche entmutigt wird,

und Versöhnung dorthin, wo Menschen voneinander getrennt sind.

Der Vater vom Sohn, die Mutter von der Tochter, der Mann von seiner Frau,

der Glaubende von dem, der nicht glauben kann, der Christ von seinem nichtgeliebten christlichen Bruder.

Du bahnst uns diesen Weg, damit der verwundene Leib Jesu Christi, Deine Kirche,

Ferment der Gemeinschaft für die Armen der Erde und für die ganze Menschheitsfamilie sei.

Mutter Teresa (1910-1997) Heiliggesprochen am 04. September 2016
Ursula Wegmann
Fortsetzung und Ende der Krankenpredigt von P. Dr. Dr. Hubert Pauels , OSFS, 1.5.1980
(Siehe auch die Predigt von Johannes Paul II. 1982 in Wien als Erweiterung dieser Predigt von P. Pauels !)


So, Brüder und Schwestern, müssen wir bekennen, es ist das Wort von Teresa von Kalkutta : >> Fordert von uns kein Mitleid, das wäre für euch eine Demütigung, fordert es nicht !<< Und sie wollte nun …More
Fortsetzung und Ende der Krankenpredigt von P. Dr. Dr. Hubert Pauels , OSFS, 1.5.1980
(Siehe auch die Predigt von Johannes Paul II. 1982 in Wien als Erweiterung dieser Predigt von P. Pauels !)


So, Brüder und Schwestern, müssen wir bekennen, es ist das Wort von Teresa von Kalkutta : >> Fordert von uns kein Mitleid, das wäre für euch eine Demütigung, fordert es nicht !<< Und sie wollte nun einmal von ihren Schwestern und von den Menschen; daß in keiner Weise Mitleid gegeben würde ; das entspricht der Krankheit nicht ! Sie möchte mehr in den Kranken sehen - wie die vorzüglichsten christlichen Tugenden: Sie entfalten sich wie in Gethsemane; sie erhalten ihre Vollendung durch den Tod am Kreuze. Darum verlangen die Kranken von uns Respekt, Hochachtung , Bewunderung; sie verlangen von uns die Einsicht, daß der Kranke der mächtigste Fürsprecher ist. Er hat darum ein Recht, wie der Jakobusbrief sagt : >> Ist jemand krank unter euch, dann rufe er die Priester der Kirche zu sich<<, und wir sind hier. Darum möchte ich in diesem Sinne euch grüßen, möchte die Tugenden, die ihr geübt habt, herausholen, möchte euch nun sagen, daß ihr tatsächlich in eurer Krankheit der Spiegel seid, in den wir hineinschauen. Ein 2. forderte diese Frau Teresa von Kalkutta : >> Ihr müsst eines wissen, wer euch begegnet, kann kein Atheist mehr sein <<, sagt sie. >> Denn es ist das Wort des Herrn, was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Wenn ein Mensch, ein Atheist, einem Armen oder Kranken begegnet, und er erweist ihm eine kleine Tat der Liebe, kann er kein Atheist mehr sein >>, so sagte sie. >> In dem Augenblick muss der andere spüren, dass da tatsächlich eine neue Beziehung zum Menschen ist. In der Liebe hat er den geheimnisvollen Grund des Kranken erfasst, nämlich, dass Gott den Kranken
liebt.>>

Und so nun stehe ich am Schluß noch mit einer einzigen Bitte: Es ist das Wort des Papstes; er möchte tatsächlich dann , wie er in Guadalupe sagte, unter dem Kreuze stehen. Unter dem Kreuz steht nur ein Mann und eine Frau. Die Frau kennen wir alle, das ist die Mutter Jesu, und er hat den Ehrgeiz: er allein will als Mann darunter stehen. Er möchte der beredte Mund für die Stummen sein! Ich möchte euch jetzt bitten , sagt doch diesem Manne, daß auch ihr Platz unter dem Kreuze habt ! Dieser Mann hat allerdings sein Wappen verändert. 1958 hatte er ein großes M mit einem kleinen Kreuz , dagegen jetzt hat er es geändert, als er Papst wurde. Da hat er ein riesiges Kreuz gemalt und darunter ein großes M gesetzt. Ein 2. hat er verändert: Während sonst die Mutter des Herrn links steht, steht sie jetzt rechts. Sie hat den größten Querbalken. Er steht jetzt links mit einem kleinen Querbalken. Und er sagt: >> Das ist mein Platz, den räume ich nicht. <<

Darum bitte ich euch Kranke: Sagt doch dem Hl. Vater, daß ihr an seiner Seite steht ! Er soll euch die Lasten der Kirche, die Lasten dieser Welt auf die Schultern legen ! Ihr seid stark genug! Der Segen des Oberhirten der Kirche wird für euch der Segen sein, daß nämlich das Letzte und Entscheidende ist, daß das Leben für die Anderen hingegeben wird ! Und darum denkt nur an den Augenblick, den ihr habt, füllt ihn mit dieser Liebe aus ! Und dann werdet ihr eines spüren, wenn der Tod kommt, heißt er denn Tod ? Hier gilt das Wort des Herrn: Das ist nur ein Schlaf! Die Krankheit führt nicht eben zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes ! Das ist das innigste Anliegen in dieser Stunde: Bruder, hast du noch irgendwie deine Krankheit als Eigentum ? Gib sie mir doch !!! Und wenn der Tod kommt, gib ihn mir doch !!! Der hl. Paulus sagt: >>Täglich sterbe ich.<< Und so stirbt auch der Priester täglich mit seinem Herrn am Altare. Gebt mir doch euren kommenden Tod ! Fürchtet ihn doch nicht ! Er muss hinein gesenkt werden in das Grab der Märtyrer, hinein gesenkt werden in den Kelch Christi !

Und so möchte eines nicht sein : Wer unter uns kann denn jetzt noch schweren Herzens hier weggehen ? Wer unter uns kann da noch Angst haben, ich habe doch alles eingesammelt ? Wer von uns kann dann noch vielleicht zitternd vor der Zukunft stehen, wer denn noch ??? Wer in diesem Gott ist, der kennt die österliche Botschaft des Friedens, da wird in ihm in seinem Sein nichts erschüttert ! Da ist das hohe Zeugnis, das wir der Welt geben können: Ein Christ steht unter dem Kreuze ! Möge es der Essener Bischof noch einmal sagen: In der ganzen Passio ist das das entscheidende Wort:“ Sustine vit Mater Jesu“ (?) = Die Mutter Jesu stand da, sie durchstand in Standhaftigkeit die Stunde der Passion. Und so mögen wir tatsächlich in diesem Sinne uns an die Gottesmutter wenden. Und darum in dieser Stunde sei ihnen eines hier gegeben, Brüder und Schwestern in dem großen Charisma der Krankheit: es ist eben die Mutter des Herrn, ihr könnt es allein nicht ! Wer kann denn allein seinen Tod übernehmen ? Wer kann allein seine Einsamkeit übernehmen, wer denn ??? Da ist doch der Mensch überfordert ! Da steht es schon im Paradiese: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei! Da ruft der weise Mann des Alten Testamentes aus: Wehe dem, der alleine ist !!! Und wir sollen es schaffen können? Darum gebe ich euch an diesem Marientage dann die Mutter des Herrn euch ! Wenn sie neben euch steht, wenn sie euch in die Arme nimmt, dann spürt ihr ihre mütterliche Nähe . Und dann wisse, Bruder und Schwester, das ist das Grundanliegen des Heiligen Vaters für seine Priester ! Wie er ihnen sagt: Wenn ihr diese Frau nicht neben euch habt, erlischt das Licht in eurem Herzen, kommt ihr nicht in das Geheimnis Christi hinein. Und wenn die Kirche die Mutter Christi nicht neben sich hat, ist sie unglaubwürdig, sie kann nicht als Mutter auftreten, sie kann die Geheimnisse Christi nicht geben. So notwendig ist die Gegenwart Mariens
!!!

So bitten wir innig in dieser Stunde , daß wir dann, wie wir gesungen haben frohen Herzens unsere Marienlieder , daß wir dann unseren Weg weitergehen in diesem Sinne. Ostern bedeutet eben neues Licht für unser Leben! Ostern bedeutet einen Glauben, der die Welt überwindet, eine Hoffnung, die nie versagt und verzagt , eine Liebe , die strahlend wird bis zum Pfingsttage . Und so frage ich euch, Brüder und Schwestern: War es nicht zu energisch, diese Forderung ? Hätte ich mehr lyrisch sprechen müssen ? Hätte ich mehr bitten müssen ? Gut, dann werde ich es tun. Und so möge dem Menschen des Schmerzes das leiseste Wort gesprochen werden; es ist jenes Wort , das der Herr nun einmal gesprochen hat; es ist jenes Wort, das uns immer wieder tröstet: >> Fürchtet euch doch nicht !<< Und dann zeigte er seine Wunden, und dann flüsterte er ihnen zu :>> Ich bin es doch!<< So steht heute der Herr mit seinen verklärten Wunden , und da möchte er euch sagen in dieser Stunde: Mein bist du, spricht der Herr, Und das ist der Name, den er euch gibt . Mein ist dein Kreuz, mein dein Schmerz, mein deine Krankheit! Darum wisse, in dir erlöse ich die Welt !
Amen


Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes - Amen
Ursula Wegmann
Krankenpredigt von P. Pauels ( 1.5.1980) : Fortsetzung:

Was Münster allerdings für sich selbst als eine große Gnade anrechnen kann, das mag nun sein, daß die hl. Maria vom Göttlichen Herzen Jesu , die Droste Vischering, daß sie damals sich geopfert hat für die Weihen dieses Jahrhunderts an das Göttliche Herz Jesu. In 3 Briefen beschwor sie damals Leo XIII.: > Der Auftrag des Herrn ist, daß …More
Krankenpredigt von P. Pauels ( 1.5.1980) : Fortsetzung:

Was Münster allerdings für sich selbst als eine große Gnade anrechnen kann, das mag nun sein, daß die hl. Maria vom Göttlichen Herzen Jesu , die Droste Vischering, daß sie damals sich geopfert hat für die Weihen dieses Jahrhunderts an das Göttliche Herz Jesu. In 3 Briefen beschwor sie damals Leo XIII.: > Der Auftrag des Herrn ist, daß Sie weihen dieses Jahrhundert ! Er schützt Sie ! Sie werden eine große Krankheit haben,. Sie müssen sich einer großen Operation unterziehen, aber Sie sterben nicht ! Der Herr lässt Sie nur leben in Ihrem hohen Alter, daß Sie diese Weihe vollziehen können! < . Und dann , allerdings, als die Vesper angestimmt wurde für das Herz – Jesu – Fest, an dem dann im Jahre 1899 die Weihe vollzogen wurde, da starb sie ! Sie erlebte das Fest an sich nicht. Das ist eben das Zeichen, daß der Herr sie nun genommen hat als die geheimnisvolle Wurzel dieses Jahrhunderts.

Und nun Bruder und Schwester, so stehe ich jetzt hier. Du kannst mir wohl sagen, ein Gesunder kann so sprechen, aber wer von der Krankheit gezeichnet ist, der nicht! Der ringt Stunde um Stunde mit seinem Atem! Der ringt Stunde um Stunde um den Sinn des Lebens! Da steht er, obwohl er in gesunden Tagen ein Herz hatte voller Hingabe, eben vor dem seltsamen Wort eines Petrus: > Ich bin bereit, mit Dir in Kerker und Tod zu gehen! < Und nach einer Stunde verleugnet er den Herrn und sagt: >Ich kenne ihn nicht ! < Das ist menschliches Schicksal ! Und ich möchte dir keinen Vorwurf machen. Aber um eines bitte ich dich in dieser Stunde: Denke stets an Bernadette! Die hl. Bernadette wurde kurz vor ihrem Tode noch gefragt , ob sie denn nicht nach Lourdes gehen möge ; denn in Lourdes, da ist dieses heilkräftige Wasser, da ist der Segen des Heiles der Kranken, da wird die Gottesmutter ihr doch diesen wunderbaren Lohn schenken können, die Gesundheit des Leibes ! Da wies sie ab: > Lourdes ist für andere, für mich nicht. Diese Quelle ist für alle anderen, nur für mich nicht. Die Mutter des Herrn hat mir einen Auftrag gegeben; sie hat mir nur eine Verheißung anheimgestellt: Ich werde dich nicht glücklich machen in dieser Welt, wohl im Jenseits. Und so werde ich eben in dieser Welt das Unglück haben; ich werde gezeichnet sein vom Leid; ich werde gezeichnet sein von der Krankheit. Das war das Entscheidende für sie. Und keiner im Konvent hatte jeweils dann noch den Mut gehabt, diese Schwester darum zu bitten, nach Lourdes zu gehen. Ein 2. war ihre größte Versuchung, bevor sie starb: ihre große Angst , daß die Schwestern sie nicht verstehen könnten. Wie sie dann innigst die anderen anflehte: > Bringt mir Weihwasser, betet mit mir, zündet doch die Kerzen an!< Dann fragte man sie: „Warum haben sie denn Angst?“ > Ja, ich habe Angst. Der Bischof hat mir den Auftrag gegeben zu leiden. Und ich fürchte, ich habe nicht genug gelitten.< Darauf beruhigten sie die anderen. Und als dann schließlich der Priester zu ihr kam, als sie starb: „Ich kann ihnen nicht eher die Absolution geben, nicht eher kann ich ihnen den Herrn geben, als bis sie ‚ja’ gesagt haben zu ihrem Tod.“ Da hat sie nur verwundert aufgeschaut: >Zum Tod ‚ja’ sagen, das ist Erlösung. Hätten sie gesagt, daß ich ‚ja’ zum Leben sagen sollte, das wäre für mich ein Opfer gewesen
.<

Meine Brüder und Schwestern im Krankenstande, da sind die Großen, da wächst der Mensch über sich hinaus, da brechen die Horizonte auf, da wird dieses Jahrhundert aus den Angeln gehoben. Und so stehen wir dann an diesem Tage , der ein Gebet- und Sühnetag sein soll , vor derselben Frage: In wieweit werden wir unserem Leben die innere Kraft geben, dieses Heroische, dieses einmalige Zeichen der großen Frau am Himmel? Wohl hat der Heilige Vater uns auf eines aufmerksam gemacht: Er möchte eines erzwingen, und die Massenmedien stimmen ihm zu, der Ehrgeiz dieses Mannes ist, daß das Jahr 2000 ein christliches wird, daß das 3.. Jahrtausend christlich genannt werden kann. Und darum sagt er, die 20 Jahre, die wir jetzt haben, das ist nur Advent, wenn auch pfingstlicher Advent, aber immerfort, es ist der große Advent auf den kommenden Christus ! Immerfort die Augen nach vorne richten, immer zu den Sternen, immer in der großen Hoffnung dem Herrn entgegen gehen ! Denkt doch an Kardinal Bengsch! Er als Todgeweihter ging noch nach Rom, um dem Heiligen Vater am 4. November vorigen Jahres dann eben…. zu beweisen, daß er tatsächlich mit seinem Körper, mit seinem Schmerz dann der Kirche noch zur Verfügung steht. Aber die letzten Meditationen dieses Kardinals: Er kannte das Wort Tod nicht mehr, er kannte nur noch das Wortkommender Christus“. Und die ganzen Gläubigen seiner Diözese bereitete er eben vor auf die glänzendste Sternstunde seines Lebens, wenn er dem Herrn im Tode begegnet. —

Was tut denn euer Bischof hier in Münster ? Welches Programm hat er sich denn vorgenommen? Wer hat ihn gezeichnet mit seinem Wappenspruch, mit diesem einmaligen Wappenspruch: „Dem kommenden Christus entgegen“! Kann ich denn eigentlich noch mehr sagen ? Und war es nicht mit Kardinal von Galen, was war für ihn das Entscheidende? Ein Mann steht unter dem Kreuz, das Kreuz erschlägt ihn nicht, der Mann ist nun geweiht eben für das Opfer. Das Opfer erschreckt ihn nicht. Er wächst durch das
Opfer !


So. Bruder und Schwester, So möchte ich im Grunde genommen nur eines: „ist. Kannst Du dem Herrn danken für Deine Krankheit ?“, frage ich dich. „Kannst du die Präfation vor der Wandlung singen? Kannst du dem Herrn von Herzen sagen, daß deine Krankheit ein Geschenk Gottes ist? Glaubt doch Johannes Paul II. Er hat uns darauf aufmerksam gemacht: Gott wartet nur auf eines; alles was er gibt, das sollten wir ihm dann mit einer Präfation vergelten! Wir sollten alles nur schauen mit den Augen, der das Wort nun kennt,: geben ist seliger als nehmen - und das andere, daß alles Gnade ist.

Ein 2. bitte ich dich in dieser Stunde. Weißt du denn eigentlich um den Wert deiner Krankheit? Was deine Krankheit bedeutet, kennst du gar nicht! Da musst du Priester sein, da musst du einfach von Mensch zu Mensch gehen, da musst du die Fragen hineinwerfen in die einzelnen Seelen wie Lot, um zu sehen , wie tief diese Seele ist ? Weißt du, daß jeder Schmerz, der in Liebe getragen wird, der Kirche das Wachstum gibt? Weißt Du um das Wort des hl. Johannes vom Kreuz? Da meint er eben: Die Kirche wächst doch nicht durch Caritas, sie wächst doch nicht durch Pastoral und Mission! Sie wächst doch nicht durch Predigt und Organisation! Die Kirche, sagt Paulus, sie wächst nur durch die Liebe. Und ein einziger Akt der vollkommenen Liebe gibt der Kirche größeres Wachstum, sagte der Kirchenlehrer, als alle Organisation , alle Pastoral, alle Missio, alle Caritas zusammengenommen! Begreifst du denn nicht , so daß ich tatsächlich ein Waisenknabe bin vor dir ? Ich bin mir dessen bewusst, durch mich wächst die Kirche doch nicht – trotz des Amtes, das der Herr mir gab, Durch dich , Bruder und Schwester , dann weißt du, da werden die Kinder getauft, dann werden die Bischöfe geweiht, dann wird der Priester die Hand auflegen …, dann werden die Menschen gefirmt, dann erhalten sie die Krankensalbung, dann gehen sie und beugen sich im Sakrament der Buße, dann werden sie dann schließlich vor den Traualtar treten zu einem endgültigen Ja ! Weißt du, da wächst die Kirche in diesem sakramentalen Raum! Was soll ich dir denn schließlich noch sagen, daß das Priestertum, das Maria in ihrer Art einzigartig und unüberholbar dann der Kirche uns gezeigt hat, wie Paul VI. sagte: Sie wollte sich opfern für ihren Christus; der Vater wollte es nicht. Dann wollte sie mit ihrem Sohne leiden; der Vater wollte es nicht. Nur eines wollte er von dieser Frau: Aus ihren Händen – so, wie aus Priesterhänden - wollte er eben seinen Sohn haben. Sie sollte ihren Sohn nun am Kreuze opfern, damit diese Opferung sich vollziehe zur Erlösung der ganzen
Welt !

Hier hat der Heilige Vater Recht; das ist das Geheimnis der Erlösung, das sie in geheimnisvoller, unübertrefflicher Weise sich zu eigen gemacht hat; das ist ihre eigene Stellung, sie steht als Mutter unter dem Wort: Wenn eine Mutter spürt, daß ihre Stunde gekommen ist, hat sie bittere Schmerzen. Hat sie ihrem Kinde das Leben geschenkt, so freut sie sich, daß ein Mensch zur Welt gebracht
wurde.


So möchte ich dir dasselbe sagen: Ich wünsche dir an diesem Marientage ihre Größe! Ich wünsche dir dieses Herz! Ich wünsche dir das, was so manche in diesen Tagen getan haben, ich wurde selbst Zeuge, keine Sekunde soll der Schmerz verkürzt werden, der Tod keine Minute früher kommen! Ich sage ja zu dem Augenblick, wo er kommt; ich sage ja zu jedem, was der Herr mir gibt; ich sage ja auch zu meiner Einsamkeit, in wie weit mir diese Einsamkeit gegeben wird! Dann hast du einen großen Trost! Ein Wort verstehe ich dann nicht , Bruder und Schwester, man hat gesagt , die Einsamkeit ist eine Seuche. Das ist nicht Einsamkeit, das ist Vereinsamung. Und wie unendlich kennen wir das Wort Jesu: > Alle werdet ihr mich alleine lassen, aber ich sage euch zum Trost, ich bin nicht allein; der Vater ist mit mir !
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Ursula Wegmann
Krankenpredigt von P. Dr. Dr. Hubert Pauels, Salesianer – OSFS – vom 1. 5. 1980 :
Anfang der Predigt
:

".... Brüder und Schwestern in Christus ! So stehen wir hier an dieser Stelle und fragen die Kranken: Haben sie je gewusst, dass sie das Herz dieses Tages sind ? Wir haben dieses ganze Jahr für unsere Kranken gebetet, dass der Herr sie stärken möge in dem großen Charisma, dass sie empfangen …
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Krankenpredigt von P. Dr. Dr. Hubert Pauels, Salesianer – OSFS – vom 1. 5. 1980 :
Anfang der Predigt
:

".... Brüder und Schwestern in Christus ! So stehen wir hier an dieser Stelle und fragen die Kranken: Haben sie je gewusst, dass sie das Herz dieses Tages sind ? Wir haben dieses ganze Jahr für unsere Kranken gebetet, dass der Herr sie stärken möge in dem großen Charisma, dass sie empfangen haben in dem Gottesvolk ? So haben wir auch heute beim hl. Opfer ihrer gedacht. Und so stehen wir heute mit einer ganz großen Bitte vor ihnen. Es ist nämlich das Entscheidende, das dieser Papst am Karfreitag sagte: Auch in der Osterzeit vergessen wir das Kreuz nicht. Denn das Kreuz ist eben das, was uns erlöst und was uns das Heil bringt. Das Kreuz des Alltages ist die Sonne, die uns scheint. Das Kreuz der Nacht ist der Mond , der uns das Licht schenkt. Das Kreuz ist der stille Begleiter, ist einfach der Engel, der uns begleitet. - Und so stehe ich an diesem Tage und will mich euer rühmen, Kranke ! Denn es steht im Hebräerbrief geschrieben: Und Gott schämte sich nicht , ihr Gott zu sein. Von wem hat der hl. Schriftsteller das gesagt ? Das waren die Großen des Alten Testamentes, die von Gott erprobt wurden. Und am Schluss dieses wunderbare Lob, dass Gott nun einmal sich nicht schämte, ihr Gott zu sein. Darum Brüder und Schwestern im Krankenstuhl, kann ich an dieser Stelle mich eurer rühmen? Denn ich weiß, die Krankheit hat ein 4-faches Gesicht .
1.) Und wir wissen um das Bitterste, das der Herr gesprochen hat : Sündige nicht mehr, damit Dir nicht noch Schlimmeres begegnet! So sprach er nämlich zu dem Kranken, der nach 38 Jahren geheilt war. Ein 2.) ist, so wissen wir: Die Krankheit ist nach dem Gesetz des Alten Bundes dann einfach der große Feuerofen, in dem der Gerechte erprobt wird. Und ein
3.), das wissen wir: wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, steht im AT.
4) Aber im NT , da steht das wunderbare Wort : Wen ich liebe, den tadele und züchtige ich. Und das Letzte, das wissen wir: Niemand hat eine größere Liebe, als wer sein Leben hingibt für die Seinen.

Brüder und Schwestern, ich werbe jetzt . Zu welcher Gruppe wollt ihr gehören ? Wollt ihr mit dem Priester an den Altar gehen und euer Confiteor beten, dass wir alle aus Staub sind und zu Staub zergehen ?
Nehmt eure Krankheit an als die große entscheidende Stunde, in der der ewige Fluch der Sünde getilgt wird ! Bruder, ich strecke Dir die Hand hin, denn ich weiß, in dem Augenblicke demütigst du dich, und der Herr gibt dir als Gnade für diese Demütigung dann das herrliche Vorrecht, dass die Krankheit dein Gewinn wird. Und so möchte ich in dieser Stunde nur bitten: Sorgt doch dafür, dass diese Krankheit gestellt wird unter dieses Wort des Paradieses, dass nämlich die Erlösung kommen kann durch den Erlöser selbst, der uns von Schuld und Sünde , von den Schatten des Paradieses erlöst hat! Aber ich weiß, vielleicht wird das andere für dich entscheidender sein, dass du nämlich das selige Wort dann hören musst: Du sollst erprobt werden. Und dann wisse eines,

der Herr geht durch die Welt, um sie reich zu machen........

….. Und wir wissen in dieser Stunde mehr denn je, eure Krankheit ist Charisma , eure Krankheit steht unter dem besonderen Gnadensiegel Gottes, eure Krankheit ist ein Weg eben zu der ganz großen Reifung unserer
Kirche.


Aber ein Drittes möchte ich in dieser Stunde wohl sagen. Es ist jenes Wort von der Liebe: > Wen ich liebe, den tadele und züchtige ich.< Wir haben augenblicklich einen Oberhirten in Rom , jenen gewaltigen Papst, der in wenigen Monaten der ganzen Welt ein neues Gesicht gegeben hat, der der ganzen Kirche einen neuen Strahl ihres Zeugnisses gab. Worauf hat er sich denn gestützt? Dieser Papst möchte unter allen Umständen nur eines; er möchte den Menschen führen in die letzte Mitte der menschlichen Existenz.. Es ist das große Wort der Liebe! Und in dem Wort der Liebe, so sagt er, da gibt es keine dritte Person; da steht nur der ungeheure Raum zwischen ich und du. Das ist das wunderbare, herrliche Schauspiel, daß dieser Gott in seiner großen Intimität dann dem Menschen sich nähert. Aber andererseits muss dieser Papst es wohl sagen, das Wort Liebe darf niemals allein gebraucht werden; es wird immer gekoppelt werden, verbunden werden , es wird geweiht werden durch ein anderes Wort, das heißt Verantwortung . Und so mögen wir das letzte Wort dieser Liebe wohl hören! Das letzte und entscheidende Wort wurde in Gethsemane gesprochen: > Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst. < Hier stehen wir tatsächlich vor dem Urgeheimnis dieser Kirche und dieser Schöpfung! Und darum - Bruder und Schwester, wenn du krank bist, ich möchte dir sagen, es ist das eigentliche Geheimnis, wo der Mensch dann tatsächlich hineinwächst in das Herz Gottes. Wir wissen um dieses große Geheimnis der Liebe: Die Liebe hat priesterliche Kraft, sie hat die Macht der Wandlung, sie hat die Macht der Vollendung! Wenn die Krankheit Gottes einen gezeichnet hat, dann ist er ein anderer Mensch. Dann wird er hineingeführt in das, was unser Papst möchte, in seine eigentliche Messe . Und so seid ihr mehr denn je von eurer Krankheit gezeichnet und von Gott , dem Herrn, auserwählt, um dann zum Altare zu gehen, wie dieser Papst es möchte. Hat er sich nicht an die Bischöfe gewandt zu Gründonnerstag : Sie möchten vor allem eines wissen, wenn die Eucharistie den sakramentalen Opfercharakter nicht hat, dann hört die Eucharistie auf, Eucharistie zu sein, dann existiert sie nicht mehr! Und darum hat er Wert darauf gelegt, daß gerade das Priestertum die einzige Macht ist, die dem Altare noch den Opfercharakter gibt. Ja, er geht noch ein Stück weiter: Der Christ kann kein Christ sein, wenn er nicht hineingezogen wird in den priesterlichen Opfercharakter, den er durch das allgemeine Priestertum erhalten hat bei der Taufe. Und darum möchte der Papst, daß, wenn die Gaben des hl. Opfers bereitet werden, daß wirklich geopfert wird von der ganzen Gemeinde. Dann möchte er, daß eine neue Prozession zum Altare geht, dann möchte er, daß Stille und Besinnung sei , denn das Höchste und Entscheidende eines Menschen vollzieht sich, daß er jetzt sein Opfer bringt - nicht nur, sagt der Papst, seine Gabe, sondern sich selbst. Und dann meinte er: Es ist das Ungeheure, daß bei der Wandlung der Priester um eines nun wissen muss: Da steht er doch nicht im Namen Jesu nur , da ist er nicht nur Stellvertreter Christi ; das ist zu wenig für den Priester, Christus selbst identifiziert sich mit dem Priester, daß Wort und Geste, daß die ganze Handlung einfach in Christus hineingenommen ist! Und dann möchte dieser Papst, daß unter allen Umständen nicht nur die Kommunio als Mahl uns gegeben werde, sondern ein Opfermahl, das uns hineinzieht in den letzten Charakter von Kalvaria, daß die letzte Vollendung von Gethsemane das Wort ist: > Vater, in Deine Hände empfehle ich meinen Geist
.<

Brüder und Schwestern, kann ich eigentlich noch leidenschaftlicher euch bitten, daß im Sinne dieses Papstes ihr in dieser Weihe euer priesterliches Ja sprecht ? Es ist nur möglich, daß ihr jeden Tag aufs neue euch stellt diesem ganz großen Auftrag Gottes, dann werden die Sekunden und die Stunden Gnadensekunden und Gnadenstunden für die Welt. Und darum allerdings steht die letzte Frage vor uns, es ist eben jenes Opfer Christi, das Opfer Christi als ein stellvertretendes Opfer. Es stand nun einmal unter dem Wort des Hohen Priesters: > Es ist besser, daß ein Volk stirbt , als daß das ganze Volk zugrunde gehet. < Kann ich euch bitten in dieser Stunde , wo nun tatsächlich zu einem Priester ein Opfer gefordert wird ? Früher war ein seltsames Wort, was an dem Opferaltare geschehen soll: Dem Manne wurde zugesprochen das Priestertum, aber die Opfergabe wurde der Frau zugesprochen. Sie sollte tatsächlich die Hostia sein, das bedeutet das mütterliche Herz, die mütterliche Hingabe, die mütterliche Opferbereitschaft. Darum hatte der Herr gerade seine Mutter unter dem Kreuze, dass man spüren sollte: Fleisch von ihrem Fleisch, Blut von ihrem Blut, Geist von ihrem Geist; das sollte jetzt geopfert werden zugleich vom Kalvaria. Und so ist denn das entscheidende Wort in dieser Stunde: Wir wissen , was der Papst schon bereits in der Enzyklika sagte, daß diese Zeiten schwierig sind, und daß diese Zeiten zugleich verantwortungsschwer sind. Und er hat vor allem zu Ostern noch darauf hingewiesen, daß gerade diese Zeiten mehr denn je der Erlösung bedürfen, daß aber Christus, der Herr, eben alles überwunden hat. Und so gab er der Jugend am Ostermorgen noch den Auftrag, nachdem alles abgeschlossen war: Gebet und Glaube, dessen bedarf heute die Kirche, dessen bedarf die Welt. „ Sie hat darum euch nötig!“, rief er der
Jugend zu.

Aber meine lieben Brüder und Schwestern in Christus, das alles sind gesunde Menschen, und es ist diese bittere Gethsemanestunde . Der berühmte Franzose Pascal hat gesagt, daß die Kirche nicht aus Gethsemane herauskommt bis zum Jüngsten Tage. Und ebenfalls der berühmte Kardinal Newman , sie alle haben uns prophezeit, daß wir nun einmal in Gethsemane sind. Darum ist meine Frage persönlich an euch: Seid ihr schon aus Gethsemane heraus ? In Gethsemane vollzieht sich die Tragik der Angst, da vollzieht sich die Lösung der Angst, da vollzieht sich die Heiligung der Angst, da muss man sprechen von einer begnadeten Angst. Und darum bitte ich euch jetzt: Soll ich euch jetzt diese Angst wegnehmen ? Ich möchte am liebsten sagen: Gebt mir doch eure Angst ! Gebt mir eure schlaflosen Nächte! Gebt mir eure Einsamkeit! Gebt mir eure inneren Zweifel ! Gebt mir Eure Dunkelheit ! Dann wird dieser Altar tatsächlich einen Blumenschmuck haben ! Denn das ist es, was der Herr von euch fordert: Behaltet nichts , das ist nicht euer Eigentum, auch die Krankheit nicht und der Schmerz nicht ! Das kann nicht euer Eigentum sein; das ist Eigentum Gottes, das gehört euch nicht ; das ist euch nur geschenkt , das ist eine Saat, die wie das Weizenkorn gesprengt werden muss, damit sie die reiche Ernte haben kann! Aber wir wissen, man kann leicht sprechen über Krankheit und Schmerz. Es ist das französische Wort, daß mehr denn je uns in dieser Stunde die Leistung geben muss:
 :L'expérience, c'est la vie:!“ = „ Die Erfahrung ist das Leben !“ Die Erfahrung ist Gottesbegegnung! Die Erfahrung ist Begegnung mit dem Gekreuzigten! Und dazu bedürfen wir stete immer einer besonderen Gnade!

Darum Brüder und Schwestern, wir, die wir hier um den Herrn versammelt sind, da möchten wir mit Paulus sagen: Wer steht ihm denn jetzt am nächsten ? Und in seinem berühmten Korintherbrief meinte er: Die schwächsten Glieder sind die von Gott am meisten geliebten. Mit der Schwachheit wird er die Kraft, die Vollendung schenken, und er wird stets das Törichte wählen , um das Weise zu beschämen, und er wird stets das Schwache nehmen, um das Starke zu beschämen! Darum Brüder und Schwestern, ich bettele jetzt nur um zwei Worte bei euch : das 1. Wort heißt „Fiat“. Und so hat dieser Papst in seiner Enzyklika gesagt: Das größte , entscheidende Wort, das je ein Mensch gesprochen hat, das hat Maria gesprochen in Nazareth mit ihrem Fiat! Aber darum musste der Herr ihr eines geben: Unter ihrem jungfräulichen und mütterlichen Herzen, da wuchs das Gottesreich. Ihr Ja hat eine solche Kraft, daß endlich Gottes Reich gekommen war, der persönliche Gottessohn, das herrliche Geheimnis des Himmels, die einmalige Macht der Liebe wurde ihr geschenkt. Und darum werdet ihr etwas erleben, wenn ihr dieses Fiat sprecht zu dem Schmerz , dieses Fiat sprecht zu eurer Bitterkeit, dieses Fiat sprecht zu eurer Schlaflosigkeit , zu eurer Einsamkeit, in dem Augenblick - ich gebe euch die Garantie , ich gebe euch das Wort des Herrn - dann wird jenes Wort gesprochen werden können: Nicht wie ich will, sondern wie Du willst ! In dem Augenblick kommt der Trost des Engels, in dem Augenblick öffnet sich der Himmel, in dem Augenblick spürst du, daß in diesem Kreuz dann eben die Gnade und die Macht
ist!

Das größte Wort
, das je ein Mensch gesprochen hat, ist das Fiat der Gottesmutter...... Wenn ihr dieses Fiat sprecht zu eurem Schmerz, dieses Fiat zu eurer Bitterkeit, dieses Fiat sprecht zu eurer Schlaflosigkeit, zu eurer Einsamkeit, in dem Augenblick - ich gebe euch die Garantie , ich gebe euch das Wort des Herrn - dann wird jenes Wort gesprochen werden können: Nicht wie ich will, sondern wie Du willst ! In diesem Augenblick kommt der Trost des Engels, in diesem Augenblick öffnet sich der Himmel, in diesem Augenblick spürst du, dass in diesem Kreuz dann eben die Gnade und die Macht ist! Aber andererseits ist ein unheimlicher Schatten, der stete die Krankheit mit begleitet: Man hat gesprochen von einem Jahrhundert der Angst. Man hat nun darüber gesprochen, dass diese Zeit mehr denn je randlos, glücklos, hoffnungslos, hilflos ist, dass sie der Hilfe nun einmal bedarf von dieser Kirche aus. So hat es Jh. XXIII gesagt.......Was die heutige Menschheit behält, ist die Angst und das furchtbare Wort, das Christus gesprochen hat - ich kann es nicht korrigieren : "In der Welt werdet ihr Angst haben." Daran kann ich nichts ändern. Es ist die einzige Möglichkeit, wo die Angst uns genommen wird, es ist das Wort, das der Herr uns gesagt hat: "Habt Vertrauen, ich habe die Welt überwunden !" Und so bitte ich euch in dieser Stunde: Habt keine Angst ! In dem Augenblick, wo ihr spürt, dass das Herz klopft, wo ihr plötzlich spürt, dass der Abgrund sich öffnet, wo ihr plötzlich spürt, dass tatsächlich das Ende kommen kann, dann gibt es nur eine einzige Möglichkeit ; da versenkt sich der Mensch in die unendliche Liebe Gottes, dann empfiehlt er sich und lässt sich los, er lässt sich hineinfallen in das Herz und die Arme Gottes: "Vater, in Deine Hände empfehle ich meinen Geist."
Aber Brüder und Schwestern, es ist noch nicht das Ende. Denn es ist das Entscheidende dieses Jahrhunderts, seit dem dieses Jahrhundert dem Göttlichen Herzen geweiht ist, kommen wir an einem Wort nicht vorbei: " Es ist besser, dass ein Mensch stirbt, als dass das ganze Volk zugrunde geht." Oder wie St. Paulus es formulierte: "Ich ergänze an meinem Leibe, was an den Leiden Christi noch aussteht, an dem Leib Christi , die Kirche". Und so ist in diesem Jahrhundert mehr denn je der Ruf eben nach einem Menschen, der sich opfert. Ist das nicht das Geheimnis des Maximilian Kolbe gewesen ? Ist es nicht tatsächlich das Wort, das hier in Münster gesprochen wurde, ein Wort, das noch wegweisend ist. Als ein Oberer dem späteren Kardinal von Galen seine Glückwünsche aussprach für die Mannhaftigkeit seiner Predigten, schaute ihn der damalige Bischof von Münster lange an, und dann sagte er ihm : "Sie haben Mut, mir Glück zu wünschen? Wissen sie, dass für jede meiner Predigten und Ansprachen ein Kloster oder ein Seminar geschlossen wird ! Haben sie denn noch den Mut, mir zu gratulieren ?" Und so sehen wir es bei diesem Papst (Jh. Paul II.). Er lebt von einem Opfer stets. Sinnbildlich wurde es durch seine Irlandreise. Als er nämlich dann nach Irland kommen sollte, war ein Komplott geschmiedet worden zu seiner Ermordung. Ein Katholik, ein Familienvater von 6 Kindern, einer, der im Generalstab war, erfuhr von diesem Komplott und teilte es der Regierung mit. Schleunigst wurde er nach Bielefeld versetzt. Aber dann packte ihn der lange Arm der IRA, und das Opfer dieses Offiziers wurde das Amen der Irlandreise des Papstes. So sollte er dann mit seinem Leben bezahlen, die Sicherheit, den Erfolg, die durchschlagende Kraft des Evangeliums in Irland, so wie der Hl. Vater es verkündet hat. Von den anderen Namenlosen wissen wir nichts. Was Münster allerding..... — «
Ursula Wegmann
recktenwald.podigee.io

Videos von P. Engelbert Recktenwald zu den 3 Themen:

· Das Gewissen zwischen Vision und Illusion
Kants Autonomie zwischen atheistischer und christlicher Ethik

Das Gleichnis vom modernen verlorenen Schaf
Was würde heute das verlorene Schaf tun?

·
Fata Morgana
Über Märchen, Mythen und das Christentum

„Dieser Podcast bietet Essays über aktuelle und überzeitliche Them…More
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· Das Gewissen zwischen Vision und Illusion
Kants Autonomie zwischen atheistischer und christlicher Ethik

Das Gleichnis vom modernen verlorenen Schaf
Was würde heute das verlorene Schaf tun?

·
Fata Morgana
Über Märchen, Mythen und das Christentum

„Dieser Podcast bietet Essays über aktuelle und überzeitliche Themen aus Philosophie und Theologie aus katholischer Sicht.
Dazu gehören kritische Analysen moderner Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft sowie Einsichten aus Glaube, Vernunft und Offenbarung, von denen ich überzeugt bin, dass sie das nötige Hintergrundwissen abgeben, um sich ein zeitgeistunabhängiges Urteil bilden zu können.
von und mit Engelbert Recktenwald“
Ursula Wegmann
Gebete der Anna Catharina Emmerick

Zur Wandlung:

„ Unter der halben Messe (d. h. bei der Wandlung)
schickte ich den Heiland zum himmlischen Vater,
opferte ihn für die ganze Welt auf, besonders zur
Bekehrung der Sünder, zum Troste der Armen Seelen,
für die, welche auf dem Totenbette lägen, für meine
Mitschwstern. Ich stellte mir dabei den Altar als
voller Engel vor, die es nicht wagten, den …
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Gebete der Anna Catharina Emmerick

Zur Wandlung:

„ Unter der halben Messe (d. h. bei der Wandlung)
schickte ich den Heiland zum himmlischen Vater,
opferte ihn für die ganze Welt auf, besonders zur
Bekehrung der Sünder, zum Troste der Armen Seelen,
für die, welche auf dem Totenbette lägen, für meine
Mitschwstern. Ich stellte mir dabei den Altar als
voller Engel vor, die es nicht wagten, den Heiland
anzuschauen, und dachte, wie ich so dreist sein dürfte,
zum Altar hinzusehen und konnte es doch nicht lassen.“
[Emmerickblätter Nr. 72, Februar 2016-1]
Ursula Wegmann
de.radiovaticana.va/…/1216196

Sel. Anna Catharina Emmerick, Patronin in Umbruchszeiten und
Nothelferin bei unvorbereitet Sterbenden, ständiger Gast im
Erlösungsgeschehen und Trägerin der Wundmale Christi bitte
für die Kirche Christi HEUTE und den Triumph der Gottesmutter,
die Anbetung der HEILIGSTEN EUCHARISTIE IN ALLEN HL. MESSEN
und im Leben aller Christen der Welt!
Ursula Wegmann
P. Dr. Dr. H. Pauels:
Christus vergleicht das Himmelreich mit einem Acker, auf dem auch Unkraut wächst.
Dazu kommt noch das Seltsamste: er verbietet, das
Unkraut auszureißen bis zur Stunde der Ernte. Und wer soll es ausreißen? Nicht die Menschen, sondern die Engel! Auf dem Kongress der katholischen Juristen 1953 gestand Pius XII. in seiner berühmten Rede über die echte Toleranz, dass er …
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P. Dr. Dr. H. Pauels:
Christus vergleicht das Himmelreich mit einem Acker, auf dem auch Unkraut wächst.
Dazu kommt noch das Seltsamste: er verbietet, das
Unkraut auszureißen bis zur Stunde der Ernte. Und wer soll es ausreißen? Nicht die Menschen, sondern die Engel! Auf dem Kongress der katholischen Juristen 1953 gestand Pius XII. in seiner berühmten Rede über die echte Toleranz, dass er ebenfalls mit diesem Gleichnis gerungen hat. Denn gleichzeitig stehen wir unter dem Wort Jesu: „ Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.“ (Joh 13,15)
Was bleibt uns anders übrig, als ihm zu folgen und mit ihm nach Gethsemane zu gehen, wo das dichteste Unkraut wuchs: Verrat des Judas, Flucht der Jünger, Verleugnung des Petrus. Scheinbare Machtlosigkeit des Herrn! Dazu lehnte er sogar noch das Schwert ab, um ihn zu verteidigen. Aufschlussreich lehrt uns bereits der Prediger des Alten Testamentes, dass alles seine Zeit hat: so gibt es eine Zeit des Redens und eine Zeit des Schweigens, eine Zeit des Kampfes und eine Zeit des Friedens.
Auch die Kirche hat eine Zeit von Gethsemane gehabt, aber auch eine Zeit der Ostersonne und des Pfingstfeuers.
U n d d a s w i e d e r h o l t s i c h i m m e r w i e d e r !