Die Unmenschlichkeit der Konzilskirche

Wer die Vat.2 Konzilskirche fundamental kritisiert, muss sich selbst unaufhörlich Rechenschaft darüber ablegen, ob er 1. der Wahrheit die Ehre gibt und 2. die wahre Liebe Gottes zu Seinen Menschenkindern immer im Blick hat. Das gilt besonders dann, wenn er daran erinnern muss, dass Gott in keiner Weise lieb ist und unzählige Menschen in die Hölle gehen werden.

Gott ist die Liebe. Kein Gottesdiener darf deshalb jemals aufhören, das Heil der Menschen zu vernachlässigen. Er muss ein Menschenfreund sein und, wie der Herr, ihr Bestes wollen. Aus diesem Grund ist es unerträglich, wenn die NOM Verfechter den trad. Katholiken vorwerfen, dass sie kein Mitgefühl mit den Menschen hätten und diese deshalb auf die Knie und in das Schweigen einer religiösen Entfremdung „zwingen“ wollten. Das ist absolut falsch, im Gegenteil.

Der NOM ist unmenschlich. Der NOM lügt. Er entfremdet die Menschen von ihrer wahren Bestimmung. Er trennt sie vom wahren Gott, in dem er ihnen einen falschen Ersatz-, einen Wunschgott „vorgaukelt“. Weil dieser auf Dauer unglaubwürdig ist, fallen viele Menschen vom Glauben ab und resignieren. Ihr wahres Ziel, die ewige mystische Hochzeit jenseits von Zeit und Raum, wird geleugnet, um dieses in eine irdische Integration in eine weltverbesserische globale kommunistische Internationale umzudeuten.

Hier ist der Jesuit P. Hösl. Ab 09:15ff.: „Himmelfahrt heißt nicht, jetzt ist es zu Ende, sondern jetzt geht es los“.

Kurz und bündig - Christi Himmelfahrt (Wdh.)

Lieber P. Hösl: Wir haben überhaupt keinen Auftrag, die Erde zu gestalten oder zu verbessern. Sonst wäre der Herr nichts ans Kreuz gegangen, sondern hätte Wellness-, Bau- und Beratungsfirmen in Galiläa gegründet. Wir haben den Auftrag, den Willen Gottes zu erfüllen, selbst wenn das gar nichts für das irdische Leben bringt, sondern im Gegenteil die Natur noch für ihre eigene Gesetzmäßigkeit bestraft (vgl. Mk 11,12-14). Maria kommt als Jungfrau zum Kind. Ein Skandal!!! Der Herr beruft seine Frömmsten in die völlige Abgeschiedenheit. Diese Einsiedler bringen rein gar nichts für die jesuitisch kommunistische Weltherrschaft. Sie arbeiten nicht für den Mehrwert des Irdischen. Sie funktionieren nicht. Deshalb sind Jesuiten und Einsiedler keine Freunde, um es liebevoll auszudrücken.

Der Herr beruft mit Absicht in die völlige Zwecklosigkeit. Das ist eine furchtbare Watsche für den Herrn der Welt. Der krümmt sich deshalb in Schmerzen. Hier sind Menschen, die verweigern sich seiner Peitsche der Lebensgier. Die haben keinen Sex. Die gieren nicht nach Macht. Reichtum lehnen sie ab. Gott macht alle Instrumente der Entmenschlichung des Teufels unschädlich. Und dann kommen die Jesuiten und wollen die Weltentsagung wieder abschaffen und dafür die Versklavung an die Welt erneut einführen.

Die Jesuiten betreiben die Agenda des Herrn der Welt. Sie ketten die Menschen an diese Welt. Sie verleugnen die Transzendenz, die unsichtbare Welt, den übernatürlichen Himmel. Die armen Menschen. Sie verlieren die Hoffnung auf ihre übernatürliche Zukunft. Wehe sie funktionieren nicht auf eine von der Wissenschaft messbaren Art und Weise. Wer hier nicht im Sinne der Jesuiten spurt, der hat verloren. Was ist mit den unzähligen armen Menschen auf der Erde? Glauben die kommunistischen Jesuiten wirklich, dass sie all deren Probleme lösen können? Wie blind und menschenverachtend muss man sein, um das zu glauben? Ein kleiner indischer Ausbeuter wird immer ausbeuten. Fast alle Menschen sind kleine indische Ausbeuter. Und die Jesuiten haben die Illusion, dass sie das durch kommunistische Gutmenschenparolen ändern können?

Ich habe jahrelang in der Zentrale einer bekannten Deutschen Großbank im internationalen Geschäft gearbeitet. Was wissen Jesuiten, was wir nicht gewusst haben?

Die einzige Hoffnung besteht im Verlassen der Welt mit ihren ägyptischen Fleischtrögen. Nur durch den Marsch in die Wüste der Kontemplation kann das Heil erreicht werden. Nur der, der den unsichtbaren und überirdischen Himmel offen sieht, kann die irdischen Schläge (Ehebruch, Verarmung, Martyrium, am Ende die Steinigung durch den Herrn der Welt (vgl. Apg 7,54-60)) in Liebe ertragen. Und dann kommt ein Jesuit und sagt, „nein, den offenen Himmel, den du da siehst, den gibt es nicht. Verrate lieber Gott und werde ein sexuell erfüllter NGO Manager für die kommunistische Weltherrschaft des materiellen Ausgleichs (siehe den Film „Silence“)“.

Der Jesuit P. James Martin, S.J., lügt eindeutig. Mit aller Macht will er die kirchliche Lehre gegenüber der Unzucht ändern und behauptet gleichzeitig, dass er genau das nicht will, vgl. 1:05ff im folgenden Video:

Catholic — News Report — Opposing the Truth

Das ist Verlogenheit. Das ist das Schlimmste, das es gibt. Im jesuitischen Geist verleugnet er jede traditionelle Semantik (die überlieferte, allgemein gewusste Bedeutung von Begriffen) zu Gunsten eines transzendentalen, abstrakten Guten dahinter (siehe die abstrakten jesuitischen Kirchen). Dieses „Gute“ ist für sie Christus, der die Menschen zur Selbsttranszendenz aus der Versklavung durch die traditionellen Bedeutungen herauslöst. Unzucht ist folglich nicht mehr schlimm. Jetzt ist sie was Gutes. Sie hilft den Menschen, literarische Intellektuelle zu werden. Jeder Mensch wird zu einem betrogenen Sartre oder zu einer sentimentalen Bachmann. Klasse, nicht wahr? Nein, das verstößt gegen das oberste Gesetz Gottes, dem Grundvertrauen. Schon Wittgenstein hat gezeigt, dass die Sprache nur wegen eines Grundvertrauens in ihre überlieferte Bedeutung funktioniert. Wenn die Jesuiten das in Frage stellen, dann werden sie zwar kurzfristig auf der Erde zu unangreifbaren Göttern, aber sie verneinen die eine Wirklichkeit aller Kinder Gottes, die eben immer durch die gemeinsame Semantik vorgegeben ist. Eine durch die instrumentelle Vernunft changierende Begriffsdeutung zerstört jede Möglichkeit auf die eine Welt.

Jeder Unzüchtige lebt in seiner eigenen Welt. Er ist sein eigener Gott. Das strebt er ja an. In einer Welt, in der es den anderen nur noch als Spaßobjekt gibt, muss man nicht mehr lieben. Da ist die Liebe tot. Deshalb ist die Relativierung der Semantik ein unverzeihliches Verbrechen gegen den Heiligen Geist. Am Ende ist sie nur eine Lüge. Das zeigt die Realität der symbolischen Formen (die Sprache gehört dazu) unablässig (Kunst, Literatur, Musik, Filme, etc.).

Ich höre hier auf. Auf das furchtbare Einsperren in das hedonistische Ich, das der NOM ebenfalls bewirkt, werde ich später zurückkommen. Es wird deutlich, dass die Konzilskirche mit ihrem NOM menschenfeindlich ist. Nur die vorkonziliare Kirche liebt und dient dem Menschen. Nur sie befreit ihn für den Himmel, für das Mysterium jenseits seiner instrumentellen Vernunft. Stephanus sieht den Himmel offen. Er sieht wahre und objektive Faktenrealität!!!

Der Engel sagt, „mich gibt es. Warum leugnet ihr meine Existenz? Was ist euer Beweis außer Machtgier und Kontrollwut?“