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Mutige und klare Worte zum Thema Götzendienst in Rom

In der Priesterbruderschaft Pius X wurde ein Artikel über die Vorgänge in Rom geschrieben, der lesenswert ist. Solche Worte möchte man auch von unseren Bischöfen und Kardinälen hören.

Hier der Artikel: Mitteilungsblatt FSSPX/Priesterbruderschaft St. Pius X. -Dezember 2019.

Am 16. November 1965 schlossen 40 Bischöfe in den Domitilla-Katakomben einen „Pakt“, in dem sie sich zu den neuen Prinzipien des II. Vatikanums bekannten und den Grundstein für die „Befreiungstheologie“ legten. Am 20. Oktober 2019, am Ende der Amazonas-Synode in Rom, wurde dieser Pakt in derselben Katakombe durch wiederum 40 Bischöfe, darunter zwei Purpurträger, erneuert. Einer davon war der Generalrelator der Synode, nämlich Claudio Kardinal Hummes. Bei dieser merkwürdigen Versammlung, die in gewissem Maße den auf der Synode herrschenden Geist sichtbar machte, wurden die üblichen Phrasen des Progressismus wiederholt, der das Leid der Armen missbraucht, um eine neue Kirche zu proklamieren. Dabei ergriff Kardinal Hummes das Wort, um die Priesterbruderschaft St. Pius X. und ihren Generaloberen, Pater Davide Pagliarani, anzugreifen. Der brasilianische Kardinal sagte wörtlich, man könne nicht gegen die Synode sein, denn diese sei eine „legitime Frucht des II. Vatikanischen Konzils“.

Für diese Feststellung sind wir ihm dankbar. Sie bestätigt aus berufenem Munde, dass unser Generaloberer mit seiner Analyse ins Schwarze getroffen hatte. Dieser hatte in einem Interview („Eine Kirche, die auf dem Kopf steht“, Mitteilungsblatt November 2019) gesagt, dass Papst Franziskus konsequent das zu Ende führe, was im II. Vatikanum angelegt sei. Er sei nicht bloß, wie gewisse konservative Kreise es gerne darstellen, eine exzentrische und in ihren Worten manchmal provozierende Persönlichkeit. Vielmehr sei „die objektiv verwirrende Lehre von Papst Franziskus kein seltsamer Auswuchs, sondern die logische Konsequenz aus den im Konzil festgelegten Grundsätzen.“ Die Aussage von Kardinal Hummes offenbart somit vor aller Augen und Ohren die wahre Ursache für die Kirchenkrise, die viele verunsicherte Katholiken erst in diesen Tagen in ihrem vollen Umfang wahrnehmen. Sie bestärkt uns in dem Weg, den unser verehrter Gründer eingeschlagen hat: „Die einzige Haltung der Treue gegenüber der Kirche und der katholischen Lehre besteht, um unseres Heiles willen, in der kategorischen Weigerung der Annahme der Reform. Deshalb setzen wir unser Werk der priesterlichen Ausbildung unter dem Stern des Lehramtes aller Zeiten fort, ohne Bitterkeit, Rebellion oder Groll. Wir sind davon überzeugt, dass wir der heiligen katholischen Kirche, dem Papst und den zukünftigen Generationen keinen größeren Dienst erweisen können.“ So die Grundsatzerklärung von Erzbischof Marcel Lefebvre aus dem Jahr 1974. Unser Generaloberer hat in einem Rundbrief an die Mitglieder der Bruderschaft festgestellt: „Die Amazonas-Synode war der Schauplatz abscheulicher Veranstaltungen, bei der der Gräuel götzendienerischer Riten auf nie dagewesene und undenkbare Weise in das Heiligtum Gottes eingedrungen ist. Das Schlussdokument dieser … Versammlung seinerseits greift die Heiligkeit des katholischen Priestertums an, indem es auf die Abschaffung des kirchlichen Zölibats und auf den weiblichen Diakonat drängt.“ Die Keime des Glaubensabfalls, die Erzbischof Lefebvre schon in den Texten des Konzils identifiziert habe, schreibt P. Pagliarani, „tragen weiterhin alle ihre Früchte, und das mit erneuerter Wirkkraft.“ In der Absicht, Sühne zu leisten für die groben Verletzungen des 1. Gebotes im Rahmen der Synode, haben wir in der Bruderschaft am 9. November einen Tag des Fastens gehalten und haben alle unsere Priester am 10. November Gott eine heilige Messe aufgeopfert. Wir haben Gott gebeteten, seine Kirche, beschützen und ihr die Strafen ersparen, die solch gerade genannten Taten unweigerlich nach sich ziehen. In diesem Sinn wollen wir auch beten, dass der Heilige Vater bei der Abfassung seines erwarteten postsynodalen Schreibens von Gott erleuchtet wird. Bereiten wir unser Herz in dieser Adventszeit auf das Kommen unseres Erlösers vor, den wir in der Weihnachtsnacht als unseren Retter und unseren König verehren.

(Schwarzdruck als Hervorhebung von mir)
Alfonso M.
Sehr passend schrieb www.monarchieliga.de/index.php anläßlich seiner Suspension durch „Paul VI.“ am 29. Juni 1976:

„Die Kirche des Konzils ist eine schismatische Kirche da sie mit der Kirche gebrochen hat, die es immer gegeben hat. Sie hat neue Dogmen, eine neue Priesterschaft, neue Institutionen, einen neuen Gottesdienst, dies alles wurde von der Kirche in vielen Dokumenten offiziell und …More
Sehr passend schrieb www.monarchieliga.de/index.php anläßlich seiner Suspension durch „Paul VI.“ am 29. Juni 1976:

„Die Kirche des Konzils ist eine schismatische Kirche da sie mit der Kirche gebrochen hat, die es immer gegeben hat. Sie hat neue Dogmen, eine neue Priesterschaft, neue Institutionen, einen neuen Gottesdienst, dies alles wurde von der Kirche in vielen Dokumenten offiziell und definitiv verurteilt.“

„Diese Konzilskirche ist schismatisch … denn ihre Prinzipien stehen in Opposition zu denen der katholischen Kirche.“

„Das Recht auf Religionsfreiheit ist blasphemisch, denn es statte Gott mit Attributen aus, die seine Majestät herabwürdigen, seinen Ruhm, seine Königswürde. Dieses Recht impliziert die Gewissensfreiheit, die Gedankenfreiheit und alle masonistischen Freiheiten.“

„Die Kirche, die derartige Irrtümer lehrt, ist sowohl schismatisch als auch häretisch. Die Konzilskirche ist somit nicht die Katholische Kirche. In dem Maße, in welchem Päpste, Bischöfe, Priester und Laien der Neuen Kirche anhangen, trennen sie sich von der Katholischen Kirche.“
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Der Artikel stammt doch nicht etwa von dem "bösen" Pater Pfluger, der sich unbedingt mit der Konzilssekte vereinigen wollen soll?
Nein, von seinem Bruder Stefan Pfluger, der seit einigen Monaten in Stuttgart ansässig ist als Distriktoberer.
Ja, ich dachte genau der soll es sein... Ich blicke bei den ganzen Pater Pflugers bald nicht mehr durch.
Moselanus
Niklaus Pfluger. Böse ist niemand, wenn er eine andere Einschätzung von etwas hatte oder hat.
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Ich sehe das anders. Wenn jemand einer traditionellen Bruderschaft angehört, die gerade das vertritt, was durch das unselige Vatikanum zerstört werden soll, und sich dann den Zerstörern anbiedern will, ist das für mich nicht nur eine andere Einschätzung.
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Liebe @Eugenia-Sarto Stefan Pfluger ist nicht der Bruder des "bösen" Pfluger, sondern sein Neffe!
Und: er hat zwar auch zwei Brüder, die Priester sind. Ob die allerdings hier schon als "böse" bezeichnet werden dürfen, entzieht sich meiner Kenntnis... ;-))
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Nicolaus
In Kleinwallstadt gibt es auch einen Pater Pfluger, ist doch wunderbar wenn eine Familie so viele Berufungen hat!
Moselanus
Nicht unbedingt. Ich erinnere an die beiden Patres Natterer, die ins Priestertum gedrängt wurden und die es beide aufgegeben. Paul Natterer ist Philosophiedozent, Otto Postbote. Beide früher Piuspatres.
Nicolaus
Oh, das wußte ich nicht, Paul habe ich gekannt. Nein, zum Priestertum darf man keinesfalls jemanden drängen. Manchmal haben die auch Leute geweiht, die wären mir nicht unter die Finger gekommen, Mitte der 80 er einen Pater Marius Barthe aus Südamerika, Kind einer zerrütteten Ehe, hielt keine 5 Jahre. Aber sowas wird ja doch lieber verschwiegen.
Pater Pfluger aus Kleinwallstadt ist ein sehr guter Pater.Er Predigt auch sehr gut.
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Das stimmt. Das ist Pater Markus Pfluger, der auch gute Exerzitien halten soll. Hab ihn mal in Hattersheim erlebt, die Predigt war super.
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Er hielt auch die Fatima-Prozession dieses Jahres in FFM. Er hat einmal gepredigt, dass er hofft, dass die Anwesenden nicht von wegen der Predigt zur Messe kommen, das wäre protestantisch...
Gottes und Mariens Segen
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Moselanus
Mitteilungsblatt Nov. 2019, Ausgabe Deutschland, Vorwort des Distriktoberen, P. Stefan Pfluger der Priesterpflugerschaft St. Pius X.
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Woher ist das? Internetquelle?
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Mitteilungsblatt. Gerade herausgekommen , als PDF im internet.