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Nachfolge Christi, geistliche Schrift aus dem 15. Jh. - Angriffe können den Frieden eines demütigen Menschen nicht stören, weil er sich auf Gott stützt und nicht auf sterbliche Wesen.

Tina 13
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Nachfolge Christi, geistliche Schrift aus dem 15. Jh. II, 2 „Sich Gott im Geist der Demut ganz überlassen“ Wer sich erhöht, der wird erniedrigt Es ist nicht wichtig zu wissen, wer für dich oder gegen…More
Nachfolge Christi, geistliche Schrift aus dem 15. Jh.

II, 2 „Sich Gott im Geist der Demut ganz überlassen“

Wer sich erhöht, der wird erniedrigt

Es ist nicht wichtig zu wissen, wer für dich oder gegen dich ist. Achte vor allem darauf, dass Gott mit dir ist in allen deinen Gedanken und Taten. Halte dein Gewissen rein und Gott wird für dich streiten [...]

Wenn du es verstehst zu schweigen und zu leiden, wird dir Gott helfen. Er kennt Zeit und Mittel, dich zu befreien; übergib dich ihm nur gänzlich. Er ist es, der dir helfen wird und der dich befreien wird aus aller Verwirrung.

Oftmals ist es sehr nützlich, um uns in der Demut zu erhalten, dass die anderen unsere Fehler kennen und sie uns vorhalten.
Wenn ein Mensch demütig seine Fehler erkennt, entwaffnet er mit Leichtigkeit seine Feinde und gewinnt mühelos diejenigen, die ihn bedrängen wollten.

Gott behütet den Menschen mit demütigem Herzen: Er liebt und stärkt ihn, er neigt sich ihm zu, überschüttet ihn mit seiner Gnade und lässt ihn schließlich Anteil haben an seiner Herrlichkeit. Ihm enthüllt er seine Geheimnisse; er lädt ihn ein und zieht ihn zärtlich an sich.

Angriffe können den Frieden eines demütigen Menschen nicht stören, weil er sich auf Gott stützt und nicht auf sterbliche Wesen.
Stelle dir nicht vor, irgendeinen Fortschritt errungen zu haben, wenn du noch denkst, höher zu stehen als dein Nächster.
Tina 13
"Es ist nicht wichtig zu wissen, wer für dich oder gegen dich ist. Achte vor allem darauf, dass Gott mit dir ist in allen deinen Gedanken und Taten. Halte dein Gewissen rein und Gott wird für dich streiten"

🙏
Tina 13
Nachfolge Christi, geistliche Schrift aus dem 15. Jh.

Fürchtet euch nicht vor den Menschen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird

„Du hast hier keine dauernde Stadt“ (vgl. Hebr 13,14) und, wo immer du seiest, bist du ein Fremdling und Wanderer; und nirgends wirst du Ruhe haben, wenn du nicht mit Christus innig vereint bist. Was hältst du Umschau, da dieser Ort doch nicht der deiner …More
Nachfolge Christi, geistliche Schrift aus dem 15. Jh.

Fürchtet euch nicht vor den Menschen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird

„Du hast hier keine dauernde Stadt“ (vgl. Hebr 13,14) und, wo immer du seiest, bist du ein Fremdling und Wanderer; und nirgends wirst du Ruhe haben, wenn du nicht mit Christus innig vereint bist. Was hältst du Umschau, da dieser Ort doch nicht der deiner Ruhe ist? Im Himmel muss deine Wohnung sein, und als vorübergehend müssen alle irdischen Dinge angeblickt werden. Alles geht vorüber und du desgleichen. Siehe zu, dass du an nichts hängst, auf dass du nicht gefangen werdest und umkommst.

Bei dem Höchsten sei dein Gedanke, und dein Gebet richte sich unablässig an Christus. Wenn du die hohen und himmlischen Dinge nicht betrachten kannst, so ruhe im Leiden Christi und wohne gern in seinen heiligen Wunden. Denn wenn du zu den Wunden und kostbaren Malen Jesu andächtig deine Zuflucht nimmst, wirst du große Tröstung in der Trübsal fühlen, wirst dich nicht viel um die Missachtung durch die Menschen kümmern und wirst herabsetzende Worte leicht ertragen. Christus war auch in der Welt von den Menschen verachtet und in größter Not von Bekannten und Freunden schimpflich verlassen. Christus wollte leiden und verachtet werden, und du wagst es, dich über irgend etwas zu beklagen? [...]

Ertrage mit Christus und für Christus, wenn du mit Christus herrschen willst. Wenn du einmal vollends in das Innere Jesu eingegangen wärest und nur ein wenig von seiner brennenden Liebe wüsstest, dann würdest du dich um den eigenen Vorteil oder Nachteil nicht kümmern, sondern eher über eine zugefügte Unbill froh sein: denn die Liebe Jesu macht den Menschen zum Verächter seiner selbst. Ein Liebender Jesu und der Wahrheit, ein wahrhaft innerlicher und von ungeordneten Leidenschaften freier Mensch, kann sich frei zu Gott kehren, im Geist sich über sich selbst erheben und in Seligkeit ruhen. Dem alle Dinge bewusst sind, wie sie sind, nicht wie sie genannt oder geschätzt werden, der ist wahrhaft weise und mehr von Gott belehrt als von Menschen.

II, 1 (Goldmann Verlag, München 1989, S. 48 ff.)
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Tina 13
"Gott behütet den Menschen mit demütigem Herzen: Er liebt und stärkt ihn, er neigt sich ihm zu, überschüttet ihn mit seiner Gnade und lässt ihn schließlich Anteil haben an seiner Herrlichkeit. Ihm enthüllt er seine Geheimnisse; er lädt ihn ein und zieht ihn zärtlich an sich."
Tina 13
"Angriffe können den Frieden eines demütigen Menschen nicht stören, weil er sich auf Gott stützt und nicht auf sterbliche Wesen."
Tina 13
Nachfolge Christi, geistliche Schrift aus dem 15. Jh.
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„Wenn dein Auge gesund ist, wird dein ganzer Körper hell sein“ (Mt 6,22)
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Auf zwei Flügeln erhebt sich der Mensch über die Erde: es sind Einfachheit und Reinheit.
Die Einfachheit muss sich in der Absicht finden, die Reinheit in der Liebe.
Die Einfachheit sucht Gott; die Reinheit findet und lernt ihn kennen.
Es wird dir kein gutes Werk schwe…More
Nachfolge Christi, geistliche Schrift aus dem 15. Jh.
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„Wenn dein Auge gesund ist, wird dein ganzer Körper hell sein“ (Mt 6,22)
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Auf zwei Flügeln erhebt sich der Mensch über die Erde: es sind Einfachheit und Reinheit.
Die Einfachheit muss sich in der Absicht finden, die Reinheit in der Liebe.
Die Einfachheit sucht Gott; die Reinheit findet und lernt ihn kennen.
Es wird dir kein gutes Werk schwerfallen, wenn du in deinem Inneren frei bist von jeglicher falschen Neigung.
Wenn du nur das willst, was auch Gott will und was dem Nächsten nützt, bist du innerlich frei.
Wenn du ein redliches Herz hättest, wäre jedes Lebewesen für dich ein Spiegel des Lebens und ein Buch voller heiliger Lehren.
Es gibt kein noch so niedriges und gemeines Lebewesen, das nicht irgendwie die Güte Gottes widerspiegelte.
Wärest du unschuldig und rein genug, gäbe es nichts, was deinen Blick verstellte. Ein reines Herz durchdringt Himmel und Hölle.
Jeder beurteilt Äußeres nach dem Grad, in dem er in sich ruht. Wenn es auf der Welt Freude gibt, dann in einem reinen Herzen.
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Buch II, Kap. 4
Tina 13
Nachfolge Christi, geistliche Schrift aus dem 15. Jh.
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II, 2 „Sich Gott im Geist der Demut ganz überlassen“
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Wer sich erhöht, der wird erniedrigt
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Es ist nicht wichtig zu wissen, wer für dich oder gegen dich ist. Achte vor allem darauf, dass Gott mit dir ist in allen deinen Gedanken und Taten. Halte dein Gewissen rein und Gott wird für dich streiten [...]
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Wenn du es verstehst zu schweigen …More
Nachfolge Christi, geistliche Schrift aus dem 15. Jh.
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II, 2 „Sich Gott im Geist der Demut ganz überlassen“
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Wer sich erhöht, der wird erniedrigt
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Es ist nicht wichtig zu wissen, wer für dich oder gegen dich ist. Achte vor allem darauf, dass Gott mit dir ist in allen deinen Gedanken und Taten. Halte dein Gewissen rein und Gott wird für dich streiten [...]
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Wenn du es verstehst zu schweigen und zu leiden, wird dir Gott helfen. Er kennt Zeit und Mittel, dich zu befreien; übergib dich ihm nur gänzlich. Er ist es, der dir helfen wird und der dich befreien wird aus aller Verwirrung.
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Oftmals ist es sehr nützlich, um uns in der Demut zu erhalten, dass die anderen unsere Fehler kennen und sie uns vorhalten.
Wenn ein Mensch demütig seine Fehler erkennt, entwaffnet er mit Leichtigkeit seine Feinde und gewinnt mühelos diejenigen, die ihn bedrängen wollten.
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Gott behütet den Menschen mit demütigem Herzen: Er liebt und stärkt ihn, er neigt sich ihm zu, überschüttet ihn mit seiner Gnade und lässt ihn schließlich Anteil haben an seiner Herrlichkeit. Ihm enthüllt er seine Geheimnisse; er lädt ihn ein und zieht ihn zärtlich an sich.
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Angriffe können den Frieden eines demütigen Menschen nicht stören, weil er sich auf Gott stützt und nicht auf sterbliche Wesen.
Stelle dir nicht vor, irgendeinen Fortschritt errungen zu haben, wenn du noch denkst, höher zu stehen als dein Nächster.