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Nicky41
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Die Grenzen der Sprache

»Sprache ist eine große Quelle für Missverständnisse«, sagt der Fuchs dem kleinen Prinzen.

Damit meint er den reinen Sprachgehalt, das, was Worte aussagen. Bei der Kommunikation miteinander hat das gesprochene Wort nur einen untergeordneten Stellenwert. Die neuere Kommunikationsforschung hat dies bestätigt. Bei der Kommunikation kommt es zu 80 Prozent auf ganz andere Aspekte an: Gestik und Mimik, Körperhaltung, Äußerlichkeiten wie Frisur und Kleidung, aber auch der Geruch, Stimme und Stimmung oder das Umfeld und örtliche Gegebenheiten.

Der kleine Prinz hatte die »belanglosen Worte« seiner Blume ernst – wörtlich – genommen. Das war ein Fehler, wie er zugibt. »Man sollte den Blumen nie zuhören. Wir müssen sie betrachten und ihren Duft einatmen. Meine Blume erfüllte meinen ganzen Planeten mit ihrem Duft, aber ich wurde nicht glücklich darüber…« Man sollte also die Menschen und die Dinge ihrem Wesen nach beurteilen. Für ein solches Urteil muss man alle seine Sinne nutzen. Was man tun hat letztlich deutlich mehr zu sagen als all das, was gesprochen wurde. Auch diese Lektion lernt der kleine Prinz beim Fuchs. »Ich hätte sie nach ihren Taten und nicht nach ihren Worten beurteilen sollen. Sie duftete und erglühte für mich. Ich hätte niemals fortgehen dürfen! Ich hätte hinter ihren armen kleinen Tricks ihre Zuneigung erraten sollen. Blumen sind voller Widersprüche!« Menschen auch.
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»Ich hätte sie nach ihren Taten und nicht nach ihren Worten beurteilen sollen. Sie duftete und erglühte für mich. Ich hätte niemals fortgehen dürfen! Ich hätte hinter ihren armen kleinen Tricks ihre Zuneigung erraten sollen. Blumen sind voller Widersprüche!«