catharina
"Gregorianischer" Gesang, vorgetragen mit der Innigkeit der Ostkirche. Eine ideale Verbindung eigentlich.
Mir vsjem
Wollte soeben darauf hinweisen, dass es niemand einfiel, an das Gebet zu erinnern, welches heute zu verrichten ist am HERZ-JESU-FEST!

Nun muss ich dennoch @Tina 13 eine Belobigung aussprechen, weil sie sich entschloss, wenigstens das
"Persönliche Weihegebet an das heiligste Herz Jesu" zu bringen.
Das taten zwar auch Joannes Baptista/Heilwasser (Letzterer auch so ein feindlicher Blockierer!) -…More
Wollte soeben darauf hinweisen, dass es niemand einfiel, an das Gebet zu erinnern, welches heute zu verrichten ist am HERZ-JESU-FEST!

Nun muss ich dennoch @Tina 13 eine Belobigung aussprechen, weil sie sich entschloss, wenigstens das
"Persönliche Weihegebet an das heiligste Herz Jesu" zu bringen.
Das taten zwar auch Joannes Baptista/Heilwasser (Letzterer auch so ein feindlicher Blockierer!) - aber es ist eben nur ein "persönliches Weihegebet". Zudem müsste man nachforschen, woher diese Gebete eigentlich stammen, so auch z.B. das "Flammengebet" von @Elista. Auch @Mission 2020 brachte einen Hinweis.
HEUTE ABER verpflichtet die Katholische Kirche alle Priester, mit den Gläubigen in allen Kirchen des Erdkreises DAS SÜHNEGEBET ZUM HEILIGSTEN HERZEN JESU zu beten! Das Gebet findet man im Schott.
Davon weiss die Konzilssekte offensichtlich nichts mehr, denn "Schott" ist für sie ein nicht aussprechbares Fremdwort geworden!
Bethlehem 2014
Hier noch die anderen beiden Herz-Jesu-Hymnen:

En ut superba criminum (zu den Vespern)

Seht, was die stolze Frevlerschar –
wir selbst es sind! – sich da erkühnt:
durchbohrt Dein schuldlos Herz sogar.
Das hat Gott wahrlich nicht verdient!

Die Lanze in des Kriegers Hand
zielt gut, von unsrer Schuld gelenkt.
Wer sie geschärft, ist allbekannt:
die Sünde ist’s, die Gott gekränkt.

Das Herz zerrei…More
Hier noch die anderen beiden Herz-Jesu-Hymnen:

En ut superba criminum (zu den Vespern)

Seht, was die stolze Frevlerschar –
wir selbst es sind! – sich da erkühnt:
durchbohrt Dein schuldlos Herz sogar.
Das hat Gott wahrlich nicht verdient!

Die Lanze in des Kriegers Hand
zielt gut, von unsrer Schuld gelenkt.
Wer sie geschärft, ist allbekannt:
die Sünde ist’s, die Gott gekränkt.

Das Herz zerreißt – und Christi Braut:
die Kirche, geht daraus hervor.
Sie ist die Tür, die blutbetaut
aus Heil‘ger Seite führt empor.

In siebenfacher Gnadenflut,
die unversiegt herniederrinnt,
laßt waschen uns, in Lammes Blut,
die Kleider, schmutzig, wie sie sind.

Zurück zur Sünde? – Nimmermehr!
Sie ist es, die sein Herz zerreißt.
Laßt in des Herzens Flammenmeer
entbrennen uns, von Lieb gespeist!

Dir, Herr, sei Lob und Ruhm geweiht,
Dein Herz uns Gnad um Gnad verleiht,
in Vaters, Geistes Einigkeit
von Ewigkeit zu Ewigkeit. – Amen.

Auctor beate saeculi (zur Matutin)

Hochheilger Schöpfer aller Welt,
Herr Jesus, der Erlösung Held;
Du Licht von Vaters Licht, so klar,
Du Gott vom wahren Gott, so wahr!

Du, von der Liebe Macht gedrängt,
wardst Mensch und hast uns neu beschenkt,
daß, was der alte Adam nahm,
der neue zu erstatten kam.

Die Liebe, die im Schöpfungsplan
der Welten sich hervorgetan,
hat, von der Väter Schuld gerührt,
uns aus dem Kerker heimgeführt.

O, möchte nie dem Herzen Dein
der Liebe Kraft geschwunden sein!
Aus dieser Quelle ward das Heil
den Völkern gnadenhaft zuteil.

Denn hierfür traf die Lanze Dich
und öffnet so Dein Herz für mich:
daß wir durch Blut und Wasser Dein
von allem Unrat würden rein!

Dir, Herr, sei Lob und Ruhm geweiht,
Dein Herz uns Gnad um Gnad verleiht,
in Vaters, Geistes Einigkeit
von Ewigkeit zu Ewigkeit. – Amen.
Bethlehem 2014
Hier eine deutsche, metrische Übertragung mit Endreim:

O Herz, der heil’gen Satzung Schrein,
nicht, wie die alte Knechtschaft lehrt,
vielmehr von Gnade und Verzeih’n
und wie’s Barmherzigkeit begehrt!

O Heiltum neuer Ewigkeit,
Du übertriffst, ganz unversehrt,
des alten Tempels Heiligkeit
und des zerriß’nen Vorhangs Wert.

Daß öffnend Dich der Speer verletzt:
die Liebe hat es so gewollt,
daß …More
Hier eine deutsche, metrische Übertragung mit Endreim:

O Herz, der heil’gen Satzung Schrein,
nicht, wie die alte Knechtschaft lehrt,
vielmehr von Gnade und Verzeih’n
und wie’s Barmherzigkeit begehrt!

O Heiltum neuer Ewigkeit,
Du übertriffst, ganz unversehrt,
des alten Tempels Heiligkeit
und des zerriß’nen Vorhangs Wert.

Daß öffnend Dich der Speer verletzt:
die Liebe hat es so gewollt,
daß unsichtbare Liebe jetzt
im Wundmal man verehren sollt‘.

Im Sinnbild dieser Liebe lebt
Dein ganzes Leiden zeichenhaft,
wenn jetzt wie einst empor sich hebt
der Gottmensch an des Kreuzes Schaft.

Wer könnte diese Lieb‘ verschmähn,
die ihn erlöst aus aller Welt?
Wer könnt‘ sich dieser Lieb’ entzieh’n,
die führt zum ew’gen Himmelszelt?

Dir, Herr, sei Lob und Ruhm geweiht,
Dein Herz uns Gnad um Gnad verleiht,
in Vaters, Geistes Einigkeit
von Ewigkeit zu Ewigkeit. – Amen.