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Pagliarani verhinderte Fellays Vereinbarung von 2018: „Rom muss seine Fehler einräumen“

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) lehnte eine von der Kongregation für die Glaubenslehre (CDF) vorgeschlagene Lehrerklärung ab, auf die die Gewährung eines kanonischen Status gefolgt wäre, wie Monsignore Guido Pozzo am 7. Juli gegenüber LaNuovaBq.it erklärte.
Am 28. Februar 2018 fand in der Kongregation ein Treffen zwischen dem damaligen Präfekten Kardinal Luis Ladaria, Monsignore Guido Pozzo und Bischof Bernard Fellay statt.
Bischof Fellay erklärte, er werde die Erklärung dem für Juli 2018 anberaumten Generalkapitel der FSSPX vorlegen. Auf diesem Kapitel wurde am 11. Juli 2018 Pater Davide Pagliarani zum Generaloberen gewählt.
Im Herbst 2018 trafen sich Kardinal Ladaria und Monsignore Pozzo mit Pater Pagliarani.
Monsignore Pozzo über Pater Pagliarani: „Er teilte uns mit, dass er die Erklärung nicht unterzeichnen werde, da er sie für unzureichend und unangemessen halte, um die von der FSSPX vorgebrachten Schwierigkeiten und kritischen Punkte anzugehen, und dass Rom seine Fehler …More

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Alfredus .

@Libertas Ecclesiae Die Gegenseite ( Rom ) mit ihren eigenen Waffen schlagen ... ? Wie soll das geschehen ? Rom hat durch den Papst die Macht, aber keinerlei einer Einsicht, denn Konzil bleibt Konzil ... ! Deshalb hat keiner der Konzils-Päpste etwas getan, außer Benedikt XVI. um Klarheit zu schaffen und das brachte ihm den nicht geplanten Rücktritt . Wir wollen einfach nicht gauben, dass in Rom andere Kräfte das Sagen haben, dass war bei dem Konzil so und ist auch heute noch so und wird vorerst auch so bleiben ... !

Alfredus .

Für Rom ist das Konzil ein heilige Kuh, niemand darf widersprechen ... ! Keiner der Konzils-Päpste hat überlegt, ob denn alles in Ordnung war und keiner hat erkannt, dass das Konzil fremdgesteuert war und ist ! Diesen Kräften ging es nur darum, die römische katholische Kirche zu zerstören und es gelingt ihnen aktuell bis zum heutigen Tag ! Deshalb zerbröseln die Ortskirchen zum Teil bis in ein Sektentum und werden damit immer unverbindlicher . Da paßt es wie die Faust auf das Auge, dass die Bischofekonferenz eine neue Kathechese und synodale Kirche will . Damit wirkt Luther und Lehmann in ihren Köpfen weiter, aber sie werden damit keinen Erfolg haben ... !

Warum kann man das Konzil nicht einfach Konzil sein lassen? Es hat ja nun einmal so stattgefunden, wie es stattgefunden hat. Missverständliche oder zweideutige Formulierungen können und müssen zurecht benannt und kritisiert werden, ohne das Konzil als Ganzes zu verwerfen. Das hat Erzbischof Lefebvre übrigens auch nicht getan. Vielleicht bräuchte die Piusbruderschaft einfach einmal einen Strategiewechsel, um die tatsächlichen Schwachpunkte des Konzils und ihre Folgen nachhaltig für die Gesamtkirche überwinden zu können. Die aktuelle Blockadehaltung ist dabei wenig zielführend. Eine bessere Strategie wäre es, die Gegenseite mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.

Erzherzog Eugen

sie retten aus ihrer Sicht den authentischen Glauben ich denke dasss ist zu mindest mehr als die Liturgie Feinschmecker Vereine Petrusbruderschaft und Christkönigsinstitut tun so die Sicht der FSSPX

Guntherus de Thuringia

Bruch oder Kontinuität - ist die katholische Kirche seit 1965 noch katholisch? Ein grundlegender Text dazu: Papst Benedikt XVI. über die Hermeneutik der …

Wichtig zum Verständnis der Mentalität des Bruchs

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Vates

Nach meiner Überzeugung entschied sich Don Pagliarani 2018 als GO der FSSPX zu Recht gegen den "Vorschlag" der Glaubenskongregation zu einer "Einigung" auf der gleichen Basis, die Eb Lefebvre 1988 abgelehnt hatte.
Ob Wb Fellay als GO zugestimmt hätte, sei mal dahingestellt...... .

" Die Erklärung verlangte zudem die Anerkennung, dass das Zweite Vatikanische Konzil im Einklang mit der beständigen Tradition und dem beständigen Lehramt der Kirche ausgelegt werden muss, ..." Weil das Zweite Vatikanum aber nicht im Sinne der beständigen Tradition der Kirche ausgelegt werden kann, allein schon deshalb lehnte Pater Pagliarani diese Erklärung mit Recht ab. Es ist ja auch ein Übel, dass Texte des Zweiten Vatikanums überhaupt der Interpretation bedürfen . Auch daran erkennt man den antikatholischen Geist dieses Konzils.

Ja, es ist ein Übel, dass die Texte des Zweiten Vaticanums der Interpretation bedürfen. Aber das bedürfen andere Texte auch, etwa das Nulla-salus-extra-ecclesiam-Dogma. Kommen da alle Orthodoxen und Anglikaner als Schismatiker in die Hölle oder nur solche, die es wissentlich und willentlich sind?
Pater Pagliarani will einfach den Gallikanismus, und die Deutschen sind so blöd und lassen sich da hineinziehen.

Bethlehem 2014

Auch die Texte des I. Vaticanum müssen interpretiert werden und die Interpretation ist noch immer nicht abgeschlossen.

Erzherzog Eugen

es war sehr weise nicht zustimmen wenn man sieht was danach kam und Fellay wurde eben wegen seines Kurses nicht wieder gewählt

Und trotzdem hat Fellay die Hände aufgelegt und "Accipe spiritum sanctum" gesprochen. Den Gallikanern muss offenbar gehorcht werden.

Erzherzog Eugen

ich denke eher er hat die römische Falle den nichts anderes war es erkannt

Libertas Ecclesiae

Hätte Bischof Fellay die Erklärung unterschrieben, wenn er noch Generaloberer gewesen wäre? Oder vertritt er die gleiche Position wie Pater Pagliarani?

DrMartinBachmaier

Ich glaube, er für sich allein genommen hätte sie unterschrieben, aber er hätte es wohl auch mit der gallikanischen Führung abgesprochen, und die hätte eben Nein gesagt. Schließlich steht ein Gallus über einem Romanus. Fellay selber ist zwar an sich Französisch-Schweizer, seine Mutter aber ist Deutsch-Schweizerin; er ist also zu wenig gallikanisch und hat deswegen nicht mehr so viel zu sagen.

Hat es also einen "Richtungswechsel" gegeben mit der Wahl Pagliaranis? Oder war Fellay immer schon in einer "Außenseiterposition" innerhalb der FSSPX?

Guntherus de Thuringia

Welchen Punkten der Lehrerklärung konnte die FSSPX nicht zustimmen? Verwarf sie alle Punkte?

Allem hätte sie zustimmen können. Aber der Pagliarani wollte halt nicht. Macht halt Spaß, über die Kirche zu schimpfen und sich als besser hinzustellen.

Guntherus de Thuringia

@DrMartinBachmaier der Eindruck drängt sich auf. Im eigenen scheinbar so reinen Milieu zu weilen ist für sie anziehender als sich mit den ungezogenen Schmuddelkindern der "Konzilskirche" herumzuplagen.

Josefa Menendez

Pozzo wollte, dass P. Pagliarani eine Lüge unterschreibt. Bravo für Ihre Ablehnung, Don Pagliarani! Mit dem heidnischen Rom kann man gar kein gemeinsames Dokument unterschreiben. Bergoglio/Prevost und Pozzo & Co. widersprechen der katholischen überlieferten Lehre. Ihre perverse Antimoral ist mit der traditionellen intakten katholischen Lehre inkompatibel.

Ad Orientem

Das II. Vat. Konzil hat nur Unheil gebracht und ist deswegen abzulehnen. Die Haltung der FSSPX der Ablehnung ist nur korrekt

Francesco 95

PAPST BENEDIKT XVI.
Donnerstag, 14. Februar 2013
Es gab das Konzil der Väter - das wahre Konzil -, aber es gab auch das Konzil der Medien. Es war fast ein Konzil für sich, und die Welt hat das Konzil durch diese, durch die Medien wahrgenommen. Das Konzil, das mit unmittelbarer Wirkung beim Volk angekommen ist, war also das der Medien, nicht das der Väter ... entfaltete sich das Konzil der Journalisten natürlich nicht im Glauben, sondern in den Kategorien der heutigen Medien, also außerhalb des Glaubens, mit einer anderen Hermeneutik. Es war eine politische Hermeneutik: Für die Medien war das Konzil ein politischer Kampf, ein Machtkampf zwischen verschiedenen Strömungen in der Kirche. Selbstverständlich haben die Medien für jene Seite (=Freimaurerei) Partei ergriffen, die ihnen zu ihrer Welt am besten zu passen schien.

Alfredus .

@Francesco 95 Na toll ... ! Das sagen auch die Protestanten ... ? Gottes Geist wirkt und Sie sagen und das mit Bischof Fellay ist Zufall ? Und ich sage das noch einmal, ohne Pater Pagliariani hätte es die Bischofsweihen der FSSPX- Bischöfe nicht gegeben ! Trotz aller Unken-Rufe : ... Gott lenkt die FSSPX, was man von der Konzilskirche nicht sagen kann ... !

Alfredus .

Wie der Geist Gottes wirkt ... ! Bischof Fellay war wohl etwas zu gutgläubig bezüglich Rom ! Aber inzwischen wurde Pater Pagliarani Generaloberer der FSSPX und lehnte die ausgehandelte Erklärung , Gott sei Dank ab , weil sie unangemessen war und der Situation nicht gerecht wurde ! Damit hätte es keine weiteren Bischofs-Weihen der Pusbrüder mehr gegeben ... !

Francesco 95

Wie der Geist Gottes wirkt, sagen auch die Protestanten. Und erkennt die FSSPX, Bergoglio und Prevost als Päpste an, Willkomnen im Zirkus!

Ad Orientem

Alfredus, das Problem ist jedoch nach wie vor bleibend, die FSSPX erkennen dennoch Prevost als Papst an. Man weigert sich, egal wer weil unbequem, gegenüber der Tatsache wie er sozusagen Papst wurde. Ein Usurpator Papst also ohne Munus

Noch ein Nachtreten gegen die FSSPX. Toller Hecht, dieser Pozzo.

Kordula Bayer

So sehen die das halt ...

catharina

@Klaus Elmar Müller Ein "Nachtreten"? Oder nicht vielmehr eine Vervollständigung der Information? Von der FSSPX hätten wir das wohl eher nicht erfahren, oder?

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Josefa Menendez

Die gotttreue FSSPX hat gut gehandelt und den Modernismus abgelehnt. Gott sei Dank!

Lutrina

P. Pagliarani scheint ein Glücksfall für die FSSPX zu sein.

Ad Orientem

Ja aber auch er sollte endlich einmal erkennen, wer in Rom auf dem Stuhl Petri regiert! Es ist tatsächlich eine Heuchelei, einerseits zu Recht die neuen Bischöfe zu weihen und Gott sei es gedankt, gleichzeitig aber den falschen Papst als Heiliger Vater anzuerkennen.... Das ist heftig!

Rainer Gast

Ohne Anerkennung des Papstes = Schisma, mit oder ohne Bischofsweihen, daher hat er recht gehandelt, auch, wenn es weh tut...