Clicks678

Der Name Jesu

Rita 3
4
Von E. Lübbers-Paal Noch heute sehen wir an vielen Kirchen und Flurkreuzen die Inschriften „IHS“, und meinen, dass dies von den Jesuiten, die das IHS-Symbol, von einem Sonnenkranz umgeben, als ihr …More
Von E. Lübbers-Paal
Noch heute sehen wir an vielen Kirchen und Flurkreuzen die Inschriften „IHS“, und meinen, dass dies von den Jesuiten, die das IHS-Symbol, von einem Sonnenkranz umgeben, als ihr Ordens-Monogramm gewählt haben, stamme. Doch schon 100 Jahre vor Ignatius von Loyola (1491-1556) nutzte dieses Zeichen der Franziskaner Bernhardin von Siena (1380-1444), um die Namen-Jesu-Verehrung aufblühen zu lassen. Sein Schüler Johannes von Kapistran (1386-1456) half ihm dabei.

Im September 1380 wurde Bernhardin (althochdeutsch: der Bärenstarke) in die angesehene Adelsfamilie der Albizzeschi geboren. Seine Eltern starben früh. Seine Tante Diana zog den Jungen gottesfürchtig in Massa Marittima (Italien) auf. 1391 kam er zu seinem Onkel nach Siena, um sich weiterzubilden. So studierte er kanonisches Recht. 1397 suchte die todbringende Pest die Stadt heim. In der Pflege der Pestkranken sah er für sich den Auftrag Gottes. 1402 wurde er zunächst Franziskaner-Menorit, wechselte aber noch vor seiner Priesterweihe, zwei Jahre später, zu dem strengeren Ordenszweig, der Franziskaner-Observanten. Nach etwa einem Jahr Klosterleben bei den Observanten, machte er sich als Volksmissionar und Wanderprediger in Nord- und Mittelitalien einen Namen. Für drei Jahre (1410 bis 1413) hielt er sich in Padua auf, wo er selber zum Pest-Opfer wurde; aber wundersam wieder gesundete.
Volksprediger
Für zwei Jahre folgte der Pförtnerdienst im Kloster Fiesole. Daraufhin bekam er Leitungsaufgaben in seiner Ordensprovinz. Bernhardin erkannte, dass das wahre Heil, wohl nur mit der innigen Verehrung des Namens JESU zustande kommen kann. Die Verehrung des Namens, der zweiten göttlichen Person, war zwar schon vor Bernhardin bekannt, hatte aber einen Tiefpunkt erreicht.
So schuf er das „IHS“-Zeichen, welches die griechischen Buchstaben für JESUS sind. Sie werden häufig auch als Abkürzung für „Jesus-Hominum-Salvator“, zu Deutsch „Jesus-Heiland-Seligmacher“, benutzt. Eine Tafel mit dem sonnenumkränzten IHS stellte der Heilige stets am Ende seiner bemerkenswerten Volkspredigten auf und lud zur Verehrung dieses Symbols ein.
Verfolgungen
Mit dieser Besonderheit fiel er auf. Es rief nicht nur wohlgesonnene fromme Seelen auf den Plan, sondern auch Menschen, die ihn in Rom als Häretiker anzeigten. Im Laufe der Jahre wurde er zweimal beim Papst, und erneut beim Kaiser Siegmund, wegen Häresie angezeigt. Doch jedes Mal wurde er für unschuldig befunden und wurde von den Hohen Herren sogar so geschätzt, dass er mehrfach Bischofsstühle angeboten bekam, die er aber ausschlug.
Einer seiner Verteidiger war sein Schüler und ebenfalls Franziskaner-Pater, der heiligen Johannes von Kapistran. Auch er erwies sich als ergreifender Volksprediger und großer Verehrer des Heiligsten Namens. Beide, Bernhardin und Johannes, ließen Karten und Zettel, mit dem IHS-Symbol darauf, verbreiten. Sie nutzen diese Druckwerke auch, um sie, unter flehenden Gebeten, für Heilungen einzusetzen. Viele, denen sie diese unscheinbaren Abbildungen auflegten, wurden augenblicklich geheilt.

Die Harmonie
Mit der Zunahme der Wunderereignisse, stieg auch die Bekanntheit der Jesu-Namen-Verehrung. Noch heute finden wir an vielen Kirchen die IHS-Sonne! 1438 wird Bernhardin zum Generalvikar der Franziskaner-Observanten ernannt. So nahm er auch an dem Konzil von Florenz teil. Dort befasste er sich, im Hinblick auf die Orthodoxen Kirchen, maßgeblich mit den Verhandlungen zur kirchlichen Einheit.
Seine Namen-Jesu-Predigten befriedeten die Bewohner der Städte so sehr, dass selbst die rivalisierenden Städtestreitigkeiten nachließen, und die oft ersehnte Harmonie einkehrte. Etliche seiner tiefgreifenden Predigten wurden mitgeschrieben und sind noch heute erhalten.
Nachdem er 1442 seine Leitungsposition niedergelegt hatte, widmete er sich wieder voll und ganz seiner Predigttätigkeit. Seine wohl bekanntesten Predigtreihen waren „Vom christlichen Leben“ (1425-1430), „Von der christlichen Religion“ (1430-1436), „Vom zeitlosen Evangelium“ (1430-1437), „Über die selige Jungfrau“ (1430-1440) und „Vom heiligen Geist und dessen Wirken“ (1442-1444).
Bewegende Dinge
Der schweizerische Kanton Graubünden hat, diesem Heiligen zu Ehren, einen Pass auf seinen Namen, den „San-Bernardino-Pass“.
Über das Leben des Heiligen Bernhardin werden bewegende Dinge geschildert: Durch die herzergreifenden Predigten sollen Menschen bußbereit nach Hause gegangen sein, die Objekte ihres Lasters und der Eitelkeiten herbeigeholt und öffentlich verbrannt haben; wie beispielsweise Spielkarten und Schmuck. Man nannte diese brennenden Hügel im Volksmund auch „Scheiterhaufen der Eitelkeiten“.

Die Spielkartenhersteller protestierten zunächst dagegen, doch Bernhardin beruhigte sie, indem er ihnen vorschlug zukünftig, die IHS-Karten zu produzieren und diese als Einkommensquelle zu nutzen. Tatsächlich sollen die Drucker zu jener Zeit davon erstaunlich gut gelebt haben. Von Johannes von Kapistran wird berichtet, dass, als er in Belgrad war, das osmanische Heer unter Sultan Mehmed II. die Stadt belagerte. Die Lage war wegen der muslimischen Übermacht, für die Christen in Belgrad schier aussichtslos. Doch nach einer himmlischen Schau predigte Johannes, bereits 70jährig, den Menschen Mut und Gottvertrauen, welche tief in die Herzen der christlichen Kämpfer fiel. Selbst im Kampf hat er die tapferen Krieger noch aufgefordert, immer wieder den Namen JESU auszurufen! Der Schlachtruf „JESUS, JESUS, JESUS!“ brachte letztlich den Sieg und verschonte so Europa vor den Osmanen zu jener Zeit!
Elista
Jesus, höchster Name
Teurer Erlöser, siegreicher Herr
Immanuel, Gott ist mit uns
Herrlicher Heiland, lebendiges Wort

Er ist der Friedefürst und der allmächtge Gott
Ratgeber wunderbar, ewiger Vater
Und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter
Und seines Friedensreichs wird kein Ende sein
Tina 13
🙏🙏🙏🌹🌹🌹
Bibiana
Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide, Jesu meine Zier!

Wie schön das Bach vertonte! Jemand meinte... Bach? MEER müsste er heissen.
Joannes Baptista
Heiliger Johannes Kapistran, Heiliger Bernardin von Siena, bittet für die verfolgte Christenheit, bittet für ein baldiges Wiedererstarken des christlichen Glaubens, um die Bekehrung von uns selbst und von unseren Hirten zum wahren katholischen Glauben.
Bittet um die Demut, sich die Errungenschaften der Tradition wieder anzueignen, besonders die Wiederherstellung der heiligen Tridentinischen …More
Heiliger Johannes Kapistran, Heiliger Bernardin von Siena, bittet für die verfolgte Christenheit, bittet für ein baldiges Wiedererstarken des christlichen Glaubens, um die Bekehrung von uns selbst und von unseren Hirten zum wahren katholischen Glauben.
Bittet um die Demut, sich die Errungenschaften der Tradition wieder anzueignen, besonders die Wiederherstellung der heiligen Tridentinischen Opfermesse nach Pius V., eine fromme Marienverehrung und das Sich-Beugen einer jeden Seele vor dem heiligen Namen Jesu, der gehorsam war bis zum Tod am Kreuz und dem sich alle Knie im Himmel, auf der Erde und unter der Erde beugen müssen, weil Er an Seiner Gottheit eben nicht wie an einem Raub festgehalten hat, sondern Knechtsgestalt annahm und sich unendlich erniedrigte, um uns den Himmel zu schenken.
Der heilige Name Jesu sei gepriesen! ❤️❤️❤️🙏🙏🙏