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Die Verdammung eines Priesters! - Pfarrer Stephen Scheier erlebt sein persönliches Gericht!

Der Deutsche, katholische Pfarrer Scheier, der in den USA tätig ist, erlitt am 18. Oktober 1985 eine schweren Verkehrsunfall, der normaler Weise zu seinem Tod geführt hätte. Nur der Fürsprache der Muttergottes verdankte er, dass er nicht in die Hölle kam, sondern nochmals eine letzte Chance erhielt, sein Priesterleben zu ändern.
Pfarrer Scheier:
„Meine Aufgabe ist es, allen Menschen und besonders den Priestern zu sagen, dass die Hölle existiert und dass jeder in die Hölle kommen kann! Ich habe meine Lektion gelernt! Aber ER musste mir das Genick brechen und mir mit der ewigen Hölle drohen, um meine Aufmerksamkeit auf IHN zu lenken. Ich würde niemals mehr zu meinen vorherigen Leben zurückkehren – niemals mehr!“
«Die Priester, die heute so leben, wie dies bei den meisten von ihnen der Fall ist, sind die größten Feinde, welche die Kirche Gottes überhaupt aufzuweisen hat. Die Verderbtheit der Geistlichkeit ist die Hauptursache des Verfalls der Kirche.»
Hl. Vinzenz von Paul (1581-1660)
Eines Tages nach meiner Rückkehr feierte ich wie gewohnt eine Werktagsmesse. Das Evangelium des Tages - eine Perikope, die ich schon viele Male las und hörte - handelte von jemandem, der einen Feigenbaum in seinem Weinberg hatte. Als er beim Inspizieren keine Früchte am Baume vorfand, sprach er zum Weingärtner:
«Siehe, drei Jahre sind es schon, seit ich komme und Frucht an diesem Feigenbaum suche, jedoch keine finde. Hau ihn um! Wozu nimmt er noch den Boden weg?»
Wir lesen weiter im Evangelium:
«Der aber wendete ein und sagte zu ihm: Herr, lass ihn dieses Jahr noch! Ich will erst noch rings um ihn aufgraben und Dünger einlegen; vielleicht bringt er dann Frucht. Wenn aber nicht, dann magst du ihn umhauen!» [Lk 13:6-9]
Die Seite mit diesem Evangelium, das ich gelesen hatte, wurde immer größer und heller und bewegte sich schließlich vom Lektionar zu mir hin. Ich dachte, dass etwas Außergewöhnliches geschehen war. Das Besondere an diesem Evangelium war, dass es wie ein Gespräch anmutete, dem ich zuhören konnte. Ich beendete die heilige Messe, so gut ich konnte, ging ins Pfarrhaus zurück und setzte mich in meinen Sessel. Sehr schnell erinnerte ich mich an das Gespräch, das kurz nach meinem Unfall stattgefunden hatte:
Ich befand mich vor dem Richterstuhl des allmächtigen Gottes und Seines Sohnes Jesus Christus. Der Herr ging sehr schnell durch mein ganzes Leben. Ganz besonders klagte Er mich schwerer Todsünden an, für die ich keine Zeit mehr zum Beichten oder zum Bereuen hatte. Ich dachte, ich könnte mir hierfür noch Zeit nehmen. Offensichtlich hatte Er andere Gedanken..
Als Er seine Anklage beendet hatte, sprach Er:
«Das Urteil lautet, Hölle auf ewig!»
Dies war keine Überraschung. Ich sagte:
«Ja, Herr, ich weiß. Das ist, was ich verdiene!»
Wenn man mit der ewigen Wahrheit spricht, gibt es keine Entschuldigungen oder Ausreden. Alles, was Er sagte, erkannte ich als richtig und wahr. Es gab überhaupt nichts zu entschuldigen. Er sagte mir bloß, dass ich haben könne, was ich wollte. Meine Wahl war die ewige Verdammnis. Er respektierte also nur meine Wahl, die ich selbst getroffen hatte.
Kurz darauf, vernahm ich eine weibliche Stimme. Ich sah die Person nicht, sondern hörte sie nur. Die Stimme sagte:
«Mein Sohn, willst Du nicht sein Leben und seine unsterbliche Seele retten?»
Daraufhin sagte Jesus Christus:
«Mutter, er war während zwölf Jahren ein Priester nur für sich selbst und nicht für mich - das reicht mir. Lass ihn die Strafe haben, die er verdient hat!»
Daraufhin sagte die weibliche Stimme:
«Aber wie wäre es, mein Sohn, wenn wir ihm besondere Gnaden geben und dann sehen, ob er Früchte trägt? Bringt er keine Früchte hervor, dann geschehe Dein Wille.»
Es folgte eine kurze Pause. Dann hörte ich Ihn sagen:
«Mutter, er gehört Dir!»
Jesus Hinterließ ihr die Menschliche Rasse am Fuße des Kreuzes , bei den Worten : Frau siehe deinen Sohn. Seit diesem Zeitpunkt hält sie uns für ihre Kinder. WIR HABEN EINEN ANWALT IM HIMMEL ! Einen Anwalt deren : Gott Vater , Gott Sohn und der Heilige Geist - Nicht NEIN sagen können ! Es ist für sie unmöglich, Maria NEIN zu sagen. Ist es nicht diese Person ,die wir die ganze Zeit auf unserer seite haben wollen ?
Die Muttergottes ist jetzt meine Mutter. Ich gehöre ganz ihr, und zwar im natürlichen wie auch im übernatürlichen Sinne. Ich weiß nicht, wie ich heute ohne sie leben könnte. Früher hegte ich keine besondere Verehrung zu ihr. Jetzt aber verehre ich sie ganz besonders. Mein Leben als Priester hat sich dramatisch verändert. Jetzt weiß ich, dass es ein Leben lang braucht, ja wirklich ein ganzes Leben, um ein guter Priester zu werden, so wie Gott ihn haben will. Das schafft man nicht in einem Monat, in einem Jahr oder in fünf Jahren. Unser Herr hat gesagt, dass wir vollkommen sein sollen, wie sein himmlischer Vater vollkommen ist. Und das gilt auch für die Priester. Ich habe seither erfahren, dass meine Mission ist, «wieder zurückzukommen» und den Leuten zu sagen, dass erstens die Hölle existiert, sie existiert wirklich, und zweitens, dass auch die Priester zu ewiger Hölle verurteilt werden können.
- Viele Leute fragen sich, wie denn ein Priester die Hölle verdienen kann?
Pfarrer Scheier:
Für uns gelten die gleichen Gebote wie für jeden anderen auch. Es gibt die Zehn Gebote Gottes. Wenn eines oder mehrere dieser Gebote übertreten werden, so müssen wir zur Beichte gehen, denn wir haben gesündigt. Wir haben womöglich schwer gegen den Herrn gesündigt. Auch Priester können sich schwer versündigen. Der weiße Streifen, den ein Priester als Kragen an seinem Hals trägt, garantiert ihm keinesfalls den Himmel. Wir müssen an uns ebenso hart arbeiten und manchmal noch härter als der durchschnittliche Katholik. Das kommt daher, weil wir für mehr verantwortlich sind, denn wir geben den Gläubigen die Ratschläge, wie man zu leben hat. Wir vertreten ihnen gegenüber Seine Kirche. Wir sprechen über das, was Jesus sagte und lehrte. Folglich sind wir für sehr viel mehr verantwortlich. Die Leute glauben das nicht, aber wir tragen wirklich eine sehr große Verantwortung. Die Gläubigen sind der Meinung, dass wir garantiert gerettet sind. Das stimmt nicht, überhaupt nicht!
Im Namen der Ökumene sind in den Kirchen viele entsetzliche Dinge geschehen! Da werden Statuen und Kniebänke aus den Kirchen entfernt, der Tabernakel wird zur Seite oder sogar in einen anderen Raum gestellt. Und der Priester sitzt in einer Art Präsidentenstuhl und wird zum Mittelpunkt in der Liturgie - in der Mitte des Altarraumes. In der Mitte ist der Priester, nicht mehr Jesus. Jesus wird nicht mehr gesehen.
Nennen wir einen anderen Punkt. Man hat kein Kruzifix mehr, nur noch ein nacktes Kreuz ohne Corpus! Das Kruzifix muss weg! Warum? - Weil das unsere "protestantischen Brüder" beleidigen würde! Wenn sie das Kruzifix sehen, sagen sie:
«Warum habt ihr einen Korpus auf dem Kreuz? Jesus ist doch auferstanden! Jetzt ist es doch das bloße Kreuz!»
Das ist wahr. Aber Jesus daran zu sehen stellt eine andere Botschaft dar. Wir sehen den Leib von Jesus Christus am Kreuz; wir sehen, wie viel Er für uns gelitten hat. Aber das gilt heute nicht mehr.
Vigilien und Kreuzwege sind nicht mehr "modern" und werden deshalb nicht mehr abgehalten.
Die Gebärden der inneren Ehrbezeugung der Gläubigen und des Priesters - das Knien und die Kniebeuge - gehören der Vergangenheit an.
Theaterstühle stehen beim Tabernakel ... Eine Verneigung zum Allerheiligsten hin gilt heute als ausreichend, die Kniebeuge ist veraltet. Stehen bei der Wandlung gilt in manchen Pfarreien als modern. Alle diese Dinge sind einfach schlimm!
Ein weiterer Punkt ist die Unterstützung von Priestern durch andere Priester. In vielen Diözesen gibt es das heute nicht mehr. In den 50er Jahren hörte man von den Priestern, dass das Priestertum die erhabenste Gemeinschaft in dieser Welt sei. Das wird heute nicht mehr gesagt! Dafür gibt es jetzt ein Spiel, das die Priester spielen. Es gibt zwei Arten, es zu spielen. Die eine ist: Wenn der Priester eine gute Arbeit leistet, dann sagen die anderen Priester:
«Was will er beweisen? Was bezweckt er?»
Die andere Spielart ist folgende: Wenn er im Kleinen oder Großen scheitert, dann sagt man:
«Seht, ich sagte ja, dass es ihm nicht gelingen wird.»
Es ist eine traurige Tatsache, dass die Kinder heute - das heißt schon seit den 60er und 70er Jahren - nicht mehr im katholischen Glauben erzogen werden. Die Lehrbücher für Kinder, die nicht in private oder konfessionsgebundene Schulen gehen, weisen extreme Mängel hinsichtlich der Lehre der Kirche auf, insbesondere auf dem Gebiete der Sittlichkeitslehre.
In den 70er Jahren habe ich einmal an unserer Schule einen katechetischen Lehrtext eingehend geprüft. Auf der einen Seite im Buch war eine Abbildung von einem lächelnden Jesus zu finden, auf der anderen Seite stand in fetter Schrift
«Jesus liebt Dich».
Das Kind blättert weiter ...
In dieser Art werden heute unsere Kinder unterrichtet. Die Kinder erfahren weder die Gebote Gottes noch die Dogmen oder die Lehre der Kirche, noch wie sie eine gute Beichte ablegen können!
Zweier Dinge sind wir sicher: der Tod und die Steuer. Alles andere wird kommen und gehen, aber diese zwei Dinge sind sicher. Und noch eines ist sicher für uns alle, für jeden von uns: Eines Tages müssen wir wie Pfarrer Scheier vor Gott stehen, und ihr könnt nicht damit rechnen, dass die Muttergottes dann für euch Fürbitte einlegen wird. Ich hoffe, sie wird es tun. Ich hoffe, sie wird es für alle von uns tun. Aber ich glaube, das Erlebnis von Pfarrer Scheier war äußerst ungewöhnlich und hat einen tieferen Sinn. Ich denke, dass sein Zeugnis von heute Abend für sich spricht.
Ein weiterer Zweck dieses Erlebnisses: Wir alle, die Kirche, die Priester, die Ordensleute sowie die Laien sollen an die Umkehr erinnert werden! Seien wir katholisch!