Der böse Geist der Infiltration in die Konzilskirche

Unablässig greife ich die Konzilskirche an. Wen oder was meine ich damit eigentlich? Ich meine bestimmt nicht die vielen liebenswerten Katholiken, die auch in der nachkonziliaren Kirche nach wie vor dem Herrn nachfolgen. Die meisten sind über die tieferen Fragen gar nicht unterrichtet. Nur der NOM wird ihnen angeboten.

Mein berechtigter Zorn gilt einem neuen aber eigentlich uralten Geist, der die Kirche spätestens seit dem Vat.2 Konzil immer weiter unterwandert und am Ende fast schon vollständig übernommen hat. Es ist der Geist des „Non Serviam“, des Ungehorsams gegenüber Gott. Wie ein furchtbarer Parasit ist er verdeckt auf der dunklen Unterseite des scheinbar hellen Konzilsgeistes des Aggiornamento in die Kirche eingedrungen. Er wurde zu Recht der Rauch Satans genannt. Aber selbst die, die ihn seitens der kirchlichen Hierarchie erkannt haben, können ihn nur konstatieren. Sie sind unfähig, sich gegen diesen zu wehren, geschweige denn, diesen zurückzudrängen. Selbst heute folgen sie dem von diesem Geist besessenen Menschenpapst wie die Lemminge. Wie immer lähmen die Dämonen den menschlichen Widerstand.

Die Kirche ist die Kirche Gottes. Der böse Geist der Infiltration, der unter dem Banner der Konzilskirche seine globale, brutale und widergöttliche Macht ausübt und den ich deshalb einfach die „Konzilskirche“ nenne, will die Kirche dem Herrn heimtückisch und hinterhältig klauen und in eine Kirche der Menschen verwandeln. Dieser Geist will Gott weghaben!!! Er will sich selbst anbeten!!!

Natürlich ist auch viel Gutes in der Konzilskirche. Vieles in den Konzilsdokumenten ist wahr. Das Problem ist, dass die Aufbruchsstimmung des Konzilsgeistes Dinge problematisiert hat, die als heilige „Axiome“ niemals hätten in Frage gestellt werden dürfen. Wer ernsthaft die Frage stellt, ob Gott angebet werden soll, ist schon in der Hölle. Wer nicht versteht, dass es die ewige Liebe nur in einem unauflöslichen Bund zwischen dem sich hingebenden Liebenden und dem sich aufopfernden Geliebten gibt, ist ebenfalls schon in der Hölle. Ähnliches gilt für die Problematisierung des Unsichtbaren, des Übernatürlichen und vor allem auch der ontologischen Verfasstheit der Schöpfung. Z.B. erwähnen die Laudate Psalmen, 148 – 150, eben auch die unbelebte Natur, weil in der Wahrheit das ganze Universum Gott anbetet und verherrlicht. D.h., dass der Mensch nicht aus seiner Einbettung in die objektive Existenz der Welt herausgenommen werden kann. Die Auffassung der Moderne, dass der Mensch ganz alleine für seine Sünden verantwortlich ist, ist vollkommen falsch. Das Konzept des einsamen Menschengottes, des Übermenschen, des neuzeitlichen Subjekts, das sich autonom seine eigene Moral setzt, ist falsch. Jeder Mensch befindet sich immer ganz und gar in der umfassenden Objektivität des Ganzen. Jede Sünde verdunkelt das Ganze. Jede Verdunklung bewirkt mehr Sünden. Am Ende folgen zwangsläufig die Plagen (Hitze, Hunger, Dürre, Feuer, Sturm, Flut, Heuschrecken, etc.). Deshalb sind Sühne und Buße unverzichtbar und heilige Akte der Liebe.

Es ist wie in einem Theaterstück. Wenn ein Bühnencharakter etwas denkt oder tut, dann betrifft das immer das gesamte Stück. Das ist ja gerade der Punkt. Kein einziger Mensch ist ein isolierter „Gott“. Alles was Menschen tun, jeder einzelne, betrifft immer das Ganze, verändert die Gesamtsituation der menschlichen Existenz in einem positiven oder negativen Sinn.

Der böse Konzilsgeist will den Menschen auf den Thron Gottes setzen. Das ist das Ziel. Es ist Verrat gegenüber Gott. Wenn im Film „Silence“ der arme Jesuit Christus verrät, um sich und seinen Anvertrauten den grausamen Foltertod zu ersparen, dann ist das nur allzu verständlich. Niemand weiß, wie er in einer solchen Situation reagieren würde. Wahrscheinlich würde auch ich schwach. Dann müsste ich für den Rest meines Lebens mit dieser Schwäche demütig irgendwie klarkommen. Es bleibt eine Schwäche. Es wird niemals gut, weil das innerhalb der göttlichen Liebesordnung so vorgesehen ist. Nur der barmherzige Gott kann mir dann noch helfen.

Der böse Konzilsgeist wird von einer anderen Überzeugung getragen. Die göttliche Ordnung wird abgeschafft. Sie wird als überholt angesehen. Ab jetzt herrschen die Schlauberger, die „Menschenfreunde“. Was immer für den irdischen Menschen vorteilhaft ist, ist gut. Verrat des Herrn ist gut, wenn es dem irdischen Wohlbefinden der Menschen dient. Das Glück, der Spaß und die Triebbefriedigung der Menschen sind zentral, nicht der Wille oder die Liebeskonzeption eines unsichtbaren Gottes, den es, lt. James Webb Teleskop, wohl sowieso nicht gibt. Der böse Geist der Konzilskirche will nicht mehr demütig das ganze Leben unter den eigenen Schwächen der Lieblosigkeit erleiden. Nein, er dreht es um. Die Schwächen werden in Stärken umgedeutet. Verrat wird zum Selbststand. Abtreibung wird zur medizinischen Hygiene im Dienste der Selbstbestimmung. Ehebruch wird zu einem erfüllten Bioleben des wonnehaften Austausches von Fruchtbarkeit und Lebensenergie. Gleichgeschlechtliche Unzucht wird zu einem Menschenrecht. Jeder Begriff von Sünde ist ausgelöscht. Der neue Mensch der Konzilskirche kann keine Sünden begehen. Er ist ein neuer Gott, der Menschengott. Sein einziges Problem besteht darin, sich dessen nicht bewusst zu sein.

Diesen neuen Konzilsgeist greife ich unablässig an. Ich nenne ihn zu Recht die „Konzilskirche“, weil selbst die konservativen Konzilskleriker nicht mehr in der Lage scheinen, sich gegen diese Vergöttlichung des Menschen zu wehren. Die Armee muss für diese handeln.

Unablässig bete ich die Fluchpsalmen gegen die Konzilskirche (ihren bösen Geist). Der himmlische Chor betet allein Gott an. Die Menschengötter gehen in die Hölle. Einfach.
HedwigvonSchlesien
Die eine Frage die ich mir immer wieder stelle ist: Wie kann es möglich sein, daß fromme und gut katholische Priester nicht erkennen können oder wollen, daß Franz Papst durch seine doppeldeutigen Ansagen und sein befremdliches Verhalten sich vom Geiste des heiligen Evangeliums schon lange getrennt hat ... Ich denke zum Beispiel an den Programmdirektor Pfarrer Dr. Richard Kocher; ich halte ihn …More
Die eine Frage die ich mir immer wieder stelle ist: Wie kann es möglich sein, daß fromme und gut katholische Priester nicht erkennen können oder wollen, daß Franz Papst durch seine doppeldeutigen Ansagen und sein befremdliches Verhalten sich vom Geiste des heiligen Evangeliums schon lange getrennt hat ... Ich denke zum Beispiel an den Programmdirektor Pfarrer Dr. Richard Kocher; ich halte ihn für einen sehr guten Priester und gottesfürchtigen Mann, trotzdem steht dieser zu 100 % zum "Papst" Franz.
Waagerl
Meine Meinung: Man kann nicht gottesfürchtig sein und gleichzeitig 100% zu BerGoliath stehen und seine Lehren verteidigen. Das beißt sich. Ich habe eher den Eindruck, es geht um den Mammon. Ein großer Teil der Radio Horeb Hörer, wenn nicht sogar der Größte Teil, speist sich aus Protestanten und Modernisten. Da muss man natürlich auch, oder ganz besonders, diese Gruppe vordergründig bedienen, …More
Meine Meinung: Man kann nicht gottesfürchtig sein und gleichzeitig 100% zu BerGoliath stehen und seine Lehren verteidigen. Das beißt sich. Ich habe eher den Eindruck, es geht um den Mammon. Ein großer Teil der Radio Horeb Hörer, wenn nicht sogar der Größte Teil, speist sich aus Protestanten und Modernisten. Da muss man natürlich auch, oder ganz besonders, diese Gruppe vordergründig bedienen, wenn man weiterhin Spenden erhalten will!