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Ehescheidungen führen zum Untergang des Staates.

Papst Leo XIII.
Encyclika Arcanum divinae sapientiae.

Ehe und Familie sind die Aufbausteine und die Gewähr für einen guten Staat.
Hingegen sind die Ehescheidungen eine grosse Gefahr für den Staat und führen schliesslich zu dessen Verfall, wie der Papst Leo XIII. schreibt.

Auszug aus seiner Enzyklika

"

Die Übel der Ehescheidungen sind entsetzlich

Wie viele Übel sich aus den Ehescheidungen ergeben, braucht man kaum zu erwähnen. Durch sie werden die Ehebündnisse wandelbar; die gegenseitige Liebe wird abgeschwächt; der verderblichen Verlockung werden die Schleusen geöffnet; Erziehung und Unterricht der Kinder erleiden Schaden; die häusliche Gemeinschaft beginnt sich zu lockern; in den Familien wird Zwietracht gesät; die Würde der Frau wird geschmälert und erniedrigt, da ihr die Gefahr droht, verlassen zu werden, nachdem sie der Lust des Mannes gedient hat. - Und da nichts so sehr die Familien zu verderben und die Macht ganzer Reiche zu brechen vermag wie Sittenverderbnis, lässt sich leicht einsehen, dass die Ehescheidungen dem Gedeihen der Familien und der Staaten äußerst schädlich sind; in der Sittenverderbnis der Völker verwurzelt, öffnen sie erfahrungsgemäß Tür und Tor zu noch größerem Unheil im privaten und öffentlichen Leben.

Die Zukunft wird es bestätigen, dass dieses Übel zunehmen wird, denn kein Zügel ist stark genug, die einmal gewährte Freiheit der Ehescheidung in bestimmten oder im voraus festgesetzten Schranken zu halten. Die Macht des schlechten Beispiels ist wahrhaftig groß genug, aber noch größer ist die Macht der Begierden; unter ihrem Einfluss dringt das Verlangen nach Ehescheidungen unbemerkt mit jedem Tage in weitere Kreise und ergreift die große Menge wie eine ansteckende Krankheit oder wie ein seine Dämme durchbrechender Strom.

Die Geschichte legt Zeugnis dafür ab

Das alles ist an sich klar, aber es wird noch klarer durch die Erinnerung an die Vergangenheit. –So bald die Gesetze die Ehescheidung ermöglichten, wuchsen auch Zwistigkeiten, Feindschaften und eigenmächtige Trennungen in hohem Maß; es folgte ein so schändliches Leben, dass selbst jene, welche den Ehescheidungen das Wort geredet hatten, dies bereuten; und hätte man nicht frühzeitig durch ein entgegengesetztes Gesetz nach Abhilfe gegriffen, so wäre zu befürchten gewesen, dass der ganze Staat in den Abgrund des Verderbens stürzte. - Die alten Römer sollen die ersten Beispiele von Ehescheidungen mit Schaudern betrachtet haben; aber es bedurfte nicht langer Zeit, und der Sinn für Zucht und Sittlichkeit stumpfte allmählich ab, das Schamgefühl, der Zügel der Begierden, verlor an Kraft, und die eheliche Treue wurde allmählich so bedenkenlos verletzt, dass das große, was wir bei einigen Schriftstellern lesen, sehr wahrscheinlich klingt: die Frauen pflegten ihre Jahre nicht nach dem Wechsel der Konsuln, sondern nach dem der Gatten zu zählen. - In ähnlicher Weise waren bei den Protestanten wohl zu Anfang Ehescheidungen aus gewissen zahlenmäßig beschränkten Gründen gesetzlich erlaubt; doch wegen der vielen Berührungspunkte mit anderen Gründen mehrten sich diese bekanntlich in Deutschland, Amerika und in andern Ländern in solchem Maß, dass die vernünftig Denkenden die endlose Sittenverderbnis und ebenso die nicht zu verteidigende Unbesonnenheit der Gesetze tief beklagen mussten.

Nicht anders lagen die Dinge in katholischen Staaten; wenn hier Ehescheidungen erlaubt wurden, so überstiegen die üblen Folgen weitaus das von den Gesetzgebern einberechnete Maß; denn sehr viele sannen nun frevelhaft auf boshafte List und suchten durch rohe Behandlung, Beleidigung und Ehebruch Gründe beizubringen, um das eheliche Band, dessen sie überdrüssig geworden sind, ungestraft lösen zu können; da solches Verfahren zum größten Schaden der öffentlichen Sitte gereichte, haben alle bald die Notwendigkeit gesetzlicher Abhilfe eingesehen.

Wer möchte daran zweifeln, dass Gesetze, die die Ehescheidung begünstigen, wenn sie in unsern Tagen irgendwo wieder aufleben sollten, nicht gleich traurige und verderbliche Folgen haben würden? Denn menschliche Beschlüsse und Gesetze kann wahrhaftig nicht das Wesen und Gestalt der Dinge ändern; darum sind jene bezüglich dessen, was öffentliches Wohl besagt, schlecht beraten, wenn sie meinen, man könne das ursprüngliche Wesen der Ehe ungestraft verkehren; und wenn sie die Religion und des Sakramentes beiseite setzen, dann entstellen und verunstalten sie den Ehebund schlimmer, als es bei den Heiden geschehen ist.

Wenn darum keine Gesinnungsänderung eintritt, müssen die Familien und die menschliche Gesellschaft in der beständigen Furcht leben, in unseliger Weise in einen alles in Frage stellenden Entscheidungskampf gestürzt zu werden, den übrigens die schändlichen Scharen der Sozialisten und Kommunisten schon längst beabsichtigen. Hieraus ergibt sich, wie töricht und widersinnig es ist, das öffentliche Heil von Ehescheidungen zu erwarten, da diese vielmehr zum sichern Untergang der Gesellschaft führen.

Copie von Kathpedia
Waagerl
Vom Sinn des Lebens
Manfred Balkenohl: Vom Sinn des Lebens Orientierungen in unruhiger Zeit Der österreichische Pfarrer Michael Dobler schrieb uns: 'Eben habe ich das Buch von Manfred Balkenohl durchstudiert. Ich finde es für unsere Zeit epochal notwendig. Ich beschäftige mich als Priester ganz besonders mit der Familienpastoral. Alle negativen Erscheinungen unserer Zeit (Ehezerfall, Jugendkri…
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Vom Sinn des Lebens
Manfred Balkenohl: Vom Sinn des Lebens Orientierungen in unruhiger Zeit Der österreichische Pfarrer Michael Dobler schrieb uns: 'Eben habe ich das Buch von Manfred Balkenohl durchstudiert. Ich finde es für unsere Zeit epochal notwendig. Ich beschäftige mich als Priester ganz besonders mit der Familienpastoral. Alle negativen Erscheinungen unserer Zeit (Ehezerfall, Jugendkriminalität, Süchte aller Art) haben ihre Wurzeln im Zerfall der Familie. Das zeigt der Verfasser in wahrhaft grandioser Weise. Hier muß die Neuevangelisierung, von der immer wieder gesprochen wird, beginnen. Die Gnade baut auf der Natur auf.'
www.fe-medien.de/Vom-Sinn-des-Lebens
Theresia Katharina
Stimmt, die Gnade baut auf der Natur auf!
Theresia Katharina
Die früheren Päpste haben auch davor gewarnt, einen Ehepartner zu nehmen, der nicht katholisch ist, weil der Glaubensabfall der Kinder vorprogrammiert ist. Zwei Drittel der Kinder aus "Mischehen" mit Christen anderer Denominationen sind langfristig nicht mehr katholisch. Mischehen mit Mohammedanern waren undenkbar und hätten niemals eine bischöfliche Dispens für die Eheschließung erhalte…More
Die früheren Päpste haben auch davor gewarnt, einen Ehepartner zu nehmen, der nicht katholisch ist, weil der Glaubensabfall der Kinder vorprogrammiert ist. Zwei Drittel der Kinder aus "Mischehen" mit Christen anderer Denominationen sind langfristig nicht mehr katholisch. Mischehen mit Mohammedanern waren undenkbar und hätten niemals eine bischöfliche Dispens für die Eheschließung erhalten wie heutzutage! Bei solchen Eheschließungen sind die Kinder dann zu mehr als 90% mohammedanisch!
byzantiner
Angesichts der Bilder von der Event und Partyszene aus Stuttgart, wo neben den überwiegend muslimischen Männern kaum Frauen zu sehen waren, sollte man sich auch mal Gedanken machen, wie eine solche Integration funktionieren soll, gerade auch im Hinblick der wichtigen Pressekonferenz des spanischen Kardianals Caffarra zum Wirken des Teufels als Widersacher zur Ehe
Theresia Katharina
Stabile Ehen und Familien sind das Grundgerüst des Staates! Das hatten bereits die heidnischen römischen Cäsaren erkannt, sodass sie Ausschweifungen beim alljährlichen Venusfest unterbanden! Kaiser Augustus verbannte einen bekannten Schriftsteller Ovid, der in seinen Büchern z.B. "ars amatoria" Anleitungen gab, wie man eine Frau herumkriegt (auch wenn sie verheiratet ist), an das Schwarze …More
Stabile Ehen und Familien sind das Grundgerüst des Staates! Das hatten bereits die heidnischen römischen Cäsaren erkannt, sodass sie Ausschweifungen beim alljährlichen Venusfest unterbanden! Kaiser Augustus verbannte einen bekannten Schriftsteller Ovid, der in seinen Büchern z.B. "ars amatoria" Anleitungen gab, wie man eine Frau herumkriegt (auch wenn sie verheiratet ist), an das Schwarze Meer für den Rest seines Lebens und seine Schriften durften nicht mehr verbreitet werden, weil diese verheerende Wirkungen gehabt hatten, die Scheidungsraten schnellten nach oben!
Waagerl
Vom Sinn des Lebens
Manfred Balkenohl: Vom Sinn des Lebens Orientierungen in unruhiger Zeit Der österreichische Pfarrer Michael Dobler schrieb uns: 'Eben habe ich das Buch von Manfred Balkenohl durchstudiert. Ich finde es für unsere Zeit epochal notwendig. Ich beschäftige mich als Priester ganz besonders mit der Familienpastoral. Alle negativen Erscheinungen unserer Zeit (Ehezerfall, Jugendkri…More
Vom Sinn des Lebens
Manfred Balkenohl: Vom Sinn des Lebens Orientierungen in unruhiger Zeit Der österreichische Pfarrer Michael Dobler schrieb uns: 'Eben habe ich das Buch von Manfred Balkenohl durchstudiert. Ich finde es für unsere Zeit epochal notwendig. Ich beschäftige mich als Priester ganz besonders mit der Familienpastoral. Alle negativen Erscheinungen unserer Zeit (Ehezerfall, Jugendkriminalität, Süchte aller Art) haben ihre Wurzeln im Zerfall der Familie. Das zeigt der Verfasser in wahrhaft grandioser Weise. Hier muß die Neuevangelisierung, von der immer wieder gesprochen wird, beginnen. Die Gnade baut auf der Natur auf.'
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Eugenia-Sarto
Schwester Luzia schrieb an Cardinal Caffarra (Italien), dass es im Endkampf um Ehe und Familie gehen wird. Wir sind mitten drin in diesem Kampf.

Leo XIII: Wenn darum keine Gesinnungsänderung eintritt, müssen die Familien und die menschliche Gesellschaft in der beständigen Furcht leben, in unseliger Weise in einen alles in Frage stellenden Entscheidungskampf gestürzt zu werden, den übrigens die …More
Schwester Luzia schrieb an Cardinal Caffarra (Italien), dass es im Endkampf um Ehe und Familie gehen wird. Wir sind mitten drin in diesem Kampf.

Leo XIII: Wenn darum keine Gesinnungsänderung eintritt, müssen die Familien und die menschliche Gesellschaft in der beständigen Furcht leben, in unseliger Weise in einen alles in Frage stellenden Entscheidungskampf gestürzt zu werden, den übrigens die schändlichen Scharen der Sozialisten und Kommunisten schon längst beabsichtigen. Hieraus ergibt sich, wie töricht und widersinnig es ist, das öffentliche Heil von Ehescheidungen zu erwarten, da diese vielmehr zum sichern Untergang der Gesellschaft führen.