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Elista
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Augustinus – Gebet zur heiligen Dreifaltigkeit

O du heilige Dreifaltigkeit, die du uns, da wir nichts waren, geschaffen hast, und da wir verloren waren, uns in deiner großen Gnade und Güte aufs Neue erschaffen und wieder zurecht gebracht hast, dich bitte ich von Grund meines Herzens, laß uns ja für diese deine große Treue und Güte nicht undankbar sein noch werden, als die solcher deiner Gnade und Erbarmung unwürdig sind, sondern mehre in unsern Herzen deines heiligen Namens und aller deiner Güte Erkenntniß, stärke unsern Glauben zu dir, erhalte uns in ungezweifelter Hoffnung deiner Gunst und Liebe und der ewigen Seligkeit, auf daß wir durch deine Gnade endlich in der ewigen Herrlichkeit deine Herrlichkeit sehen, und ewiglich singen und sagen: Ehre sei Gott dem Vater, der uns geschaffen hat, Ehre sei Gott dem Sohne, der uns erlöset hat, Ehre sei Gott dem heiligen Geist, der uns geheiliget hat, Ehre sei der hochgelobten Dreifaltigkeit. Dein allein ist aller Ruhm, Lob und Preis in Ewigkeit. Amen!
Heilwasser
Mir vsjem
HOCHFEST DER HEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT

Lasset uns preisen den VATER und den SOHN samt dem HEILIGEN GEIST. Lasst uns IHN loben und ihn erheben in Ewigkeit.
Dir sei Lob, Dir sei Ehre, Dir Dank in Ewigkeit, Heiligste DREIFALTIGKEIT.

DOGMA:
Es ist EIN GOTT in Drei Personen: VATER, SOHN, GEIST. Sie unterscheiden sich durch Ihre Hervorgänge: Der VATER geht von niemand aus, der SOHN vom VATER, …
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HOCHFEST DER HEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT

Lasset uns preisen den VATER und den SOHN samt dem HEILIGEN GEIST. Lasst uns IHN loben und ihn erheben in Ewigkeit.
Dir sei Lob, Dir sei Ehre, Dir Dank in Ewigkeit, Heiligste DREIFALTIGKEIT.

DOGMA:
Es ist EIN GOTT in Drei Personen: VATER, SOHN, GEIST. Sie unterscheiden sich durch Ihre Hervorgänge: Der VATER geht von niemand aus, der SOHN vom VATER, der GEIST geht vom VATER und SOHN zugleich aus.
(Konzil von Florenz)

Keine Person hat etwas gewirkt vor der anderen, keine nach der anderen, keine ohne die andere, denn untrennbar sind sie in ihrem Sein und in ihrem Wirken.
Es ist der VATER, der zeugt, der SOHN der gezeugt wird, und der HEILIGE GEIST, der hervorgeht. (Lateran IV. D432, Nr. 156)

Die beseligende Gottesschau ist ein vollständiges Einswerden mit Gott, ohne Aufgabe der eigenen Persönlichkeit; ist Teilnahme am Leben der Allerheiligsten Dreifaltigkeit.

"Súscipe, sancta Trínitas, hanc oblatiónem.."
Nach der Händewaschung zur Mitte des Altars zurückkehrend, spricht der Priester verbeugt mit gefalteten Händen den Altar berührend:

Heilige Dreifaltigkeit, nimm diese Opfergabe an, die wir Dir darbringen zum Andenken an das Leiden, die Auferstehung und die Himmelfahrt unseres Herrn Jesus Christus, zu Ehren der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, des hl. Johannes des Täufers, der Apostel Petrus und Paulus, dieser [d.h. deren Reliquien im Altar hier ruhen] und aller Heiligen. Laß sie ihnen zur Ehre, uns aber zum Heile gereichen und laß die im Himmel unsere Fürbitter sein, deren Gedächtnis wir auf Erden feiern. Durch Christus unserem Herrn. Amen.

So beginnt das Athanasianische Glaubensbekenntnis:
"Wer da selig werden will, der muß vor allem den katholischen Glauben festhalten; wer diesen nicht in seinem ganzen Umfange und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel ewig verlorengehen. Dies ist aber der katholische Glaube:

Wir verehren Einen Gott in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit ohne Vermengung der Personen und ohne Trennung der Wesenheit. Eine andere nämlich ist die Person des Vaters, eine andere die des Sohnes, eine andere die des Heiligen Geistes. Aber Vater und Sohn und Heiliger Geist haben nur Eine Gottheit, gleiche Herrlichkeit, gleichewige Majestät. Wie der Vater, so der Sohn, so der Heilige Geist. Unerschaffen ist der Vater, unerschaffen der Sohn, unerschaffen der Heilige Geist. Unermesslich ist der Vater, unermesslich der Sohn, unermesslich der Heilige Geist. Ewig ist der Vater, ewig der Sohn, ewig der Heilige Geist. Und doch sind es nicht drei Ewige, sondern Ein Ewiger, wie auch nicht drei Unerschaffene und nicht drei Unermessliche, sondern Ein Unerschaffener und Ein Unermesslicher. Ebenso ist allmächtig der Vater, allmächtig der Sohn, allmächtig der Heilige Geist, und doch sind es nicht drei Allmächtige, sondern Ein Allmächtiger. So ist der Vater Gott, der Sohn Gott, der Heilige Geist Gott und doch sind es nicht drei Götter, sondern es ist nur Ein Gott. So ist der Vater Herr, der Sohn Herr, der Heilige Geist Herr, und doch sind es nicht drei Herren, sondern es ist nur Ein HERR...

Wer daher selig werden will, muß dies von der heiligsten Dreifaltigkeit glauben...."
Mir vsjem
Bei der 3. Erscheinung des Engels in Fatima (Herbst 1916) ereignete sich eine Manifestation der DREIFALTIGKEIT.

Lucia berichtet:
«Wir weideten unsere Herden in einem Gebiet unserer Eltern auf dem Abhang des Hügels von Valinhos. Es muss Ende September oder im Oktober [1916] gewesen sein, denn wir verbrachten die heißen Stunden des Tages nicht mehr im Haus. Nachdem wir gegessen hatten, gingen wir …More
Bei der 3. Erscheinung des Engels in Fatima (Herbst 1916) ereignete sich eine Manifestation der DREIFALTIGKEIT.

Lucia berichtet:
«Wir weideten unsere Herden in einem Gebiet unserer Eltern auf dem Abhang des Hügels von Valinhos. Es muss Ende September oder im Oktober [1916] gewesen sein, denn wir verbrachten die heißen Stunden des Tages nicht mehr im Haus. Nachdem wir gegessen hatten, gingen wir in die Grotte [von Cabeco] auf dem südlichen Abhang, um zu beten; unsere Schafe nahmen wir mit. Sobald wir angekommen waren, wiederholten wir das Gebet des Engels: “Mein Gott, ich glaube an dich, ich bete dich an, ich hoffe auf dich und ich liebe dich"

Ich weiß nicht, wie oft wir dieses Gebet wiederholt hatten, als wir ein unbekanntes Licht über uns erstrahlen sahen. Nachdem wir aufgestanden waren [sie knieten also und hatten sich verneigt] um zu schauen, was sich ereignete, sahen wir den Engel. Er hielt in der linken Hand einen Kelch, über dem eine Hostie war, aus der einige Tropfen Blut in den Kelch fielen. Der Engel ließ den Kelch in der Luft, kniete in unserer Nähe nieder und ließ uns dreimal wiederholen:

“Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, ich opfere dir auf den heiligen Leib, das heilige Blut, die Seele und die Gottheit Jesu Christi, der in allen Tabernakeln der Welt zugegen ist, als Sühne für die Schmähungen, die Sakrilege und die Gleichgültigkeit, durch die er beleidigt wird. Durch die Verdienste seines heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzen Mariens bitte ich dich um die Bekehrung der armen Sünder.“

Dann erhob er sich, nahm den Kelch und die Hostie in seine Hände, gab sie mir und reichte das Blut im Kelch Jacintha und Francisco mit den Worten: “Nehmt, esst und trinkt den Leib und das Blut Jesu Christi, der durch die undankbaren Menschen furchtbar geschmäht wird! Sühnt ihre Verbrechen und tröstet euren Gott!“

Er verneigte sich neuerlich bis zum Boden und wiederholte mit uns dreimal das Gebet: 'Heiligste Dreifaltigkeit' usw.; dann verschwand er. Wir verharrten in derselben Position und wiederholten unablässig dieselben Worte. Nachdem wir aufgestanden waren, bemerkten wir, dass es schon Nacht geworden war und wir nach Hause gehen mussten.»