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Sterblichen Überreste von Polinnen aus dem KZ Ravensbrück beigesetzt

08.09.2022 17:00

Die sterblichen Überreste von Polinnen aus dem Konzentrationslager Ravensbrück sind am Dienstag in Fürstenberg/Havel beigesetzt worden. Dazu fand neben der Beisetzung auf dem Friedhof in Fürstenberg auch eine Feldmesse zum Gedenken an die Opfer statt, teilte die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten mit.

Uroczysty pochówek polskich więźniarek KL RavensbrückTwitter/@ipngovpl

Die Asche der KZ-Opfer war 2019 bei Suchgrabungen des polnischen Instituts für Nationales Gedenken (IPN) auf dem Fürstenberger Friedhof geborgen worden. An der Feldmesse mit dem Erzbischof von Stettin-Cammin, Andrzej Dziega, und dem anschließenden Begräbnis nahmen auch Angehörige von Opfern teil. Bereits am Vormittag waren außerdem 40 Urnendeckel und Schamottsteine, die bei den Grabungen gefunden worden waren, an die Gedenkstätte übergeben worden.

Bis zur Inbetriebnahme eines eigenen Krematoriums im Konzentrationslager Ravensbrück im April 1943 ließ die SS den Angaben zufolge die Toten des Lagers im Krematorium von Fürstenberg einäschern. Die Asche wurde in einer Grube auf dem städtischen Friedhof verscharrt. Im Jahr 1989 waren auf dem Friedhof Urnen entdeckt worden, auf denen sich Aluminiumplaketten mit den Namen und Geburtsdaten von KZ-Häftlingen befanden. Insgesamt 45 Opfer konnten später anhand der eingestempelten Daten identifiziert werden.
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Hier dürfen die von Aron unterdrückten und verfolgten deutschen, armer Kerle weinen und bei der Gelegenheit über die Verbrecher ihrer Opas und Omas lesen. Wir hoffen, sie lassen sich ja irgendwann zivilisieren. 🥴
Polnische Reparationsforderungen und Diskussionskultur
@Roland Wolf
@martin fischer
@Marienfloss
@Winrich von Kniprode
@Joachim Willi Zeller
@Amperdeus
@Gottfried von Globenstein
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Hier dürfen die von Aron unterdrückten und verfolgten deutschen, armer Kerle weinen und bei der Gelegenheit über die Verbrecher ihrer Opas und Omas lesen. Wir hoffen, sie lassen sich ja irgendwann zivilisieren. 🥴
Polnische Reparationsforderungen und Diskussionskultur

@Roland Wolf
@martin fischer
@Marienfloss
@Winrich von Kniprode
@Joachim Willi Zeller
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@Gottfried von Globenstein
@Mensch Meier
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Am 15. Mai 1939 wurde in Ravensbrück ein Konzentrationslager (KZ) für Frauen eröffnet, das sich 90 Kilometer nördlich von Berlin in einem Ortsteil des Luftkurorts Fürstenberg am Ufer des Schwedt-Sees befand. Nachdem Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen das Lager errichtet hatten, trafen Mitte Mai 1939 die ersten weiblichen Häftlinge aus dem aufgelösten KZ Lichtenburg bei Wittenberg in Ravensbrück …More
Am 15. Mai 1939 wurde in Ravensbrück ein Konzentrationslager (KZ) für Frauen eröffnet, das sich 90 Kilometer nördlich von Berlin in einem Ortsteil des Luftkurorts Fürstenberg am Ufer des Schwedt-Sees befand. Nachdem Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen das Lager errichtet hatten, trafen Mitte Mai 1939 die ersten weiblichen Häftlinge aus dem aufgelösten KZ Lichtenburg bei Wittenberg in Ravensbrück ein. Bei den rund 1.000 Frauen handelte es sich hauptsächlich um Ernste Bibelforscherinnen (Zeugen Jehovas) sowie Sinti und Roma mit ihren Kindern. Nach dem deutschen Überfall auf Polen vom 1. September 1939 wurden Ende des Monats die ersten polnischen Häftlinge in Ravensbrück eingeliefert. Wenige Monate nach Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion traf im Oktober 1941 der erste Transport mit sowjetischen Frauen im Lager ein. Darunter befanden sich auch weibliche Kriegsgefangene der Roten Armee, in der Hauptsache Ärztinnen, Krankenschwestern und Nachrichtenhelferinnen.
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Zwischen 1939 bis 1945 sind im KZ Ravensbrück etwa 132.000 Frauen und Kinder, 20.000 Männer und 1.000 weibliche Jugendliche des "Jugendschutzlagers Uckermark" als Häftlinge registriert worden. Von den Häftlingen, die aus über 20 Nationen - in der Mehrzahl aus Polen und der Sowjetunion - stammten, überlebten 20.000-30.000 das Lager nicht.
Gerade auf LeMO gesehen: LeMO Kapitel: Zweiter Weltkrieg…More
Zwischen 1939 bis 1945 sind im KZ Ravensbrück etwa 132.000 Frauen und Kinder, 20.000 Männer und 1.000 weibliche Jugendliche des "Jugendschutzlagers Uckermark" als Häftlinge registriert worden. Von den Häftlingen, die aus über 20 Nationen - in der Mehrzahl aus Polen und der Sowjetunion - stammten, überlebten 20.000-30.000 das Lager nicht.

Gerade auf LeMO gesehen: LeMO Kapitel: Zweiter Weltkrieg