Hoffnungsvolle Prognose zur Papstwahl, wenngleich mit entsprechenden Folgen
Daß ein ketzerischer Papst (nur) "katastrophal" wäre, ist ein Euphemismus von Kard. Müller!Denn ein "häretischer Papst" wäre überhaupt kein legitimer Papst, da ein rechtmäßiger Papst katholisch sein muß, ohne Wenn und Aber!
Daß so gelehrte Männer wie Wb Schneider und Baron de Mattei in Befolgung des Außenseiters Garrigou-Lagrange das nicht einsehen, ist unbegreiflich!
Noch nicht einmal "Satis cognitum" von Papst Leo XIII. lassen sie gelten, ganz zu schweigen vom theologischen Konsens in der ganzen Kirchengeschichte!
Das unübertreffliche Verdienst von lifesitenews besteht darin, daß seine sehr intelligenten, gründlichen und fleißigen Mitarbeiter die ganze Problematik in offener Diskussion ausgebreitet haben und vor allem die wundervolle Stellungnahme von Bischof Strickland dazu veröffentlicht haben!
Die Kardinäle werden sie lesen, und die einen wie die anderen die Konsequenzen daraus ziehen und keinem der als öffentliche Häretiker bloßgestellten Kardinäle die nötige Mehrheit verschaffen.
Die einen aus Prinzip nicht, weil sie als Neokonservative im Prinzip katholisch geblieben sind, und die anderen aus Furcht vor einem Schisma nicht, das ein "Papa haereticus" mit oder ohne Gegenpapst in dieser unhaltbaren Situation jetzt sehr wahrscheinlich auslösen würde.
Die Neomodernisten dürften also gezwungen sein, zähneknirschend einen neokonservativen Kompromißpapst anzuerkennen, der freilich sofort von den Mächten der Finsternis verfolgt würde und mit ihm die treuen Katholiken überhaupt, was man in den einschl. kath. Prophezeiungen nachlesen kann..... .