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Heilwasser
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HEILIGWASSER (Innsbruck)/Österreich - 1606

HEILIGWASSER (Innsbruck)/Österreich - 1606

„Maria erschien mit dem Jesuskind den beiden Brüdern
Johann und Paul Mayr bei einer Quelle im Wald und
schickte sie zum Abt von Wilten mit dem Auftrag, an
dieser Stelle eine Kirche bauen zu lassen. Die beiden
Buben wagten nicht, den Auftrag auszurichten. Darüber
vergingen viele Jahre. Johann Mayr hatte geheiratet, doch
sein erstes Kind war stumm. Als er eines Tages mit dem
Kind zur Wasserquelle kam, begann das Kind zu reden.
Da erinnerte er sich an den Auftrag und erfüllte ihn. Eine
Kirche wurde gebaut, und das „Heiligwasser“ zieht heute
noch viele Pilger an.“

Quelle: R. Ernst, Lexikon; Pichler/Böhm, Wege, S. 116.

Kommentar: Das sollte uns eine Lehre sein

Man sieht, wie der Himmel über alle Jahrhunderte hinweg
versucht, der sündigen Menschheit in mütterlicher Weise
zu Hilfe zu kommen. In diesem Fall hatte die Muttergottes
einen Wunsch geäußert, der leider nicht sofort ausgeführt
wurde. Was geschah? Das erste Kind von Johann Mayr, eines
der beiden Seherbrüder, war stumm. Das zeigt uns, dass es
nicht egal ist, wie heute viele behaupten, wenn man den
Himmel bei außergewöhnlichen Hilfen, Aufrufen oder
Wünschen ignoriert. Es geht immer eine der Gnade ent-
sprechende Verantwortung damit einher. Was sagen aber
heute manche, die es besser wissen? „Wir brauchen keine
Botschaften vom Himmel, wir haben ja die Bibel.“ Das ist
sicher nur eine billige Ausrede und auch diese werden für
ihre unlauteren Worte einmal zur Rechenschaft gezogen
werden. Laut Bibel ist es nicht egal, wie man auf die Anre-
gungen des Heiligen Geistes reagiert, wie man seine Talente
genutzt hat, ob man sie auf die „Bank“ (damit im spirituellen
Sinne gewirtschaftet) gebracht hat oder lieber in der „Erde“
(Welt) vergraben hat. Der vorliegende Fall erinnert uns
an den hl. Zacharias, der stumm wurde, weil er an der
Prophezeiung des Erzengels gezweifelt hatte. Der Erzengel
hatte wirklich gesprochen, er aber wollte es nicht glauben.
Die Strafe war, dass er selber nicht mehr sprechen konnte.
Im obigen Fall bestand die Strafe darin, dass das Kind
des Sehers stumm war, weil er selbst den Wunsch der
Muttergottes verschwieg. Er wurde also in seinem Kind
bestraft. Und als er seinen Ungehorsam wieder gut machte,
wurde das Kind von der Stummheit geheilt, genauso
wie Zacharias nach Eintreffen der sicheren Verheißung
wieder reden konnte und das dann sogar im prophetischen
Lobpreis tat.

Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, denn Er hat
sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen“!!!
(Lk 1,68)


Bild: Zwei Knaben und eine Frau
von himmlischer Majestät.

Joannes Baptista
Ein sehr schöner Beitrag. 🤗
Zweihundert
Zwei Knaben und eine Frau ‚von himmlisch milder Majestät‘

Es war angeblich im Jahr 1606, als zwei Knaben aus Igls auf Viehsuche geschickt worden waren. Johannes und Paul Mayr sollten sechs Rinder finden und nach Hause bringen. Just beim „Butterbrünnlein“, so hieß die Quelle vor 400 Jahren, „stand eine Frau von himmlisch milder Majestät“ vor ihnen. Sie führte „ein holdseliges Knäblein, das eine …
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Zwei Knaben und eine Frau ‚von himmlisch milder Majestät‘

Es war angeblich im Jahr 1606, als zwei Knaben aus Igls auf Viehsuche geschickt worden waren. Johannes und Paul Mayr sollten sechs Rinder finden und nach Hause bringen. Just beim „Butterbrünnlein“, so hieß die Quelle vor 400 Jahren, „stand eine Frau von himmlisch milder Majestät“ vor ihnen. Sie führte „ein holdseliges Knäblein, das eine kleine Weltkugel in seinen zarten Händlein hielt“, wird berichtet. Die Frau, in ein „duftig leuchtendes Kleid wie aus Morgenrot gewoben“ gehüllt trug den Knaben auf, das Erlebte zu Hause zu erzählen. Mehr noch: die Gottesmutter sagte voraus, dass sie auf ihrem Heimweg zwei Chorherren von Wilten treffen werden, die einen Pilgerzug anführten. Denen sollen sie ausrichten, Maria wünsche an „diesem Wässerchen, dass ein Kirchlein erbaut werde.“ Genau das taten die Knaben nicht. Sie hatten zuviel Angst oder Respekt.


blog.innsbruck.info/…/mystisches-inns…

Eine Wunderheilung begründete das heutige Heiligwasser

Zum mystischen Mittelpunkt der Region wurde Heiligwasser erst, als von einer Wunderheilung die Rede war. Einer der beiden Knaben – sie erzählten auch zuhause nichts von ihrer Marienerscheinung – machte heimlich zu jedem Jahrestag der Erscheinung eine private Wallfahrt zum Butterbrünnlein. Als er sich im Jahre 1651 neuerlich zu einer Wallfahrt aufmachte, nahm er den fünf Jahre alten, von Geburt an taubstummen Knaben seines Nachbars mit. Beim Brünnelein angekommen, fing das kleine Büblein plötzlich zu reden an. Das war die eigentliche Geburtsstunde des neuzeitlichen Wallfahrtsortes. Der Mann berichtete nun dem Abt von Stift Wilten von der Marienerscheinung vor mehr als vier Jahrzehnten. Und da die Kirche keinen Zweifel an der Richtigkeit der Aussagen hatte, wurde schon im darauffolgenden Jahr eine hölzerne Kapelle zu „Unserer Lieben Frauen Brünnl im Igler Wald“ erbaut. 1683 erhielt der Gnadenort seinen endgültigen Namen: beim Heiligen Wasser.
Heilwasser
Da schau her, danke.
Heilwasser
Auf der Seite war das Bild.
Zweihundert
Zweihundert
nicht schlecht diese Geschichte!

Sollte uns allen zu denken geben!

erinnert mich auch an die Geschichte von dem Armen Mädchen,

dasss die Offenbarung für die 9 Rosenkränze erhielt,

die sie auch verbreiten sollte,

weil sie es nicht tat, fand sie nach ihrem Ablegen solange keine Ruhe,

bis sie de Offenbarung überall bekannt machte!

Wissen sie, was ich meine?

@Heilwasser
Heilwasser
@Zweihundert Ja, ich kenne die Geschichte, etwa aus Zwiesel oder so, auch etwa aus dem 17. Jh (ungefähr)