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Hat Kardinal Parolin persönlich gegen internationale Finanzabkommen verstoßen?

Kardinal Pietro Parolin, Franziskus' Staatssekretär, bat die Vermögensverwaltung des Apostolischen Stuhls (APSA) im Jahr 2014 persönlich um ein Darlehen in Höhe von 50 Millionen Euro für den Kauf des katholischen Krankenhauses IDI in Rom. Das Spital stand vor dem Konkurs.

Parolin informierte CatholicNewsAgency.com (20. November) darüber. Das IDI hatte 800 Millionen Euro Schulden. Einige seiner ehemaligen Verwalter, darunter ein Priester, wurden wegen Betrugs inhaftiert.

Parolins Aussage ist wahrscheinlich eine Lüge, um Franziskus zu decken, zumal Parolin dafür bekannt ist, sich von finanziellen Angelegenheiten fernzuhalten.

Das Darlehen wurde von Moneyval, dem Ausschuss des Europarates für die Bekämpfung von Geldwäsche, geprüft. Es hat offenbar gegen Regulierungsvereinbarungen verstoßen, welche APSA die Vergabe kommerzieller Kredite verbieten.

Infolgedessen entwickelte Parolin mit Kardinal Wuerl einen Plan, die amerikanische Papal Foundation zu beauftragen, den problematischen APSA-Kredit zu decken.

Wuerl sagte der Papal Foundation fälschlicherweise, dass die Mittel zur Deckung kurzfristiger Betriebsdefizite benötigt würden. Der Zuschuss wurde trotz Einwände schließlich genehmigt.

Am Ende verlor APSA bei der Operation 30 Millionen Euro. Zusätzlich zum APSA-Darlehen verwendete der Vatikan 30 Millionen Euro, die aus dem Bambino Gesu Krankenhaus abgezweigt wurden. Sie stammten aus einem 80-Millionen-Zuschuss der italienischen Regierung.

Bild: © Mazur, CC BY-SA, #newsWnquslahtz

Parolin wirkt wie Mephisto, kein Wunder bei dem Herrn, dem er dient!
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