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Gunther Maria Michel

Die Inspiration der Bibel

Von Michael Hardt

8.1 Ist es wahr, dass die Bibel von Gott inspiriert ist?
Ja. Vorab soll das Zitieren einer der vielen Schriftstellen genügen: «Alle Schrift ist von Gott eingegeben» (2. Tim 3,16).

8.2 Ist die Inspiration wirklich so wichtig?
Ja, unbedingt. Wenn die Bibel nicht inspiriert wäre, dann wäre sie einfach ein weiteres Buch der Weltliteratur, ohne moralische, geistliche oder praktische Autorität. Sie wäre nicht die Offenbarung Gottes.
Ohne Inspiration hätten wir kein Wort von Gott. Wir würden die Grundlage jeder biblischen Belehrung verlieren. All die zahlreichen christlichen Grundsätze, sei es über die Person von Christus und sein Erlösungswerk, über die Versammlung, das Reich Gottes oder die Prophetie - dies alles kann nur verteidigt werden, wenn der Bibeltext direkt von Gott kommt. Erforderlich ist natürlich auch eine zuverlässige Übersetzung.

8.3 Was bedeutet Inspiration eigentlich?
Inspirieren bedeutet «einhauchen». Alle Schrift ist von Gott «eingehaucht» oder «eingegeben», d.h. sie kommt direkt von Gott. Eine hilfreiche Beschreibung dieses Vorgangs findet man in Apostelgeschichte 1,16: «Die Schrift musste erfüllt werden, die der Heilige Geist durch den Mund Davids über Judas vorhergesagt hat.» Das ist Inspiration: Gott spricht durch den Mund eines Menschen, den Er zu diesem Zweck ausgesucht hat.
Die Männer, durch die Gott die Bibel aufschreiben liess, waren «getrieben vom Heiligen Geist» (2. Pet 1,21).

8.4 Hatte die Persönlichkeit der Schreiber denn keine Auswirkung darauf, was und wie sie schrieben?
Doch, auf jeden Fall. Der Stil von Johannes (einfach, aber tiefgründig) ist ganz anders als der von Paulus (logisch argumentierend), und der Stil von Paulus ist wiederum verschieden von dem eines Petrus. Paulus hatte beim berühmten Gelehrten Gamaliel studiert. Petrus war ein einfacher Fischer aus Galiläa, der kein Studium absolviert hatte. Gott gebrauchte beide, um sein beabsichtigtes Ziel zu erreichen.
Gott benutzte z.B. auch die Kompetenz des Arztes und Geschichtsschreibers Lukas, der in der Lage war, die menschliche Seite der Ereignisse detailliert zu beschreiben. Im Alten Testament gebrauchte Gott die Erfahrungen Davids, um seinen Psalmen den Inhalt zu geben, und Er benutzte Davids poetisches Talent dazu, diese Psalmen so aussagekräftig aufzuschreiben wie sie sind.

8.5 Sind die Schriften also menschlich und deshalb unvollkommen?
Nein, keinesfalls. Diese Schriften entsprechen genau dem, was Gott beabsichtigte. Jedes Wort ist durch Ihn eingegeben (siehe 8.6).

8.6 Wie kann das Wort den Charakter des Schreibers tragen und gleichzeitig das Wort Gottes sein?
Denken wir an einen Bildhauer, der an einer Statue arbeitet. Er wird verschiedene Werkzeuge einsetzen. An dem fertig gestellten Werk mögen wir noch die Vertiefungen sehen, die die verschiedenen Werkzeuge hinterlassen haben. Aber diese Spuren sind nur deshalb da, weil der Bildhauer seine Werkzeuge geschickt einsetzte, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Genauso wählte und gebrauchte Gott die Eigenheiten und die Lebensumstände der verschiedenen Schreiber, um das beabsichtigte Ziel zu erreichen.

8.7 Korrigierte der Herr jemals etwas an dem, was die alttestamentlichen Schreiber geschrieben hatten?
Überhaupt nicht. Der Herr zitierte häufig aus dem Alten Testament, aber nie sagte Er etwas, das darauf hingedeutet hätte, dass der Schreiber sich geirrt oder einen Fehler gemacht haben könnte. Seine Anwendung der Schriften zeigt, dass Er sie als absolut massgebend betrachtete (siehe z.B.: Mt 4,4.7.10; 21,16; 26,31.54; Lk 4,17-21; Joh 17,12). In Matthäus 5,17 erklärt Er: «Denkt nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.»
Es ist zwar wahr, dass sich manche Zitate im Neuen Testament von der zur Zeit des Herrn und seiner Apostel benutzten griechischen Übersetzung des Alten Testaments unterscheiden. Aber eine gründliche Untersuchung des Textes zeigt, dass Gott diese Abweichungen absichtlich und zu einem bestimmten Zweck benutzt hat (vergleiche z.B. Ps 68,19 mit Eph 4,8; oder Ps 40,7 mit Heb 10,5).

8.8 Verstanden die Schreiber, was sie niederschrieben?
Nicht unbedingt. Von den alttestamentlichen Propheten steht, dass sie «nachsuchten und nachforschten, die von der Gnade gegen euch geweissagt haben, forschend, auf welche oder welcherart Zeit der Geist Christi, der in ihnen war, hindeutete, als er von den Leiden, die auf Christus kommen sollten, und von den Herrlichkeiten danach zuvor zeugte» (1. Pet 1,10.11). Die neutestamentlichen Schreiber haben im Allgemeinen verstanden, was sie schrieben. Ausnahmen mögen Teile der Offenbarung sein, wo Johannes wohl kaum die ganze Tragweite seiner Visionen verstehen konnte.

8.9 Gab Gott die Worte ein oder nur die Inhalte?
Gott gab die Worte ein. Paulus erklärt, dass die Apostel in Worten lehrten, die der Heilige Geist lehrte (1. Kor 2,13). Es war ein Grundsatz der frühesten Zeit, dass Gott von dem wahren Propheten sagte: «Ich will meine Worte in seinen Mund legen» (5. Mose 18,18.20). Mose sagt am Ende von 5. Mose: «Das sind die Worte des Bundes, den der HERR im Land Moab Mose geboten hat» (5. Mose 28,69). David drückt es so aus: «Der Geist des HERRN hat durch mich geredet, und sein Wort war auf meiner Zunge» (2. Sam 23,2). Siehe auch Esra 7,11; Sacharja 7,12 und Offenbarung 22,18.19. Alle diese Stellen beziehen sich auf die Worte, die Gott gesprochen hatte.
Der Herr sagte: «Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist» (Mt 5,18). Sein Gebrauch der alttestamentlichen Schriften bewies absoluten Verlass auf deren Wortlaut (siehe z.B. Mt 22,31.32.43.44).
In Galater 3,16 weist der Apostel darauf hin, dass in 1. Mose 22,18 «deinem Nachkommen» und nicht «deinen Nachkommen» steht. Er stützt sein Argument auf die Tatsache, dass der Ausdruck «deinem Nachkommen» im Singular steht (und daher Christus meint) und nicht im Plural (was sich auf Kinder und Kindeskinder beziehen würde). Das beweist zweifellos, dass er sich auf die wörtliche Exaktheit und Inspiration der Schrift verliess.

8.10 Warum ist die wörtliche Inspiration so grundlegend?
Weil die Bibel (und die Sprache im Allgemeinen) aus Wörtern besteht. Wenn man sich nicht auf die Wörter verlassen kann, kann man sich auf nichts verlassen. Ein Richter gründet sein Urteil auf die Worte des Gesetzes. Ein Testamentsvollstrecker muss sich auf den genauen Wortlaut des Testaments verlassen können, um seine Aufgabe ausführen zu können. Wenn Wörter keine verbindliche Bedeutung haben, dann sind die Sätze und Aussagen bedeutungslos und verlieren all ihren Wert.

8.11 Erstreckt sich die Inspiration auf die ganze Bibel oder nur auf die lehrmässigen Teile?
Auf die ganze Bibel. Einige haben 2. Timotheus 3,16 falsch übersetzt: «Alle Schrift, die von Gott inspiriert wurde, ist nützlich.» Dies ist nicht korrekt. Die wortgetreue Übersetzung lautet: «Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre ...» Man mag einwenden, dass hier die Schriften des Alten Testaments gemeint sind. Aber in 1. Korinther 2,13 schreibt Paulus: Dinge, «die wir auch verkündigen, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist». Er schliesst die anderen Apostel mit ein, wenn er «wir» sagt.
Weiter steht in 1. Timotheus 5,18: «Denn die Schrift sagt.» Auf diesen Ausdruck folgen zwei Zitate. Eines stammt aus 5. Mose und das andere aus dem Lukas-Evangelium. Das bedeutet, dass der Ausdruck «die Schrift» sich auf beide Stellen - Altes und Neues Testament - bezieht. Petrus bezieht sich gleichermassen auf die Schriften des Paulus, wie auch auf die übrigen Schriften (2. Pet 3,16). Damit sagt er, dass die Schriften des Apostels Paulus inspiriert waren.

8.12 Behauptet die Bibel, dass sie Gottes Wort ist?
Ja, unbedingt. Der Satz: «So spricht der HERR», oder ähnlich, kommt beinahe 700-mal in den fünf Büchern Mose vor und zusätzlich:
ungefähr 400-mal in den geschichtlichen Büchern
ungefähr 400-mal in den Propheten
davon ungefähr 150-mal allein im Buch Jesaja.
In Hesekiel kommen Ausdrücke wie: «Das Wort des HERRN erging an mich, indem er sprach» und ähnliche ungefähr 350-mal vor.
Schliesslich kommt im Neuen Testament der Ausdruck: «Es steht geschrieben» ungefähr 80-mal vor. Es gibt kein anderes Buch, das auch nur im Entferntesten beansprucht, Gottes Wort zu sein, wie die Bibel das tut.

8.13 Was ist wirklich inspiriert, die Originaltexte, die Abschriften oder unsere Übersetzungen?
Das Original, d.h. die Texte, wie sie von Mose, David, Paulus und den anderen Schreibern verfasst wurden.

8.14 Sind die Abschriften aber nicht voller Fehler?
Die Originaltexte des Alten Testaments wurden durch sorgfältige und äusserst genaue Abschriften vervielfältigt. Dies wurde durch verschiedene Techniken sichergestellt. Es wurde z.B. die Anzahl der einzelnen Buchstaben gezählt. Wenn ein Buchstabe in der Abschrift nicht in der gleichen Anzahl wie im Original auftrat, wurde eine neue Abschrift erstellt und das ganze Prüfungsverfahren nochmals vorgenommen.
Beweise für die Genauigkeit der Übertragung sind reichlich vorhanden. Bis 1947 war die älteste bekannte alttestamentliche Handschrift etwa aus dem Jahr 1'000 n.Chr. Bibelkritiker behaupteten, dass diese Handschriften sehr ungenau sein müssten, da so viele Jahrhunderte seit deren Abfassung verstrichen seien. Die Entdeckung der berühmten Qumran-Schriftrollen am Toten Meer im Jahre 1947 bewies das Gegenteil. Die Höhlen in Qumran enthielten Abschriften aller Bücher des Alten Testaments (ausser Esther) aus den Jahren 100-200 v.Chr. Ein sorgfältiger Vergleich zeigte, dass diese Abschriften mit den aus der Zeit um 1'000 n.Chr bekannten Manuskripten so gut wie identisch waren.
Es ist wahr, dass es unter den Handschriften des Neuen Testaments Unterschiede gibt, aber diese Unterschiede berühren nicht die grundlegenden Themen der christlichen Lehre. Alle diese Nuancen sind weitestgehend erklärbar. Von keinem anderen Buch gleichen Alters ist eine annähernd vergleichbar grosse Anzahl von Handschriften vorhanden (neun von Cäsars «gallischem Krieg» und nur eine einzige von Tacitus, dagegen 5'500 von der Bibel) und keine aus so früher Zeit: Einige Fragmente des Neuen Testaments datieren um das Jahr 150 n.Chr.

8.15 Sind die Übersetzungen nicht sehr ungenau?
Einige davon leider ja. Man sollte weder die modernen interpretierenden Übersetzungen benutzen, noch solche, die versuchen, die Bibel zu verbessern - nur weil die Übersetzer deren Aussagen nicht mit ihren eigenen Vorurteilen und menschlichen Ideen in Einklang bringen können.
Man sollte sich bemühen, eine möglichst präzise Übersetzung des Originaltextes zu verwenden.

8.16 Ist dann eine deutsche Bibel nicht das inspirierte Wort Gottes?
Man sollte bedenken, dass der Herr und auch die Schreiber des Neuen Testaments sehr wohl eine Übersetzung benutzten: die Septuaginta, d.h. die griechische Übersetzung des hebräischen Alten Testaments. Sie zitierten daraus und sagten: «Es steht geschrieben.» Deshalb können wir uns ruhig auf eine gute Übersetzung verlassen und sie als Gottes Wort annehmen, obwohl sie nicht inspiriert ist.

8.17 Hat der Herr Jesus sich dazu geäussert, ob das Alte Testament inspiriert sei oder nicht?
Ja, das hat Er getan. Sehr häufig sogar. Er benutzte das Alte Testament als absolute Autorität (siehe 8.7). Er stellte die Worte des Alten Testaments auf die gleiche Stufe wie seine eigenen Worte (vergleiche Mt 5,18 mit Mt 24,35).
Er verwies auf Adam und Eva, Kain, Noah, Mose, David, Jona usw., indem Er jedes Mal die alttestamentlichen Erzählungen als absolut wahr und massgebend vorstellte. Diese Schriften waren für Jesus die Basis einer massgebenden und endgültigen Antwort auf alle Lebensfragen (die Auferstehung, die Ehe, die Ehescheidung und viele andere Themen).
Schliesslich stellte Er sich selbst als das Thema «in allen Schriften» vor (Lk 24,27).

8.18 Woher wissen wir, dass das Neue Testament auch inspiriert ist?
Verschiedene Schreiber des Neuen Testaments anerkennen ihre Schriften gegenseitig (1. Tim 5,18; 2. Pet 3,15.16). Sie stellen sie auf die gleiche Stufe wie die Schriften des Alten Testaments. Siehe 8.11.

8.19 Woher wissen wir, dass die richtigen Bücher ausgewählt wurden, um die Bibel zusammenzustellen?
Die inspirierten Schriften haben eine solche geistliche Kraft, dass sie sich selbst empfehlen. Geistlich gesinnte Männer wussten, dass sie es mit heiligen, inspirierten Schriften zu tun hatten - von denen ja viele ausdrücklich beanspruchen, Gottes Wort zu sein.
Interessanterweise verwies der Herr auf «die Propheten», «die Psalmen» und «die Schriften» als bekannte und anerkannte Sammlungen (z.B. Mt 26,56; Lk 24,27), wie es auch die Schreiber des Neuen Testaments taten.

8.20 Gibt es nicht Widersprüche in der Bibel?
Die Bibel stellt den Menschen ins Licht Gottes. Es entspricht daher der natürlichen Neigung des Menschen, dieses Buch zu hassen und zu versuchen, Widersprüche darin zu finden. Allerdings sind 90% der vermeintlichen Widersprüche blosse Unterstellungen infolge von Unkenntnis oder böser Absicht.
Dann gibt es tatsächliche Schwierigkeiten, wie Unterschiede zwischen den Evangelien oder unterschiedliche Beschreibungen derselben Ereignisse in den Büchern Könige und Chronika. Hier ist es eine Sache des Gebets, indem wir Gott um Hilfe bitten, damit wir den göttlichen Plan der Schriften verstehen. Wenn wir das tun, werden die Schwierigkeiten verschwinden und wir werden die Schönheit der Inspiration erkennen. Dann wird deutlich, dass die Schwierigkeiten einer deutlichen göttlichen Absicht entspringen, um uns unterschiedliche Gesichtspunkte vom Leben seines Sohnes oder seines Volkes zu zeigen.
In sehr seltenen Fällen mag ein Fehler aufgetreten sein: Zum Beispiel wird in 2. Könige 8,26 ein Alter von 22 Jahren angegeben, während es in 2. Chronika 22,2 42 Jahre sind - vielleicht die Folge eines Abschreibfehlers. Unser Glaube beruht aber nicht auf solchen Einzelheiten.

8.21 Wie steht es mit den Worten, die böse Menschen gesprochen und die in der Bibel enthalten sind?
Die Bibel enthält Worte wie: «Lasst uns essen und trinken, denn morgen sterben wir!» (1. Kor 15,32). Solche Verse sind nicht der Ausdruck der Gedanken und der Wahrheit Gottes, aber sie sind wahr und inspiriert: Sie sagen uns, dass es Menschen gibt, die so denken und sprechen.
Es sind auch Äusserungen Satans in der Bibel aufgezeichnet (im Buch Hiob und in den Evangelien). Gott benutzt sie, um uns über die Rolle Satans aufzuklären, wozu er fähig und unfähig ist, was Gott mit ihm tut und über den Sieg des Herrn über ihn. Die Art und Weise, wie Gott die Worte Satans wiedergibt, ist absolut inspiriert.
Die Lügen der Söhne Jakobs gegenüber ihrem Vater betreffend das Schicksal Josephs sind auch inspirierte Texte. Sie zeigen uns das menschliche Herz, den Grund der Zucht Gottes und die göttliche Vorsehung, die trotz der Bosheit des Menschen den Vorsatz der Gnade herbeiführt.
Das Buch des Predigers enthält schwierig anzunehmende Erklärungen. Ein Grossteil dieses Buches ist nicht die Offenbarung der göttlichen Wahrheit. Es enthüllt aber das menschliche Denken «unter der Sonne». Dies ist alles durchaus inspiriert und wahr: Gott deckt dadurch den Zustand des Menschen auf und teilt uns mit, wie der Mensch denkt.

8.22 Was sagt die Bibel über sich selbst?
Sie macht deutlich, dass sie Gottes Wort ist. Sie setzt ihre vollständige wörtliche Inspiration als gegeben voraus und daher ihre Unfehlbarkeit. Wir sollten Gott dafür danken, dass es Ihm gefallen hat, sich den Menschen in einer solchen Zuverlässigkeit zu offenbaren. Die Bibel ist der sicherste Punkt im Universum: «Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen» (Lk 21,33).

8.23 Können wir uns denn auf ein Zeugnis verlassen, das die Bibel über sich selbst ablegt?
Ja, und nur darauf! Jedes Zeugnis eines Dritten würde nur abschwächen. Wenn Gott sich - wie es jeder Christ glaubt - in seinem Wort offenbart hat, dann wird sein Wort über und für sich selbst sprechen. Ausserbiblische Beweise führen lediglich dazu, die dem Wort innewohnende Autorität zu beeinträchtigen. Die einzige Autorität, die uns lehren kann, ob die Bibel inspiriert ist und was dies genau heisst, ist die Bibel! Gottes Buch spricht für sich selbst.

Quelle:
www.bibelkommentare.de/index.php