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Jugendkirche im Limburger Dom

(Bistum Limburg) Farbige Lichter und elektronische Klänge haben am Freitag, 15. April, dem Limburger Dom eine ganz besondere Atmosphäre gegeben: Sie waren Teil einer musikalischen Lichtkomposition der Frankfurter Jugendkirche Jona beim diözesanen Jugendtag des Bistums Limburg.

Knapp 800 junge Leute kamen an diesem Tag in die Domstadt. Im Nachtgebet (Vigil) erlebten sie eine musikalische Premiere: Gemeinsam sangen sie „Oh firmes en la fe – In Christus verwurzelt“, die Limburger Hymne für den Weltjugendtag im August mit Papst Benedikt XVI. in Madrid, die an diesem Abend uraufgeführt wurde.

In der Vigil betonte Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst die Bedeutung der Verwurzelung in Christus. „Was ist, wenn uns der Blick auf den Gekreuzigten genommen wird?“ fragte der Bischof von Limburg die Jugendlichen: „Dann gibt es im Glauben nicht mehr das Du. Dann ist der Glaube plötzlich nicht mehr Beziehung. Dann sind Menschen in ihrem Leid in ihren Sorgen, in ihren Ängsten, in den Fragen, die sie haben, stumm, denn sie wissen nicht, mit wem sie sprechen können“, sagte Tebartz-van Elst.

Den Gekreuzigten sehen, das bedeute, mit dem ganzen Herzen Beziehung mit Jesus aufnehmen und zu spüren: „Seinen Weg ist er auch für mich gegangen, damit ich nicht im Tod, nicht in Ängsten, nicht im Dunkel, nicht in Hoffnungslosigkeit stecken bleibe. Damit ich weiß, auch wenn es mir noch so schlecht geht, da ist einer, der mir den Weg weist“, sagte der Bischof.

Der diözesane Jugendtag präsentierte in diesem Jahr ein neues Konzept und konzentrierte sich besonders auf den Abend. Die Angebote wurden durch zwei Orte geprägt: Im Dom luden Foto-Kreuzweg, Gebetswand und ein Labyrinth zu Stille und Gebet ein. Im Schlosshof auf dem Domberg gab es Musik und Aktionen: Die Band Sixpash aus Hadamar spielte und die Gruppe Lil Shoo's aus Frankfurt präsentierte eine Tanzperformance.

Sportliches Geschick war beim Kistenklettern gefragt und zum Nena-Hit „99 Luftballons“ ließen die Jugendlichen ihre persönlichen Wunschballons in den Himmel steigen. Beim Treffpunkt für Ministrantinnen und Ministranten wurden noch einmal die Highlights der Internationalen Ministrantenwallfahrt 2010 nach Rom gezeigt und am Facebook-Stand konnten sich die Fans des Bistums aus dem virtuellen Netzwerk in der realen Welt treffen. Darüber hinaus gab es an der Bishop's Bar die Gelegenheit, bei einem alkoholfreien Cocktail mit Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ins Gespräch zu kommen.
Conde_Barroco
Ich war nicht dabei an solchen Veranstaltungen, daher kann ich nicht viel dazu sagen. Aber in Frankfurt haben wir ja auch die IONA-Jugendkirche, die ähnliche Lasershows und Discos veranstaltet. Tja, was soll ich dazu sagen? Wenn der Kirchenraum als Hinweis auf Gott nicht genügt, muss man eben sich ins Zeug legen. Meines Erachtens erkennen diese Leute Gott nicht.

Vielleicht habe ich mit 15 oder …More
Ich war nicht dabei an solchen Veranstaltungen, daher kann ich nicht viel dazu sagen. Aber in Frankfurt haben wir ja auch die IONA-Jugendkirche, die ähnliche Lasershows und Discos veranstaltet. Tja, was soll ich dazu sagen? Wenn der Kirchenraum als Hinweis auf Gott nicht genügt, muss man eben sich ins Zeug legen. Meines Erachtens erkennen diese Leute Gott nicht.

Vielleicht habe ich mit 15 oder 16 noch auf solche "Events" gestanden als mein Glaube sich damit erschöpft hat in Kirchen zu gehen, fünf Minuten andächtig zu sein und sofort wieder weiterzuziehen. Von einer Beziehung zu Gott war ich da noch weit entfernt. Heute würde ich so eine "Jugendmesse" nicht besuchen. Wir haben "Discos" wo Jugendliche jeden Sonntagmorgen betrunken und sich übergebend (im schlimmen Fall) auf die Straße torkeln.
Wenn ich dann manchmal zur Arbeit fahre und das sehe, da empfinde ich tiefes Mitleid und frage mich, wie ich diesen Menschen helfen kann. Da denke ich, nur Gott kann das und eine korrekte Hinführung zum Glauben. Damit erübrigen sich jegliche "Jugendkirchen", denn der Glauben ist unerschöpflich und erfüllt die ganze Seele. Da braucht man solche Lichtershows nicht. Ich frage mich, ob diese Jugendlichen sich mal Gedanken über die mittelalterlichen Fresken, die romanische Architektur oder das Sanktuarium gemacht haben...

Das der Bischof wenigstens nur einen "alkoholfreien" Cocktail trinkt, finde ich wirklich gut. Alkohol ist keine Lösung. Das zeigt auch der Bischof. Leider ist das Bistum Limburg von solchen unkatholischen Gruppierungen nahezu übersäht, ähnlich wie das Bistum Mainz. Da kann auch ein gescheiter Bischof nichts mehr machen. Die Rätediktatur ist hier besonders hoch. Leider.
Betet für uns liebe Mitkatholiken.

Ps: Die tridentinische Messe gestern in Frankfurt hat uns wieder vollends erfüllt. Ich danke Gott für diese Gnade.
Und ja, dorthin gehen auch viele Jugendliche. Meist aber jene mit mehr Intellekt. Sorry ist so.
cyprian
... an der Bishop's bar - da hätte ich S.Ex. aber die Meinung gegeigt ...!
Dieter
Lieber Conde,
Du kennst Dich doch aus in diesem Bistum oder?

.....Darüber hinaus gab es an der Bishop's Bar die Gelegenheit, bei einem alkoholfreien Cocktail mit Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ins Gespräch zu kommen.

was sagst Du denn dazu?
cyprian
Torheit pur!
Margit57
Auch die Kirche wendet ihren Blick weg von Christus und hin zur Spaßgesellschaft. Auf dem Foto sieht’s aus wie in einer Diskothek, den Gekreuzigten kann man nicht mehr sehen.
Will man an vergangene Börsenbooms anschließen und die Rendite der Kirchensteuerzahler erhöhen?
Latina
viel event,wenig glauben...