M.RAPHAEL

Das Prager Jesuskind zeigt uns den Weg zum Heil durch das kindliche Urvertrauen, die Unschuld und die Demut.
Beweise verlangen nur die Weltmenschen und schließen sich so von jeder Gottesbeziehung aus. Dabei ist das Verifikationsprinzip höchst problematisch. Später wusste das der Wiener Kreis (u.a. Neurath und Carnap): „Jede Möglichkeit einer Weltverbesserung (Reparatur des Schiffes) gibt es nur draußen auf dem instabilen und schwankenden Ozean.“
Heute am dritten Sonntag nach Ostern:
Die Einleitung aus dem Schott:
„Heute weist uns das Evangelium zum ersten Mal auf den Weggang Christi und auf die Ankunft des Hl. Geistes. Die Liturgie ahmt den Heiland nach, der in den Abschiedsreden die Apostel auf das Kommen des HI. Geistes vertröstet, ihre Gedanken im Himmel verankert und sie im gläubigen Blick nach oben Kraft finden lässt für den Kampf des Erdenlebens. Christus entzieht uns seine leibliche Gegenwart, aber sein Geist bleibt in uns und in seiner Kirche. Das ist die stille geklärte Osterfreude: in seinem Geiste ist er uns nahe, wir sind in seinem Geist ihm verbunden, wir sind Auferstandene mit der Bürgschaft der ewigen Auferstehung.
Freudig jubeln wir im Introitus unsrem verklärten Heiland zu. Wenn wir mit unsrer geistigen Auferstehung ernst machen, so fühlen wir uns hier auf Erden als Fremdlinge (Epistola) und legen den irdischen, weltlichen Wandel entschlossen ab. Aber immer und immer können wir in der hl. Messe „auf ein Weilchen“ das strahlende Antlitz des Auferstandenen schauen (Evang.), endgültig und für immer erst in der Kommunion des Himmels (Comm.).“

Epistola: 1 Petrus 2,11-19:
„11 Geliebte, da ihr Fremde und Gäste (Pilger) seid in dieser Welt, ermahne ich euch: Gebt den irdischen Begierden nicht nach (enthaltet euch der fleischlichen Lüste), die gegen die Seele kämpfen! 12 Führt unter den Heiden ein rechtschaffenes Leben, damit sie, die euch jetzt als Übeltäter verleumden, durch eure guten Taten, die sie sehen, Gott verherrlichen am Tag der Heimsuchung 13 Unterwerft euch um des Herrn willen jeder menschlichen Ordnung: dem Kaiser (z.B. Donald Trump), weil er über allen steht, 14 den Statthaltern, weil sie von ihm entsandt sind, um die zu bestrafen, die Böses tun, und die auszuzeichnen, die Gutes tun! 15 Denn es ist der Wille Gottes, dass ihr durch eure guten Taten die Unwissenheit unverständiger Menschen zum Schweigen bringt. 16 Handelt als Freie, ohne die Freiheit als Deckmantel der Bosheit zu benutzen, sondern als Knechte Gottes! 17 Erweist allen Menschen Ehre, liebt die Brüder und Schwestern, fürchtet Gott und ehrt den Kaiser!
18 Ihr Sklaven, ordnet euch in aller Ehrfurcht euren Herren unter, nicht nur den guten und freundlichen, sondern auch den launenhaften! 19 Denn es ist eine Gnade, wenn jemand deswegen Kränkungen erträgt und zu Unrecht leidet, weil er sich in seinem Gewissen nach Gott richtet.“

Das verbietet jede politische Einmischung in diese oder Verbesserung dieser Welt. Gaudium et spes ist ein satanisches Dokument dreister Lügen. Herr Prevost, bitte kritisieren sie niemals mehr Donald Trump und gehorchen sie den Mächten dieser Welt.

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Pater Rico

Es wird wiederum die Zeit, dass ein Kind ausspricht, welche Kleider der Kaiser trägt. Also, wir haben vor uns : den Ablauf eines 3. Vatikanischen Konzils. Dieses wird freilich nicht so genannt, was wirklich elegant und raffiniert ist. Chapeau. Da nun wenige Mitbürger den tiefen Kern des Katholischen kennen wollen, also gar nicht tiefer fragen, sondern sich nur mokieren wollen, um oberflächlich zu spöttteln, darum kann man das in dieser Form locker durchziehen : Eine Revolution von oben, die das 3. Vatikanum - i s t-. Moderiert von äußerst fähigen römischen 'Weltpolitikern-Theologen' wird das sogar auch dem besorgten Volk ins warme Nest gelegt. Respekt ! Diese Dreistigkeit aber, wird noch einmal getoppt: Auf diesem 3. Vatikanum wird nun die 2. zweite Reformation veranstaltet ; 95 Thesen da und dort- und mehr noch da und dort? Ja gerne. Aber bitte nur in streng geleiteten Arbeitsgruppen? Ja bitte. Come together! Versteht sich gut und gerne unter und mit den oben schon genannten Bedingungen. Ob nun "wissenschaftliche" Theologen das gar nicht so deuten wollen, und sich gar anstrengen, ohne Mienenspiel dies Bild mit massigen Farbstrichen unkenntlich zu machen, ändert rein gar nix. Diese Vatikanische Reformation wird genauso enden wie die protestantische. Verrat ist Verrat. Quittiert Gott. Die im Anzug und im kleinen Schwarzen mit eindringlichem Gesicht (Kampfhaubenmiene ohne Geistfluss) haben es mit verursacht. Der Geleitzug einer hochoffiziellen, gern küssenden Doppelgesichtigkeit tat sein Übriges. O.K. Soweit, soweit faktisch. All' dies wird aber den protestantischen Endlauf, der eine Bildungs-Verkündigung ist, mithin Abzug der Gottes-Verkündigung auf minimal ist, nicht aufhalten. Sie zusammen haben den Stein hochmutig angerollt, halten ihn aber niemals mehr auf. Diese Vatikanische Reformation ist trumpisch-komisch und ernst zugleich. Der Politikwissenschaftler und der Soziologe lachen sich einig zweieinig. Gratulation meine Damen und Herren ! Es ist vollbracht. Der Herr hat es nicht gegeben, doch der Herr wird es nehmen. Gepriesen sei der NAME des Herrn.

Boni

Wenn Paulus die Unterwerfung unter die staatliche Obrigkeit anmahnt, dann meint er mit "staatlich" die rechtmäßige Obrigkeit. Rechtmäßig ist aber nur eine Obrigkeit, die sich ihrerseits an das Legalitäts- und das Legitimitätsprinzip hält. Letzteres verlangt die Unterwerfung der Obrigkeit unter die moralische Signatur der Schöpfung, das sogenannte Naturrecht.